Welches lossless Format, oder ist das egal ?

DeVan

Cadet 2nd Year
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Juli 2007
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Ich hatte bisher meine Alben alle im ACC format mit 128 kbit gespeichert, aber jetzt würde ich gern auf ein lossless Format umsteigen. Am häufigsten liest man ja von " FLAC ", aber auch iTunes bietet ja das " Apple lossless " an. Jetzt meine Frage: Ist das egal welches ich nehme? Ich persönlich würde ja gerne bei iTunes bleiben, weil ich den Player sehr übersichtilich finde mit Albumcover usw. Oder gibt es eventuell sogar einen ähnlichen Player der FLAC abspielen kann ?
 
FLAC hat den Vorteil gegenüber dem Apple Lossless, dass es quelloffen ist und eigentlich von diversen Playern unterstützt wird (sowohl Software als auch tragbare Audioplayer, bspw. von Cowon). Qualitativ gibt es naturgemäß keine Unterschiede, allerdings können die Dateien im Apple Lossless-Format ggf. DRM enthalten.

Player ähnlich wie iTunes gibt es recht viele, bspw. Songbird (was noch einiges mehr kann, aber derzeit Beta ist) oder diverse Linux-Programme (Quod Libet, Rhythmbox, Banshee, Amarok... davon laufen iirc auch einige auf Windows).
 
Ok, generell ist FLAC eher zu empfehlen, aber welchen Player soll ich dafür am besten nutzen ? Gibt es vielleicht einen, der von der Verwaltung identisch oder zumindest ähnlich mit iTunes ist ? Am besten einen bei dem ich auch die Albumcover einbleden kann, weil ich mich bisher eigentlich immer an den Covern orientiert habe.

Edit: Das mit dem Songbird hab ich überlesen sry. ;) Kann man bei dem Albumcover anzeigen lassen ?
 
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sieh dir mal die liste im wiki von hydrogenaudio an. hier wird jeder lossless codec in vor- und nachteilen verglichen. 2 codecs die dabei hervorstechen, sind flac und wavpack. welchen du nimmst, ist eigentlich egal, denn beide sind eigentlich die besten (und am weitest verbreiteten) auf dem markt und nehmen sich kaum etwas.
 
Ich hab das jetzt mal ausprobiert und lasse gerade das erste Album durchlaufen. Nach der etwas nervigen Einstellung, die ich einfach aus einem anderen Forum 1:1 übernommen habe, warte ich jetzt etwas generft bis er fertig ist. Ist das normal, dass der für ein Album gute 45 Minuten braucht ? :mad:
 
DeVan schrieb:
Ist das normal, dass der für ein Album gute 45 Minuten braucht ? :mad:

für einen rip in flac (level 5) in foobar2000, brauch eine 51 min cd ca. 3 - 4 minuten. die replaygain analyse im nachhinein, brauch gerade einmal ein paar sekunden.
 
Selbsamerweise habe ich bei keinem Track volle 100 % Qualität erreicht, sonder meistens nur durchschnittlich 97 %, obwohl die CD völlig kratzerfrei ist ...
 
EAC verwende ich. Langsam finde ich mich mit den Funktionen etwas besser zurecht. Das 2. Album ging jetzt wesentlich schneller 15 min statt die 45 vom vorherigen und er hat auch gemeldet: " Keine Fehler aufgetreten ". Die Geschwindigkeit liegt allerdings immernoch nur bei 3-4 fach und das macht immer um die 20 Minuten pro Album. Woran kann das liegen ?
 
DeVan schrieb:
EAC verwende ich. Langsam finde ich mich mit den Funktionen etwas besser zurecht. Das 2. Album ging jetzt wesentlich schneller 15 min statt die 45 vom vorherigen und er hat auch gemeldet: " Keine Fehler aufgetreten ". Die Geschwindigkeit liegt allerdings immernoch nur bei 3-4 fach und das macht immer um die 20 Minuten pro Album. Woran kann das liegen ?

Das liegt wahrscheinlich daran, dass es mit deinem und wohl auch mit keinem anderen Laufwerk (außer einem Emulierten) schneller wirklich akkurat gelesen werden kann.

Und was die Qualität betrifft, ich würde mal vermuten, dass das Laufwerk limitiert, wenn die Disk wirklich 100% einwandfrei ist. Eventuell kannst du ja mal ein anderes testen.
 
Ich empfehle MediaMonkey als MediaPlayer und FLAC als Format.

Beide zusammen funktionieren wunderbar. Mit MediaMonkey kannst du sehr einfach CDs nach FLAC rippen oder auch bestehende Musik nach FLAC konvertieren, alles sehr einfach.

Außerdem unterstützt MediaMonkey FLAC in der Datenbank und das Synchronisieren mit MP3-Playern ist auch kein Problem.

Auf super exakte und akkurate Auslesetechniken von EAC müsstest du dann natürlich verzichten.

FLAC ist vorallem deshalb zu empfehlen, weil er frei im Sinne von OpenSource und meineswissens der schnellste Codec ist, was das Dekodieren angeht (und claW. nach zu urteilen wohl auch rasant beim encoden und analysieren).
 
Zuletzt bearbeitet:
welchen guide hast du eigentlich gemeint? ich hab eac (0.99 pb 4) grad mal installiert und mir kurz die sachen in diesem guide angesehen und die auslesegeschwindigkeit war exakt die gleiche wie bei foobar (eac unterstützt leider keinen pipe-support, deswegen dauert es ein bisschen länger). d.h. die gleiche cd war dort auch binnen 5 minuten fertig gerippt.
 
Mahagon Coral schrieb:
Das liegt wahrscheinlich daran, dass es mit deinem und wohl auch mit keinem anderen Laufwerk (außer einem Emulierten) schneller wirklich akkurat gelesen werden kann.

Und was die Qualität betrifft, ich würde mal vermuten, dass das Laufwerk limitiert, wenn die Disk wirklich 100% einwandfrei ist. Eventuell kannst du ja mal ein anderes testen.

claW. schrieb:
welchen guide hast du eigentlich gemeint? ich hab eac (0.99 pb 4) grad mal installiert und mir kurz die sachen in diesem guide angesehen und die auslesegeschwindigkeit war exakt die gleiche wie bei foobar (eac unterstützt leider keinen pipe-support, deswegen dauert es ein bisschen länger). d.h. die gleiche cd war dort auch binnen 5 minuten fertig gerippt.

http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=47#Namensschema

Den hab ich verwendet. So an sich läuft jetzt alles, nur es dauert halt so lange. Unter 15 Minuten geht eigentlich garnichts.

Jetzt müssen Sie ein wenig herumexperimentieren - es gilt, die beste Erkennungsmethode für Ihr Laufwerk zu bestimmen. Drücken Sie im EAC-Hauptfenster F4 und messen Sie ungefähr die Zeit, die für die Erkennung benötigt wird. Wiederholen Sie dies für die Methoden B und C (dazwischen müssen Sie jeweils die CD auswerfen und wieder einziehen). Wählen Sie diejenige endgültig aus, die am schnellsten funktionierte.

Wenn ich hier F4 im Hauptfenster drücke passiert bei mir null. Ich hab zwar jetzt sowieso schon die verschiedenen Methoden ausprobiert, aber einen wirklichen Unterschied hab ich nicht erkannt.

Edit: Kann es vielleicht daran liegen, dass ich folgende Funktion aktiviert habe: " Allow speed reduction during extraction "
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dir egal ist ob deine Tracks Akkurat gerippt werden, kannst du auch den Burst Mode verwenden damit gehts schneller, aber das musst du selber wissen. :)
 
Ich habe jetzt nochmal das Album, das mir so Probleme gemacht hat, neu gerippt und es das Ergenibs ist das selbe. So wie man unten sieht, schauen alle Tracks aus.



Track 19

Dateiname C:\Users\Tom\Music\Songbird\Usher\Confessions (2004)\19. Confession Part I.wav

Verdächtige Position 0:00:22
Verdächtige Position 0:00:28
Verdächtige Position 0:01:04
Verdächtige Position 0:01:28
Verdächtige Position 0:01:46
Verdächtige Position 0:02:04
Verdächtige Position 0:02:28
Verdächtige Position 0:02:40
Verdächtige Position 0:02:46
Verdächtige Position 0:02:52
Verdächtige Position 0:03:04
Verdächtige Position 0:03:46
Verdächtige Position 0:03:58
Verdächtige Position 0:04:04

Spitzenpegel 100.0 %
Track Qualität 97.0 %
Test CRC 64D18891
Kopie CRC 3803B30A
Kopie beendet

Es sind Fehler aufgetreten

Ende des Statusreports

Ist das weiter schlimm, oder kann ich das einfach so lassen ?
 
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