NullDevice
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Jan. 2011
- Beiträge
- 257
Hallo,
Ich plane ein RAID system für mein Heimnetzwerk + hin und wieder paar Besucher mit Laptops, also max. 5 gleichzeitige Clients.
Anwendung findet also nur im "kleineren" Bereich statt.
Trotzdem will ich keine allzu minderwertige Lösung implementieren. Es sind derzeit 4 TB Daten auf 2x2 TB HDDs (Hitachi 7200rpm). Am Ende rechne ich jedoch mit einem RAID aus 6 bis max 7 solcher Platten.
Ich möchte keine NAS oder ähnliches, da die mit Platz für so viele Platten für den vergleichsweise "kleinen" Einsatzzweck viel zu teuer kommen würden.
Bis jetzt hielt ich an dem Gedanken fest, einen Hardwarecontroller zu kaufen von Adaptec oder LSI/3ware.
Allerdings bin ich jetzt wieder ein wenig weggekommen von dem Gedanken, und denke eher an ZFS + Linux oder Opensolaris, was mir um einiges billiger kommen würde. Ausserdem spielt ja Performance nicht so die ganz grosse Rolle in meinem Fall, sondern eher Ausfallssicherheit / Redundanz.
Wichtig wäre also, dass ich ein Mainboard nehmen werde, das 8x SATA-II (od. SATA-6Gb Anschlüsse) hat.
1 davon werde ich wohl für die Systemplatte verwenden (kein RAID, nur Backups).
Der Rest wird wohl RAID6 werden für die Daten.
Ich hielt also ausschau nach einem passenden Mainboard.
Das wirft jedoch eine wichtige Frage auf: Für welchen Sockel, also für welche CPU?
Es sollte ein guter Kompriss aus Rechenleistung, Preis, und geringer Hitzeentwicklung sein.
Letzteres deshalb, weil 8 Platten in 1 Gehäuse ohnehin schon Kühlleistung genug abverlangen, und laut genug sein werden. Da brauch ich nicht auch noch eine überdimensionierte CPU die irre heiss wird und wieder viel Kühlung braucht.
Bei ZFS wird die Geschwindigkeit des RAID Arrays wohl stark von der CPU abhängen unter anderem. 8GB DDR3 RAM hab ich geplant, da ZFS davon profitiert wie ich gelesen habe. Ich glaube aber, dass bei den wenigen gleichzeitigen Schreib- und Lesezugriffen (auch wenn es jeweils um viele GB Daten auf einmal geht), nicht unbedingt grosse spürbare Unterschiede zwischen zB einem i7 und C2D oder ähnlichem sein werden. Wenn es doch so ist, werden sie wohl nicht so gross sein, dass das RAID6 dadurch "lahm" wirkt, oder? Geschwindigkeit spielt auch nicht die Erste Rolle in meinem Fall.
ABER: Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei einem Restore des RAID6, also wenn mal eine Platte defekt ist und getauscht wird, durchaus Unterschiede gibt was die CPU anbelangt. Schliesslich ist ja in dem Fall hauptsächtlich Rechenleistung der Flaschenhals, und nicht die Plattenzugriffe. Oder liege ich da falsch?
Wenn es dann in so einem Fall nur halb so viele Stunden dauert, das RAID zu recovern, fällt das doch ins Gewicht. Hat schon jemand so was hinter sich mit ZFS und einer modernen CPU?
Bei den Socket Kategorien für Mainboards/CPUs muss ich mich erstmal entscheiden zwischen AMD (AM3), was mir sicherlich von der CPU her kostengünstig kommen würde, oder 1156, bzw 1155 (Sandybridge). - Bringt letzteres denn merkliche Unterschiede oder Vorteile für mich?
Dann bleibt noch zu überlegen ob ich nicht einen der beiden krassen Wege gehen soll:
Entweder auf einen C2D mit Sockel 775 zu setzen (jedoch mit DDR3), wobei ich mir nicht sicher bin ob das nicht unterdimesnioniert ist im Fall einer Wiederherstellung des Arrays (?).
Oder eben das andere extrem: Den teureren Weg zu gehen und einen 1366er Sockel zu nehmen, da bei solchen Systemen "mehr PCIe Lanes" gleichzeitig angesprochen werden können, wie ich gelesen habe. Zumindest wenn ich das richtig verstanden habe. Ob das wohl den Aufpreis wert ist? Jedoch verbraten diese CPUs angeblich ein wenig mehr, wie mir gesagt wurde, als die vom Sockel 1156.
Ich kann mich nicht entscheiden.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
lg, ND
Ich plane ein RAID system für mein Heimnetzwerk + hin und wieder paar Besucher mit Laptops, also max. 5 gleichzeitige Clients.
Anwendung findet also nur im "kleineren" Bereich statt.
Trotzdem will ich keine allzu minderwertige Lösung implementieren. Es sind derzeit 4 TB Daten auf 2x2 TB HDDs (Hitachi 7200rpm). Am Ende rechne ich jedoch mit einem RAID aus 6 bis max 7 solcher Platten.
Ich möchte keine NAS oder ähnliches, da die mit Platz für so viele Platten für den vergleichsweise "kleinen" Einsatzzweck viel zu teuer kommen würden.
Bis jetzt hielt ich an dem Gedanken fest, einen Hardwarecontroller zu kaufen von Adaptec oder LSI/3ware.
Allerdings bin ich jetzt wieder ein wenig weggekommen von dem Gedanken, und denke eher an ZFS + Linux oder Opensolaris, was mir um einiges billiger kommen würde. Ausserdem spielt ja Performance nicht so die ganz grosse Rolle in meinem Fall, sondern eher Ausfallssicherheit / Redundanz.
Wichtig wäre also, dass ich ein Mainboard nehmen werde, das 8x SATA-II (od. SATA-6Gb Anschlüsse) hat.
1 davon werde ich wohl für die Systemplatte verwenden (kein RAID, nur Backups).
Der Rest wird wohl RAID6 werden für die Daten.
Ich hielt also ausschau nach einem passenden Mainboard.
Das wirft jedoch eine wichtige Frage auf: Für welchen Sockel, also für welche CPU?
Es sollte ein guter Kompriss aus Rechenleistung, Preis, und geringer Hitzeentwicklung sein.
Letzteres deshalb, weil 8 Platten in 1 Gehäuse ohnehin schon Kühlleistung genug abverlangen, und laut genug sein werden. Da brauch ich nicht auch noch eine überdimensionierte CPU die irre heiss wird und wieder viel Kühlung braucht.
Bei ZFS wird die Geschwindigkeit des RAID Arrays wohl stark von der CPU abhängen unter anderem. 8GB DDR3 RAM hab ich geplant, da ZFS davon profitiert wie ich gelesen habe. Ich glaube aber, dass bei den wenigen gleichzeitigen Schreib- und Lesezugriffen (auch wenn es jeweils um viele GB Daten auf einmal geht), nicht unbedingt grosse spürbare Unterschiede zwischen zB einem i7 und C2D oder ähnlichem sein werden. Wenn es doch so ist, werden sie wohl nicht so gross sein, dass das RAID6 dadurch "lahm" wirkt, oder? Geschwindigkeit spielt auch nicht die Erste Rolle in meinem Fall.
ABER: Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei einem Restore des RAID6, also wenn mal eine Platte defekt ist und getauscht wird, durchaus Unterschiede gibt was die CPU anbelangt. Schliesslich ist ja in dem Fall hauptsächtlich Rechenleistung der Flaschenhals, und nicht die Plattenzugriffe. Oder liege ich da falsch?
Wenn es dann in so einem Fall nur halb so viele Stunden dauert, das RAID zu recovern, fällt das doch ins Gewicht. Hat schon jemand so was hinter sich mit ZFS und einer modernen CPU?
Bei den Socket Kategorien für Mainboards/CPUs muss ich mich erstmal entscheiden zwischen AMD (AM3), was mir sicherlich von der CPU her kostengünstig kommen würde, oder 1156, bzw 1155 (Sandybridge). - Bringt letzteres denn merkliche Unterschiede oder Vorteile für mich?
Dann bleibt noch zu überlegen ob ich nicht einen der beiden krassen Wege gehen soll:
Entweder auf einen C2D mit Sockel 775 zu setzen (jedoch mit DDR3), wobei ich mir nicht sicher bin ob das nicht unterdimesnioniert ist im Fall einer Wiederherstellung des Arrays (?).
Oder eben das andere extrem: Den teureren Weg zu gehen und einen 1366er Sockel zu nehmen, da bei solchen Systemen "mehr PCIe Lanes" gleichzeitig angesprochen werden können, wie ich gelesen habe. Zumindest wenn ich das richtig verstanden habe. Ob das wohl den Aufpreis wert ist? Jedoch verbraten diese CPUs angeblich ein wenig mehr, wie mir gesagt wurde, als die vom Sockel 1156.
Ich kann mich nicht entscheiden.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
lg, ND