Welches Mainboard für meinen neuen Rechner?

mrgraphicsguy

Ensign
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Dez. 2006
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Aloha liebe CBler,

es wird mal wieder Zeit für einen neuen Rechner. Dazu habe ich aber bnoch ein paar Fragen, die ihr mir erfahrungsgemäß bestens beantworten könnt :)

Also, ich arbeite sehr viel mit Grafikprogrammen (Job), nutze meinen Rechner aber auch für das eine oder andere aktuelle Spielchen. Ich plane, mir von ASUS das P5Q Deluxe zuzulegen. Ich habe gelesen, das Board hat mit 8 GB RAM schon seine Probleme... ich würde es gerne mit DDR2-1066 betreiben. Noch lieber wäre mir das ASUS Rampage Formula, aber über den X48er-Chipsatz habe ich zwecks übertakten nix Gutes gelesen.

Auf's Board soll dann ein E8600, der scheint ja in den meisten Fällen fixer zu sein als die preislich ähnlichen Quad-Cores, oder?

Ich besitze zur Zeit einen E6750 @ 3,2 GHz auf einem P5N32-E SLI... dazu 4GB DDR2-800.
Wäre die Leistungssteigerung überhaupt nennenswert? Das Board würde ich schon gerne tauschen, da es sich extrem zickig hat beim Übertakten.

Oder sollte ich gleich auf den Nehalem umsteigen? Dann natürlich ein entsprechendes X58er-Board, den i7-920 und 8 GB DDR3. Für Photoshop doch sicher nicht schlecht, oder?
(Und nein, ich mag Apple nicht. Es gibt auch Windows-Fans unter den Grafikdesignern ;) )

Nochmal kurz zusammengefasst:
Welches Board, speicherunritisch bei 8GB und gut zu übertakten? Idealerweise SLI an Board! (Was taugt der 780i?)
Ist es überhaupt sinnvoll vom alten System umzusteigen?
Wäre ein Umstieg auf Nehalem nicht eh besser? (Zukunftssicherheit?)

Danke euch!
 
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ich kann dir das rampage sehr empfählen. und was ich weiß lässt es sicher gut übertakten.
ich würde dir abraten von nvidia chipsätzen da diese oft sehr zickig sind und meistens sehr heiß werden wenn sie nur per luft gekühlt werden.

den meisten leistungszuwachs würdest du natürlich mit einem i7 mit entsprechenden mainboard haben. hier würde ich dir entweder ASUS P6T Deluxe/OC Palm dieses empfählen da es ein usb gerät zum einfacheren übertaken dabei hat. oder eben das ASUS Rampage II Extreme welches auch sehr sehr gut zum übertakten geht.
 
Naja, es gab mal irgendwo Tests, dass die Adobe-Sachen schon lange unter Windows besser laufen las auf Mac-OS. PS CS4-64 Bit läuft super, auch mit GPU-Beschleunigung unter Vista 64.

Übertakten und arbeiten passt nicht zusammen. Auf Produktivmaschinen hat das nichts verloren. Eigentlich sollt man davon in der nähe wichtiger Systeme nicht einmal sprechen. Dass auf Stabilität ausgelegte Systeme einen relativ hohen Sicherheitsspielraum nach oben haben, sollte sich verstehen und ist so gewollt. Dass andere dieses als Übertacktungspotential sehen ist ein technisches Missverständnis. Die Spezifikationen ergeben sich aus einer sorgfältigen Abwägung zwischen Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Dazu kommt der Ökonomische Druck, die Systeme so leistungsfähig wie möglich zu verkaufen, so dass man ausschließen kann, dass man im High-End oder Workstation Bereich Produkte erhält, die beim vorgesehen Einsatz unter Beachtung der Spezifikationen ihr Potential nicht ausschöpfen.

Der E8600 ist totaler Blödsinn, in dieser Preisklasse, mit PS, und gerade wenn man schon einen E6750 hat. Ich reg mich später weiter auf, erstmal was arbeiten. Die Spielekiddies hier werden unterdessen bestimmt total beeindruckt sein von diesem Bauernbrett. Ich würde fast sagen, bevor du so einen Müll machst, kauft dir wirklich lieber einen Mac Pro.

Oder halt dich an die Spiele FAQ. Da gehörst du wohl eher hin.
 
ja mir ist klar das im professionellen bereich übertakten nichts verloren hat. aber mrgraphicsguy hat geschrieben das er bedenken wegen des übetakten hat hab ich ihm halt empfählungen bezüglich mobos gegeben die sich gut übertakten lasse.

@ abulafia warum hast du kein mainboard empfohlen hätte meiner meinung nach etwas mehr sinn ergäben
 
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hallo mrgraphicsguy, ich würde dir von dem kauf abraten, dein performanceschub wäre zwar gegeben aber es würde die ausgaben nicht rechtfertigen, zudem wäre die neue performance wohl fast garnicht merkbar außer vllt in benchmarks. warte lieber noch ein weilchen und steig dann auf boards mitt ddr3 ram und i7 kompatiblem sockel oder was auch immer du haben willst. oder kauf dir nen 22'' falls du noch keinen hast.
 
Ja, musste mich erstmal aufregen. Umrüsten macht eh nur Sinn auf einen Quad, dann würde ich einfach das Board behalten, oder gleich auf ein Sockel 1366 System wechseln.

Ich glaube sein Hauptproblem ist der Speicher. DDR3 ist ja gerade der Kostentreiber. Übertakten würde ich ausschließen und ein X48 oder stinknormales P45 Board nehmen. Er hat auch nichts zu den Kosten gesagt, seine Vorstellungen springen ja kreuz und quer durch alle Preisklassen.
Insgesamt spricht ja nichts gegen ein normales P45 Board. 4x4 GiByte sollten hier auch keine Probleme bereiten.

Für eine wirklich zukünftige Workstation optimal wäre ja ein System mit 3x4 GiByte DDR3 ECC RAM. Das ist für Studenten aber utopisch, und bei simpler Bildbearbeitung kann man auch auf den ECC-Speicher verzichten, da er minimal Leistung kostet. Außerdem ist das noch nicht aktuell, Dunnington-Plattformen laufen auch erstmal nur mit DDR2.

Von Asus gibt es zum Beispiel noch gar kein passendes Board, das Rampage ist Spielzeug und das P6T6 basiert auf einem Nvidia-Chipsatz und ist damit auch eher Spielzeug. Multi GPUs im Heimbereich irgendwie sinnvoll einsetzen? Ja sicher … Im Prinzip ist das nur ein pseudo-professionelles Board.

Die ganze i7 Generation ist bei den Heimanwenderboards noch im ealy Adopter Status, und bei Servern/Workstations gibt es die noch gar nicht. Eine ernsthafte Arbeitsplattform lässt sich hier noch nicht zusammenstellen. Ist auch nicht nötig.

Die am sinnvoll austariertesten Boards für "enthusiastische Heimanwender" gibt es wohl eher bei Gigabyte. Ich nähme dann ein X58-DS4/UD4/UD4P. Denen fehlt aber offenbar die SAS und ECC Unterstützung. Beim genannten Einsatzzweck kann man aber darauf verzichten.
Wie sich die UD von den DS-Varianten unterscheiden, kann ich auch nicht sagen.

Wenn der Preis wichtig ist, ein normales P45 Board und nur bei Bedarf eine neue CPU. Dass es vereinzelt zu Problemen mit 8 GiByte kommt, kann sein, ist aber die Ausnahme.
Deshalb verstehe ich auch nicht, warum du nicht einfach nur die RAMs tauscht, ein Zweikern scheint dir ja zu reichen. Und dein momentanes Board unterstützt ja auch schon bis 8 GiByte RAM.
 
Erstmal danke für eure Antworten!

@abulafia: Du hast schon recht, Übertakten und Workstation gehören nicht wirklich zusammen. Genauso wenig wie zocken und Workstation. Dazu muss ich sagen, dass mein Arbeitsplatz natürlich im Büro ist, wo auch eine Workstation steht, die garantiert niemals auch nur aufgeschraubt wird (es sei denn es ist nötig) ;)
Da ich viele Projekte auch zu hause betreue, aber mein Hobby eben auch mal das eine oder andere PC-Spielchen umfasst, möchte ich gerne "kombinieren".
Warum ich das Übertakten überhaupt erwähnt habe, hat mit dem Board zu tun. Mein jetziges Board ist da eben sehr zickig, und das trifft nicht nut auf das Übertakten zu. Das soll also auf jeden fall "raus".

Generell möchte ich maximal 1.300 Euro ausgeben. Praktischerweise benötige ich keine Grafikkarte, da ich mir vor kurzem selbige neu geleistet habe.

Am wichtigsten ist mir natürlich die Performance was die Adobe-Produktpalette angeht, Cinema4D gehört auch dazu. Bei diversen Benchmarks sieht es (bis jetzt) noch nicht danach aus, dass der Core i7 da große Vorteile bringt - stellt sich aber die Frage nach der Zukunftssicherheit.

Was ich will, ist eine neue Plattform, die ich auch in 1-2 Jahren sinnvoll und kostengünstig nachrüsten kann und die mir jetzt einen Performance-Schub hinsichtlich meines alten Systems verpasst. Wenn ich schon so viel Kohle raushaue, soll sich das auch lohnen.

Die Frage ist eben: Lohnt sich Core i7? Was ist das beste, was ich für mein Geld bekommen kann?
Oder seit ihr euch alle einig, dass sich die ganze Geschichte gar nicht lohnt und ich lieber die Füße stillhalten sollte?
 
Gut, du willst das Board tauschen. Kann ich nachvollziehen.

Hauptnachteil des i7 ist das schlechtere Preis/Leistungsverhältnis des DDR3 RAMs, was gerade bei großen Mengen stark zu Buche schlägt. Am besten rechnest du einfach mal die zwei Alternativen gegeneinander.

Das wäre je einmal ein Q9550 mit X48/P45 und DDR2 oder ein i7-920 mit X58 und DDR3.

Der Preisunterschied bei der CPU spricht klar für den i7, der je nach Anwendung doch deutlich schneller ist und der Preisunterschied kaum ins Gewicht fällt. Die Mainboards und die Speicher sind aber teurer. Im Prinzip ist ja ein Mainstreamboard ausreichend, und die gibt's für den i7 noch gar nicht. Fairerweise muss man aber anmerken, dass die X48 Boards auch um 200 Euro angesiedelt sind, hier herrscht also im Prinzip auch Gleichstand.

Den Schub bringt vor allem der Quad, der bei den genannten Anwendungen seine Leistung auch ausspielen kann.
Zukünftig ist eine Sockel 1366 Plattform die bessere Wahl. Der i7-920 ist ja am unteren Ende angesiedelt, und es werden im Laufe des Jahres noch die Octacores folgen, eventuell auch spürbar höhere Taktraten. Da wird es also noch Luft zum Aufrüsten geben, während der Sockel 775 hier am Ende ist. Gleiches gilt für den Speicherausbau, wobei 12 GiByte, die sich für ein i7-System anbieten würden, allerdings doch erstmal länger ausreichen sollten. Wenn erstmal 6GiByte ausreichen, kannst du später vermutlich noch um einiges günstiger Nachrüsten.

Von Asus gibt es offensichtlich Boards, die auf der deutschen HP nicht gelistet sind, oder die ich nicht gesehen habe, wie das normale P6T, was vernünftiger ausgestattet scheint und mit 220 Euro noch gerade im Rahmen liegt und so eine Alternative zum MSI oder Gigabyte darstellt. Allerdings empfinde ich die X-Chipsätze grundsätzlich als überteuert, da sie ohne ECC-RAMs und PCI-X im Heimbereich eigentlich überflüssig sind und die zusätzlichen PCIe-Lanes ohne SLI oder Crossfire auch nutzlos sind. Von der Rechenleistung bietet sie nunmal keinen Mehrwert. Mit 1300 Euro kommst du aber trotzdem locker hin.

Also, das P/L vom 775 Sysem wird besser sein, bei Leistung und Aufrüstspielraum liegt das i7-System klar vorne. Preisunterschiede ergeben sich vor allem aus der noch nicht Verfügbarkeit des P55-Chipsatzes und des noch teureren DDR3 Speichers, wobei ein so super extremer Verfall ähnlich dem der DDR2 Speicherpreise hier meiner Meinung nach auch nicht zu erwarten ist. Wenn du außerdem eh einen X-Chipsatz haben willst, spricht nicht mehr viel gegen einen i7.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke, das hat mir sehr weitergeholfen!

Was das Mainboard angeht - wann ist denn mit dem P55 ungefähr zu rechnen? Ein bisschen abwarten würde sich dann ja doch lohnen.
Was das 775er-System angeht, würde ich gerade einmal 70-100 Euro sparen (je nach Board natürlich). Insofern ist die Entscheidung für den i7 920 eigentlich gefallen, die Frage stellt sich eben nach dem Board.
6 GB RAM sollten erst einmal ausreichen, ich komme momentan mit 4 GB auch zurecht.
 
Vermutlich erst im dritten Quartal.

Soviel Boards gibts auch garnicht. Interessant unter berücksichtigung des P/L-Verhältnisses sind meiner Meinung nach auch nur die Varianten mit "normaler" Ausstattung von MSI, Gigabyte oder Asus: MSI X58 Platinum, Asus P6T, Gigabyte X58-DS4.

Edit: Ich habe mir dir jetzt mal genauer angesehen, aber ohne Testberichte dazu zu lesen. Würde selbst
ein GA-EX58-UD4P nehmen. Hat im Vergleich zum DS4 noch eine eSATA Blende und einen TPM Chip. Dazu eine etwas andere Heatpipe. Noch was? Im Prinzip tun die sich aber nichts. Für das Asus spräche dieses Xpressgate, wohl eher aus Neugierde. Die Unterschiede liegen in mehr oder weniger unwichtigen Details. Die größeren Varianten haben dann mehr so fancy shit, wie Dual-LAN und Lifestyle-Kühler und Blinki-Blinki. Die schicken Dinger sind schon von Haus aus für verspieltes übertackten oder andere unseriöse Kapriolen ausgelegt, nur nicht zum Arbeiten.
 
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