Welches Shopsystem?

shawly

Lt. Commander
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Halloo,

ich habe für den Webauftritt der Firma meines Vaters eine Homepage erstellt, da sie den Content selbst verwalten wollten, griff ich (blöderweise) auf Joomla zurück...
Das Problem das dadurch entstanden ist, es gibt keine guten Shopsysteme für Joomla.
Habe eine ganze Weile im Internet gesucht, das einzige was überall referenziert wurde war VirtueMart.

Jedoch ist dieses von der Bedienung fast noch schlimmer als das Joomla-Backend selbst, wodurch meine Eltern auch ab und an Probleme haben wegen der Unübersichtlichkeit Joomlas.
Zudem treten einige Bugs bei VirtueMart auf und viele Extensions sind sehr schlecht implementiert, trotz dass eigentlich vielleicht 5 Extension installiert sind.

Jetzt meinte ich, vergesst das mit VirtueMart und Joomla ich schau mir mal Typo3 an, was ich nun auch habe. Für mich ist das Backend eine erleichterung da es besser zu verwalten ist. Jedoch ist das Content erstellen auch nicht so simpel, dass ich das meinen Eltern zumuten will.
Ein weiteres Problem bei Typo ist die Einlernzeit für mich, kann das ganze nur in meiner Freizeit machen wodurch sich alles ziemlich in die Länge zieht, da ich ja das Template dass ich für Joomla erstellt habe portieren muss und zusätzlich dann auch noch an einen Shop anpassen muss.

Denkt ihr es macht vielleicht mehr Sinn von einer Firma übernehmen zu lassen und die Verwaltung etc. denen zu überlassen?
Die können das Template der Joomlaseite dann porten und ich muss mich nicht zusätzlich zur Homepage noch um einen Shop kümmern bzw. um die Administration der Homepage und des Shops.
Denn ich schaffe es nicht die Seite, zu einem mir unbekannten CMS, zu portieren und noch zusätzlich einen Shop zu erstellen in kurzer Zeit und meine Eltern wollen nicht so lange warten.

Grüße,
shawly

Edit: Hatte mir auch schon Typo3 Neon angeschaut was natürlich sehr schön zu verwalten ist. Kostet aber auch Einarbeitungszeit bis ich ein neues Template erstellt habe.. Zudem müsste ich wahrscheinlich ein unabhängiges Shop-CMS dazu installieren und dort auch wieder ein Template erstellen was dann doppelt so viel Aufwand wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

also Shopsystem kann ich immer wieder Shopware empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Krüger
 
RichBone schrieb:
also Shopsystem kann ich immer wieder Shopware empfehlen.

Wie bereits gesagt für zwei CMS ein Template zu erstellen wäre zu viel für mich allein, da ich mich in zwei verschiedene Frameworks einarbeiten muss...
Ich suche jetzt nichts speziell für Typo3, wer mir etwas mit nem professionellen Shopsystem empfehlen kann bei dem ich ein Template nutzen kann, wäre eine große Hilfe.

Oder halt doch jemand anderes damit beauftragen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Bei Shopware kannst du auch eigene Unterseiten anlegen, somit hast du ein Shopsystem inkl. CMS.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Krüger
 
RichBone schrieb:
Bei Shopware kannst du auch eigene Unterseiten anlegen, somit hast du ein Shopsystem inkl. CMS.

Das Hauptaugenmerk von Shopware liegt aber doch beim Shop, somit kann ich doch sicher keine vernünftige Homepage erstellen bei denen meine Eltern leicht neue News und Termine für Messen und Hausmessen eintragen können, zumindest nicht ohne auf Redaktionelle Features zu verzichten.
 
Hallo

schon mal Shopware angesehen, es wird ein leicht bedienbarer Editor zur Verfügung gestellt, womit sich auch ohne gute Kenntnisse leicht weitere Unterseiten an zulegen lassen.

Und ob nun ein CMS mit Shopfunktion oder ein Shop mit CMS Funktionen verwendet wird, ist glaube das gleiche.

Dabei werden deine Eltern glaube mehr Wert auf die Shopfunktionen als auf die CMS Funktionen legen.

Aber im Endeffekt liegt die Entscheidung bei euch, wollte nun einen Rat abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Krüger
 
Du könntest auch mal JTL ins Auge fassen... Da kannst du beides mit abwickeln. Der vorteil hier wäre, dass du im Hintergrund eine "vernünftige" Wawi laufen hast und die Bestellungen damit abwickeln kannst.
 
APFELshawly schrieb:
Jetzt meinte ich, vergesst das mit VirtueMart und Joomla ich schau mir mal Typo3 an, was ich nun auch habe. Für mich ist das Backend eine erleichterung da es besser zu verwalten ist.
TYPO3 ist doch ein Krampf, total übertrieben und unübersichtlich, das Ding. T3 ist für die meisten Einsatzzwecke zu überladen, zu komplex und zu langsam.

Denkt ihr es macht vielleicht mehr Sinn von einer Firma übernehmen zu lassen und die Verwaltung etc. denen zu überlassen?
Die können das Template der Joomlaseite dann porten und ich muss mich nicht zusätzlich zur Homepage noch um einen Shop kümmern bzw. um die Administration der Homepage und des Shops.
Immer... Bei Firmenauftritten, insbesondere Shops, sollte man sich immer an Profis wenden.

Oder lass mich mal rotzfrech fragen:
Hast du eine Ausbildung im Bereich Webdesign, Webentwicklung und SEO-Marketing? Wenn nein, dann wird, trotz Joomla, die aktuelle Seite wohl eh nach nix tollem aussehen. Das endet dann meist in:
- 08/15-Template für max 20€, eher weniger, gekauft und kein bisschen auf die eigenen Wünsche und Ziele angepasst
- wildes Durcheinander beim Content, keine SEO-tauglichen Strukturen, wildes Rumgewechsel auf h1-h6, kein Micromarkup,...


Was Shopsysteme allgemein angeht:
- Magento gehört zu den absoluten Platzhirschen, aber die CMS-Funktionen sind ehrlich gesagt ziemlich dünn. Als Shop dafür umso mächtiger...
- Das Contao-Modul Isotope eCommerce ist ziemlich mächtig, gleichzeitig hat man eben die genialen CMS-Fähigkeiten von Contao
 
Daaron schrieb:
Oder lass mich mal rotzfrech fragen:
Hast du eine Ausbildung im Bereich Webdesign, Webentwicklung und SEO-Marketing?

Was Shopsysteme allgemein angeht:
- Magento gehört zu den absoluten Platzhirschen, aber die CMS-Funktionen sind ehrlich gesagt ziemlich dünn. Als Shop dafür umso mächtiger...
- Das Contao-Modul Isotope eCommerce ist ziemlich mächtig, gleichzeitig hat man eben die genialen CMS-Fähigkeiten von Contao

Nein ich mache eine Ausbildung zum Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung.
Das Template ist komplett from Scratch selbst erstellt und responsiv also nicht erkauft, leider bietet Joomla mir keine Möglichkeit auf adaptiven Content, somit werden Bilder leider nur skaliert und nicht in der passenden Größe geladen. SEO Tauglichkeit ist mäßig das geb ich zu, jedoch achte ich auf den Wechsel von h1-h6, aber für Joomla Templates zu erstellen ist genauso ein Krampf.

Contao klingt sehr gut, ich werds mir anschauen.
 
FIA... na ja, dann stimmt evtl. die Technik, dafür wirst du wohl kaum ein Händchen für Optik haben, und erst recht keine Erfahrung. Ich hab bisher noch niemanden getroffen, der gleichzeitig anständige Web-Layouts entwerfen und gleichzeitig auch technisch umsetzen konnte, und da nehme ich mich keinesfalls aus. Als Designer bin ich bestenfalls mittelmäßig, aber zumindest kann ich aufgrund meiner Erfahrung sagen, was absolut nicht geht.

Adaptive Bilder kriegst du mit Contao übrigens auch nicht oder nur sehr begrenzt hin (gibt ne Extension für, hab ich aber nie probiert). Tut aber nach meiner Erfahrung auch kaum einen Abbruch. Ja, für manche Mobiles sollte die Auflösung höher sein... aber wer sieht die Pixelsuppe wirklich? Keiner... die Displays sind doch eh alle mit Fettfingern verschmiert.
 
Daaron schrieb:
FIA... na ja, dann stimmt evtl. die Technik, dafür wirst du wohl kaum ein Händchen für Optik haben, und erst recht keine Erfahrung. Ich hab bisher noch niemanden getroffen, der gleichzeitig anständige Web-Layouts entwerfen und gleichzeitig auch technisch umsetzen konnte, und da nehme ich mich keinesfalls aus. Als Designer bin ich bestenfalls mittelmäßig, aber zumindest kann ich aufgrund meiner Erfahrung sagen, was absolut nicht geht.

Ja Design mäßig ist es eher schlicht und basiert auf Bootstrap..

Kannst du denn Profis empfehlen?
Es rufen im Betrieb ständig irgendwelche Firmen an und wollen sich meinen Eltern aufdrängen mit irgendwelchen Shops, von solchen kann man doch meistens nicht viel halten ausser ein viel zu teures Angebot oder?
Ist nämlich nicht so dass es unbedingt kostenlos sein muss, jedoch wenn man Geld ausgibt dann sollte man auch was erwarten können. Gibt nämlich viel zu viele 0815 Firmen die einem was Wunderbares erzählen und am Ende kommt nur Mist dabei raus, was z.B. bei meiner Mutter der Fall war.
 
Unseren eigenen Grafiker/Layouter hab ich inzwischen soweit, dass er seine eher print-lastige Kreativität in web-kompatible Bahnen lenkt....
 
@Daaron
Hast du einen guten Referenzshop der auf Isotope eCommerce läuft?
Die 10 die ich bis jetzt gefunden habe sehen aus wie wenn sie aus dem letzten Jahrhundert kämen...

Besitzen auch alle ein eher kleines Produktsortiment.
Der Katalog der Firma meines Vaters fasst mehr als 500 Produkte in verschiedenen Varianten.

Etwas das ich auch nicht erwähnt habe ist, dass die Firma nicht an Endkunden verkauft, sprich nur an Unternehmen die ihren Gewerbeschein vorweisen.
Solche Funktionen sind aber wahrscheinlich sehr speziell und müssen von Hand implementiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
APFELshawly schrieb:
@Daaron
Hast du einen guten Referenzshop der auf Isotope eCommerce läuft?
Leider noch nicht. Wir haben zwar ein Projekt im Blickfeld, dass dann wohl auf Isotope rauslaufen wird, aber das ist noch nicht einmal ernsthaft in der Planung.

Der Katalog der Firma meines Vaters fasst mehr als 500 Produkte in verschiedenen Varianten.
Sollte kein Problem darstellen.

Etwas das ich auch nicht erwähnt habe ist, dass die Firma nicht an Endkunden verkauft, sprich nur an Unternehmen die ihren Gewerbeschein vorweisen.
Simple Lösung: Setz die Shop-Seiten auf "nur eingeloggt" und mach die Freischaltung der Nutzer manuell. Ist natürlich dann ein Genickbruch fürs SEO.
Aber ich glaube, Isotope hatte da ne Einstellung oder ne Extension für... Bestellung nur für Eingeloggte, Preise nur eingeloggt sichtbar... sollte entweder standardmäßig gehen oder aber nur ne kleine Modifikation erfordern.

Wir haben einen B2B-Shop laufen, aber der ist auf Magento-Basis. Wenn du viel Wert auf angenehme CMS-Arbeit legst, ist Magento echt räudig (dafür isses eben ein sehr gutes Shopsystem). Da gibts zwar Unmengen Extensions, aber die, die man für n gutes CMS bräuchte kosten dann auch gern mal 2-300$
 
Daaron schrieb:
Aber ich glaube, Isotope hatte da ne Einstellung oder ne Extension für... Bestellung nur für Eingeloggte, Preise nur eingeloggt sichtbar... sollte entweder standardmäßig gehen oder aber nur ne kleine Modifikation erfordern.

Genau sowas suche ich. Werde mich mal an Contao setzen, danke!
 
Wirst aber vieles von dem über Bord werfen müssen, dass du von Joomla schon kennst. HTML-Templating entfällt weitestgehend in Contao. Hier wird mit Layoutpositionen und Inhaltselementen strukturiert. Man kann zwar mal das eine oder andere Modul-Template (z.B. ne News-Liste) umbauen, meist muss man das aber nicht einmal.

Was du an Extensions definitiv mitnehmen solltest:
semantic_html5, dlh_googlemaps, Assetic, ajax, m17-sticky-backend-footer, efg, myfavicon

Eigentlich gehören sich n paar der Funktionen schon längst in den Core integriert, aber nun ja...
 
Heißt das ich bin was Templateerstellung angeht ziemlich eingeschränkt?

Danke für die Extensions :)
 
Nein, eigentlich nicht. Es steht dir frei, jede Template-File zu überschreiben bzw. überladen (updatesicher). Fast überall kannst du wählen, welche Template-Datei genutzt werden soll. Seitenlayout-Templates heißen z.B. fe_***.html5, das normale fe_page.html5. Wenn du jetzt im Template-Ordner ne eigene fe_page.html5 anlegst, dann wir direkt überall diese File genutzt. Du kannst das Ding auf fe_test.html5 nennen und dann auf einer einzelnen Seite sagen "verwende fe_test".

Der springende Punkt ist aber: Es ist weitestgehend unnötig. 99% aller Layouts bestehen eh aus "Header, Content, Footer", mit Content unterteilt in 1-3 Spalten. Das alles bietet Contao direkt ohne Manipulation, und inzwischen dürft das sogar standardmäßig ein Holy Grail - Layout sein. (also Main, Left, Right statt Left, Right, Main)
Ich manipuliere die fe_page fast gar nicht. Ich ändere ein paar Kleinigkeiten im <head>, um effektiv Mootools und jQuery in derselben Seite verwenden zu können und um die Ladezeiten bei einigen Sachen zu optimieren. Es ist, weitestgehend, eben unnötig da was an der HTML-Struktur zu machen. Beim CSS stehen einem dafür einerseits ein paar Grundgerüste zur Verfügung, andererseits kann man machen was man will. Seit jeher gibts da n datenbank-gestützten CSS-Editor mit einfacher Menüführung.
Vorteil: verhindert Schreibfehler. Außerdem kann man da kleine Grafiken direkt BASE64-kodieren lassen
Nachteil: langsamer und etwas unflexibler als n externes Stylesheet zu schreiben
Dafür is ja Assetic da, da kannste beide Welten gut kombinieren.
 
Okay gut, ja ich benutze gern LESS und SASS wegen der mixins und der Übersichtlichkeit, daher bringt mir der CSS-Editor eher wenig.

Aber solange ich die Templates nach belieben anpassen kann bin ich happy. Wenn ich dann die Isotopes eCommerce Extension benutzen kann hab ich ja mein CMS + Shop. :)

Edit: Grade mal auf dem dev-system installiert und alle Extensions auch, also ich finds schonmal VIEL übersichtlicher als Joomla. Ist es riskant Contao 3 zu verwenden? Einige der Extensions sind nicht getestet mit Contao 3.. riskiere ich eine instabile Seite oder kann ich die Extensions auch ohne bedenken wieder deinstallieren wenn sie nicht funktionieren? ajax, Assetic und das GMaps Modul sind nämlich nicht direkt kompatibel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du solltest auf jeden Fall die 3.2 verwenden, das ist die aktuelle Long Term Stable. Die letzte LTS, 2.11, läuft bald aus, glaub so 1-2 Monate noch.

Was die Extensions angeht: Wenn sie für 3.0 oder 3.1 geschrieben wurden, sind sie mit 3.2 höchstwahrscheinlich kompatibel. Wenn sie für Contao 2.x waren... nciht ohne Basteln. Mit 3.0 wurde dei API großflächig umgebaut, es gibt ne neue (schnellere) Autoloader-Funktion, das Dateisystem ist jetzt datenbankgestützt, seit 3.0 gibts Namespaces, viel mehr static-Variablen,...
Manche 2.11-Extensions kann man übrigens über den Autoload-Creator doch noch recht einfach zur Mitarbeit überreden.

Du kansnt übrigens ohne Bedenken auch mal ne Extension-Alpha verwenden. Bisher wurde ich da selten negativ überrascht. Am Ende läuft es eh auf einen sehr kleinen Pool an Entwicklern raus, da weiß man irgendwann, wer wie sensibel bei der Versions-Benennung ist.

Die Extensions, die ich erwähnt habe, sollten aber alle gehen. Die habe ich in einer 3.2-Installation in Verwendung.
 
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