Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Hallo

@dergraf1

Kannst du mal aufhören um den heißen Brei herum zu reden und auf den Punkt kommen ?


@Binalog

Deswegen:
Tomislav2007 schrieb:
Dann hätten wir evtl. mehr Entscheidungen und weniger (sinnlose) Diskussionen.

DerOlf schrieb:
Dann können wir uns auch gleich vom Mehrparteiensystem verabschieden ... denn bei einem solchen System wäre der Sieger wohl immer die CDU (SPD, FDP, und Linke würden an der 10 - 15% Hürde scheitern).
Was kann ich dafür das die Mehrheit linke Phantasien nicht teilt ?

Grüße Tomi
 
du willst mich als einen VT ler abstempeln, geht aber nicht.. vorher solltest du beantworten,
wieso der US Bürger Zinsen an eine PRIVATbank zahlen muss, die SEIN Geld druckt und kontrolliert?

und dann sind die Namen dahinter nicht mehr so wichtig.
 
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Hallo

dergraf1 schrieb:
du willst mich als einen VT ler abstempeln,
Ich will dich als gar nichts abstemplen, ich verstehe deine verbalen Puzzleteile einfach nicht, schreib einfach bitte in ganzen verständlichen Sätzen.

dergraf1 schrieb:
und dann sind die Namen dahinter nicht mehr so wichtig.
Wieso erwähnst du sie dann ? Es geht auch nicht um wichtig oder unwichtig, ich weiß nicht wovon du redest.

Grüße Tomi
 
sorry du willst anscheinend nicht verstehen, letzte Post von mir ist doch eindeutig oder?
 
Naja die Aufgabe der Notenbank ist es eine stabile Inflationsrate zu erhalten, weil Deflation allgemein als schädlich angesehen wird. Eine positive Inflationsrate ermöglicht noch Maßnahmen um Deflation zu verringern und um ein Wirtschaftswachstum zu begünstigen (Leute investieren/konsumieren eher, da Geld ja langfristig entwertet wird). Das kann die Notenbank aber nur tun wenn sie Vertrauensvoll und Unabhängig ist, wenn die Notenbank politisch kontrolliert wird hat dies sehr negative Auswirkungen auf die erwartete Inflationsrate weil Politiker eben anreize hätten mit der Geldpolitik die Wirtschaftsleistung kurzfristig zu manipulieren.

Deshalb sind die Zentralbanken/Notenbanken eigentlich in jedem Staat unabhänig, das ist z.B so in den USA, in England und in der EU.
 
dergraf1 schrieb:
(...)Viel mehr sollten Parteien Programme haben, die die Mehrheit (die mindestens 50% anspricht), als für jedes Problem eine neue Partei zu gründen.
Ich meine dafür ist unsere Gesellschaft mittlerweile zu heterogen.

Gibt es eine Partei pro (Rangfolge zufällig):

  • Mehr innere Sicherheit
  • Steuergerechtigkeit (Einkommen runter, Erbschaft rauf)
  • Umweltschutz/Energieversorgungsumbau mit Maß
  • Ohne Gender*innen
  • FDGO als unverhandelbares Fundament
  • Pro Tempolimit
  • Funktionsfähige Bundeswehr
  • Weniger unkrontollierter Zuzug von Ausländern (Zuwanderungsgesetz schärfen)
  • Weniger Bürokratie
  • Einheitliche Krankenversicherung (Private abschaffen)
  • Einheitliche Altersversogung (Pensionen und Renten zusammenlegen)
  • Sozialversicherungspflicht für alle Einkommensarten
  • Abschaffung der Bemessungsgrenzen
  • Mehr Investitionen in Infrastruktur (durch die öffentliche Hand, kein ÖPP)
  • Entgegentreten gegenüber Internetkriminalität (auch Haß- und Hetzseiten)
  • Einheitliches Schulsystem (Länderkompetenz beschneiden)
-...(was ich sonst noch vergessen habe)

Falls ja, bitte melden.
 
Hallo

dergraf1 schrieb:
sorry du willst anscheinend nicht verstehen,
Ich verstehe dich nicht, was ist ein Kommer und wo ist das dazwischen, meinst du evtl. ein Komma oder Koma ?

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Dann hätten wir evtl. mehr Entscheidungen und weniger (sinnlose) Diskussionen.
OK ... das ist ja schonmal ein Ansatz.
Ich finde die Qualität demokratischer Entscheidungen allerdings wichtig ... und für die ist Diskussion unerlässlich.
Ob du oder ich diese Diskussionen für sinnlos halten, hat mit der Qualität der ENtscheidungen auch nur so viel zu tun, wie wir von den Entscheidungen persönlich betroffen sind.
Eine Diskussion zu einer Entscheidung, die mich selbst betreffen könnte (je nach dem, wie die E. ausfällt), ist mMn nie sinnlos ... und das wird dir genauso gehen.

Natürlich ist vor dem Hintergrund des TINA-principles (there is no alternative) jede Diskussion einer "alternativlosen" Entscheidung sinnlos. Ich halte allerdings dieses TINA-principle allgemein für den größten Unsinn, denn es gibt IMMER Alternativen (nur bitte nicht bei den Parteien suchen, die das schon im Namen haben ... wie die "deutsche Alternative" oder die AfD).
 
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sollte KOMMA heißen, kommer kann man aber auch so lesen, aber diese ausrede zeigt, das du nichts entgegen bringen kannst.
ein schreibfehler hindert ihn "es" zu verstehen.. ;)
 
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dergraf1 schrieb:
der "Mister DAX - Dirk Müller" hat selbst in vielen Auftritten im TV Zinsen als schädlich und Ursache der 2008er Krise beschrieben, denke das er mehr Ahnung hat als du und ich zusammen ;)

das 10 Fache an Geld zur Verfügung zu haben, was man eigentlich garnicht hat soll gut sein?
die Banken sind in ihrer Kreditprüfung schon recht sorgsam, stell dir vor du hättest bei deiner Arbeit eine Fehlerquote von 10%, das wäre fatal. Und genauso prüfen banken ja auch, dass dort immer genug puffer da ist um ausfälle aufzufangen. Aber wenn z.B ein großes Unternehmen einen Kredit aufnimmt um eine Fertigungsanlage zu modernisieren, wieso sollte die Bank das dann zu 100% gedeckt halten, wenn die Ausfallwahrscheinlichkeit sehr nahe bei 0 liegt? Genauso sind die meisten Konsumkredite für ein paar hundert euro unkritisch, sonst würde auch kein Unternehmen mehr auf Rechnung verkaufen. Klar, man kann kritisieren dass die profite der Banken in private taschen fallen, aber ihre Aufgabe der Geldschöpfung sehe ich jetzt nicht als sonderlich kritisch an.

zur finanzkrise, das ist wirklich ein sehr kompliziertes Thema, im kern ging es darum dass die Kreditprüfung und Rating agenturen versagt haben und eben massiv hauskredite mit anderen krediten in gemeinsamen paketen an der börse gehandelt wurden
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Ich finde die Qualität demokratischer Entscheidungen allerdings wichtig ... und für die ist Diskussion unerlässlich.
Das ist absolut richtig, man sollte aber irgendwann mal mit dem diskutieren aufhören und sich entscheiden, siehe Piraten Partei die am überflüssigen diskutieren gescheitert ist.
Was spricht dagegen die Diskussionen aus dem Bundestag raus zu verlagern, die Parteien diskutieren im Vorfeld und im Bundestag wird mit weniger Politikern nur entschieden ?

@Binalog
Was meinst du mit andersherum, mehr (sinnlose) Diskussionen und weniger Entscheidungen ?

Grüße Tomi
 
Binalog schrieb:
Ich meine dafür ist unsere Gesellschaft mittlerweile zu heterogen.

Gibt es eine Partei pro (Rangfolge zufällig):


  • Weniger unkrontollierter Zuzug von Ausländern (Zuwanderungsgesetz schärfen)
-...(was ich sonst noch vergessen habe)

Falls ja, bitte melden.

vielen dieser punkte kann ich zustimmen, ABER!
"die die gewählt wurden haben nichts zu sagen, die die zusagen haben, wurden nicht gewählt"
ja das ist keine VT, das sind worte von Seehofer!

wenn keine zuwanderung stattfindet, bricht der innere markt zusammen, da immer mehr älternde bevölkerung..
und dies eine studie von bertelsmann.

und DE und EU sollten keine Nahrungsmittel wie Milch und dessen produkte und Weizen usw. an
ehemals Selbstversorgerstaaten verkaufen, denn das bringt dort die Bauern dazu nichts mehr zu produzieren, da die Produkte der EU viel günstiger sind,
Tja die Folge davon ist, dass die Leute trotz Lebensgefahr das Mittelmeer überqueren "müssen", da sie sonst verhungern.

Statt Ausgleichzahlungen an Bauern zu zahlen, sollte mehr ökologisch angebaut werden für Mensch und Natur und 3. Länder.
 
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Tomislav2007 schrieb:
(...)Was meinst du mit andersherum, mehr (sinnlose) Diskussionen und weniger Entscheidungen ?(...)
Ich habe schon verstanden, dass Du keine Diskussionen und keine Entscheidungen präferierst. Deshalb ist die Union auch Deine erste Adresse, kann ich nachvollziehen.
 
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Vektorfeld schrieb:
die Banken sind in ihrer Kreditprüfung schon recht sorgsam, stell dir vor du hättest bei deiner Arbeit eine Fehlerquote von 10%, das wäre fatal. Und genauso prüfen banken ja auch, dass dort immer genug puffer da ist um ausfälle aufzufangen. Aber wenn z.B ein großes Unternehmen einen Kredit aufnimmt um eine Fertigungsanlage zu modernisieren, wieso sollte die Bank das dann zu 100% gedeckt halten, wenn die Ausfallwahrscheinlichkeit sehr nahe bei 0 liegt? Genauso sind die meisten Konsumkredite für ein paar hundert euro unkritisch, sonst würde auch kein Unternehmen mehr auf Rechnung verkaufen. Klar, man kann kritisieren dass die profite der Banken in private taschen fallen, aber ihre Aufgabe der Geldschöpfung sehe ich jetzt nicht als sonderlich kritisch an.

zur finanzkrise, das ist wirklich ein sehr kompliziertes Thema, im kern ging es darum dass die Kreditprüfung und Rating agenturen versagt haben und eben massiv hauskredite mit anderen krediten in gemeinsamen paketen an der börse gehandelt wurden

Dirk Müller sagte in etwa:
"durch Zinsens-Zins geht die Wirtschaft kaputt und deswegen konnten die Staaten früher ihre Kredite nicht mehr an die Banken zahlen, die Folge davon war dann Krieg".
tja wie oft sich die europäischen Länder gegenseitig bekämpft haben zeigt die Geschichte.
Wäre da nicht Amerika endeckt worden und der Imperialismus in Afrika und Asien, würde das sogar noch viel schlimmer sein, so viel zu "unsere Werte" bla bla..
 
@Binalog:
Schöne Auflistung ... "Biertrinkerpartei" oder "1 Prozent" und sowas hattest du nicht auf dem Schirm ... egal ... auch Spezial-Parteien für Dackel- und Taubenzüchter muss man nicht dringend auf dem Schirm haben.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Was spricht dagegen die Diskussionen aus dem Bundestag raus zu verlagern, die Parteien diskutieren im Vorfeld und im Bundestag wird mit weniger Politikern nur entschieden ?
Zum Beispiel die Bezeichnung "Parlament" ... oder erinnert nur mich das ans italienische "parlare"?
Der Sinn eines Parlamentes ist die Debatte ... also eine Diskussion.

Für deinen Vorschlag braucht es kein physisches Parlament ... das ginge auch ganz prima per Briefwahl oder Umfrage per e-mail.

Was macht man dann mit dem Reichstag? Flüchtlingsunterkünfte? Covid-Station? Impf- und Testzentrum?
Oder doch lieber eine schicke Shoppingmall?

Irgendwie scheinst du dich in unserer demokratischen Kultur wohl doch nicht so saupudelwohl zu fühlen. Zumindest wäre es dir scheinbar ganz recht, wenn die anderen nicht so viel mitreden dürften.
Ergänzung ()

Ich will mal nicht nur Kontra geben ... ein Argument für beschleunigte Entscheidungen habe ich auch.
Bei der momentanen Entscheidungsgeschwindigkeit wären die Russen in Paris oder die Franzosen in Warschau bis sich die Deutschen entschieden haben, eine Protestnote abzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Für deinen Vorschlag braucht es kein physisches Parlament ... das ginge auch ganz prima per Briefwahl oder Umfrage per e-mail.
Doch wir brauchen ein Parlament, aber muss das so viele Mitglider haben, findest du nicht das wir viel zu viele Abgeordnete haben ? Ich würde gerne verkleinern und nicht abschaffen.

DerOlf schrieb:
Ich finde die Qualität demokratischer Entscheidungen allerdings wichtig ...
Schreibt der Mann der für Volksentscheide ist, aber nur wenn ihm die Ergebnisse gefallen.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Schreibt der Mann der für Volksentscheide ist, aber nur wenn ihm die Ergebnisse gefallen.
Aber sischer digger.
Als König hätte ich auch mit der Monarchie kein Problem :lol:

Du vergsst dabei die wichtigste Qualität einer demokratischen Entscheidung.
Die Mehrheit muss sie tragen.

So wie du nicht willst, das Linke, Querdenker (und wen du sonst noch so in der Schublade verstaut hast) bei wichtigen Fragen mitentscheiden dürfen, möchte ich nicht, das teildemente CDU-Rentner über meine Zukunft mitentscheiden.
Die Mehrheit MUSS sich auf die Grundgesamtheit beziehen (also auf alle Wahlberechtigten) und zu dieser Grundgesamtheit gehören nunmal die teildementen CDU-Rentner genauso, wie grenzdebile Qanon-Anhänger und linke Träumer ... sogar die Initiatoren der "national befreiten Zonen" gehören dazu.

Es passt mir nicht ... aber als Demokrat muss ich damit nunmal leben, dass auch alle anderen Idioten nicht mehr oder weniger zu sagen haben, als ich.
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Die Mehrheit muss sie tragen.
Das schliesst Koalitionen solange aus bis wir Wähler auf dem Wahlzettel von uns gewünschte Koalitionspartner ankreuzen können.

DerOlf schrieb:
... aber als Demokrat muss ich damit nunmal leben,
Du bist kein Demokrat, du tust nur so, ein Demokrat lehnt Volksentscheide nicht ab wo er weiß das ihm das Ergebnis nicht gefallen würde.

DerOlf schrieb:
So wie du nicht willst, das Linke, Querdenker (und wen du sonst noch so in der Schublade verstaut hast) bei wichtigen Fragen mitentscheiden dürfen, möchte ich nicht, das teildemente CDU-Rentner über meine Zukunft mitentscheiden.
Wir scheinen das gleiche Verständnis von Demokratie zu haben, jeder der unsere Meinung teilt sollte mitentscheiden dürfen, der Rest soll sich bitte raus halten.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Wir scheinen das gleiche Verständnis von Demokratie zu haben, jeder der unsere Meinung teilt sollte mitentscheiden dürfen, der Rest soll sich bitte raus halten.
Da hast du mich falsch verstanden (das war aber meine Schuld).

Ich wäre gegen einen Volksentscheid, wenn ich davon ausgehen muss, dass die Entscheidung nicht zu meinen Gunsten ausfällt (Theorie).
Wenn es aber einen Volksentscheid gäbe, und die Entscheidung fiele anders aus, als ich es mir gewünscht habe, dann würde ich diese Entscheidung akzeptieren und mich auch dementsprechend verhalten (Praxis).

ich lehne Volksentscheide bei einzelnen Themen momentan ab ... das solltest du aber nicht mit einer generellen Ablehnung gegenüber Volksentscheiden verwechseln.
ich habe meine Jugend in einem durch und durch basisdemokratischen Umfeld verbracht und weiß daher, dass und wie das funktionieren kann. Ich sehe nur einfach die nötigen Vorraussetzungen dafür in unserem Staat momentan nicht gegeben. Vor allem die bei vielen recht ausgeprägte Passivität bei der Informationsbeschaffung ist dafür echt ungeeignet. Die Informationsgesellschaft ist in weiten teilen leider eher eine Berieselungsgesellschaft.
Oder etwas soziologischer ausgedrückt. Die Informationsgesellschaft ist halt nebenbei noch Konsumgesellschaft ... da ist es logisch, dass viele auch Informationen einfach unreflektiert konsumieren, so wie sie das bei allen anderen Konsumgütern gewohnt sind.

Aber im Grunde hast du Recht. Wenn sich das Volk per Volksentscheid dazu entscheidet, mal wieder in Polen einzufallen, dann wäre diese Entscheidung auch von jedem Demokraten zu unterstützen.
Doofes Beispiel ... es gibt definitiv bessere.

Als ich mich zum Beispiel im Thread zu Tempolimits gegen einen Volksentscheid ausgesprochen habe, tat ich das, weil ich zu der Zeit das Gefühl hatte, ein Tempolimit würde in Deutschland sogar dann abgelehnt, wenn es bei utopischen 3.000km/h angesetzt würde ... einfach "aus Prinzip" (aka Trotz).
 
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