Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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OdinHades schrieb:
Es soll immer irgendein Ist-Zustand bewahrt werden, was am Ende des Tages aber vergebliche Liebesmüh ist. Die Welt ist im steten Wandel und Veränderung lässt sich nicht aufhalten.
Nun, mal ein Gegenbeispiel wo die Bewahrung des IST-Zustands vielleicht geholfen hätte. Bildungspolitik. In NRW mittlerweile ein chaotisches Minenfeld mit zuverlässig jährlich schlechterwerdenden Ergebnissen, geringeren Quoten was die Fähigkeiten im Rechnen, Schreiben und Lesen betrifft und geschenkten Schulabschlüssen (hey, je besser meine Schüler abschneiden je mehr Geld bekommt meine Schule, verschenken wir also die Noten).

Gegenentwurf kommt aus Bayern. Konservative Bildungspolitik, weniger bildungspolitische Experimente, kontinuierlich die besten Ergebnisse Deutschlands. Ohne das jedes Jahr eine neue bildungspolitische Sau durchs Dorf getrieben werden muss. Dass gleichzeitig das Abitur dort ungleich schwerer ist als in NRW, lässt tief blicken. Ich hatte im Abi nichtmal Sinus, Cosinus etc... und hatte einen Mathe LK. Was die Kommilitonen aus Bayern im ersten Semester konnten, musste ich mir 1 Jahr lang in Aufbauprogrammen der Universität aneignen, da mein Abitur schlichtweg nicht annähernd das gleiche Niveau erreicht hat wie das der bayrischen Sitznachbarn.
 
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Andy8891 schrieb:
Ist dieser Abschnitt nun auf eine positive oder negative Entwicklung geschrieben?
Ist überhaupt nicht wertend. Ist nur eine allgemeine Beobachtung, die ich seit Jahrzehnten immer wieder mache.

Ansonsten, klar, negative Änderungen sollten verhindert werden. Was in der Regel aber nur mit Änderungen an anderer Stelle funktioniert. Was genau da jetzt im Einzelfall die beste Lösung ist, darüber kann ich gerade nicht im Detail diskutieren, weil ich leider gerade arbeiten muss. =D
 
Buttkiss schrieb:
Ich kenne viele Deutsche in der 10+ Generation die deutlich schlechter Deutsch sprechen als die direkten Nachkommen türkischer Einwanderer.
"Hey Alda, isch f... deine Mudda!"
Stimmt, das können die Bio-Deutschen nicht leisten.
Buttkiss schrieb:
Natürlich gibt es hier Parallelgesellschaften, gab es schon immer. Das muss prinzipiell aber erst einmal nichts schlechtes sein, andere Gesellschaften sind ja nicht per se schlechter als "Unsere".
Parallelgesellschaften sind nie etwas Positives.
Araber-Clans, Russen-Mafia, Türken-Mafia, Albaner-Mafia, Rocker-Gangs (Hells Angels) sind das Ergebnis.
Das kann man nicht ernsthaft wollen.
SE. schrieb:
Die AFD ist eine neurechte Partei, deren bloße Anwesenheit im Parlament eine Schande für unser Land ist.
Wesentliche Teile dieser Partei äußern sich regelmäßig wissenschaftsfeindlich, verschwörungserzählerisch, rassistisch, antizionistisch und fremdenfeindlich. Wer hier relativiert sollte mal seine Grundeinstellung zu Menschenrechten, Demokratie und Freiheit überprüfen.
Ich schicke hier mal voraus, dass ich die AFD nicht wähle. Weil mir deren politische Inhalte nicht zusagen und die für mich nicht in der Lage sind, die Probleme unserer Zeit lösen zu können.

Diese Partei ist aber trotzdem legitimiert und steht in demokratischen Prozessen zur Wahl zu Verfügung.
Genauso wie alle anderen Parteien.
Für mich, der mit beiden Füßen auf dem Boden unserer Demokratie steht und den Rechtsstaat als solchen voll akzeptiert, ist das Fakt und man muss es akzeptieren.

Solchen Parteien muss man mit politischen Argumenten entgegentreten und mit möglichst guter und gerechter Politik aufwarten.

Das Ergebnis desolater Politik der letzten Jahre sind zum Einen die Krisen, in der wir uns befinden, sowie der Zuspruch einer solchen fragwürdigen Partei wie die AFD von mittlerweile 15% Wähleranteil.
Die SPD und Grüne stehen aktuell bei etwa 18% laut Umfragen.
In anderen Ländern der EU ist ebenfalls ein markanter "Rechtsruck" zu verzeichnen.

Über die Ursachen sollten wir uns Gedanken machen, nicht über die Auswirkungen. Offene und konstruktive Diskurse könnten hier ein Anfang sein.
Gegenseitiges Gebashe wie "rechtsextrem" oder "links-grün-versifft" hilft da nicht weiter.
 
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@The_waron Die Lösung wäre dafür wohl eher, dass man sich politisch wie gesellschaftlich eingesteht, dass die Integrationsbemühungen primär auf dem Paper existieren, nicht aber in der Praxis umgesetzt werden.

Statt also so zu tun, das Problem würde bei den Immigranten liegen und die Lösung wäre, diese nicht mehr reinzulassen bzw. nur dann wenn sie sich "assimilieren", wäre der erste und wichtigste Schritt wohl auch Selbstreflektion und eine konkrete Überarbeitung der Integrationspolitik zum einen und zum anderen in vielen Kreisen Deutschlands vll auch mal ein umdenken und offeneres Verhältnis zu dem Thema.
 
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The_waron schrieb:
in Berlin gibt es Schulen die teils weit über 90% Schüler aus muslimischen Einwanderergruppen haben
Jetzt mal ganz sachliche Fragen:
- Sind diese Schulen in Berlin repräsentativ für das gesamte Bundesgebiet?
The_waron schrieb:
die Konsequenzen sind fatal: Selbst an Gymnasien existiert eigentlich kein gymnasiales Niveau mehr, Mittelstufenschüler können nicht einmal einfachste Aufsätze nur vorlesen, geschweige denn interpretieren.
  • Gibt es einen empirisch belegten kausalen Zusammenhang zwischen dem Anteil muslimisch gläubiger Menschen an einer Schule und den dort messbaren Leistungen der Schülerinnen und Schüler?
  • Falls nein: selbe Frage mit dem Austausch der betreffenden Personen zu "migrierten Menschen".
  • Falls ja (beide Fragen): wie gedenkst du mit diesem Umstand umzugehen? Hast du Lösungsvorschläge um die Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern?
  • Welche Kennzahl gibt es anhand derer das Gymnasiale Niveau definiert ist und mit der man Leistungen mit selbigem vergleichen kann?
  • Wie hoch ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler deren Leistungen auf deine o.g. Beschreibung zutreffend sind (bundesweiter Raum)?
  • Wie hat sich der soeben beschriebene Anteil im zeitlichen Verlauf verändert? Beispielsweise seit den 1980er Jahren.

The_waron schrieb:
Das hat enorme Konsequenzen, die Ghettoisierung nimmt drastisch zu, Eltern ohne Migrationshintergrund schicken ihre Kinder möglichst in andere Stadtteile oder die die es sich leisten können auf die Privatschule.
  • Was ist Ghettoisierung heute und mit welcher Kennzahl wird sie erfasst?
  • Wie ist der zeitliche Verlauf dieser Kennzahl?
  • Beide Fragen nochmals für "Eltern ohne Migrationshintergrund"
  • Wie viele Privatschulen gibt es in Deutschland und wie hat sich deren Anteil an der bundesweiten Schullandschaft hinsichtlich verfügbarer und besetzter Plätze verändert?

Aufgrund der von dir bemängelten Trennung verschiedener Gruppen:
The_waron schrieb:
Diese Entwicklung ist enorm negativ,
- Welchen Vorteil bietet eine möglichst homogene Mischung verschiedener Bevölkerungsgruppen?

The_waron schrieb:
denn wer in der Mittelstufe nicht einmal einen Satz fehlerfrei vorlesen kann, nun, ich denke jedem ist klar wohin dann für die meisten dann Endstation sein wird: H4.
- Kann Fehlerfreiheit eine Minimalforderung sein?

Schlussendlich:
  • Bist du der Auffassung, dass dein soeben zitierter Beitrag unsachliche Elemente enthält?
  • Falls ja, reflektiere doch bitte diesen Satz:
The_waron schrieb:
[...] wenn darüber im politisch und medialen Kontext keine Sachdiskussion möglich ist - gesellschaftlich ja eigentlich auch nicht.
 
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Erkekjetter schrieb:
nicht aber in der Praxis umgesetzt werden.
Wer bzw. wie soll das denn in der Praxis umgesetzt werden?

Fakt ist doch, dass sich der gesellschaftliche Status hauptsächlich über die Arbeit definiert.

Fakt ist, dass wir Millionen Arbeitslose haben.

Also wie genau sieht die Lösung nun aus?

Erkekjetter schrieb:
vll auch mal ein umdenken und offeneres Verhältnis zu dem Thema.
Von wem? Den Arbeitgebern oder?

R.Kante schrieb:
- Sind diese Schulen in Berlin repräsentativ für das gesamte Bundesgebiet?
Warum wird relativiert? Wenn es nur vereinzelt der Fall ist, müsste es doch ein leichtes sein, diese Einzelfälle zum besseren zu bewegen oder nicht?

R.Kante schrieb:
Welchen Vorteil bietet eine möglichst homogene Mischung verschiedener Bevölkerungsgruppen?
Die Frage ist sehr merkwürdig gestellt und müsste deutlich präzisiert werden.

Wenn in Deutschland Helene Fischer der Superstar ist (Sprache, Gesetze usw.) und jemand (egal ob Inland oder Ausland) kommt her und sagt: Helene Fischer ist scheiße, ich will lieber HeavyMetal hören ... was sollen wir dann tun?
 
Erkekjetter schrieb:
Statt also so zu tun, das Problem würde bei den Immigranten liegen und die Lösung wäre, diese nicht mehr reinzulassen bzw. nur dann wenn sie sich "assimilieren", wäre der erste und wichtigste Schritt wohl auch Selbstreflektion und eine konkrete Überarbeitung der Integrationspolitik zum einen und zum anderen in vielen Kreisen Deutschlands vll auch mal ein umdenken und offeneres Verhältnis zu dem Thema.
Es ist nicht zielführend eine einseitige Schuldzuweisung zu betreiben, dafür müsste man die entsprechenden Fälle genauer ausdifferenzieren.

Bezogen auf die Sprache kann aber eine Gesellschaft kaum mehr tun als das sie jetzt schon tut, wir können ja schlecht auf Schulhöfen eine Sprachpolizei installieren. Auch ist das Angebot von Sprachkursen ja nicht unendlich erweiterbar, hier steht natürlich die Gesellschaft in der Pflicht möglichst breite Angebote zu gestalten, doch auch hier wird es für viele nicht reichen.

Wir kommen nun mal nicht drum herum Migranten in die Pflicht zu nehmen die deutsche Sprache zu erlernen, viele tun das auch, aber eben zu viele auch nicht. Wenn im Alltag und auf dem Schulhof fast oder ausschließlich kein deutsch gesprochen wird, werden sehr viele kein Sprachniveau erreichen, was zur Befähigung über einer Hilfstätigkeit taugt.
 
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In eine gewisse pflicht nehmen ist ja vollkommen okay. Auch muss die schuld bichz einseitig gesucht werden. Aber genau das wurde hier seitenlang gemacht. Über kriminelle ausländer diskutiert, assimilierungszwang etc. Kein ton zur anderen seite. Welche verfehlungen bei integration gemacht wurden bei der politik oder der gesellschaft.
 
Erkekjetter schrieb:
Kein ton zur anderen seite. Welche verfehlungen bei integration gemacht wurden bei der politik oder der gesellschaft.
Dann fang ich mal damit an.

Es gibt (seit über 20 Jahren) einen starken Mangel an Dolmetschern in deutschen Amtsstuben ... und ein Mangel, der vor 20 Jahren schon auffällig war, hat sich ganz sicher in den letzten 2 Jahrzehnten nicht verringert. Ich würde sogar eher davon ausgehen, dass sich die Lage verschärft hat ... die Rotstifte tanzen ja munter weiter durch die Amtsstuben.

Für Menschen, die gerade erst hier angekommen sind und ihre Heimat unfreiwillig und daher fast ohne Planung und Vorbereitung verlassen mussten (Flüchtlinge) ist das ein beinahe unüberwindbares Hindernis.

Aber hat sich daran irgendwie was geändert ... nein ... es haben sich eher private Hilfsorganisationen gegründet, die dieses Staatsversagen aufzufangen versuchen.

Ich formuliere mal etwas um.
Ich finde es absolut respekteinflößend, dass fast 30% der Flüchtlinge trotz dieser Hindernisse Arbeit finden.


Wenn jemand hier lebt und arbeitet, dann ist mir ziemlich egal, woher der kam oder wie lange er das schon macht. Wenn der den deutschen Pass will (aus welchem Grund auch immer) dann muss der diesen auch durch Nachweis festgelegter Kriterien bekommen können.
Das Prozedere wird nichtmal angetastet ... man reduziert lediglich die willkürlich festgesetzte Wartezeit um 3 Jahre.
Ich sehe nicht, dass da irgendwas "verschenkt" wird.

Auch eine Entwertung der deutschen SB sehe ich nicht, denn es wird durch die Reformen nicht einfacher, deutscher Staatsbürger zu werden ... man kann lediglich 3 Jahre früher in diesen Prozess eintreten.
Wäre auch das deutsche Wahlrecht entwertet, wenn man das Mindestalter für die aktive Wahlpflicht auf 16 Jahre reduziert?
Ist der FS plötzlich entwertet, nur weil man ihn bereits mit 16 machen kann?
Waren selbst bayerische Gymnasialabschlüsse nach G9 etwas weniger wert?

Ob ein Zertifikat etwas wert ist, oder nicht, hängt nicht am frühesten Zeitpunkt, ab dem man dieses Zertifikat erwerben kann, sondern an den zu erfüllenden Anforderungen, ohne deren Nachweis das Zertifikat nicht erteilt wird.
An diesen Kriterien ändert sich durch die Reform nichts.
Wer in einer Matheklausur nicht 50% der Fragen richtig beantwortet hat, der wird auch nach der Einbürgerungsreform noch durchfallen.
 
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Kuristina schrieb:
Das sind doch nicht die einzigen Punkte, die du abwägst, wenn du überlegst in ein anderes Land zu ziehen, um dort zu arbeiten und zu leben. Der indische Arzt schaut sich unsere Gesetzgebung an, klatscht 2x dafür, schaut aufs Wetter und die Steuern und zieht mit der Familie nach Dubai. Ende der Geschichte.
Welche Punkte meinst du? Ich habe keine herausgegriffen....
Bei der Wahl nach einem Auswanderungsziel spielen auch persönliche Vorlieben eine Rolle? Wer hätte das gedacht.
Heute erst mit zwei Ärzten gesprochen die definitiv nicht in Deutschland aufgewachsen sind. So schlimm steht es um das Einwanderungsland Deutschland gar nicht, es muss nur eine Lösung für die bisher geduldeten Personen gefunden werden.
Der indische Arzt wird sich aufgrund des Klimas, diversen muslimischen Verboten und den Steuern wohl doch eher für Malta entscheiden.
Tomislav2007 schrieb:
Bitte sehr gern geschehen, das war absolut ernst und nicht satirisch gemeint.
Ja schade, hätte ja sein können.
NotNerdNotDau schrieb:
Stimmt, das können die Bio-Deutschen nicht leisten.
Was sind "Bio-Deutsche"?
 
Buttkiss schrieb:
Welche Punkte meinst du? Ich habe keine herausgegriffen....
..da die neuen Gesetzgebungen ja genau die Zuwanderung von Fachkräften attraktiver gestalten sollen.
Einfach lesen, was du selber schreibst.

Buttkiss schrieb:
Heute erst mit zwei Ärzten gesprochen
Natürlich. 🙂

Buttkiss schrieb:
und den Steuern wohl doch eher für Malta entscheiden.
Genau. Die Steuern sind in Dubai definitiv zu hoch. 🙃
 
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Kein Mensch hat davon geschrieben, das Steuermodell auf Deutschland übertragen zu wollen und dementsprechend war es logischerweise auch kein Gegenbeispiel. Wenn du mir antwortest, lies bitte vorher genau was ich geschrieben habe. Interpretiere nicht noch irgendwas hinein, was da nicht steht. Deine (teils schrägen) Gedanken, sind nicht meine Gedanken.
 
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Kuristina schrieb:
Die Steuern sind in Dubai definitiv zu hoch
Niemand kann was dafür, dass du einzig die Steuern betrachtest, diesen aber eben keine Leistungen gegenüberstellst.
Für die deutsche Steuerlast bekommen die meisten Einzahler ganz schön was zurück ... aber wenn man ein Bildungs- und Gesundheitswesen für alle für selbstverständlich hält, wird einem das wohl nicht so als Vorteil auffallen.
In den USA darfst du mehr vom Brutto behalten ... musst aber auch weit mehr vom Netto ausgeben, wenn du auf Bildung und Gesundheit irgendwie wert legst.

Da gabs mal einen schönen Film von M. Moore "where to invade next?". Darin zeigt er auf, welche Vorzüge man in einigen europäischen Staaten nach einer Invasion mitnehmen könnte.
Ich hätte es zwar nicht für möglich gehalten, aber den Film gibts tatsächlich noch bei Youtube ... leider nur auf Englisch.
In Dubai zahlst du extrem wenig Steuern ... aber dafür musst du ziemlich aufpassen, was du zu wem sagst. Wirkliche Meinungsfreiheit genießt da eigentlich nur ein einziges Familienoberhaupt. Dubai ist eine absolutistische Monarchie.
Aber wenn du meinst. "Träume nicht dein Leben ... sondern zieh nach Dubai". Viele Influencer wohnen mittlerweile dort ... und natürlich geben die alle andere Gründe für ihren Umzug an, als die niedrigen Steuern. Teilweise sogar die "mangelnde Meinungsfreiheit" in Deutschland :lol:
 
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@R.Kante Mensch, mach' den Leuten hier doch nicht das Leben schwer.

Es liegt an den ungebildeten Ausländern. Mach' es doch nicht so kompliziert. Die Einwanderung muss strenger geregelt werden, damit Deutschland weniger kriminell und mehr schlauer wird. Ironie off

Vom gleichen Klientel höre ich das aber auch beruflich. Seit Jahren. Ist nichts neues.
 
DerOlf schrieb:
aber wenn man ein Bildungs- und Gesundheitswesen für alle für selbstverständlich hält, wird einem das wohöl nicht so als Vorteil auffallen.
Wer kennt es nicht, das exzellente deutsche Bildungssystem. 🙂

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist das Bildungssystem sehr gut ausgebaut, steht beiden Geschlechtern offen und ist für alle Staatsangehörigen kostenfrei. Das Gesundheitswesen dort gilt als exzellent. Eine private Krankenversicherung gibt es ab 100 Euro. Dubai hat sogar eine eigene "Healthcare City": 120 medizinische Einrichtungen auf 4 Millionen Quadratmetern (ungefähr 560 Fussballfelder). Krankenhäuser, medizinische Zentren, Diagnoselabors, medizinische Ausbildung, Forschung u.s.w. Soll noch erweitert werden, mit 19 Millionen Quadratmetern Wellness. 🏖️

Aber ich bin sicher, der indische Arzt aus meinem Beispiel findet auch Malta ganz toll. 💕
 
NotNerdNotDau schrieb:
Ich schicke hier mal voraus, dass ich die AFD nicht wähle.
Mir ist völlig egal was mein Gegenüber wählt, die Gründe für Wahlentscheidungen und die damit einhergehenden Überlegungen lasse ich mir aber gern genauer erklären. Auch wenn gerade kein Wahlkampf ist.
NotNerdNotDau schrieb:
Solchen Parteien muss man mit politischen Argumenten entgegentreten und mit möglichst guter und gerechter Politik aufwarten.
Yup. Und es schadet in dem Zusammenhang nicht deren Aussagen und Handeln zu kritisieren. So wie bei allen Parteien und Organisationen. Harte und kontroverse faktenbasierte Diskussionen bevorzuge ich und in dem Zusammenhang nehme ich gern auch jede Gelegenheit mit. Die flauschige Ecke ist mir zu langweilig, Diskurse sind interessanter wenn alle ihre Wohlfühlzonen verlassen müssen.
Bitte bewerf(t) mich mit guten Argumenten statt Phrasen und zeig(t) mir konkret auf wo ich warum falsch liege.

NotNerdNotDau schrieb:
Gegenseitiges Gebashe wie "rechtsextrem" oder "links-grün-versifft" hilft da nicht weiter.
Doch total, solange die Diskussion auf Augenhöhe stattfindet, sich alle Beteiligten mit Respekt behandeln, argumentieren und danach noch gegenseitig in die Augen schauen können.
Tatsächlich funktioniert so ein Austausch offline besser als online meiner Erfahrung nach, auch weil Missverständnisse leichter zu vermeiden sind. Konfrontation ist trotzdem per se gut.

Wenn jemand stumpfe Phrasen oder faktenfreie Erzählungen wiederholt werde ich auch künftig den Finger in die Wunde legen wenn ich Lust habe. Das Leben ist nunmal kein Ponyhof, die Krisen/Probleme sind vielfältig und wegschauen imo eben keine Option.
 
Buttkiss schrieb:
Was sind "Bio-Deutsche"?
Das sind Menschen deutscher Staatsangehörigkeit, die sich ausschließlich von Bio-Kost ernähren.

Ernsthaft?
Okay, das sind Menschen deutscher Staatsangehörigkeit, ohne Migrationshintergrund.
 
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Hallo

OdinHades schrieb:
Es soll immer irgendein Ist-Zustand bewahrt werden, was am Ende des Tages aber vergebliche Liebesmüh ist.
Wenn ich mir die aktuelle Rückwärtsfahrt ansehe wünsche ich mir den Merkelschen Stillstand zurück.

OdinHades schrieb:
Die Welt ist im steten Wandel und Veränderung lässt sich nicht aufhalten.
Der Wandel sollte aber vorwärts gehen und nicht rückwärts wie es zur Zeit passiert.

Grüße Tomi
 
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