Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Erkekjetter schrieb:
Aha, und damit ist die Anti-Fa Extrem. Sehr schön zu sehen, wie hier eine Kollektivhaftung als was völlig normales benutzt wird.

Doppelmoral in Reinkultur.

ist denn die AFD extrem? und wenn ja, warum?

wobei wir auch nicht über die afd reden müssen, die haben zum Großteil definitiv einen an der Waffel.

aber der Prototyp des Querdenkers ist für mich der westliche Kommie.
Deswegen haben diese Trottel an den neuralgischen Punkten ja auch ihre Schnittmengen.

Siehe Wagenknecht mit ihrer Friedensdemo.
 
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richtig. aber wenn das reicht, dann sollte es auch reichen wenn knallköppe in der antifa sind, um die antifa als knallkoppgruppe zu bezeichnen. insofern ist man da auf der sicheren seite.
 
spielt das eine rolle? wenn ja, welche?

die antifa ist knallkopptruppe. inwieweit wird diese aussage nun von der tatsache beeinflusst, das die antifa keine partei ist. (aber enge verbindungen zu parteien hat)
 
Das wurde heute in diesem Faden erörtert.

Aber hier das TLDR für Leute, die nicht lesen können:
Verallgemeinernde Rückschlüsse von einzelnen "Mitgliedern" einer quasi-anarchischen, aus autonomen Gruppen bestehenden Strömung auf Gesamtheit sind nicht sonderlich zielführend.
 
hier wurde gar nichts "erörtert".

es handelt sich auch nicht um "einzelne" mitglieder.
die stecken sich alle denselben button ans revers, aber wenn die kacke am dampfen ist, wollen alle "individuen" sein und nichts miteinander zu tun haben.

was ein dünnpfiff.
weite teile der antifa werden vom verfassungsschutz beobachtet und als extremistisch eingestuft.
 
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ein rechteck mit der aufschrift "ich bin ein quadrat" ist zumindest seltsam.
man muss sich auch nicht wundern wenn man dann zuweilen als quadrat wahrgenommen wird.
 
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Melu76 schrieb:
weite teile der antifa werden vom verfassungsschutz beobachtet und als extremistisch eingestuft.
Das gilt auch für eine ganze Reihe von Organisationen, aus denen die AfD rekrutiert hat.

@Bennomatico muss ich mich allerdings anschließen.
Man kann eher bei einer hierarchischen Organisation und einem Hang zum Führerprinzip von einzelnen Mitgliedern aufs ganze schließen, als bei Anarcho-Gruppen.
Bei letzteren kann man mMn nichtmal sicher davon ausgehen, dass alle Mitglieder hinter einer Aktion standen, zu der sich eine solche Gruppe bekennt.

Woher ich das weiß? Erfahrung - ich war lange teil solcher Gruppen ... bei den meisten kann man nichtmal sicher benennen, wer so alles aktuell dazugehört.
Ergänzung ()

Melu76 schrieb:
ein rechteck mit der aufschrift "ich bin ein quadrat" ist zumindest seltsam.
Andersrum ist das aber kein Problem.
Jedes Quadrat ist ein Rechteck.
 
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DerOlf schrieb:
Andersrum ist das aber kein Problem.
Jedes Quadrat ist ein Rechteck.

eben. um hitler scheiße zu finden muss man kein verirrter querdenker-kommie, dessen kollegahs verfassungsfeinde sind, sein.

das problem am faschismus ist ja z.b. auch nicht der fokus auf die nation, wo soll da das problem sein.
wenn sich alle Deutschen (mehrheitlich) einig sind, das sie unter sich bleiben wollen, ist das kein problem. und absolut zu respektieren. bei den sentinelesen ist das ja auch kein problem.

das problem ist die imperialistische attitüde, etwas, in dem der sozialismus dem faschismus in nichts nachsteht.
 
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Dass die immanente, mythologische begründete systematische Herabwürdigung von Menschen für dich wohl kein Problem darstellt, wundert mich jetzt nicht.

Finde auch schön, wie du weiterhin bei der Antifa pauschalisiest.
 
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Gehe ich recht in der annahme, dass diejenigen hier, die pauschal die antifa als linksextrem einstufen, sich selber als mitte der gesellschaft sehen? Oder wo sehen sich melu, apacon, tomis, feligs, banger, etc selber? Diese selbsteinschätzung fände ich in dem kontext recht interessant.
 
Erkekjetter schrieb:
Gehe ich recht in der annahme, dass diejenigen hier, die pauschal die antifa als linksextrem einstufen, sich selber als mitte der gesellschaft sehen?
Nein, definitiv nicht.
Erkekjetter schrieb:
Oder wo sehen sich melu, apacon, tomis, feligs, banger, etc selber? Diese selbsteinschätzung fände ich in dem kontext recht interessant.
Kommt aufs Thema an. Wenn ich mir ein Parteiprogramm zusammen bauen würde, wären da Teile der SPD, CDU, Grüne, AfD und wahrscheinlich auch der Linke vertreten. Wohl oder übel auch die FDP, wobei ich die eigentlich gefressen habe.

Von daher fällt mir eine Einordnung auf dem Spektrum relativ schwer.
 
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Nun ja, da die Parteiprogramme genrell in vielen Teilen sich gleichen, sagt das wenig. Viel davon hat auch wenig mit politischem Spektrum zu tun. Daher ist eine Orientierung daran nicht sonderlich aussagekräftig. Du musst doch wissen, wo du die gesellschaftlich siehst? Welche gesellschaftlichen Formen dir näher liegen als andere? Ob der mehr die Wirtschaft gewichtest oder die Menschen, ob du eher freiheitlich oder national eingestellt bist.

Immerhin, und das finde ich völlig ohne Wertung interessant, haben wir die gleiche Abneigung gegen die FPD, wobei ich da ganz klar sagne muss, dass damit die Lindner FPD gemeint ist und insbesondere Lindner selbst.
 
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Erkekjetter schrieb:
Gehe ich recht in der annahme, dass diejenigen hier, die pauschal die antifa als linksextrem einstufen, sich selber als mitte der gesellschaft sehen? Oder wo sehen sich melu, apacon, tomis, feligs, banger, etc selber? Diese selbsteinschätzung fände ich in dem kontext recht interessant.

natürlich ist die antifa die mitte der gesellschaft, wer denn sonst.
und alle anderen, die rechts davon stehen sind rechtsextrem
 
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Das Links-Rechts Schema empfinde ich aufgrund seiner Eindimensionalität und den mitklingenden Konnotationen weder als sonderlich aussagekräftig noch hilfreich. Ein paar Achsen mehr täten dem Spektrum ganz gut.
 
Bennomatico schrieb:
Dass die immanente, mythologische begründete systematische Herabwürdigung von Menschen für dich wohl kein Problem darstellt, wundert mich jetzt nicht.

mythologisch ist die herabwürdigung gar nicht begründet. im gegenteil, damals war rassenlehre ein halbwissenschaftlicher konsens und durch die bank weg weltweit populär und über einen längeren zeitraum aus religiöser herabwürdigung gewachsen, wie wurde amerika besiedelt (bzw die vertreibung der ureinwohner gerechfertigt), wie haben die großmächte kolonialisierung betrieben etc.

zuerst waren es die ungläubigen die vertrieben wurden, schließlich emzipierte man sich von der religion, dafür wurde dann rasse populärer als ausgrenzungsmaßstab. und im faschismus kam man dann auf den trichter das man aufgrund verschiedener umstände (in italien, weil die römer damals ein imperium und eine hochentwickelte zivilisaton aufgebaut haben z.b.) den anderen (genetisch) überlegen sei.

die herabwürdigung/ausgrenzung von minderheiten ist auch keine alleinstellungsmerkmal des faschismus, das z.b.der islam ungläubige systemisch herabwürdigt juckt dich ja auch nicht, das ist im historischen kontext zu sehen.

zum problem für mich (oder dich) wird es doch erst durch die imperiale komponente, sprich aggression nach außen. letztlich kann doch jeder denken was er will.
 
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Kann nur für mich sprechen, aber für mich ist die Unterdrückung eines jeden Einzelnen problematisch, unabhängig davon, welches Herrschaftssystem nun vorhanden ist.

Ansonsten waren meine Vorbilder eigentlich alle linksextrem, von Albert Einstein über die Ninja Turtles bis hin zu Jesus. =P

Da kann man mich natürlich mit knallharten Imperialisten wie Stalin in einen Topf werfen und da kann ich wenig gegen machen. Aber ich vertrete eine radikale und nicht verhandelbare Position zu Menschenrechten und Nächstenliebe. Wohin das politisch gezählt werden mag, ist mir ehrlich gesagt egal. Es gibt ja auch links genug Spinner, die beispielsweise die Ukraine gerne Russland zum Fraß vorwerfen möchten, aus Angst um ihre Doppelhaushälfte. Rechts möchte man hingegen Geschäfte mit Russland machen, weil das Gas so günstig ist. Die Liberalen wollen bei China doch bitte zwei Augen zudrücken und ein bisschen Menschenrechtsverletzung hinnehmen, weil man mit denen ja so gute Geschäfte machen kann. Den Grundsatz "Wir haben die Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen (Zitat von irgendeinem schlauen Dude)" oder einfacher "Bitte verlassen Sie diesen Ort, wie Sie ihn vorzufinden wünschen" hat die FDP mit Blick auf Klimawandel und Co. auch noch nicht richtig gerallt. Die Beispiele sind endlos und erstrecken sich über sämtliche politischen Strömungen.

Bin ich halt grundsätzlich dagegen und klassischerweise werde ich dadurch links verortet. Außerdem sieht die Ideologie zur rechten Hand ziemlich offenkundig eine Bevorzugung bestimmter Personengruppen, sprich eine Unterdrückung von anderen vor. Das nennt sich dann Nationalismus. Ich vertrete da eher den Ansatz "no border no nation", was wohl auch wieder eher links vorzufinden ist.
 
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