perfekt!57
Commodore
- Registriert
- Feb. 2003
- Beiträge
- 4.207
Die 1000 Milliarden sind nicht von mir. Die stehen regelmäßig in der Zeitung. Als das freie Kapital, welches in jedem Augenblick eine lukrative(re) Anlage sucht.
Vagabundiert mit dem Sonnenlicht um den Erdball. Kann man sehen, wenn man sich mal probehalber mit klarem Auge von der Welt entfernt und von draußen, aus Weltallshöhen unser Erdlein zart betrachtet:
Klar sieht jeder so die Grüne Wolke, von Dollarnoten gemacht, die sich niederlässt und sich erhebt, aufflattert, wie eine Schar Vögel, und wieder niederlässt, zum Dauerflug teils auch startet: Im Bild dreht sich die Welt von links nach rechts. Am linken Bildrand stehen sie auf, die kleinen Menschen, erheben sich zu ihrem so oft nur emsig-mühselig Tagwerk, und am rechten Rand, wo Übergangschwärze herrscht und Nacht, da legen wir uns nieder, wir alle Menschen: Die Grüne Noten-Wolke aber, sie schwebt ständig über allen und allem, am hellsten sichtbar und gut konturiert in den Mitten, da, wo die Sonnen senkrecht herniederscheinen in heller Zentrumslichte.
Und wer eine Million sich borgt, sie anlegt, wirtschaftet mit ihr, auf Zinsversprechen und Returngarantie, hat der nicht eigentlich nur so eine handvoll Vöglein sich herabgeangelt, in einen, den eigenen Käfig sie sich gesteckt, darin er sie und sich nun selber hortet, mästet, kümmert?
"Geh mir aus der Sonne", sagte der Philospoh heraus aus seiner Tonne, aufblickend zum Weltenherrscher, auf die Frage was der für ihn tun könnte.
So ist man beides als Durchschnittsmenschlein, aber am besten in jedem Augenblick zugleich, wägender Familienmensch und Wirtschaftssubjekt zu Eins. Da gibt es kein entweder oder. Zu Ende getrunken gehören die Lebensbecher. Und jedem ward ein andrer gereicht. (An Flüssigkeiten festgemacht der eine Gedanke.)
Ich finde es gut, wenn jemand darüber reflektiert, was er mit eine Million machen würde - den Gedanken, das Gefühl, das Nachdenken darüber öffentlich stellt, schließlich handelt es sich um eine positive, aufbauenden Phantasie, "ist Mengenlehre hin zum größeren Kreis", ist somit positiv integrativ. Und als solches daher unbedingt zu begrüßen: Wir wollten doch nicht alle den Bernd-das-Brots das Leben und alle Öffentlichkeit überlassen? Darauf warten "das alles gleich noch viel schlimmer kommt, so wie immer" - "und da braucht man sich über sowas sowieso keine Gedanken mehr zu machen, nicht wahr?"
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Vagabundiert mit dem Sonnenlicht um den Erdball. Kann man sehen, wenn man sich mal probehalber mit klarem Auge von der Welt entfernt und von draußen, aus Weltallshöhen unser Erdlein zart betrachtet:
Klar sieht jeder so die Grüne Wolke, von Dollarnoten gemacht, die sich niederlässt und sich erhebt, aufflattert, wie eine Schar Vögel, und wieder niederlässt, zum Dauerflug teils auch startet: Im Bild dreht sich die Welt von links nach rechts. Am linken Bildrand stehen sie auf, die kleinen Menschen, erheben sich zu ihrem so oft nur emsig-mühselig Tagwerk, und am rechten Rand, wo Übergangschwärze herrscht und Nacht, da legen wir uns nieder, wir alle Menschen: Die Grüne Noten-Wolke aber, sie schwebt ständig über allen und allem, am hellsten sichtbar und gut konturiert in den Mitten, da, wo die Sonnen senkrecht herniederscheinen in heller Zentrumslichte.
Und wer eine Million sich borgt, sie anlegt, wirtschaftet mit ihr, auf Zinsversprechen und Returngarantie, hat der nicht eigentlich nur so eine handvoll Vöglein sich herabgeangelt, in einen, den eigenen Käfig sie sich gesteckt, darin er sie und sich nun selber hortet, mästet, kümmert?
"Geh mir aus der Sonne", sagte der Philospoh heraus aus seiner Tonne, aufblickend zum Weltenherrscher, auf die Frage was der für ihn tun könnte.
So ist man beides als Durchschnittsmenschlein, aber am besten in jedem Augenblick zugleich, wägender Familienmensch und Wirtschaftssubjekt zu Eins. Da gibt es kein entweder oder. Zu Ende getrunken gehören die Lebensbecher. Und jedem ward ein andrer gereicht. (An Flüssigkeiten festgemacht der eine Gedanke.)
Ich finde es gut, wenn jemand darüber reflektiert, was er mit eine Million machen würde - den Gedanken, das Gefühl, das Nachdenken darüber öffentlich stellt, schließlich handelt es sich um eine positive, aufbauenden Phantasie, "ist Mengenlehre hin zum größeren Kreis", ist somit positiv integrativ. Und als solches daher unbedingt zu begrüßen: Wir wollten doch nicht alle den Bernd-das-Brots das Leben und alle Öffentlichkeit überlassen? Darauf warten "das alles gleich noch viel schlimmer kommt, so wie immer" - "und da braucht man sich über sowas sowieso keine Gedanken mehr zu machen, nicht wahr?"
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