Wer bringt mir Linux Grundlagen bei - gegen Geld? Hessen (Wetterau,Vogelsberg,MKK)

Ergänzung ()

Dr. McCoy schrieb:
Der Schein trügt. Das ist erstmal einfach nur der Schatten des Unbekannten.

Was ist daran konkret "toll"? Und welches Windows meinst Du damit? 7? 8.1? 10?

Nochmal: Um welche Distribution mit welcher Oberfläche geht es genau? Was genau hast Du installiert?
Ich habe gerade Mint Tricia Cinnamon 19.3 am laufen.
Ubuntu 18.04.4 LTS ist noch nicht installiert.....
Alle Win Explorer 7,8,10 egal - die haben alle links die Laufwerke angezeigt bzw die Partitionen die ich eingerichtet habe. C,D,E,F,G, ........ Ich kann jede Partition anklicken und sehe die Ordner die darauf sind.
Bei Linux ist das irgendwie völlig anders... Überall sehe ich nur diesen / irgendwie als höchste Ebene...
Keine Übersicht über Platten, Partitionen und Ordner wie in Win...
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Aber ich glaub wir lassen das mal an der Stelle. Ich muss mich da wohl reinarbeiten in die Grundlagen. Das Forum hier ist ja eher für tiefergehende Spezial-Fragen.
Danke erstmal!
 
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HolyP schrieb:
Dennoch hat Linux aber ganz andere Absichten und ist nicht auf Datensammelei aus und auf intransparente Aktionen die im Hintergrund laufen, eine ebensolche intransparente Updatekultur und Kommmunikation die zu wildesten Verschwörungstheorien führt und die man mittlerweile mit extra Tools abstellen muss !!!
Also um Win mittlerwile diesbezüglich "in den Griff" zu bekommen muss man sich ebenso tief reinwühlen in die Materie. Da dachte ich ist der Umstieg zu Linux vielleicht leichter.

Im Grund wurde davon ja schon extrem viel wieder entfernt. Win7 tat das ja auch.

Bzgl Updates, intransparent ist das es ja nun nicht wirklich, da jedes Update ein eigenen KB-Artikel mit den Änderungen hat.
Finde ich nun bei Linux schlimmer wenn mal wieder ein größerer Patchday ist und ich 50-100 Updates auf der Liste habe und dann erstmal bei Google schauen muss wofür Update xyz überhaupt ist, da ich das Programm/Library noch nie gesehen habe.

Klar muss man sich dort in die Materie einwühlen. Das ist aber nun bei Linux nicht anders.
Sich mal in Linux einzuwühlen ist aber auf jeden Fall eine Gute Idee, Erfahrung sammeln lohnt sich immer.
 
Dr. McCoy schrieb:
Aha, Cinnamon, alles klar. Auf dieser Basis lässt sich nun aufbauen, weil die Beantwortung Deiner Fragen zum Teil von den verwendeten Oberflächen abhängt.
Ich habs wohl gerade. Die Partitionen meiner Platte erscheinen so wie ich sie eingehängt habe als eigener Ordner im Root VZ! Völlig anders als Win.... Weil Root ist doch meine Linux Installations Partition! Das ist ne umgewöhnung wenn alle Partitionen von HDDs, USB Sticks, usw jetzt alle im root VZ erscheinen !!
Das ist ja als wenn in der Windows System Parition C:\ alle Laufwerke drin wären - mitten zwischen den Windows eigenen Ordnern ! Das ist doch Kuddelmuddel.... Bzw... wären das dann Verknüpfungen !
Ich meine in Win wird die Hierarchie angezeigt wie sie ist: Platte - Parition - Ordner - Datei.
So klick ich mich von oben nach unten...
Ja ich weis ich muss vom Windows Denken weg. Und mich hier reinarbeiten. Wir können das jetzt erst mal lassen.... War nurmal ein Versuch jemand in Real zu finden! (Corona-Vereinsamter-Internet-Junkie)
 
Also dieses Win7 tat es auch finde ich, der Fairness halber, kein gutes Argument.
Im spanischen gibts genau dazu auch nen sehr bekanntes Sprichwort, auf Deutsch fällt mir gerade keins ein.
Der Punkt ist letztendlich, dass das "ausspionieren", bzw. eher die Datensammlung wohl unbestreitbar über die Updates und Versionen hinweg mehr wurde. Zu windows ME Zeiten hätte wohl kein PC verarbeiten können was heute im Hintergrund geschieht.
Gleichzeitig gibt es im Data Science Bereich immer bessere Möglichkeiten aus den Daten Schlüsse zu ziehen. Man denke an die Fälle wo (schon vor x Jahren) werdende Mütter Babysachen vorgeschlagen bekamen bevor sie wussten, dass sie schwanger sind.
Daher würde ich das dem TE jetzt mal nicht vorwerfen wollen.
Andere haben ihre Grenze früher gezogen, manche werden sie später ziehen, manche gar nicht.

Was dein / angeht lieber TE, dass ist dein "Wurzelverzeichnis".
Gibts unter Windows theoretisch auch, aber besser vorm user versteckt.

@HolyP Du siehst das unter Windows so, praktisch ist es aber auch dort anders aufgebaut.
Unter Linux hast du halt direkt das ganze als einen Baum vereinigt, ich z.B. finde das deutlich übersichtlicher und für meine Skripte auch angenehm.
Deine zusätzlichen Festplatten/USB-Sticks/whatever hast du z.B. unter
/mnt/SanDisk-16GB
falls sie übergangsweise dran hängen oder unter
/media/8TB_HDD
falls sie dauerhaft dran hängen. Nur mal beispiele von meinen Systemen.

Die Buchstaben von Windows sind wilkürlich und ich finde sie nicht hilfreich.
Unter Ubuntu Mate hast du aber auch im Standard Dateiexplorer direkt die verschiedenen Geräte angezeigt, falls du die Baumübersicht nicht magst:
MateExample.png


Hier meine Windows SSD, wie du siehst hat sie auch ein / Verzeichnis mit dem du nichts anfangen kannst:

Windows.png
 
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So, auch zum Thema "rund laufen", habe eben in fünf Minuten Mint Cinnamon in einer VM installiert, sowie in weiteren fünf Minuten die Updates. Innerhalb von 20 Minuten (inkl. des Erstellens von Screenshots) die ganzen Icons auf den Desktop gezogen.

Dateimanager: (Links sieht man u.a. den Persönlichen Ordner, das ist sowas wie "Eigene Dateien", sowie unter "Geräte" die Windows-Partitionen und USB-Sticks)

mint_cinnamon_01.png mint_cinnamon_02.png


Papierkorb und Netzwerk auf den Desktop holen:

mint_cinnamon_03.png mint_cinnamon_04a.png mint_cinnamon_05.png mint_cinnamon_06.png



GParted (Partitionierungswerkzeug) über das Terminal installieren:

mint_cinnamon_08.png mint_cinnamon_10.png



Alle gewünschten Verknüpfungen (jeweils einzeln und nacheinander) aus dem Startmenü auf den Desktop legen lassen:

mint_cinnamon_07.png mint_cinnamon_11.png


Hier nochmal das Endresultat in der Großansicht, womit dies hier schon mal "erschlagen" wäre:
HolyP schrieb:
Taskmanager? Datei Explorer? Datenträgerverwaltung? Partitionierung? Laufwerke? Papierkorb?
USB Sticks mounten? Dateisysteme? Benutzerverwaltung? Arbeitsflächen?, allgemeine Navigation.
Nur die Grundlagen.

mint_cinnamon_11.png



HolyP schrieb:
Ich habs wohl gerade. Die Partitionen meiner Platte erscheinen so wie ich sie eingehängt habe als eigener Ordner im Root VZ!
Welche Partitionen? Wie formatiert?

Völlig anders als Win.... Weil Root ist doch meine Linux Installations Partition! Das ist ne umgewöhnung wenn alle Partitionen von HDDs, USB Sticks, usw jetzt alle im root VZ erscheinen !!
Mir erschließt sich gerade nicht, wie Du das installiert hast. Wie Du anhand meiner Auflistung siehst, ist in weniger als 30 Minuten alles installiert, aktualisiert und verknüpft. Und dann hat man linksseitig auch eine sehr gut strukturierte Dateisystem- bzw. Laufwerksdarstellung.

Das ist ja als wenn in der Windows System Parition C:\ alle Laufwerke drin wären - mitten zwischen den Windows eigenen Ordnern !
Dann hast Du "falsch" installiert, bzw. anders, als Du es im Resultat gewollt hättest.

Das ist doch Kuddelmuddel.... Bzw... wären das dann Verknüpfungen !
Den Du als solchen installiert hast. Normalerweise gibt es da keinen "Kudelmuddel".

Wir können das jetzt erst mal lassen....
Falsch. Du solltest es lieber von vornherein richtig umsetzen. Dann klappt auch alles.
 
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Nutze seit mehr als drei Jahren LInux und bin längst nicht perfekt. Aber ich bin in der Lage ein System zügig zu installieren und mit Backups fit zu halten. Dazu benötigt man kein Geld sondern Zeit und Lust sich mit der Materie zu befassen. Lesen bringt etwas, aber probieren und bereit sein manche Dinge solange zu wiederholen bis man damit zurecht kommt. Anfangs habe ich oft bis zu sechs Mal täglich neu installiert, war aber selten gefrustet. Komme soweit zurecht und oft gebrauchte Befehle dokumentiert und bei Bedarf Drag and Drop. Nur Text Installationen gehen bei mir schlecht.
Vielleicht VHS Kurs, wenns mal wieder gehen sollte...
 
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Linux wird einem nicht beigebracht denn da ist Eigeninitiative gefragt. Für den Einstieg ist das Wiki von UbuntuUsers immer noch eine gute Empfehlung, das Buch von Herrn Kofler ist mehr oder weniger ein ebenso empfehlenswertes Referenzwerk.

Theoretisch kannst auch das "Verhalten" von Linux so unter Windows haben. Niemand zwingt einen, neue Partitionen per "Buchstabe" zu mounten, es geht auch der Mount in Verzeichnisse auf bestehenden Partitionen.

Wer zum lesen zu faul ist oder andere Methoden bevorzugt: Es gibt gefühlt tausende und abertausende Videos auf Youtube und anderen Plattformen zu dem Thema oder du nimmst ggf. etwas besser strukturierte Kurse bei Udemy oder Pluralsight wobei diese dann auch Geld kosten.
 
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HolyP schrieb:
Unter Win ist es nur ein Prog + 2 Knöpfe drücken - fertig - VPN steht...).
Da verwendest Du dann allerdings so ein Programm mit der Anbindung an "irgendeine" VPN-Infrastruktur "irgendwo" auf der Welt, ohne den Dir wichtigen Datenschutz, denn dann vertraust Du Deine gesendeten und empfangenen Daten dem VPN-Anbieter, dessen vorhandenen oder nicht vorhandenen Datenschutz- und Absicherungsmaßnahmen, an.

Auch hier ist die Annahme, mit wenig Klicks viel Effekt zu erzielen, durchaus kontraproduktiv. Du möchtest einen "Ein-Klick-Komfort" haben, gleichzeitig allerdings auch das Maximum an Datenschutz. Man muss sich diese -- zwar nicht in allen Fällen, allerdings doch recht oft -- vorhandene Gegensätzlichkeit bitte einfach mal bewusst machen!
 
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