Mir geht's in letzter Zeit auch so, dass ich von den gedruckten Zeitungen zum großen Teil enttäuscht bin. Während Focus schon lange sein Niveau konsequent abbaut, scheint der Spiegel in letzter Zeit nachzuziehen. Wenn mal nichts ausreicht, um als Titelgeschichte herzuhalten, kommen immerwieder die (meiner Meinung nach leidigen) Themen wie RAF, WWI, WWII usw.
Aboniert hab ich den Spiegel trotz allem noch, für wie lange weiß ich allerdings nicht. Naja, eigentlich mehr meine Eltern, allerdings bin ich der einzige in unserer 5-köpfigen Familie, welcher ihn ließt. Ich bin noch Schüler und hab deswegen kein Geld für eigene Zeitungen.
Was sonst noch bei uns rumliegt bzw regelmäßig kommt, ist Die Zeit, allerdings ist mir das Format einfach zu groß. Allein der Anblick erschlägt mich, weswegen ich nur selten Lust habe, Artikel darin zu lesen.
Positiv überrascht wurde ich von der Stuttgarter Zeitung. Bei der letzten Layout-Umstellung wurde auch die grundsätzliche Orientierung überarbeitet. So entwickelten sie sich weg vom rein informativen Journalismus und hin zum kommentierenden Journalismus. Meiner Meinung nach eine gute Entwicklung kennenlernt. Manche mögen jetzt meinen "ich brauch nur die Infos, Meinung bilde ich mir selbst", allerdings find ich, dass es ergiebiger ist, wenn man die Meinung anderer auch kennen lernt.
Im Internet les ich, obwohl ich quasi als Schüler Zeit hab und somit Tag und Nacht davor sitzt

, so gut wie gar keine News nach.
Seltsamer Weiße hält bei mir für die meisten reinen Informationen immernoch das Radio her. Wenn ich vor dem PC sitzt und keine eigene Musik hör, läuft bei mir in der Regel das Radio, eigentlich untypisch für eine Welt der neuen Medien.
