WG Internet gegen filesharing schützen

triumvirn

Lieutenant
Registriert
Okt. 2004
Beiträge
888
(Ich hoffe das passt von der Thematik hier her)

Ich wohne in in einer WG und auf meinen Namen läuft der Telefon/Internetanschluss. Nun möchte ich aus wohl verständlichen Gründen möglichst gut verhindern, dass Filescharing-Programme über meinen Anschluss funktionieren.
Gibt es eine Möglichkeit über meinen Zyxel Router besser bekannt als Arcor WLAN Router 200 illegale Aktivitäten möglichst gut zu verhindern, auch natürlich auf die Gefahr hin, legale torrents nicht mehr laden zu können.

Gruß triumvirn
 
Da du nunmal leider legalen und illegalen Traffic nicht unterscheiden kannst (auch wenn ich bei Filesharing-Börsen davon ausgehen würde, dass ca. 90% illegal sind), musst du wohl oder übel alles blocken, was geht. Standardmäßig erstmal einfach garkeine Portweiterleitungen einrichten und falls der Router (den ich leider nicht genauer kenne) eine richtige Firewall hat, kannst du da ja auch Regeln erstellen.
 
Emule läuift ja z.B. auch ohne Portforwarding- dann halt nur NOCH langsamer. Ich weiß nicht inwiefern man dass komplett unterbinden kann...
 
Es wäre in diesem Fall wohl sicher einfacher, nicht gezielt Sachen zu verbieten, sondern andersherum.

Das heißt, erst einmal alle Ports dicht machen, und dann z. B. einen Port für WWW, einen für ICQ etc. freigeben, so ist es bei uns in der Firma. Da sitzt aber noch ein automatisches Proxy-Config-Skript dazwischen, damit kenne ich mich nicht aus...
 
Im Prinzip ist das doch völlig Wurst, denn es ist damit immer noch nicht getan! Auf Illegale Seiten siehe Kinderpornographie (nur mal als extrem Beispie genannt) können Deine Mitbewohner immer noch. Das Dumme ist nur, wie Du beweisen willst, nichts davon gewußt zu haben, wenn aus Deiner WG illegales Filesharing betrieben wird.

mfg

Ruffnax
 
Oder noch einfacher, besorg dir nen anständigen Router ( nen Linksys WRT54GS, z.B.) pack nen OpenWRT drauf und schneid einfach alles mit. Dann mußt du nur ab und an die Log-Files archivieren.
Und falls doch einer auf die Idee kommt Filesharing zu betreiben, trotz das du die Firewall dicht gemacht hast. Kannst du dann schön, danke der MAC-Adresse nachweisen von welchem Rechner das kam. So handhabe ich das in unserer WG. :evillol:
 
Unabhängig von technischen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Missbrauch, würde ich mir auf jeden Fall vertraglich zusichern lassen, dass keine illegalen Aktivitäten (Filesharing, etc.) über deinen Anschluss getätigt werden und dass es dir erlaubt ist, im Falle des Falles, die Namen deiner Mitbewohner an etwaige Rechteinhaber zu übermitteln. Auch wenn dies dich nicht von deiner Haftung befreit, hättest du dann zumindest eine Rückgriffsmöglichkeit, falls dich mal ein anwaltliches Schreiben erreicht.
 
Hm, gegen kinderpornographische Seiten könnte ein Jugendschutz helfen... aber mal im Ernst, ich hoffe doch nicht, dass er pädophile WG-Mitbewohner hat?!
 
@4
es ist egal welchen Port man freigibt... da ist der Esel flexibel ;-)
Dadurch kann man den Gebrauch nicht unterbinden.

@5
Ich dachte man wäre so lange unschuldig bis einem das Gegenteil bewiesen wurde und nicht umgekehrt.

Ich hab erst kürzlich über ein Gerichtsurteil gelesen, bei dem ein Kind hohe Kosten über das Internet verursacht hat. Die Eltern wurden jedoch von der "Zahlungspflicht" und der Verletzung der Aufsichtspflicht freigesprochen.

Ich denke das es im Fall von Triumvirn ausreichen sollte das er mit seinen Mitbewohnern einfach einen schriftlichen Vertrag macht in dem explizit aufgeführt ist was er ihnen untersagt.
Es kann keiner von einem verlangen das man ein Informatikstudium absolviert um Mißbrauch zu unterbinden.
 
@ Doppelschotte

Kannst Du mir bitte mal sagen, wo man das mit dem Gerichtsurteil nachlesen kann, denn ein Bekannter von mir hat das selbe Problem mit einem seiner Kinder!!!

danke

mfg

Ruffnax
 
@ Ruffnax
Sry, ich weiß leider nichtmehr genau wo... es war vor ca. 2 Wochen.
Ich kann dir aber meine Favoriten zu den Newsseiten schicken, auf einer von denen muß es gewesen sein.
 
Ja das wäre schon mal was. Am besten schickst du mir die per private Nachricht. Vielleicht läßt sich ja was damit anfangen, denn mein Bekannter hat bereits Mahnungen erhalten.
 
erstmal danke. mir ist bekannt, dass von meiner Leitung auch Erpresser-Mails, illegale ftp/http Seiten erreichbar sind. Aber sonst macht das Surfen ja keinen Sinn mehr.
Und Pädofilie schließe ich jetzt einfach mal aus:p

Aber so wie ich verstanden habe, kann ich nicht viel mehr machen als keine Ports außer für http freigeben und firewall einstellen. aber die Firewall macht da glaube ich herzlich wenig, außer mich vor DoS Attacken schützen, aber in die filesharing-Richtung geht da nix.

Außerhalb des präventiven Schutzes hilft nur noch Nachbereitung und dem Bösewicht auf die Finger klopfen und Abmachungen.

In neue Hardware möchte ich nicht unbedingt investieren, sonst besorge ich mir gleich noch ne andere DSL-Leitung.

Danke triumvirn
 
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