Wichtigkeit des Lautsprecherkabels ?

Black-Crack

Lieutenant
Registriert
Apr. 2004
Beiträge
664
Hallo,

Ich wollte mal wissen ob es so große Unterschiede macht wenn man statt einem 2 * 6 Meter LS Kabel für 20 Euro ein LS Kabel versilbert mit vergoldeten enden für 50 Euro 2 * 6 Meter kauft ?

Ist das überhaupt hörbar und bringt es für die Klasse an Lautprecher (ca. 300 euro / Stück) überhaupt was ?


mfg
 
Wenn es keine Störungen bei den Billig-Kabeln gibt, dann bringen auch die teueren nichts. :) Aber dazu muss man halt mal die billigen kaufen....
 
Generell ist das schon hörbar, bei diesem Preisrahmen aber nicht! Ich würde nur mit dem Querschnitt oberhalb von 1mm² bleiben.

Gruß,
the Interceptor
 
Ja natürlich, das ist sogar schon ein besseres Kabel. Welche Lautsprecher hast Du denn, wenn ich fragen darf?

Gruß,
the Interceptor
 
Den Unterschied zwischen zwei Kablen zu hören ist nur Placebo.....
Jmd der meint einen Unterschied zu hören....egal was solls, hat eh jeder seine Meinung :rolleyes:
 
theInterceptor schrieb:
Ja natürlich, das ist sogar schon ein besseres Kabel. Welche Lautsprecher hast Du denn, wenn ich fragen darf?

Gruß,
the Interceptor


Noch keine :P

Bin noch am Überlegen dazu hbe ich ja nen anderen Thread auf aber warscheinlich nuBox 400 - ich weis noch nicht !
 
M4573r_0D schrieb:
Den Unterschied zwischen zwei Kablen zu hören ist nur Placebo.....
Jmd der meint einen Unterschied zu hören....egal was solls, hat eh jeder seine Meinung :rolleyes:

Du solltest es vielleicht mal ausprobieren. ;)
Speziell den Unterschied zwischen verschiedenen Querschnitten hört man sehr gut.

btw: ich persönlich würde sogar über einen Querschnitt von mehr als 2,5mm² nachdenken. Speziell der Bassbereich wird es danken.

bye, Thomas
 
Ketchup33 schrieb:
Speziell den Unterschied zwischen verschiedenen Querschnitten hört man sehr gut.

Ja sicher, das eine ist eventuell leiser ;)

Mal ehrlich: der Widerstand eines ausreichend dimensionierten Lautsprecherkabels ist dermaßen gering, dass der definitv keinen Einfluss auf die Lautsprecher hat. Ausreichend dimensioniert heißt dabei, dass der Widerstand eine Größenordnung unter der des Lautsprechers bleibt, heißt - bei gängigen Impedanzen zwischen 2 und 8 Ohm - irgendwas im Milliohmbereich.
Hier geht es um 6m, da sind 2,5mm² mehr als ausreichend, unter 1,5mm² würde aber selbst ich nicht gehen.

Auch der Aufbau bzw. irgendeine Vergoldung oder Versilberung ist reine Geldverschwendung. Der geringere Kontakwiderstand ist so unwichtig, das interessiert keinen. Und irgendwelches Gedöns von wegen schneller oder "Skin-Effekt" (den gibts tatsächlich, hat aber erst im MHz-Bereich nennenswerte Auswirkungen; wir reden hier immerhin, aus der Sicht des HF-Technikers, von Gleichstrom) ist vollkommener Blödsinn und nichts weiter als Verarschung und Geldschneiderei.

@Black-Crack:
schau Dir mal die Relationen an. Du kaufst Dir für 450€ (wenns denn die Nubert 400 werden sollen) hochwertige, kompliziert und sehr gut gebaute Lautsprecher - und gibts 50€ für ein Stück Draht aus? Ist doch irgendwie sinnlos, oder?

Gruß
Morgoth
 
Morgoth schrieb:
Ja sicher, das eine ist eventuell leiser ;) ........

Hmm, komisch nur, daß ich in verschiedenen Vergleichstests in einem Hifi-Studio hier in Leipzig durchaus Unterschiede höre. Und andere Leute auch. ;)
Naja, aber ich hab ja auch in anderen Situationen schon deutliche Unterschiede gehört, von denen manch einer sagt, es sei nur Voodoo ! :cool_alt:

bye, Thomas
 
Das Problem an solchen Tests ist immer, dass sie fast nie als richtige Doppel-Blindtests durchgeführt werden.
Statt dessen wird angekündigt, dass umgeschaltet wird. Dass man dann Unterschiede hört, liegt in der Natur des Menschen, vor allem wenn andere dabeisitzen und meinen, es würde anders klingen.

Es gibt aber auch tatsächlich LS-Kabel, die den Klang beeinflussen. Das sind dann so ganz besondere Koaxkabl oder Flachbandkabel, die eine sehr hohe Kapazität aufweisen. Die haben eine sehr niedrige obere Grenzfrequenz und können tatsächlich anders klingen.

Seltsamerweise sind solche Kabel besonders teuer.

Gruß
Morgoth
 
Klar, daß wenn jemand sagt:"So, ich schalte jetzt von dem dumpfen auf das frische Kabel um!", daß man sich den Unterschied mehr einbildet als das er vorhanden ist. Ich habe bis heute aber schon oft festgestellt, daß die Kabel den Klang der Anlage beeinflussen. Wir reden hier nicht von Welten, sonden nur von Nuancen, was es natürlich schwierig macht einen wirklichen Unterschied zu hören. So kann man sich schnell einbilden wirklich einen Unterschied zu hören obwohl es keinen gibt. Genauso kann man den gehörten Unterschied als Einbildung aus der Erwartungshaltung heraus abtun, obwohl es ihn tatsächlich gibt.

Man kann mit falschen Kabeln, und ich meine nicht billige, sondern nicht geerignete Kabel, den Klang der Anlage in's Harsche oder Brummige kippen lassen. Genauso kann man mit richtigen Kabeln den Klang der Anlage von diesen Eigenschaften befreien, vorausgesetzt die Komponenten lassen dies zu. So kann man den negativen klanglichen Eigenschaften der Quelle, des Verstärkers und der Lautsprecher so entgegensteuern, daß die ganze Kette stimmig ist.

Gruß,
the Interceptor
 
Zuletzt bearbeitet:
Puhhh :rolleyes:

Erstmal Danke ich euch allen sehr das ihr hier so zahlreich an der Diskusion teilgenommen habt.

Ich werde wenn ich meine neue "Anlage" habe das ganze mal austesten.
Also erst billigst Kabel und dann welches mit verschiedenen Querschnitten und ich bin echt gespannt ob es für mich einen Unterschied zu hören gibt.



mfg :)
 
Bei diesen günstigen Komponenten wirst Du kaum einen Unterschied hören können, nur wenn das Lautsprecherkabel zu dünn wird wirst Du es hören. Ab 2,5mm² aufwärts wird es in diesem Fall schwierig werden einen Unterschied auszumachen.

Gruß,
the Interceptor
 
the Interceptor schrieb:
Man kann mit falschen Kabeln, und ich meine nicht billige, sondern nicht geerignete Kabel, den Klang der Anlage in's Harsche oder Brummige kippen lassen.

Sag ich ja. Und Baumarkt-LS-Kabel mit ausreichendem Durchschnitt ist bestens geeignet. Ungeeignete Kabel sind dagegen meist recht teuer und von einer heiligen Jungfrau bepinkelt.

Genauso kann man mit richtigen Kabeln den Klang der Anlage von diesen Eigenschaften befreien, vorausgesetzt die Komponenten lassen dies zu. So kann man den negativen klanglichen Eigenschaften der Quelle, des Verstärkers und der Lautsprecher so entgegensteuern, daß die ganze Kette stimmig ist.

Sicher, aber warum hat man sich denn dann die anderen Komponenten gekauft, wenn die fehlerhaft sind?

Mit LS-Kabeln kann man eins machen: einen Lautsprecher dunkler klingen lassen, mehr ist nicht drin (außer Zufallseffekten aus zu hohem Widerstand, der mit der komplexen Impedanz des Lautsprechers einen Spannungsteiler bildet).

Doch hat man sich den Lautsprecher doch vorher angehört, und wenn der zu hell geklungen hat, warum hat man ihn dann trotzdem gekauft?

Das Standardkabel, was sich Black-Crack da kaufen möchte, hat eine obere Grenzfrequenz in Richtung von 1MHz, der Einfluss auf das hörbare Spektrum ist minimal bzw. gar nicht vorhanden.

Gruß
Morgoth
 
Um die Diskussion abzukürzen würde ich sie hier gerne enden lassen, da wir uns sowieso nicht gegenseiteig von unseren Meinungen abbringen werden. Die von dir angebrachten Dinge möchte ich aber gerne noch kommentieren. Wieviel Du noch dazu sagen möchtest steht Dir selbstverständlich frei.

Morgoth schrieb:
Baumarkt-LS-Kabel mit ausreichendem Durchschnitt ist bestens geeignet. Ungeeignete Kabel sind dagegen meist recht teuer und von einer heiligen Jungfrau bepinkelt.
Es gibt natürlich vollkommen überteuerte Kabel für mehrere Tausend €, trotzdem halte ich die Investition eines gewissen Prozentsatzes des verfügbaren Geldes in die Verkabelung der Anlage für sinnvoll. Natürlich kann man auf dem Standpunkt stehen, daß ein Kabel nur ein Stück Draht ist das Signale transportiert. Dann kann ich aber auch sagen, daß ein Auto nur ein Fahrzeug ist, daß mich von A nach B transportiert, wobei es egal ist, ob's ein Porsche oder ein Smart ist.

Morgoth schrieb:
warum hat man sich denn dann die anderen Komponenten gekauft, wenn die fehlerhaft sind?
Fehlerhaft ist hier vielleicht das falsche Wort gewesen. Jede Komponente hat einen eigenen Klangcharakter, und wenn die Charaktere aller Komponenten nun nicht zueinander passen, dann klingt's nicht richtig.

Morgoth schrieb:
Mit LS-Kabeln kann man eins machen: einen Lautsprecher dunkler klingen lassen, mehr ist nicht drin (außer Zufallseffekten aus zu hohem Widerstand, der mit der komplexen Impedanz des Lautsprechers einen Spannungsteiler bildet).
Da kann ich wie gesagt nicht zustimmen. Es liegen keine Welten zwischen den Kabeln, aber es gibt praktisch immer eine gewisse Färbung des Klangs, die man ausnutzen kann, wenn man den Klang der Anlage minimal in eine bestimmte Richtung verschieben möchte.

Morgoth schrieb:
Doch hat man sich den Lautsprecher doch vorher angehört, und wenn der zu hell geklungen hat, warum hat man ihn dann trotzdem gekauft?
Du weißt ja das der Klang eines Lautsprechers wesentlich vom Raum abhängt, weshalb viele Leute Lautsprecher kaufen, die zwar beim Händler, aber nicht Zuhause klingen. Außerdem haben viele ja Präferenzen für bestimmte Hersteller, auch wenn das gewünschte Modell klanglich nicht optimal zur Anlage und zum Raum paßt.

Morgoth schrieb:
Das Standardkabel, was sich Black-Crack da kaufen möchte, hat eine obere Grenzfrequenz in Richtung von 1MHz, der Einfluss auf das hörbare Spektrum ist minimal bzw. gar nicht vorhanden.
Wie gesagt wird das Kabel, solange es kein Klingeldraht ist, hier keinen Einfluß auf den Klang der Anlage haben. Aus technischer Sicht mag dies also korrekt sein, dann kann ich die Musik aber auch auf eine Anhäufung von Tönen und Geräuschen reduzieren.

Gruß,
the Interceptor
 
the Interceptor schrieb:
Morgoth schrieb:
Mit LS-Kabeln kann man eins machen: einen Lautsprecher dunkler klingen lassen, mehr ist nicht drin (außer Zufallseffekten aus zu hohem Widerstand, der mit der komplexen Impedanz des Lautsprechers einen Spannungsteiler bildet).

Da kann ich wie gesagt nicht zustimmen. Es liegen keine Welten zwischen den Kabeln, aber es gibt praktisch immer eine gewisse Färbung des Klangs, die man ausnutzen kann, wenn man den Klang der Anlage minimal in eine bestimmte Richtung verschieben möchte.

Da habe ich nicht präzise formuliert. Die einzigen Unterschiede, die vom Querschnitt her gleich und ausreichend dimensionierte Kabel haben können, finden allein im Hochtonbereich statt, durch unterschiedlich hoch liegende Grenzfrequenzen.
Das heißt, ein Kabel mit niedrigerer unterer Grenzfrequenz wird tendenziell dunkler klingen als eins mit einer höheren.

Es ist interessant, dass erstere aus der Sicht des Übertragungstechnikers komplette Fehlkonstruktionen sind, denn sie beeinflussen eben den zu übertragenden Bereich.

Und sie kosten dann auch noch ein Schweinegeld, weil sie "mit ganz besonderen Techniken bestückt wurden". Werden die andern eben nicht, dafür funktionieren sie besser.

Aus technischer Sicht mag dies also korrekt sein, dann kann ich die Musik aber auch auf eine Anhäufung von Tönen und Geräuschen reduzieren.

Mehr ist Musik tatsächlich nicht. Halt ein uns besonders angenehm vorkommene Anhäufung von Tönen und Geräuschen.
Ist aber auch nur Erziehungssache, japanische Musik klingt in unseren Ohren schrecklich.

Gruß
Morgoth
 
Zurück
Oben