Windows Server 2008 Wie am besten lernen und was sollte man drauf haben?

Cyda

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Hey, ich habe vor wenigen Tagen mein Interesse für Windows Server 2008 geweckt. Auf einer VM läuft es schon aber so richtig klar komme ich damit noch nicht. Im Netz habe ich schon mehrere Seiten abgegrast und Videos auf Youtube geguckt aber entweder wird nicht erklärt, was der Sinn hinter der gezeigten Handlung ist, es ist mir zu schnell, sprich die Anleitung richtet sich eher an Umsteiger die von Win Server 2003 kommen.
Daher wollte ich mal fragen, wo oder wie es sich empfiehlt mit dem Thema auseinander zu setzen? Nach Möglichkeit auf deutsch. :D

Und was sind so die grundlegenden Dinge, die man drauf haben sollte, wenn man so einen Server betreibt? Die Anforderungen sollten ja von der Software und dem jeweiligen Unternehmen abhängig sein aber Grundlegende Kenntnisse im Bezug auf die Administration und Pflege sollte man doch drauf haben? Mir fallen spontan nur Installation, Active Directory, DNS und DHCP ein.

Ich habe die Standard Testversion von Microsoft. Hyper-V dürfte damit glaube ich ausfallen.
 
Sorry aber für zu Hause wäre da wohl eher der Homeserver 2011 oder 2012 Essentials interessant.
Wenn man sich allgemein damit beschäftigen möchte gibt es seitenweise Lektüre, sitze zur Zeit
über 1300 Seiten zu Server 2012.
Ob ich mich jetzt noch in Server 2008 einarbeiten würde (wenn ich den nicht schon Jahre kennen würde)
weiß ich nicht...

Ich mein was soll man alles erklären?
Es beginnt bei der korrekten Installation, normal, wenn nicht virtuell, schon vorher mit dem Raidcontroller und dem verwendeten Raid, wenn virtuell dann mit den korrekten Einstellungen der VM.
Dann kommt es eben drauf an welche Rollen du mit dem Server abdecken willst, Domäne, DHCP, DNS, Exchange, SQL...

Grundlegend stellt sich mir aber eben die Frage was haste überhaupt vor?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
Warum denn noch Server 2008 und nicht gleich Server 2012? :D
Ich kann Dir zum Lernen folgende Bücher empfehlen:

Technische Referenz Server 2008
Das Handbuch Server 2008 / 2012
Beide Bücher vom MS Press Verlag.

Dein Wissen kannst Du dann bei Certbase überprüfen oder bei Microsoft gibts auch Fragen.

Damit habe ich auch bestens gelernt für die MCITP Prüfungen.

Open Gallileo bietet auch gratis Bücher zu den Themen an.

Gruß
Tim
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor habe ich noch nichts. Die Idee mit Windows Server anzufangen kam durch Stellenanzeigen. Da waren mehrere mit bei, die mich sehr interessiert haben aber es waren Windows Server Kenntnisse von Nöten. Deswegen wollte ich mich auch erst einmal nur mit den Grundlagen beschäftigen. Alles weitere ist dann wohl vom Unternehmen abhängig.

Windows 2008 wollte ich nutzen, da die meisten Firmen wohl noch nicht auf 2012 umgestiegen sind. Ich denke mal der Umstieg auf 2012 wird leichter fallen als von 2012 aus 2008 zurück. Oder nimmt sich da nicht viel?

Danke tim, werde ich mir mal anschauen. :) Das Openbook hatte ich auch schon vor Monaten entdeckt aber das war mir ehrlich gesagt zu schwere Kost. Ich mag es lieber kompakt mit Anwendungsbeispielen.
 
besorg dir die MS Press bücher zu den prüfungen 70-640 und 70-642, damit wird das wichtigste erstmal abgedeckt... dann kannst du noch das buch 70-643, 70-646 oder 70-647 hinzunehmen... die prüfungen musst du ja nicht machen, sind aber nur ~150€ pro prüfung
 
::1 schrieb:
...sind aber nur ~150€ pro prüfung

150€ für 30 Minuten Multiple Choice ist nicht gerade billig. Vor ein paar Jahren hat das noch 150DM gekostet ;)

Die Technische Referenz ist IMHO nicht als Einsteigerlektüre geeignet.
 
vor ein paar jahren waren 150DM auch noch mehr wert als 75€ jetzt ;) und als einsteigerlektüre sind die bücher nicht gedacht, aber er hat ja win2k3 kenntnisse... von daher sollte es schon passen...
 
Er schreibt aber, er möchte sich Grundkenntnisse aneignen. Die TR ist ein Nachschlagewerk.
 
grundkenntnisse sind bereits durch win2k3 gegeben, so viel neues gibts unter win2k8r2 ja nicht... ansonsten soll er halt das r2 handbuch nehmen, das mit den 1642 seiten...
 
::1 schrieb:
... so viel neues gibts unter win2k8r2 ja nicht...

Wir reden aber schon von Windows Server 2003 und 2008 R2 (Hyper-V, IIS7, AD Papierkorb, RODC, PowerShell, Managed Service Accounts, DFS-R, DFS-N, IPv6 incl. neuem Netzwerk Stack, DHCP Split Scope, UAC, Server Core, BitLocker, Remote Deskop Services, NAP...)

@Cyda
Ich würde an Deiner Stelle gleich mit Server 2012 weitermachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey, ne mit Windows Server 2003 hatte ich noch nichts zu tun. Bin quasi Neueinsteiger.
Was zb. DHCP, DNS oder A,B,C Netze sind weiß ich, nur hatte ich so noch nie mit Servern zu tun gehabt.

Deswegen weiß ich nicht, ob es gut ist gleich mit Windows Server 2012 anzufangen, bzw. ob die Unterschiede zwischen 2008 (was ja derzeit noch gefordert wird von den Arbeitgebern) und dem neuen 2012 groß ausfallen. Von der Oberfläche orientiert sich Win Server 2012 ja stark an Windows 8. Wobei die Bedienungsunterschiede zwischen Windows 7 und 8 auch nicht groß ausfallen aber wie das bei den Servern aussieht, kann ich ja schlecht beurteilen.
 
Die Server bedient man mit RSAT oder PowerShell ;)

Dann beschäftige Dich mit beidem. Primär mit 2008 R2 und schaue dann, was sich in 2012 nochmal geändert hat. In unserem Unternehmen werden z.B. diverse Server schnellstmöglich auf 2012 migriert, da die Verbesserungen (z.B. Hyper-V, DHCP, Dynamic Access Control) schon erheblich sind. Mit PowerShell MUSST Du Dich beschäftigen, hier kannst Du aber in 2008 R2 einsteigen.
 
Falls du eine Lizenz für Exchange besitzt (ka ob du Student bzw Azubi bist), dann wäre das interessant. Persönlich habe ich mit Server 2k8 kaum Erfahrung, außer in Berufsschule Domäne mit DHCP, DNS usw aufsetzen und es hat überall gereicht (bei Bewerbungsgesprächen). Hab halt immer gesagt, dass es ja nichts anderes als Win Vista ist ( bzw. Win 7 = Server 2k8 R2) ist.
 
haasenfranz schrieb:
Hab halt immer gesagt, dass es ja nichts anderes als Win Vista ist ( bzw. Win 7 = Server 2k8 R2) ist.
Der Kernel ist der gleiche, von den Funktionen her liegen Welten zwischen beiden.

Exchange ist noch viel zu früh. Er soll sich erstmal mit dem Betriebssystem beschäftigen, bevor er sich mit Exchange befaßt. Ohne die Grundlagen kann man sich nicht ernsthaft mit den 'Aufsätzen' befassen. Spätestens beim Thema Zertifikate wirds dann schwierig.
 
Naja ich weiß nicht, persönlich hab ich mich sofort in Server 2k3/2k8 zurecht gefunden (hab mich einfach durch Windows geklickt und so alles gefunden, ab dem 2. Server auch ohne Suche).
 
Du hast doch in Windows 7 die ganzen Serverrollen und -features überhaupt nicht. Die kann man nicht einfach mal durchklicken.
 
lass ihn doch einfach mal ne domäne mit mehreren standorten und entsprechender subnetz-zuordnung aufbauen oder eine unidirektionale vertrauensstellung einrichten :evillol: oder die unterschiede zwischen einer iterativen und rekursiven dns-auflösung erklären...

"ich kann das schon, win2k8r2 ist ja eigentlich nur windows 7 mit mehr features" :freak:
 
@FBrenner Das Win7 nicht 1:1 Serer 2k8R2 ist hab ich nicht behauptet, nur dass man sich, wenn man Win7 kennt auch unter Server 2k8R2 zurecht findet.
@::1 Ok, das sind aber keine Grundfähigkeiten, wobei ih Vertrauensstellung mit Samba in einer Schulung nachgebaut habe (beide waren gleichberechtigt). Letztlich sind deine Bsp. wohl eher unüblich, zumindest hatte sowas keiner meiner bisherigen AG. Einer davon hatte mehrere Standorte und über 1400 MA, die anderen 100-200.
 
Du verstehst offensichtlich nicht, daß er sich mit den Serverfunktionen befassen möchte. Samba hat mit Domänenvertrauensstellungen nichts zu tun. Die Beispiele von ::1 sind überhaupt keine unüblichen Beispiele. Wenn Du nicht in der entsprechenden Abteilung gearbeitet hast, hast Du in den Unternehmen evtl. gar nichts davon mitbekommen. Hier geht es um Windows-Servergrundwissen, nicht Windowsgrundwissen. Du hast wahrscheinlich auch noch nichts mit Hyper-V zu tun gehabt. Das ist auch ein typischer Ensatzbereich eines Server 2008/2012.
 
Mit Hyper-V wenig (mehr mit VMWare/Citrix), ich arbeite in den entsprechenden Abteilungen bzw. hab in dieser auch gelernt. Da gab es auch mehrere Domänen, allerdings komplett voneinander getrennt, auch innerhalb eines Standortes (man hatte mehrere Benutzeraccounts).
Und Samba kann durchaus Vertrauensstellungen (mehr wollte ich damit nicht sagen).
 
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