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Wie handhabt ihr KI/LLMs mit euren (5-9hährigen) Kindern ?
Habt ihr nur Zugriff auf lokale kindgerechte (also für Kinder abgesicherteI) lokale KIs erlaubt (notfalls im DNS/Zugriffssperre) oder seht ihr das als recht unproblematisch & lasst eure Kinder bei dem Thema sich frei entfalten?
Ich sehe LLMs sehr kritisch für die Entwicklung junger Menschen, da die Chatbots extrem affirmativ sind & widerspruchsavers.
& ich frage mich was das mit jungen Kindenr macht, die sich an dieser Form von Interaktion im Rahmen von Chatbots gewöhnen & mangels Erfahrungswerte noch keinen Ahnung haben dass die Interaktion mit diesen Chatbots sehr unterschiedlich von der Interaktion im echten Leben mit echten Menschen ist.
Sehe ich auch so. Meine Kinder (7 und 9) haben keinen Zugriff auf sowas. Wenn sie bei Freunden spielen mal ne Alexa. Und ich wüsste aktuell auch nicht, warum sie den Zugang bräuchten.
Da ich grundsätzlich sehr kritisch ggü. LLM und pseudo KI(alexa und co) bin hab ich recht früh damit angefangen meiner Tochter(9) regelmäßig, auch anhand von Beispielen klar gemacht wie unzuverlässig sowas bezüglich des Informationsgehalts sein kann. Ihr Vertrauen gegenüber diesen Chatbots ist entsprechend kritisch.
Ja, sie stellt manchmal wilde Fragen an zB Chat GPT(isolieren kann und will ich sie Demgegenüber auch nicht), aber nimmt die Antworten schlicht nicht ernst. Sie hinterfragt das regelmäßig selbstständig und such aktiv nach weiteren Quellen(zB wikipedia und Co.)
Ich vertrete die Ansicht, dass wenn Kinder mit etwas angefangen haben, man sie darin unterstützten soll, völlig egal wie alt sie sind und ob das Thema angeblich für ihr Alter geeignet sein soll. Sie haben ja offensichtlich Zugriff und es spielt keine Rolle, ob es ein persönlicher Zugriff oder über Freunde ist. Ab diesem Moment gibt es kein zurück mehr!
Wenn man sie dabei nicht unterstützt, werden sie es trotzdem woanders machen. Aber mit dem Risiko, dass sie es falsch lernen.
Und besser etwas zu früh lernen / wissen, als zu spät.
Selbst zu meiner Zeit wurden einige Themen viel zu spät angesprochen... bspw. Sexualkunde, Verhütung, Krankheiten, etc. als mindestens 1/3 bereits damit persönlich Erfahrung gemacht hat.
Eine LLM heute zu nutzen ist besser als noch Jahre auf die Lehrer oder Eltern warten zu müssen.
Wenn die Kinder also schon Zugriff auf LLMs haben oder offensichtlich ihr Interesse groß genug daran ist, dass sie sich wahrscheinlich selbst irgendwo damit beschäftigen, dann ist der "richtige" Zeitpunkt gekommen! Egal wie alt sie bereits sind. Man darf nicht alles hinauszögern, weil es schon immer so war oder weil es die Masse anders macht. Individualität vor Regeln!
Mein Ansatz wäre mit möglichst vielen - praktischen - Beispielen direkt an der LLM selbst aufzuzeigen, wo sie brauchbar ist und insbesondere wo und was sie falsch macht.
Und das absolut Wichtigste dabei: Wie prüft man den Wahrheitsgehalt!? (Verlinkung, Strg+F Suche, klassische Suche als Vergleich, seriöse und insbesondere unseriöse Quellen, etc.
Das ist auch etwas, was man nicht nur 2-3 mal gemacht haben sollte. Dieses Thema muss immer wieder über Jahre hinweg fortgesetzt und mit Beispielen unterlegt werden.
Aber nicht in der Form von Helikopter-Eltern, sondern wie es ein Freund machen würde.
Ich halte nichts von generellen Verboten und Entzug, da ich selbst und alle Freunde in einer unzensierten Zeit aufgewachsen sind und deshalb in mehreren Bereichen Erfahrungen gesammelt haben, die Kinder mit Helikopter-Eltern gar nicht oder mehrere Jahre zu spät hatten.
Einerseits ist es ein interessanter Ansatz Kindern den Zugang zu ermöglichen um zu lernen damit umzugehen, wie bei Computern allgemein. Allerdings bin ich mir unschlüssig ob diese art der Interaktion nicht etwas bei der Entwicklung des normalen Sozialverhalten stört.
Im Prinzip muss man reden wie mit einem Affen und bekommt trotzdem hauptsächlich Halluzinierten Kauderwelsch heraus, und das sollte man finde ich auch von Anfang an klar machen. Also eine transparente Herangehensweise wie von Tulol erwähnt mit Beispielen für Fähigkeiten und Grenzen bereits zu beginn aufzeigen. Und ich persönlich wäre auch vorsichtig wie viel Zeit man mit solchen Unterhaltungen verbringt um die echte konversations- Entwicklung nicht zu stören.
Von einer zensierten Kinder-Ki halte ich aber nicht so viel, die Informationen sind sowieso zugänglich und unsere "Freie" Welt ist ja schon zensiert genug .
Meine beiden Mädels sind 5 und 8, die kennen außer Alexa eh nichts, Computer quasi auch nicht, wenn dann hier und da mal Tablet für Musik, Filme, Malen oder kleine Spiele.
Von LLMs sind wir also noch Lichtjahren entfernt 😅
Die Kinder gehen vermutlich zur Schule und haben da Kontakt mit anderen Kindern. Da wird man nicht durchsetzen können, dass unbeaufsichtigte KI Nutzung passiert. Also sollte man sie in die Lage versetzen, angemessen damit hantieren zu können.
Ergänzung ()
ich256 schrieb:
Im Prinzip muss man reden wie mit einem Affen und bekommt trotzdem hauptsächlich Halluzinierten Kauderwelsch heraus
Ja. So wie Erwachsene mit der Spracherkennung vom Auto sprechen sollte man auch mit keinem Menschen reden, und doch tun die meisten Eltern das auch, wenn ihre Kinder mit im Auto sind.
Ich wäre ja dafür, Kindern grundsätzlich keinen Zugang zu Computern zu gewähren, wenn nicht die Person, die es ihnen dann erklärt, sich absolut damit auskennt.
Und selbst bei erwachsenen Menschen sind das nur wenige Personen.
Meine Kids (der älteste ist 11) haben noch keinen Zugriff auf KI. Natürlich weiß er, das es sowas gibt. Aber er hat keinen Zugang dazu. Das soll am besten auch noch eine Zeit so bleiben.
Und das sage ich, der in einer Firma arbeitet, die unter anderem mit KI in ihren Produkten ihr Geld verdient.
Ich wäre ja dafür, Kindern grundsätzlich keinen Zugang zu Computern zu gewähren, wenn nicht die Person, die es ihnen dann erklärt, sich absolut damit auskennt.
Sorry aber was ist das denn für ne Einstellung. Die Kinder nicht an Technik ran zu führen ist und darf keine Lösung sein.
Es muss dem Alter angepasst sein. Mit 6-10 würde ich das Thema KI auch auf keinen Fall anpacken. Aber wenn das Kind kommt und das irgendwo gesehen hat bleibt dir halt keine andere Wahl.
Irgendwann sind die Kinder so alt das sie so oder so Zugang haben, haben dann aber keinerlei Erfahrung. Ganz davon ab das man mit so einer Einstellung sein Kind zum kompletten außenseiter macht.
LLMs: sind aktuell im schulischen Umfeld schon ein riesen Problem. Es gibt Lehrer die geben aktuell keine Schulaufgaben mehr auf da sie eh nur LLM lösungen bekommen.
Wenn die Lehrer dann Fragen nach dem lösungsweg stellen weiß keiner irgendwas.
Ich denke das beste ist die Kinder langsam da Ran zu führen ähblich wie @Tulol das schon ausgeführt hat.
Das ist genauso wie der Umgang mit Onlinemedien. Hinterfragt kritisch, denkt selbst nach, befragt mehrere Quellen, nutzt am besten wissenschaftliche Quellen usw usw.
Die bisherigen Beiträge zeigen genau auch meinen Zwiespalt.
Wenn ich sehe wie viele Menschen (ich rede hier von Erwachsenen) unkritisch bereitwillig jeden Mist in SocialMedia (egal ob KI generiert oder Werbung/Marketing/Propaganda) aber auch normalen Medien glauben (und ohne die eigene Fähigkeit die Plausibilität zu erkennen), dann ist das Vermitteln von einem gesunden Maß an Skepsis gegenüber Allem (auch hier LLMs) bei den Kindern wohl echt die beste Variante.
Momentan haben selbst viele Erwachsene Probleme mit Echokammern (geformt von SocialMedia) & ich habe halt die Angst dass das bei Kindern durch LLMs sogar noch stärker Fahrt aufnimmt.
dachte halt mit einer "kindgerechten KI" (die auch mal Widerworte gibt & Probleme wirklich aufzeigt) kann man die Kinder langsam daran gewöhnen. Aber das ist wohl eher ein Wunschdenken von meiner Seite gewesen.
zeaK schrieb:
Wer gibt denn seinen Kindern Zugriff auf sowas wenn er nicht dabei ist?
Auf jedem Smartphone sind verlinkte LLMs als Standard hinterlegt. Sie kommen mit Kindern in Kontakt, deren Eltern es entweder nicht interessiert oder die dort keine Probleme erkennen.
Und wenn ich an meine Kindheit denke, ist immer das was Verboten ist besonders interessant.
Ich befürchte der Zug ist abgefahren.
Tulol schrieb:
Da ich grundsätzlich sehr kritisch ggü. LLM und pseudo KI(alexa und co) bin hab ich recht früh damit angefangen meiner Tochter(9) regelmäßig, auch anhand von Beispielen klar gemacht wie unzuverlässig sowas bezüglich des Informationsgehalts sein kann. Ihr Vertrauen gegenüber diesen Chatbots ist entsprechend kritisch.
Das finde ich ist wohl wirklich die beste Herangehensweise. Auch die kritischen Blick ist wirklich eine sehr gute Heransgehensweise. Generell sollte man seine Kinder
Bekannte von uns haben seit ja zwei Jahren verschiedene KI Sprachassistenten im Einsatz, die Tochter ist jetzt 7 und wird 8. Für die Kinder wird der Umgang mit halbintelligenter Technik damit normal - Für die kleine ist es vollkommen selbstverständlich, dass sich ihr Stofftier jeden Abend Gute Nacht Geschichten ausdenkt und sie ihr erzählt. Die Skepsis dort gegenüber KI ist viel niedriger, als hier in Forum zum Beispiel (Menschen können ja auch unzuverlässige Erzähler sein). Was beschränkt wird sind die Bildschirmzeiten, die dann auch immer gemeinsam mit den Eltern stattfinden.
Was man auch nicht unterschätzen sollte, ist wie schnell sich Kinder in solche Themen dann tiefer einfuchsen als man selbst - ich sage nur Änderung der Einstellungen des KI Assistenten im Auto durch die Kleine beim Tanken...
KI gehört zu Medien wie andere Programme und Internetseiten auch.
Im genannten Alter oder genauer bis ca. 11-13 Jahren sollte der Zugang zu jeglichen Medien Inhalten begrenzt sein und unter Beaufsichtigung stehen.
Das würde für mich bedeuten, das jegliche Beschäftigung Begleitet ist, oder sich sehr gezielt auf ausgewählte Medien Beschränkt die vorher beaufsichtigt Eingeführt wurden.
Da LLM's in der Regel nicht auf Jugendgerecht Inhalte beschränkt sind, würde ich einem Kind keinen Unbeaufsichtigten Zugang gewähren, genau so wenig wie ich einen Internetbrowser offen lassen würde und das Kind alleine damit lasse.
Mein Kind (7 Jahre) hat lediglich Zugriff auf unsere Google Home Lautsprecher. Nutzt sie aber mehr für Musik zu hören, das Licht einzuschalten oder selten mal was Fragen.
Ich selber komme aus der IT und erkläre halt auch was das macht und wer dahinter steckt und das man nicht alles glauben sollte. Lieber nochmal Gegenfragen, zb. mich und dann Recherchieren wir zusammen.
Ansonsten hat sie noch nicht wirklich das Interesse an Computer. Und wenn, dann spielen wir mal was am PC und ich erkläre es ihr.
Ich sehe mehr diese Kurzformvideos Problematisch. Andere Kinder sind richtig süchtig danach. Ich selber nutze es super selten.und habe mich eigentlich auch abgespalten von Sozialen Medien.
Aber nur weil ich das mache, kann ich ja nicht immer steuern wenn sie irgendwo anders ist. Deshalb finde ich einen richtigen Umgang wichtig. Auch andere Eltern die Lernfähig sind habe ich zb. den Tipp gegeben, einfach mal einen Timer zu stellen wenn man mal solche Videos schaut. Das klappt sehr gut und irgendwann ist das drin.
Aber auch da, der ganze KI-Slop...
Aber mein Kind schaut tatsächlich lieber lang Form Content, von diesen Kurzvideos ist sie schnell gelangweilt.
Naja um kurz zum Punkt zu kommen, lieber den richtigen Umgang lernen und einen Mittelweg finden, verbieten kann man sowas nicht komplett.
Grundsatz: LLMs wie auch sonstige Internetaussagen sind bestenfalls Hinweise auf eine Lösung. Man bekommt im Idealfall einen Pfad aufgezeigt womit man dann Quellen lesen und prüfen kann. Das wäre st mMn der entscheidende Punkt, durchaus auch bei Kindern. Nitze den eigenen Verstand und nimm die technische Hilfe nur als Hinweis wo man aus Milliarden möglichen Quellen auch ohne Fachwissen die Lösung finden kann.
In diesen Rahmen gehört natürlich auch die zu erlernende Fähigkeit Quellen beurteilen zu können. Stichwort primary sources und die Güte der Quelle, also einen Gesetzestext kann man als „ist so“ annehmen, ein Posting bei CB eben nur als Meinungsäusserung.
Wenn ich sehe wie viele Menschen (ich rede hier von Erwachsenen) unkritisch bereitwillig jeden Mist in SocialMedia (egal ob KI generiert oder Werbung/Marketing/Propaganda) aber auch normalen Medien glauben (und ohne die eigene Fähigkeit die Plausibilität zu erkennen), dann ist das Vermitteln von einem gesunden Maß an Skepsis gegenüber Allem (auch hier LLMs) bei den Kindern wohl echt die beste Variante.
Das sehe ich auch so. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mittlerweile selbst nicht mehr treffsicher beurteilen kann, ob/was von einer KI kommt oder nicht. Klar, wenn ich ein KI-Bild im Detail unter die Lupe nehme fällt mir meistens irgendwann was komisches auf, aber wer macht das schon bei wirklich jedem Bild im Internet? Ich jedenfalls nicht, so viel Zeit will ich gar nicht mit dem Zeug verbringen. Und ich habe auch schon grandios und zugegebenermaßen peinlich falsch gelegen.
Und KI-Sachen als solche erkennen zu können ist auch Aufwand. Wenn man selbst nicht viel KI nutzt, muss man sich alle paar Monate gezielt neu Informationen dazu suchen, was die neuen bzw. verbleibenden KI-Anzeichen sind. Sowas wie "Hände mit sieben Fingern" ist mittlerweile schon nicht mehr zuverlässig.
end0fseven schrieb:
Ich selber komme aus der IT und erkläre halt auch was das macht und wer dahinter steckt und das man nicht alles glauben sollte. Lieber nochmal Gegenfragen, zb. mich und dann Recherchieren wir zusammen.
Das finde ich sehr vernünftig. Eine gesunde (!) allgemeine Skepsis und Wissen einerseits um die Möglichkeiten, andererseits um die Probleme von KI ((1) "alles kann gefälscht werden, nur weil es ein Bild gibt ist es nicht echt" und (2) "Manche Sachen sind wirklich echt, obwohl wir es nicht wollen und es gerne als KI-generiert abtun wollen") und die Folgen ("Wie beurteilt man, ob etwas echt/falsch ist?" und "Wann ist es okay/nicht okay KI zu nutzen?" (auch hinsichtlich lernen/Sozialkompetenz/Höflichkeit etc.) ist schon echt wichtig.
Und das ist ja eigentlich kein neues Thema. Kinder müssen das schon lange hinsichtlich Fernsehen, Filme, bearbeitete Bilder und auch PC-Spiele lernen (nicht alles ist echt). KI kommt jetzt halt als ein Aspekt dazu. Weil KI einerseits auch für die meisten Eltern neu ist und andererseits auch für Kinder zur Nutzung wie zum Konsum so einfach zugänglich ist, ist das halt ein größeres Thema als der mittlerweile selbstverständliche Umgang mit Fernsehen und dem Lernprozess dazu. Weil es bewusster stattfinden muss, ist es auch mehr Aufwand.
So oder so denke ich, dass KI an sich nicht schlecht ist. Kinder sollten meiner Meinung nach aber auf jeden Fall damit allein gelassen werden oder in die Situation kommen, ihre Lern- und Entwicklungsprozesse der KI zu überlassen, weder bewusst noch unbewusst.
end0fseven schrieb:
Aber nur weil ich das mache, kann ich ja nicht immer steuern wenn sie irgendwo anders ist. Deshalb finde ich einen richtigen Umgang wichtig.
Ist hier off topic, aber mit einem Account und sehr liberalem Umgang mit den "Not interested" und "Don't recommend channel" Knöpfen kann man sich zumindest dort eine interessante Auswahl mit guten Videos erstellen. Die muss man leider laufend kurieren und der Nutzer (Kind oder Erwachsene) wissen, dass Youtube ein Interesse daran hat, einen ständig in tendentiöse Richtungen zu lenken. Dafür ist so viel hilfreiches Zeug auf Youtube, dass ich es trotzdem (noch) nicht missen will. Erst gestern wieder dank Youtube 200 Euro für einen Handwerker gespart, der sowieso erst in ein paar Wochen Termine gehabt hätte.
Ergänzung ()
Tulol schrieb:
hab ich recht früh damit angefangen meiner Tochter(9) regelmäßig, auch anhand von Beispielen klar gemacht wie unzuverlässig sowas bezüglich des Informationsgehalts sein kann. Ihr Vertrauen gegenüber diesen Chatbots ist entsprechend kritisch.
Finde ich auch sehr gut! Mit einer kleinen Einschränkung: Ab irgendeinem Altern (wann? Keine Ahnung) gehört für mich auch dazu, die Möglichkeiten von KI zu vermitteln. Ich selbst bin eigentlich sehr kritisch gegenüber KI, aber mittlerweile muss ich aufpassen, mich nicht selbst abzuhängen. Wohl oder übel ist KI hier und geht wohl auch nicht mehr weg, und wenn alle anderen auf Autos (KI) umsteigen ich ich weiter Hafermoped fahre (eigene Arbeit), fehlt mir irgendwann mein Handwerkszeug. Nicht anders als bei "den alten Leuten", die sich Computern verweigern und sich wundern, warum die Welt und das Berufsleben ohne sie stattfinden.
Kinder entwickeln sich. Sie sind in einem Alter von <10-11 Jahren noch gar nicht in Lage, sich richtig mit einigen Dingen auseinander zu setzen, geschweige denn Konsequenzen vernünftig zu erkennen. Das abstrakte und hypothetische Denken entwickelt sich erst mit ca. 11+ Jahren. Das bedeutet, sie erlangen erst dann langsam die Fähigkeit, über Sachen nachzudenken, die sie nicht vor sich sehen können oder direkt von jemand hören.
Quellen:
Formal Operational Stage of Cognitive Development von Saul McLeod
Child and Adolescent Development: A Topical Approach, 2. Ausgabe, von Krisztina V. Jakobsen und Paige Fischer
Hypothek schrieb:
Ich halte nichts von generellen Verboten und Entzug
Ich schon. Ein Mensch muss lernen, dass er eben nicht alles haben kann und nicht alles machen darf. Ein Kind wird nicht daran kaputt gehen, wenn es irgendwas nicht machen darf, weil seine Entwicklung noch nicht weit genug fortgeschritten ist.
Aus meiner Sicht sollte man eine Art Kaskadenmodell für junge Menschen einführen, bei dem sie mit zunehmenden Alter stückweise mehr und mehr Sachen machen dürfen. Eine Form existiert bereits heute (beschränkt geschäftsfähig ab 7, strafmündig ab 14, voll geschäftsfähig ab 18, etc.). Das kann man ruhig um Sachen wie KI ab 14*, Social Media ab 16*, usw. erweitern.
* Beispielalter. Man kann natürlich darüber diskutieren, welches Startalter besser ist.
kinder früh an technik ranführen ist mmn. nichts schlechtes - vllt. wird ja der nächste außergewöhnliche llm-genius daraus? man weiß nie. finde es per se nicht schlecht wenn kinden erkunden welche möglichkeiten es gibt - um sich später eigene einkommensquellen zu erschließen und nicht im 9to5 hamsterrad zu enden.
hatte mit 10 damals 1995 rum selbst meinen ersten eigenen pc, natürlich mit völlig unwissenden eltern - damals war das ja für alle neuland. meine wollten sich damit nie beschäftigen. ich leb auch noch.
selbst handhabe ich das allerdings nicht, wir haben uns für ein kinderloses leben entschieden. ich will tun und lassen was ich will und wann ich will, und reisen (/auswandern) wohin und wann ich möchte, diese freiheit war mir/uns dann doch wichtiger.