kaepten schrieb:
- Die PFB kann ich so konfigurieren, dass gewisse Daten wie z.B. Kreditkartennummern nicht eingegeben werden können.
Was natürlich voraussetzt, dass man diese Daten der Firewall erst einmal mitteilt und dann noch garantiert ist, dass sie nicht selbst durch Programmfehler dazu veranlasst werden kann, sie herauszusenden. Die Daten einzugeben ist damit sogar fahrlässig, denn sobald Malware auf dem PC ist, ist die Firewall praktisch machtlos, und dann geraten die Daten erst recht in die falschen Hände. Im Übrigen können sich in beliebigen binären Datenströmen (Bild, Ton) mal durch Zufall genau solche Zahlenfolgen befinden, was zu netten Fehlalarmen sowie abgebrochenen oder korrupten Transfers führen kann.
Hier ist es doch viel sinnvoller, die Daten erst garnicht in den Rechner einzugeben, sondern - in Abhängigkeit des Alters, deshalb frage ich - auf den gesunden Menschenverstand der Tochter zu vertrauen, solche Daten nicht weiterzugeben, sollten sie überhaupt in ihren Besitz gelangen, was schon schwer vorstellbar ist.
Du siehst, das Thema "Tochter soll sicher und ohne sie gefährdende Inhalte ins Internet" ist kein rein technisches, deshalb lässt es sich auch nicht nur mit technischen Mitteln lösen, und genau deshalb stelle ich meine Fragen und gebe meine Kommentare ab, die damit sehr wohl relevant sind.
Die Töchter sind doch heute nicht blöd, sondern völlig selbstbewusst und erfahren im Umgang mit Technik. Wäre es nicht sinnvoller mit ihr über bestimmte Probleme zu reden als ihr einen Riegel vorschieben zu wollen? Verbotenes weckt doch erst recht die Neugier. Das Internet soll doch auch dazu da sein, mal zu Themen zu recherchieren, auch zu solchen die die Eltern einfach nichts angehen, deshalb kann ich eine Sperre von Google nun garnicht nachvollziehen.
Ist aber zum Teil auch wieder altersabhängig, deshalb nochmal meine Frage danach.