Ich-Dokumente
Die wichtigsten wohl überhaupt. Du brauchst sie ein Leben lang. Zum Beispiel:
- Geburtsurkunde, Zeugnisse, Taufschein (bei kirchlicher Hochzeit)
- Heiratsurkunde (zur Anmeldung ehelicher Kinder beim Standesamt)
- Reisepass, Kopien von Personalausweis und Führerschein
- sämtliche Zeugnisse, Ausbildungsurkunden, ärztliche Gutachten
- Sterbeurkunden von Familienangehörigen (wichtig für die Nachlassregelung)
Arbeitsverträge und Gehaltsabrechnungen
Mindestens bis zur Rente aufheben. Dafür sind sie extrem wichtig. Das gilt auch für Nachweise über Arbeitslosengeld oder Sozialversicherung und Immatrikulationsbescheinigungen.
Kassenzettel
Zwei Jahre aufheben. So lange kannst du nämlich Mängel reklamieren.
Garantieurkunden
Je nach dem was drauf steht. Solche Leistungen können auch länger als zwei Jahre erbracht werden.
Rechnungen von Anwälten, Notaren, Ärzten, Handwerkern
Mindestens drei Jahre aufheben. So lange nämlich kann die gegenseite noch auf dich zukommen und Forderungen stellen.
Mietverträge und Nebenkostenabrechnungen
Auch hier gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Wohnst du also in einer neuen Wohnung kannst du den alten Mietvertrag danach ohne Probleme entsorgen.
Telefonrechnungen
Drei Jahre aufheben.
Kontoauszüge
Mindestens drei Jahre aufheben. Besser länger. Sie können im Notfall auch als Nachweis für erfolgte Zahlungen gelten.
Versicherungspapiere
Unterlagen von Versicherungen müssen nur so lange aufbewahrt werden, bis die jeweilige Versicherung ausbezahlt oder gekündigt ist. Den Ordner stets aktualisieren und so übersichtlich gestalten, dass sich im Unglücksfall auch jemand anders darin zurechtfindet.
Urteile, Mahnbescheide, Prozessakten
Vorsorglich 30 Jahre aufheben. So lange können Ansprüche geltend gemacht werden.
Bankunterlagen
Spar- und Darlehensverträge, Depotauszüge und Kredite mindestens 30 Jahre aufbewahren. Banken haben eine Gewährleistungsfrist von 30 Jahren auf alle Verträge.