Wie selbst verteidigen - mehr Gewaltbereitschaft?

Es ist falsch anzunehmen mit MMA kommst du schneller zum Ziel.
Egal mit welcher Kampfsportart du dich verteidigen willst.
Jahrelanges Training ist vorraussetzung dafür.

Oder glaubst du wirklich weil jemand vll. 1 Jahr MMA oder was weiß ich macht, kann er Plötzlich kämpfen?
Nix da, ich sprech aus eigener Erfahrung.

AUch sollte die Kampfkunst nur als letztes Mittel gewählt werden und eben nur zur Verteidgung.
Dass vergessen leider ziemlich viele.
 
greenbuddah schrieb:
Wie wärs mit Ringen ..

Danke, danke. Das wollte ich hören. 3 Jahre Training doch nicht umsonst. ;)

Ich war/bin bisjetzt der Meinung, nicht unnötig zu provozieren oder es auf Handgreiflichkeiten hinauslaufen zu lassen.

Jedoch würde ich nicht wegrennen, wenn jemand auf mich zukommt und ich meine Gewinnchancen höher als seine einschätz. ;)
 
Gegen einen Einzelnen, beispielsweise in der Kneipe, würde ich schon Gegengewalt als probates Mittel ansehen. Allerdings sollte man da wirklich wissen, dass man seinem Gegenüber überlegen ist. Sonst kann das ganz übel ausgehen. Also vorher jahrelang Kampfsport trainieren.
Das ist wichtig, da man sonst nach dem ersten Schlag, den man sich einfängt, einfach zu perplex ist, um entsprechend weiterkämpfen zu können. Beim ersten festen Schlag auf die Nase fangen 90% aller Leute an zu heulen und sind kurzzeitig kampfunfähig, wenn sie sowas noch nie erlebt haben. Der Adrenalinspiegel steigt auf solche Höhen, dass die Knie wackelig werden. Man kann sich kaum noch artikulieren, geschweige denn dass man noch großartig was tun könnte.

Selbstverteidigungstechniken lernt man in einer Schule - nicht im Netz!
Außer einer, die hier schon genannt wurde: Höflich rausreden und notfalls wegrennen.

Verhaltensmaßregeln für "kritische" Gegenden: Nicht auf dicke Hose machen. Wenn man angelabert wird, sich unterwürfig verhalten und sich für sein Fehlverhalten entschuldigen. Möglichst schnell vom Acker machen. Am besten meidet man solche Gegenden, in denen man sich nicht sicher fühlt - dann geht es einem am Besten.

Zum Thema "MMA": Ich liebe MMA, insbesondere Pride und UFC - aber das sind alles Kampfsportprofis, die seit ihrer Jugend mindestens eine oder mehrere Kampfsportarten ausüben und erst viel später zum MMA gekommen sind. Das ist überhaupt nicht vergleichbar!
Zum Thema "Waffen": Pfefferspray ist verboten und ist eine gefährliche Körperverletzung! CS-Gas ist viel gefährlicher für den Verteidiger, als für den Angreifer. Wer Schlagstöcke oder Elektroschocker mit sich führt, sollte vorher sehr gut trainiert haben, wie man damit umgeht. Sonst wird man ganz schnell entwaffnet und die Waffen werden gegen Dich selbst eingesetzt. Und Messer sind ganz schlimm - das nehme ich Dir schneller ab, als Du gucken kannst und dann hast Du es zwischen den Rippen sitzen. Ohne jahrelanges Training helfen einem solche Sachen ganz und gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Eyebecks schrieb:
Am besten meidet man solche Gegenden, in denen man sich nicht sicher fühlt - dann geht es einem am Besten.

Genau. Und abends/nachts nicht alleine unterwegs sein sondern in Gruppen (3+) kann auch helfen. Zu zweit ist man oftmals auch nicht sicher habe ich selbst erlebt beim Größenverhältnis ca. 7 vs 2 . Da hilft dir kein Kampfsport der Welt mehr, außer du bist Bruce Lee, da hilft nur noch Tek-renn weg auch wenn man sich dabei natürlich super schlecht vorkommt :freak:
 
die diskussion gabs hier schonmal. Weiß aber nicht mehr wie der Thread hieß, war aber sehr interessant.
 

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