@eyedol: Es ist egal mit welchem Tool man eine RAR-Datei erstellt, da alle den gleichen Algorithmus verwenden! Was anderes wäre es wenn ein Tool zb keine Sonderzeichen im Passwort akzeptiert, was ich mir aber nicht so recht vorstellen kann.
@dermoritz: Was soll denn der Unterschied zwischen ner Platten-Verschlüsselung und RAR-Dateien mit Passwortschutz sein? Bei beiden hast du bei Verlust des Passwortes keine Chance an die Daten zu kommen, von daher versteh ich deinen Ansatz nicht so richtig.
Wenn das Crypto-Verfahren einer Verschlüsselung keine Lücken aufweist, mit deren Hilfe man die Anzahl an Möglichen Schlüsseln reduzieren könnte (und somit die Rechenzeit), ist schon ein (kurzes) 8-stelliges Passwort bei Verwendung von Groß / Kleinbustaben, Zahlen & Sonderzeichen für Normalsterbliche ohne Supercomputer absolut unknackbar!
Es ergeben sich so PC-Rechenzeiten von mehreren Tagen bis mehrere Monate, ist also schon recht sicher. Und wenn das PW länger ist, steigen die Zeiten exponentiell an, bei 12 Zeichen zb benötigtt man mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte!
IMO ist immer noch die sichere physikalische Aufbewahrung das beste, der wer muss schon als Privatmann zwingend seine Daten verschlüsseln?
Wie du ja schon selbst gemerkt hast, sind die Internetforen voll mit "Hilfe, hab mein PW vergessen und komme nicht mehr an die Daten ran!"-Threads! Und seltsamerweise nicht mit Themen wie "Hilfe, meine verschlüsselte Platte wurde gehackt!".
PCB
PS@Kandalf88: Algorithmen haben de Eigenschaft, das man selbst bei Kenntnis desselben damit nicht das Passwort zurückrechnen kann, es sind sog. One-way Algorithmen, die nur in eine Richtung funktionieren.
Bestes Beispiel ist Windows selbst, klar kennt es den eigenen verwendeten Algorithmus zur PW-Verschlüsselung, trotzdem kennt es nicht die PW der Anwender! Das PW wird mittels des Algorithmus in einen Hash-Wert umgewandelt und Windows vergleicht nur diesen Hash mit dem im System hinterlegten, sind beide gleich war das PW richtig.