@jamotide
Nope, das Metall "schützt" nur vor der Elektrizität, nicht aber vor den elektromagnetischen Feldern.
Schützen kann man sich nicht wirklich davor, aber die Wahrscheinlich kein das ein Hauptblitz, oder ein hinreichend starker neben Blitz, in deinem Haus einschlägt, ist sehr sehr gering. Es sei denn dein Haus steht auf freier Flur, dann steigt die Wahrscheinlichkeit wieder an. Aber ich nehme mal an das du vielleicht einen bis keinen kennst, der das schon mal erlebt hast. Daran kann man die Wahrscheinlichkeit vielleicht ganz gut abschätzen.
Ich selbst hab das nur einmal erlebt (vor 10-15 Jahre). Damals bei einem analogem Anrufbeantworter, der hat nur ein paar Leiterbahnen verloren, die man wieder nach löten könnte. Dieser hing gegenüber (ca. 20cm) eines Eisen-Nickel Dachinnenfallrohrsin dem ein Blitz einschlug. Der Videorecorder Sat-Anlage ect. ist alles ganz geblieben, die standen ca. 50-100cm weit weg.
Das interessante an der Geschichte ist, das in Zukunft bei immer kleinerer Fertigungsgröße die "tödliche" Spannung sinkt und damit auch die Anfälligkeit steigen wird, das wird schon in naher Zukunft erhebliche Probleme mit sich bringen.
Man stelle sich vor neben einem Fußballstadion schlägt ein Blitz ein, und alle Handy sind im Eimer, außer die alten Nokias
@Nuclear
Wie Blitze in die Steckdose kommen ist sehr vielfältig. Es reicht ja von kleinen Überspannungen, die überhaupt kein Problem darstellen, bis hin zur Verpuffung der Unterputzleitungen (eher der Feuchtigkeit und der Isolatoren um die eigentliche Kupferseele), was explosionsartige Ausmaße annehmen kann.
Dem entsprechend verschieden müssen auch die Einspeisungen sein.
Das kann für kleinere Überspannungen so ziemlich alles sein, vom Einschlag in die Hochspannungsleitungen, in das Transformatorhaus oder in oberflächennahen Erdleitungen. Auch sind EM-Felder wieder nicht zu vernachlässigen.Analog dazu alles was Telefon und Kabel angeht, die dicke der Leitung spielt hier eher eine untergeordnete Rolle, da auch ein USB-Kabel bei sehr hoher Spannung immense Energien übertragen kann.
Für die aus der Wand fliegenden Stromleitungen brauch es dann schon mindesten ein direkten Leitblitz Einschlag in die Stromleitung.
Ich persönlich mache mir darüber aber keine großen Gedanken, ich stelle meine Geräte dahin, wo sie einrichtungstechnisch ab besten hin passen und ÜS nutze ich auch nicht.
Denn manchmal schaue ich auch nicht vor dem über die Straße gehen nach links und nach rechts sondern verlasse mich auf mein Gehör, Wohl wissend der Gefahr, dass ja ein Elektroauto vorbei kommen könnte, das so leise ist das ich es nicht höre. Ich bin also einer von den risikofreudigen Menschen ;p