Wie Sicher sind Überspannungsschutzleisten

PC FREAKY

Commander
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Hallo,

Ich stecke wenn es z.B. Gewittert meinen PC, Fernseher und andere Wertvolle Elektrogeräte immer aus, da mir mal ein fernseher+Receiver+Router+Stereoanlage bei einem Blitzeinschlag beim Nachbar kaputt geganen sind.
Schützen mich jetzt solche Überspannungsschutzleisten gegen solche Folgen?
Oder müssen sie hochwertiger (teurer) sein?
Und wer bezahlt wenn sie doch nicht klappen?

Vielen Dank schonmal,

PC FREAKY



Weil ich nicht weiß wo's hingehört, hab ich es mal hierrein geschrieben, da es ja im Prinzip eine "Vernetzung" ist...
 
Was die tatsächliche Zuverlässigkeit solcher Schutzleisten angeht; weiß ich nicht.

Aber zu dem Thema bezahlen: Niemand. - Diese Versprechen werden im Ernstfall sowieso nicht eingehalten, da die Hersteller alles versuchen werden, um dir die Schuld in die Schuhe zu schieben. Kauf lieber eine teure Leiste ohne Versprechen XYZ, als eine Billige mit.

Wobei APC und Brennenstuhl da schon so ziemlich die bekanntesten Namen sind.

So vie dazu ^^ ;)
 
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Bin sehr zufrieden damit.
Weil sie so schön aussieht? - Mal ehrlich; ob du mit ihr zufrieden bist oder nicht, wirst du erst wissen, (wenn) bei dir alles tot ist; nur nicht das; was an deiner Schutzleiste hing ;)

Bei mir ist eine APC SMART-UPS 1400 für den Schutz jeglicher Geräte (im Wohnzimmer) verantwortlich. Ob die im Falle eines Blitzeinschlages dann auch noch hilft; werde ich dann ja sehen...
 
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Freak-X schrieb:
Wobei APC und Brennstuhl da schon so ziemlich die bekanntesten Namen sind.

Diese Firma heißt Brennenstuhl!
Bei Brennstuhl ist möglicherweise ein Arzt gefragt.:D

Gruß, Eisholz
 
Hilft aber nix, wenn der Bitztod über die Telefonleitung kommt.
 
Diese Firma heißt Brennenstuhl!
Bei Brennstuhl ist möglicherweise ein Arzt gefragt.
Korrigiert.

Hilft aber nix, wenn der Bitztod über die Telefonleitung kommt.
Naja, wenn dann wirklich "nur" der Verteiler drauf geht, der bei meinem UnityMedia-Cable
Anschluss zur FritzBox! führt; dann kann ich damit Leben ;) Aber das wird sich dann zeigen.
 
Frage mal jemanden dem trotz Schutzleiste sämtliche Geräte daran zerstört wurden!
Der einzige zuverlässige Schutz ist den Stecker zu ziehen!
 
Marius schrieb:
Hilft aber nix, wenn der Bitztod über die Telefonleitung kommt.

Es ist keine Telefonleitung vorhanden da wir über LTE im Netz sind & telefonieren
 
Also grundsätzlich muss man zwischen zwei verschiedenen Blitzschäden unterscheiden.

Der Erste ist der, durch direkte Überspannung verursachte Schaden. Dieser entsteht dadurch, dass der Blitz durch die Leitung bzw. das Gerät selbst geht. Die Folgen sind klar.
Hier hilft solch eine solche Leiste, solange es sich nur um einen Leitblitz handelt, vor dem Hauptblitz schützt so ein Überspannungsschutz freilich auch nicht.

Der zweite Fall ist der durch indirekte Überspannung verursachte Schaden. Dieser entsteht, wenn der Blitz ganz in der Nähe des Gerätes einschlägt und durch das Elektromagnetische Feld des Blitzes wiederum eine Spannung in den IC's des Gerätes induziert wird. Dabei kann das Gerät auch aus geschaltet und vom Netz getrennt sein, das spielt hierbei keine Rolle.
So etwas tritt u.U. auch schon auf, wenn z.B. ein Hauptblitz in den Blitzableiter eines Hauses einschlägt und auf der anderen Seite der Wand ein PC o.ä. steht.

Fazit:
Solch ein Überspannungsschutz hilft, aber nur begrenzt. Es ist also eine frage der Wahrscheinlichkeit, wann und ob überhaupt sich die Investition in so ein Schutz rechnet.
 
Diese Überspannungsschutzleisten sind in erster Linie zur absicherung von Spannungsspitzen und nicht von Blitzschlägen.

Wenn ihr mal Stromausfall habt und der Strom wieder kommt - dann ist das meist nicht gut für Netzteile und co...
 
Marius schrieb:
Hilft aber nix, wenn der Bitztod über die Telefonleitung kommt.

Ist die Frage wieviel überhaupt durch so eine fitzelige Litze "übertragen" wird. Aber selbst dafür gibt es was von APC und co.
 
Die Sicherheit mit einer Überspannungsschutz-Steckleiste ist nahe Null, wenn man nicht gerade W-Lan nutzt. Übers Netzwerkkabel ist einem Bekannten bereits der Rechner auseinandergeflogen. Die Versicherung hat's allerdings bezahlt, nachdem er mit Hilfe des Wetterdienstes nachweisen konnte, dass tatsächlich ein Blitz eingeschlagen hat.
 
http://www.apc-home.de/geraeteschutzversicherung.html

Einfach mal die *ganzen* Details durchlesen, wie es bei APC z.B. mit der Versicherung aussieht. Was sie abdeckt, was man dafür machen muss (und zwar schon vor dem Blitzeinschlag bzw. direkt nach dem Kauf!) etc. pp.

/edit: viel zu viel Zeit gelassen für meinen Post um selbst die Versicherungsbedingungen zu lesen xD
 
Tag,

Eisholz schrieb:
Diese Firma heißt Brennenstuhl!
Bei Brennstuhl ist möglicherweise ein Arzt gefragt.:D
haha ders gut ^^

Jedenfalls, wenn die Garantiezeit so einer Steckdosenleiste abgelaufen ist, besteht sowieso ein Haftungsausschluß. K.a. ob der Hersteller überhaupt (in der Garantiezeit) für eventuell versursachte Schäden durch einen Blitzeinschlag haftet - was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann.

Gruß
 
Sagt mal, wie kommt der Blitz überhaupt in die Stromleitungen? Ich hatte gedacht Blitze könnten nur in Altbauten einschlagen da diese noch oft Uraltantennen auf dem Dach stehen haben, in welche erstere sehr gerne einschlagen. Bei den neuen DVB-T / DVB-S Anlagen würde ich sagen dass da kein Blitz einen Besuch abstattet, oder?

Und bei Neubauten sollte das doch generell kein Thema mehr sein, oder kann mich ein (Hobby-) Elektriker eines Besseren belehren?

Oder will mir jemand erzählen dass sich Blitze an Hauswänden aufgeilen und jeglicher Schutz bis auf das Trennen vom Netz (und dann ja auch nicht immer) sinnlos ist?

Und dann noch was: Sind die Stromleitungen denn über'n Jordan wenn ein Blitz durchgezischt ist?

Meinen PC ziehe ich übrigens aus der Dose wenn er nicht gebraucht wird :D, traue solchen Leisten nicht.

@Eisholz: Der war gut :lol:
@jamotide unter mir: Haha, hab auch zuerst gedacht WTF :D
 
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Dshing schrieb:
Der zweite Fall ist der durch indirekte Überspannung verursachte Schaden. Dieser entsteht, wenn der Blitz ganz in der Nähe des Gerätes einschlägt und durch das Elektromagnetische Feld des Blitzes wiederum eine Spannung in den IC's des Gerätes induziert wird. Dabei kann das Gerät auch aus geschaltet und vom Netz getrennt sein, das spielt hierbei keine Rolle.
So etwas tritt u.U. auch schon auf, wenn z.B. ein Hauptblitz in den Blitzableiter eines Hauses einschlägt und auf der anderen Seite der Wand ein PC o.ä. steht.

Waas, wo stellt man denn den Kram am besten hin, damit sowas nicht passiert? Weg von den Waenden? Haelt das Metallgehaeuse sowas von aussen nicht ab, wie wenn man im Auto sitzt?
 
@jamotide

Nope, das Metall "schützt" nur vor der Elektrizität, nicht aber vor den elektromagnetischen Feldern.

Schützen kann man sich nicht wirklich davor, aber die Wahrscheinlich kein das ein Hauptblitz, oder ein hinreichend starker neben Blitz, in deinem Haus einschlägt, ist sehr sehr gering. Es sei denn dein Haus steht auf freier Flur, dann steigt die Wahrscheinlichkeit wieder an. Aber ich nehme mal an das du vielleicht einen bis keinen kennst, der das schon mal erlebt hast. Daran kann man die Wahrscheinlichkeit vielleicht ganz gut abschätzen.
Ich selbst hab das nur einmal erlebt (vor 10-15 Jahre). Damals bei einem analogem Anrufbeantworter, der hat nur ein paar Leiterbahnen verloren, die man wieder nach löten könnte. Dieser hing gegenüber (ca. 20cm) eines Eisen-Nickel Dachinnenfallrohrsin dem ein Blitz einschlug. Der Videorecorder Sat-Anlage ect. ist alles ganz geblieben, die standen ca. 50-100cm weit weg.

Das interessante an der Geschichte ist, das in Zukunft bei immer kleinerer Fertigungsgröße die "tödliche" Spannung sinkt und damit auch die Anfälligkeit steigen wird, das wird schon in naher Zukunft erhebliche Probleme mit sich bringen.
Man stelle sich vor neben einem Fußballstadion schlägt ein Blitz ein, und alle Handy sind im Eimer, außer die alten Nokias :D

@Nuclear

Wie Blitze in die Steckdose kommen ist sehr vielfältig. Es reicht ja von kleinen Überspannungen, die überhaupt kein Problem darstellen, bis hin zur Verpuffung der Unterputzleitungen (eher der Feuchtigkeit und der Isolatoren um die eigentliche Kupferseele), was explosionsartige Ausmaße annehmen kann.
Dem entsprechend verschieden müssen auch die Einspeisungen sein.
Das kann für kleinere Überspannungen so ziemlich alles sein, vom Einschlag in die Hochspannungsleitungen, in das Transformatorhaus oder in oberflächennahen Erdleitungen. Auch sind EM-Felder wieder nicht zu vernachlässigen.Analog dazu alles was Telefon und Kabel angeht, die dicke der Leitung spielt hier eher eine untergeordnete Rolle, da auch ein USB-Kabel bei sehr hoher Spannung immense Energien übertragen kann.
Für die aus der Wand fliegenden Stromleitungen brauch es dann schon mindesten ein direkten Leitblitz Einschlag in die Stromleitung.


Ich persönlich mache mir darüber aber keine großen Gedanken, ich stelle meine Geräte dahin, wo sie einrichtungstechnisch ab besten hin passen und ÜS nutze ich auch nicht.
Denn manchmal schaue ich auch nicht vor dem über die Straße gehen nach links und nach rechts sondern verlasse mich auf mein Gehör, Wohl wissend der Gefahr, dass ja ein Elektroauto vorbei kommen könnte, das so leise ist das ich es nicht höre. Ich bin also einer von den risikofreudigen Menschen ;p
 
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