HTML Wie teste ich sinnvoll auf mehrere Browser?

mercsen

Lt. Commander
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Moin moin,

ich bastle, wie einige sicherlich mittlerweile gemerkt haben, derzeit viel in HTML rum.

Für meinen Kunden ist eine möglichst große Abwärtskompatibilität wichtig, allerdings weiß ich nicht sicher wie ich das testen soll.

Ich habe einige websites im Internet gefunden die es ermöglichen screenshots meiner Seite zu erstellen, unter verschiedenen Betriebssystemen und Browser, allerdings sehe ich dort dann nur die Startseite. Funktionalität o.#. lässt sich so natürlich nicht testen.

Die ganzen neuen Browser meckern zudem auch noch rum wenn man eine ältere version installieren will.

Die einzige möglicheit das jetzt richtig und ausgiebig zu testen die mir einfällt ist folgende:

Virtual PC mit der entsprechenden Konfiguartion....
Das ist aber ein ganz ENORMER Aufwand, von den Kosten mal abgesehen.

Ich befürchte zwar das kaum ein Weg dran vorbeiführt, aber vlt. kennt ja jemand einen Dienst wo man z.b. per Remote Zugriff mit verschiedenen Systemen seine Seite testen kann. Oder zumindest einen automatisierten Ablauf erzeugen kann.
Muss nicht zwingend Kostenlos sein.

Ansonsten hab ich gerade eine Geschäftsidee :D

Danke schon einmal, auch wenn ich eine große Hoffnung habe ^^" :-/

Edit:

Oder gibt es vlt. so eine Art Test Suite, die das verhalten von Browsern und Betriebssystemen emulieren kann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt zwei gute Möglichkeiten z. B. alle Internet Explorer abwärtskompatibel zu testen:

IETester: http://www.my-debugbar.com/wiki/IETester/HomePage (Tool, welches über Javascript IE6.0 - IE9) simuliert. Wobei ich IE9 und IE8 mit dem richtigen Browser unter WIndows testen würde.

Alternativ gibt es (wie du schon gesagt hast) den Virtual PC - XP Mode:
http://www.microsoft.com/germany/windows/virtual-pc/download.aspx (kostenlos und eigentlich kein großer Aufwand)

Bei den restlichen Browsern (FF, Chrome, Opera, Safari) kannst du eigentlich immer davon ausgehen, dass der Besucher eine neuere Version hat. (Meine Meinung)
 
Es ist Unsinn aeltere Versionen bspw. von Firefox oder Chrome zu testen, weil die offiziell keinen Support mehr von Herstellerseite erhalten. Also kannst du dir das auch sparen.

Beim Firefox z.B. sind die aktuellen Versionen 3.6 und 6. Alle anderen Versionen (also <= 3.5 sowie 4 und 5) werden nicht mehr unterstuetzt. Dementsprechend kannst du sie ignorieren. Der Support von 3.6 wird ausserdem auch bald eingestellt.

Beim IE ist das halt anders, da auch aeltere Versionen noch unterstuetzt werden. Aber selbst Google unterstuetzt nur noch IE 8 und neuer. Insofern...
 
Nachtrag: Selbst Microsoft hat den IE6 vor gut einem Jahr ins Grab geschickt. Ergo würde ich auch die Seite für den IE6 nicht mehr anpassen. Gerade dort wirst du nämlich bei Verwendung von Transparenzen auf schöne Überraschungen stoßen.
 
Waldiman schrieb:
Nachtrag: Selbst Microsoft hat den IE6 vor gut einem Jahr ins Grab geschickt. Ergo würde ich auch die Seite für den IE6 nicht mehr anpassen. Gerade dort wirst du nämlich bei Verwendung von Transparenzen auf schöne Überraschungen stoßen.

Auch wenn Microsoft selbst den IE6 bereits verabschiedet hat, gibt es leider immernoch hunderte Firmen, die den IE6 auf Firmenrechnern verwenden.
Ich habe selbst bereits an einer Webapplikation mitgearbeitet, die für IE6 optimiert sein soll. Der Grund ist einfach, dass viele Firmen noch immer auf Windows-XP setzen, und die Browser nur sehr selten aktualisiert werden. D.h. viele benutzen den IE6 weil er installiert ist oder weil sie keinen anderen Browser installieren dürfen (da die Systeme administriert werden).

@TE:

Ich würde dir empfehlen, dich noch einmal gezielt mit deinem Kunden auseinander zu setzen, und zu klären wie weit die Webseite abwärtskompatibel sein soll. Also welche Browser exakt unterstützt werden sollen.

Und was das Testen in mehreren Browsern angeht:
Ich hab das so gemacht, dass ich eine Virtual Machine hatte in der IE6(via "MultipleIE")+IE8 sowie Firefox 3 installiert waren und mein Hostsystem die jeweils aktuelle Version von Firefox und den IE9 hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo, aber nicht einfach nur fragen, sondern dem Kunden auch erklaeren, welche Versionen deiner Meinung nach sinnvoll waeren und was die Folgen sind, wenn andere Versionen unterstuetzt werden sollen. Der Aufwand ist dann naemlich unter Umstaenden wesentlich hoeher. Das sollte man sich dann aber auch bezahlen lassen.

In der freien Wildbahn hat der IE 6 aber zum Glueck so gut wie keine Bedeutung mehr. Bei Firmen allerdings ab und zu schon noch. Daher muss eben auch die Zielgruppe beachtet werden.
 
Ich würde FF 3.5/6 z.B. nicht unterschätzen. Geistert immer noch umher und ich hatte kürzlich erst mit einem lustigen jQuery bug zu tun, der nur auf FF 3.6 (oder 3.5) auftrat (hab dann auch reports gefunden). War bezüglich overlays mit dem "apple-Effekt".

Wenn man professionell arbeitet, wie Mercsen das ja anscheinend tut, dann kann man sich leider auf nichts verlassen und wenn der Kunde noch auf enorme Abwärtskompatibilität pocht, umso schlimmer. Eine wirkliche Lösung habe ich aber auch noch nicht gefunden. Ich bin auf einen Service gestoßen (der allerdings kostenpflichtig ist), der sowas wie Zugang zu VMs für alle möglichen Browser anbot. War für mich aber in dem Moment nicht so sonderlich relevant, als dass ich dafür hätte zahlen wollen. Aber wenn man sowas öfter braucht, dann könnte sowas durchaus eine Lösung sein. Leider habe ich vergessen wie das hieß.

Abgesehen von der Browserkompatibilität - hast du auch auf verrückte Auflösungen geachtet oder ist das dem Kunden egal? Ich bin neulich erst aus allen Wolken gefallen, als ich mit der seltsamen Netbook-Auflösung von 1024x600 konfrontiert wurde. Wollte ich nur mal drauf aufmerksam gemacht haben. ;)
 
Denara schrieb:
Auch wenn Microsoft selbst den IE6 bereits verabschiedet hat, gibt es leider immernoch hunderte Firmen, die den IE6 auf Firmenrechnern verwenden.

jo, es kommt auf die Zielgruppe an, im B2B-Bereich kann man es sich nicht erlauben den Browser nicht zu updaten.

Jeden Browser braucht man heute eigentlich nicht mehr testen, die Ausnahme ist da der IE, da sollte man von IE6/IE8 an bis zum neuesten IE testen. Bei den anderen Browsern ist das Problem aber nicht so gewaltig, dank der automatischen Update-Mechanismen wird von Privatleuten so gut wie die neueste Version eingesetzt. Also die neuesten Version und deren Vorgänger zu testen sollte da reichen, man kann natürlich auch den Vorgänger des Vorgängers testen, aber da würde ich dann nicht zuviel Energie ins Bugfixing investieren.

Tumbleweed schrieb:
Abgesehen von der Browserkompatibilität - hast du auch auf verrückte Auflösungen geachtet oder ist das dem Kunden egal? Ich bin neulich erst aus allen Wolken gefallen, als ich mit der seltsamen Netbook-Auflösung von 1024x600 konfrontiert wurde. Wollte ich nur mal drauf aufmerksam gemacht haben. ;)
Smartphones, Netbook, 1024x768, Widescreen - da kommen heutzutage schon einige Auflösungen zusammen. Also heutzutage sollte man wirklich mit dem Auftraggeber genau absprechen, was gemacht werden soll und zu jedem Punkt Kosten und Nutzen nennen, den Kunden zu bevormunden ist nie eine gute Idee. Zumal das auch zum Service gehört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich optimiere immer noch auf 1024x768 (inkl. browsermenü), d.h. ~960-990px in die Breite und 500-640px in die Höhe.
Bis jetzt lief es so am Besten noch ab. Je nachdem kann man auch gerne dynamische nehmen, dabei aber viele auflösung ausprobieren. Was dynamisch bei 1280x1024 gut aussieht, kann bei 1920x1080 schon seltsam wirken :D
 
Sei froh, dass mittlerweile alle Browser-Entwickler sehr bemüht sind
Ihre Produkt nach W3C-Vorgaben zu entwickeln.

Programmiere deshalb doch besser nach Standard (http://validator.w3.org/) und nicht per rumprobieren.
Krücken für Antike-Browser zu entwickeln ist schlicht nicht wirtschaftlich!
 
yxcv schrieb:
Programmiere deshalb doch besser nach Standard (http://validator.w3.org/) und nicht per rumprobieren.
Ich nehme mal an, das tut er. Hilft aber nichts, wenn der Internet Explorer diese Standards nicht oder nur unzureichend unterstützt.

yxcv schrieb:
Krücken für Antike-Browser zu entwickeln ist schlicht nicht wirtschaftlich!
Doch, denn die Zielgruppe ist meist größer als gedacht.

Vor gut zwei Wochen hat das Smashing Magazine einen (sehr guten) mehrteiligen Artikel zum Thema Browser-Kompatibilität veröffentlicht - Teil 1 dreht sich um die beste Methode, seine Seite auf verschiedenen Versionen des Internet Explorers zu testen.
 
@yxcv
Da hast du recht. Ich schreibe seit Jahren fast immer W3C-Fehlerfreie Webseiten (und wenn ich korrigieren muss, dann nie viel). Das garantiert zumindest langfristig, dass die Seite richtig angezeigt wird.

Für IE(6) müssen halt immer noch Workarounds geschreiben werden..
 
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