Wie versuchen Nvidia-Treiber unter Xubuntu 26.04 zu installieren?

Weer nur an meinen Gast-PC darf, muss sich damit begnügen. Für Surfen reicht der alle Mal. Die Installation war völlig problemlos, Nvidia gleich bei der Installation angegeben.

Code:
Graphics:
  Device-1: NVIDIA GP108 [GeForce GT 1030] driver: nvidia v: 580.173.02
  Display: server: X.org v: 1.21.1.22 driver: X: loaded: nvidia
    unloaded: fbdev,modesetting,nouveau,vesa gpu: nvidia,nvidia-nvswitch
    tty: 80x24 resolution: 3840x2160
  API: EGL v: 1.5 drivers: nvidia,swrast platforms: surfaceless,device
  API: OpenGL v: 4.6.0 compat-v: 4.5 vendor: mesa v: 26.0.3-1ubuntu1
    note: console (EGL sourced) renderer: NVIDIA GeForce GT 1030/PCIe/SSE2,
    llvmpipe (LLVM 21.1.8 256 bits)
  Info: Tools: api: eglinfo,glxinfo de: xfce4-display-settings
    gpu: nvidia-settings,nvidia-smi x11: xdriinfo, xdpyinfo, xprop, xrandr
 
Ja, hier hast du auch Pascal, und damit ist der Fall klar. Beim 580er ist Schluss, macht aber nichts, da der noch vom Hersteller gepflegt wird. Wie man hier sehen kann noch bis August 2028 https://endoflife.date/nvidia Und auch danach macht es nichts, weil die dann durch Distributoren und Community weiter am Leben gehalten werden, siehe 470er Treiber. Läuft in Arch noch mit Kernel 7.1, hat aber seit über 2 Jahren keinen Herstellersupport mehr.
 
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Vom Hersteller nicht. Also vom Distributor und/oder der Community. Ich persönlich kann insbesondere vom 470 auf CachyOS sprechen, verwendet mit einer Quadro K2000M in einem Thinkpad W530 von 2012. Und die funktioniert einwandfrei mit dem neuesten Kernel. In diesem speziellen Fall gibt es zudem das Kuriosum, dass der 470 Treiber neuer ist als der Treiber, den man maximal in Windows bekommt, da ist nämlich bei 418 Schluss. Faktisch war damit der offizielle Herstellersupport unter Linux für diese Karte länger als unter Windows.

Man muss nur zusätzlich bei einer Sache aufpassen, und zwar wird die aktuellste Vulkan Version nicht unterstützt, sondern maximal Vulkan 1.2, so dass man sich bei Spielen auf maximal DXVK 1.10.3 oder VKD3D 2.6 beschränken muss. Dies kann man selbst in Proton patchen oder Proton Sarek benutzen, wo das bereits erledigt wurde. Und bei Proton-CachyOS passiert das automatisch, da muss man gar nichts extra tun, möglicherweise bei anderen Derivaten auch.

Es kommt hin und wieder vor, dass bei neuen Kerneln nach Updates es zunächst etwas braucht, bis der Treiber damit funktioniert und nachgepatcht wurde, aber in der Zeit kann man bedenkenlos auf den LTS Kernel wechseln, oder generell dort bleiben. Lohnt bei alten Rechnern eh nicht besonders, auf den neuesten Kernel zu setzen.

Im Gegensatz zu 580 ist die Wayland Unterstützung bei 470 noch rudimentär, von dort an abwärts sollte man sich also auf X11 beschränken.

Sollte die Hardware so alt sein, dass man etwas früheres als 470 braucht, kann es sein, dass es problematischer wird. Hier habe ich keine Erfahrung. Generell kann man sich hier natürlich mit Long Term Distributionen behelfen, Debian z.B.. Allerdings reden wir hier dann auch von Hardware, die jenseits von 15 Jahren alt ist, also vor Kepler, insofern wird es hier dann schon sehr nischig.
 
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Reaktionen: Linuxfreakgraz
Im Ubuntuusers Forum wird des öfteren davon gesprochen, das die Distribution Ubuntu ältere Hardware nicht mehr so gut unterstützt wie in früheren Zeiten.

Ich selbst sammle keine Hardware, wodurch ich das nicht selbst testen kann.
 
Das ist möglich. Ich bin jetzt schon länger nicht mehr auf ubuntösen Pfaden unterwegs. Aber wenn es in anderen Distributionen funktioniert, findet man normalerweise auch eine Lösung.
 
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