Wie weit können Lautsprecher belastet werden?

Mister L.

Lieutenant
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Okt. 2005
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Hallo,

Ich habe 2 Standlautsprecher und bin ein totaler freund von Bassdrums welchen ich auch gerne bei meinem Verstärker durch den eingebauten Equilizer und der Loudness funktion verstärke.

DIe Lautsprecher haben eine Maximal belastung von 120 Watt bei 4 Ohm.

Meine frage ist, wie kann man erkennen, dass man die belastung auf die LS drosseln muss?

Bei meinen anderen LS mit mehr Leistung habe ich nach einer zeit mukke hören durch den Luft ausgang (oder wie man es auch nennt) an den Magneten des LS gefasst und gemerkt dass er sich schon etwas erwärmt hat. Dann habe ich die mukke heruntergedreht bzw. kurz danach ausgemacht. Da ja die Spule durchschmoren konnte.

Aber bei denn 120er geht das nicht, da dass loch zu klein ist und die LS zuweit entfernt sind um den Magneten zu berühren. Aber die LS haben durch den massiv verstärkten Bass ziemlich gewummert und auch ordentlich luft erzeugt.

DIe LS haben mich nur 40 EUR gekostet, aber so schnell wollte ich sie nicht kaputt machen, da sie vom bass her ein gutes Potenzial haben.

wenn ich immer musik höre und ich glaube das die belastung zu groß ist, dann denke ich immer das mir die membran gleich entgegen geschoßen kommt.

Hat jemand einen Rat oder Hilfe?
 
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Solange die Lautsprecher nicht verzerren ist alles OK, dabei spielt die Temperatur der Magneten keine Rolle. Wärmeenergie entsteht halt immer.
Du solltest eher auf die Temperatur des Verstärkers aufpassen, wenn der schlecht belüftet platziert ist, kann es schnell kritisch werden.
 
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Der Verstärker ist schon ziemlich alt -> Marantz PM140 aber er wird nicht zu warm.

Naja, verzerren? Laut sind die Boxen ja nicht gemacht nur habe ich den Bass ein bisschen verstärkt. Naja, ich werde sie dann ab sofort eh zuhause benutzen und eine von meinen stärkeren Boxen mitnehmen.

Aber warum braucht man, wenn man die Membrane etwas eindrückt (nach innen) bei manchen LS etwas mehr kraft zum drücken und bei anderen etwas weniger? (Mit dem eindrücken meine ich die Membrane gesamt und nicht die schwarze "Kupel" in der mitte)
 
Was mich mehr interessieren würde als die Maximale Belastbarkeit, der RMS-Wert oder noch besser den Sinus wert.
Wenn du die natürlich meinst, dann kannst du sie so lange belasten, wie sie keine Verzerrungen aufweisen, wobei das auch wiederum vom Verstärker abhängen kann ...

Akkustik ist eine Wissenschaft :D

achja Verzerrungen bemerkst du eher bei Höheren Lautstärken. Wenn du nur den Bass aufdrehst, solltest auf die Leistungsangaben af dem Verstärker und die Sinus/RMS Angaben der Lautsprecher achten.
Bei mir hab ich das mal nicht getan und schwubs war die Membran gerissen, und das hört sich Sch**** an... :D
 
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Es gibt verschiedene werte bei boxen das ist die Nennleistung sowie die Sinusleistung und zu guter letzt die Musikleistung.
 
Ja genau das meine ich.
Musikleistung... Die Angabe ist meines Erachtens eh fürn Ar***
 
Membrane sind nicht zum eindrücken gedacht...daher häufig auch dieser Schutz bei Boxen :lol:
Die Marke das Verstärkers ist gut, aber ich kann keinerlei technische Daten dazu finden und wie schon erwähnt sind maximale und Musikleistung im Alltag irrelevant.
Im Endeffekt können dir die ganzen Wattzahlen auch egal sein, solange nichts verzerrt.
 
Die angaben sind eigentlich dafür gedacht um leistung und boxen auf eine parallele zu bringen um so beschädigungen im vorein zu vermeiden. Es gibt ja auch verschiedene arten wie z.b 6 ohm 4 ohm usw. Dies wird irgend wie geteilt, keine ahnung das ist mir wieder zu hoch und zu viel rechnerrei usw.
 
Aufpassen solltest du bei tiefen Bässen, hierbei wird der LS sozusagem mit Gleichstrom betrieben. Hierbei können Boxen und Verstärker sehr schnell kaputtgehen, weil man das erst merkt wenn es zu spät ist.
Also: Gleichstrom --> nicht hörbar --> wenig Widerstand durch die Spulen --> hoher Strom --> viel Wärme
(besser kann ichs leider nicht erklären)

Aber wenn du den Rat von kronos befolgst, kannst du nichts falsch machen :)
 
Stimmt schon, die Impedanz und Belastbarkeit sind natürlich wichtig, aber da er sein System schon hat und es läuft, spielt es keine Rolle mehr.
Die Sache mit dem Gleichstrom glaube ich jetzt nicht so ganz. Ich glaube was gemeint ist, ist eine überlastete Endstufe, die anstelle der Sinusspannung eine Rechteckspannung ausgibt, welche dann zum Tod der Lautsprecher führt.
Aber ob man das wirklich nicht hören kann...
 
Der Verstärker hat 40 Watt SInus leistung und bei den Boxen habe ich keine ahnung. Darauf steht nur 120Watt MAx. Sensivity 87 db steht noch hinten drauf aber es gibt keine RMS angaben.

Und Bässe sind meistens im tief bereich. Mit dem eindrücken: Es ist mir mal zufällig aufgefallen, da ich die verarbeitung der Boxen angesehen habe. Und die "große" box, oder auf jedenfall Leistungsstärkere Boxen haben einen 38cm durchmesser Tieftöner (die Firma sagt Subwoofer, aber darunter verstehe ich etwas anderes) Meine Billigboxen haben nur ein 12cm durchmessser tieftöner x2. und einen hochton dingsbums.

Meine Lautsprecher sind folgende:

DK Digital LS190

Bitte nun nicht 1000 Beiträge schreiben dass sie total billig sind, in jeder hinsicht. Denn dass ist mir bekannt, aber hier wo ich inerhalb der Woche bin und wo gerne aus den Zimmern gestohlen wird, bringe ich bestimmt keine Boxen mit, die 200 EUR pro Stück kosten!
 
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Hi,

Hochtöner fangen bei Überlast an zu kreischen...das hört sich total schrecklich (blechern) an;)

Subwoofer fangen an zu clippen, d.h. sie werden übersteuert und klopfen...hört man auch.
Spätestens, wenn der Sub stinkt, sollte man die Lautstärke runterregeln, oder die Tiefen etwas zurücknehmen.
Hatte das mal bei einer Subwoofer-Test-CD, da schmorte der Sub (Audiosystem, Auto)schon bei "geringem" Pegel vor sich hin. Das waren aber auch extrem niedrige Frequenzen, die so kaum in gängiger Musik vorkommen (ausser Massive Attack:freaky:)


Allgemein sollte man Lautsprecher nicht auf Pegel bringen, die sie nicht mehr sauber darstellen können...Da muss man halt mal genau hinhören und findet schnell den Maximalpegel, der je nach Ansteuerung immer variiert.
 
Die größeren Boxen sind mit 120 Watt belastbar. Wenn du die also an deinen vergleichsweise schwachen Verstärker anschließt darfst du den nicht zu weit aufdrehen. Von der Impedanz scheint es aber zu passen :)

@Mr Tee
Verstärker zu schwach dimensioniert...
 
thereal_KrONos schrieb:
Verstärker zu schwach dimensioniert...

Ja ich weiß, war auch nur für nen alten Corsa mit ner Axton 5.1er Stufe. Dafür hats gereicht;)...zumal der Sub so nie geplant war...aber heute noch super funktioniert;)
 
Nein, die Großen boxen haben mehr Leistung als 120 Watt nur die jetzigen haben 120Watt, die von DK Digital. Ich möchte es ja garnicht erst soweit kommen lassen, das es anfängt zu stinken.

Die "kleinen" boxen haben 120Watt und 4 Ohm. Meine anderen haben dagegen 8 Ohm und ich verwende für die auch ein stärkeren (Sinus) verstärker + Mischpult. Die großen brauchen auch schon ein wenig RMS leistung.
 
Ach hab da was verplant. Mit den Kleinen meinte ich die 40€-Teile und mit den Großen die DK Digital.

@Mr Tee
Ans Auto gehört nen vernünftiger Endschalldämper, dann brauchst du keinen Sub mehr^^
 
wieso 4+4 = 8 Ohm?

Also meine anderen Lautsprecher haben: (jeweils, sind ja 1 Paar)

1x Hochton
1x Mittelton
1x Tiefton (Subwoofer)

und 2x Ich glaube die nennt man "Bassreflexröhren" oder?

Die 40 € Boxen haben (DK Digital LS190)

1x Hochton
2x Tiefton (12cm durchschnitt)
1x Bassreflexröhre

drinnen hat sie so komische Wolle drin und 1x Frequenzweiche (Hochton)
 
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Hmm geht alles ein bischen durcheinander, aber deine Frage sollte ja beantwortet sein :)
 
40 Watt aus einem Marantz Verstärker sind bestimmt nicht schwach. Und die Belastungsgrenzen der LS mit Sicherheit "Werbewirksam" zu hoch angesetzt. Ansonsten schließ ich mich der Meinung an: Wenns anfang "böse" zuklingen -> leiser drehen/bass rausnehmen.
 
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