Wie Windows 11 Neustart nach Update unterbinden?

@areiland und @snakesh1t

das wird auch nicht sofort gemacht, sondern 2 - 5 Tage nach dem Update, wenn der Rechner zwischenzeitlich nicht heruntergefahren / neu gestartet wurde etc.

Es gibt dazu auch diverse Veraussetzungen, ob das herunterfahren überhaupt durchgeführt wird. Dazu gehort auch die Uhrzeit, die eingestellten Nutzungezeiten und wie lange der Rechner ohne Userinteraktion war.

Aber wenn alles passt, das wird gnadenlos ein Reboot ausgelöst, egal ob noch Programme mit ungespeicherten Daten offen sind und ein normales neu starten blockieren würden. Es wird mit einen Force Befehl durchgeführt, der die Programme killt.
 
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Also eigentlich ist im Windows Update im Standard folgendes konfiguriert.
Herunterladen und über Installation informieren

Dein Verhalten, muss man händisch umstellen von 3 auf 4.
Herunterladen und installieren

Also exportier mal deine Windows Registry Update Settings und poste sie hier rein, dann kann ich dir sofort sagen was wieso passiert.
 
@Scirca Gibt einen Grund, warum ich auf solche Beiträge nicht eingegangen bin.

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Tsu schrieb:
@Scirca Gibt einen Grund, warum ich auf solche Beiträge nicht eingegangen bin.

Anhang anzeigen 1746600

Ja das ist die GPO, das ist aber nur der GUI Part bei Windows sitzen die relevante Einstellungen gerade bei Windows Update in der Registry. Weißte ich schreib ja mein Kommentar nicht weil ich lustig bin, ich will dir ja helfen...
Also was ist unter Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate für Keys angelegt, nur diese zählen.
 
Scirca schrieb:
Also eigentlich ist im Windows Update im Standard folgendes konfiguriert.
Herunterladen und über Installation informieren

Dein Verhalten, muss man händisch umstellen von 3 auf 4.
Herunterladen und installieren

Scirca schrieb:
Also was ist unter Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate für Keys angelegt, nur diese zählen.


dazu eine kleine Information: solange Win11, egal welche Version, nicht in einer Domäne ist mit einen aktiven Domaincontroller, werden diese Einstellungen ignoriert. Auch bei Win11 Enterprise, was eigentlich nur ein Win11Pro mit Domainfunktionen ist. Aber ohne erreichbare Domain wird dann das gemacht, was Microsoft "Best Practice" nennt, egal was man einstellt. Ja seit Einführung von Win11 ist das etwas entspannter geworden, aber die Bevormundung ansich ist geblieben und kann nur mit Tricks ausgehebelt werden.
 
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Jupp, ich gehe jetzt soweit die Skripte zu benutzen den Dienst zu deaktivieren (ist per Voreinstellung “manual (triggered)”) bzw. per Rechte-Entzug zu sabotieren.

Scirca schrieb:
ich schreib ja mein Kommentar nicht weil ich lustig bin, ich will dir ja helfen...
Also was ist unter Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate
Ist leer bzw. nur ‘NoAutoRebootWithLoggedOnUsers’ (s.o.).

Sebbi schrieb:
nicht in einer Domäne ist mit einen aktiven Domaincontroller, werden diese Einstellungen ignoriert. Auch bei Win11 Enterprise
Sehe ich mittlerweile auch so ähnlich. Und der Reboot kommt ja, wenn man die Meldung lange genug ignoriert. Die “aktive Zeit” am PC, in die ein Reboot nicht fallen sollte laut Microsoft, lässt sich auch nicht auf 24h strecken.

Ich hätte mir (wie unter den meisten Linux Distros) eben gewünscht, dass er brav bis zum Frei-Klicken wartet.

Nochmals Danke für die Beiträge – das Thema ist für mich jetzt durch.
 
Tsu schrieb:
ich gehe jetzt soweit die Skripte zu benutzen den Dienst zu deaktivieren (ist per Voreinstellung “manual (triggered)”) bzw. per Rechte-Entzug zu sabotieren.
Genau sowas würde ich halt nicht machen. Warum nicht einfach die automatischen Windows Updates deaktivieren? Die GPO/Registry-Eintrag funktioniert doch.
 
qiller schrieb:
Warum nicht einfach die automatischen Windows Updates deaktivieren? Die GPO/Registry-Eintrag funktioniert doch.

1. eher das ist nicht sinnvoll - man will ja die Updates, aber über den Neustartzeitpunkt selbst entscheiden.
2. Viele dieser Einstellungen werden teils nach einiger Zeit wieder automatisch auf Standardwerte geändert durch die automatischen Aufgaben bei Windows 10 / 11 - das wurde schon vielfach moniert, darum gibt es ja auch diese extra Programme, die diese Änderungen gleich wieder auf die Werte setzen, die der User will.
3. Die explizite Verweigerung der NTFS Lese / Schreibrechte für die Aufgaben des automatischen Neustarts ist die einzige Möglichkeit, die ich gefunden habe, das ganze ohne extra Tools, Scripts oder tiefergreifende Änderungen zu lösen und auch davor sicher ist, das automatische Scripts mit Systemrechten den Standardzustand wiederherzustellen.
 
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1. Spielt halt für die Sicherheit keine Rolle. Erst nach einem Neustart ist doch die Updateinstallation abgeschlossen. Manchmal werden ja auch 2 Neustarts gebraucht. Ohne die Neustarts bist du genauso anfällig für Sicherheitslücken, als wenn du die Updates gar nicht installieren würdest.
2. Eben genau das trifft auf GPOs nicht zu (sonst würde es ja in vielen Unternehmen drunter und drüber gehen). Das einzige, was passieren kann ist, dass GPOs bzw. Registry-Keys geändert werden (siehe z.B. die Legacy GPOs). Das Problem von zukünftigen Anpassungen hat man aber immer, egal welche Methode man wählt.
 
zu 2. damit die GPOs in der Richtung auch beachtet werden, wird bei Win11 eine aktive Domaine vorausgesetzt, wie ich oben geschrieben hatte. Ansonsten macht Win11 wieder den Best Practice Müll wie MS es vorgibt.
 
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Im Prinzip recht einfach:
Gehe vor einem solchen Druck ins Update-Menü uns pausiere die Updates für 1 bis 4 Wochen.
Das war's.

Hat den Vorteil, dass Du es nicht vergessen kannst die Updates später wieder aktiv zu empfangen.

PS: Und immer schön VOR einem Druck prüfen, ob man nicht wegen Updates neu starten sollte.
Gerade Windows 11 startet nicht einfach so das System neu, ohne dass eine Neustart-Aufforderung ein paar Tage vom Nutzer ignoriert wurden.
Windows 11 blendet sogar prominent ein Fenster zur Neustartplanung ein - Marke: Wenn Du jetzt nichts machst, dann starte ich über Nacht neu.
 
Sebbi schrieb:
wird bei Win11 eine aktive Domaine vorausgesetzt
Also mein Rechner ist nicht in einer Domäne und es funktioniert. Aber egal nu, der TE hat genug Hinweise bekommen. Kann er ja nächsten Monat Rückmeldung geben.
 
Sebbi schrieb:
dazu eine kleine Information: solange Win11, egal welche Version, nicht in einer Domäne ist mit einen aktiven Domaincontroller, werden diese Einstellungen ignoriert. Auch bei Win11 Enterprise, was eigentlich nur ein Win11Pro mit Domainfunktionen ist. Aber ohne erreichbare Domain wird dann das gemacht, was Microsoft "Best Practice" nennt, egal was man einstellt. Ja seit Einführung von Win11 ist das etwas entspannter geworden, aber die Bevormundung ansich ist geblieben und kann nur mit Tricks ausgehebelt werden.
Das war vielleicht mal Stand früher mittlerweile greift es aber immer. Ist nämlich bei meinem Backup Server genau gleich, dort hab ich einfach meine Settings Exportiert wie ich sie haben will, greift wunderbar.

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Nachdem ich die Skripte und Methoden vorab ausprobiert habe, ist es jetzt – und hoffentlich endgültig – ein Skript das in einer Endlosschleife geplante Neustarts (Update packt einen mit 10 Minuten Vorlauf rein) abbricht. Qualitativ:

PowerShell:
Do {
    try {
        shutdown /a 2>$null
    } catch {}
} While (-not (Start-Sleep -Seconds 60))

Meine Schwester hat halt gesehen, wie das bei meinen Eltern und Großeltern läuft (sind auf Fedora SilverBlue, „Linux“) und folgendes Feedback zur Ergonomie der Lösungen für sie gegeben:
  1. „Updates soll er ruhig herunterladen und installieren!“ (Es geht schließlich um den Neustart.) „Ich will nicht in zig Menüs und selbst herunterladen/installieren.“
  2. „Meldungen zu vorhandenen Updates schön und gut, aber das System beschäftigt sich hier mit sich selbst und raubt mir Aufmerksamkeit. Meldungen bitte weg.“ – Linux wartet brav den unverlangten Neustart des Benutzers ab, so will sie das.
    1. Wir hatten ursprünglich alles, was negativ per „Werbung“ auffällt, deinstalliert. Candy Crush, Wetter, Börse, diverse „Tipps“, Spotlight, …. Übrigens auch auf allen Handies per adb und De-Bloater.
    2. → Ich hatte im Rahmen dieses Foren-Threads ohnehin gpedit.msc angeworfen und habe die Meldungen nun deaktiviert. Das scheint mal außerhalb einer AD-Domäne zu wirken.
  3. „Diese ‚UAC‘ Meldungen will ich nicht.“ (Die beiden Lösungen brauchten Admin-Rechte um durchzulaufen. shutdown /a braucht keine.)
  4. „Was, wenn ich den Blocker nachträglich will? Ein Wrapper reicht nicht.“ – Wurde halt etwas eigenständiges, kein Ding.
Ich will nun endgültig aus dieser Fummel-Hölle Windows raus und meinte, das ist mein Limit. Wenn es geht, geht es, sonst halt Pech.


P. S.: Wundert mich, warum hier darüber verhandelt wird, was eine Person sieht und erlebt. Das ist nicht produktiv.
 
Zuletzt bearbeitet: (“sidecar” nicht näher spezifiziert (ist aber in Zig, btw.))
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