Wieder mal...Eigenbau NAS/Homeserver

maxik

Commodore
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Nov. 2007
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Hallo,

im Moment hab ich noch ein NAS von D-Link, Modell DNS-320. Die Übertragungsrate trotz Gigabit Anbindung ist sehr lam - ich denke es liegt hier definitiv am SoC. Zudem hat es noch Alterserscheinungen welche wohl auf einen "baldigen Tot" hinausführen (Weboberfläche lädt nicht oder das NAS scheint nicht in der Netzwerkumgebung auf bzw man kann sich nicht anmelden). Twonky jedoch transkodiert (maximal FHD) ohne Problem und auf dem Fernseher kommt alles butterweich an.


Da ich nun auch einen recht großen Keller habe in den mein PC wandert hab ich über eine Eigenbaulösung gedacht.

Was ist bereits vorhanden:
RAM - 2x2gb DDR3 SO-DIMM
4 Festplatten

Ins Auge gefasst hab ich bisher eine SoC Lösung. Sicherlich ist man nicht so flexibel wie bei eine Sockel-System aber mein Verwendungszweck sollte das egal sein und zudem ist diese Variante sehr sparsam, klein und noch dazu günstig.


SoC: Q1900DC-ITX
Netzteil: Laptop Netzteil
Gehäuse: CoolerMaster Elite 120 oder was ähnliches kleines


Als Verwendungszweck kommt eigentlich nur Streaming von Musik und Filme in Frage. Fileserver natürlich auch aber das kann ja vernachlässigt werden
Als Software dachte ich an XPEnlogy, Freenas und wie sie alle heißen. Eventuell auch mal ein kleiner Bastelausflug in die Windows Server Welt


So, ich hab genug geschrieben und Ihr sicherlich gelesen und nun kommt die eigentliche Hauptfrage: Kann ich ich für meinen Verwendungszweck Leistungsprobleme mit diesem SoC bekommen oder kann ich beruhigt einkaufen und loslegen?


Vielen Dank vorerst
 
Hi

Schau mal hier: http://www.technikaffe.de/anleitung-141-4_bay_eigenbau_nas_mit_intel_celeron_j1900_und_freenas

Die haben da mehr oder weniger genau das gemacht, was du vorhast: NAS-Eigenbau mit Q1900, 4 Festplatten und einem CM Elite 120.

Wenn du dort ein bisschen nach unten scrollst, findest du auch Screenshots, auf denen du die Übertragungsrate siehst: Das System erreicht ohne Verschlüsselung bis zu 100MBit/s.

Ich würde aber, falls möglich, das Betriebssystem nicht auf den Daten-Festplatten installieren, um die nicht zu stark zu belasten. Allenfalls mit einem Mini PCIe-Adapter einen SATA-Anschluss für eine SSD nachrüsten oder das Betriebssystem auf einem USB-Stick installieren.

Gruss - jumpin
 
Zuletzt bearbeitet:
Leistungsprobleme wirst du nicht bekommen.

Wieviel bringt das Notebook-Netzteil?

Wie wäre es mit:
- Intel G1840 (hat mehr Power)
- Sockel 1150 Board
- BeQuiet System Power 300W

Oder gleich ein Skylake G4400 (hat AES-NI für Verschlüsselung) mit 1151er Board...


Auf technikaffe.de findest du diverse Konfigurationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwende ebenfalls einen Eigenbau-Server mit einem deutlich schwächeren onBoard-Prozessor (2x1,2 GHz - glaub Celeron 847 oder so). Als OS setzte ich Debian 7 ohne GUI ein. - mit dabei sind 4xHDD (jeweils 2 im RAID1).

Ich Verwende das Ding hauptsächlich als Datengrab und zum Streamen von Video/Audio. Zusätzlich läuft noch eine VM drauf die Router/Firewall spielt.

Datenrate liegt bei mir über Gigabit zum Windows-PC zwischen 50 und 70MB/s.

Deine Konfiguratione sollte also für deinen Verwendungszweck gut ausreichen.
 
Die vorhandene Hardware ist mehr als ausreichend für deine Zwecke.
Bei mir werkt ein ergrauter Atom 330 mit 2GB RAM, xfce Oberfläche und 4 Festplatten im LVM Verbund (wobei dies bei Ausfällen einer Festplatte das Ende aller Daten bedeutet). Hab Leseraten von 80-90 MB/s, also mehr als ausreichend.
Auch wenn es anfangs vielleicht schwer aussieht eignet sich Linux für diese Aufgaben bei äußerst geringem Ressourcenverbrauch. Es geht nichts über einen selbst konfigurierten Debian Server aber gerade für Anfänger wäre eine Fertiglösung wie Free-NAS eine Variante.
 
jumpin schrieb:
@jumpin
ja den Artikel hab ich auch schon gelesen, jedoch verwenden diese die klassische NT Variante und nicht die DC. Bei der letzten ist leider das "Problem" dass die SataPower Kabel proprietäre Anschlüsse haben. Es gibt natürlich Kabelpeitschen um mehr Stromanschlüsse zu haben aber mal schauen.
Vorerst reichen mir 4 SATA Anschlüsse mehr als genug aus.
Bei einem Windows Server Ausflug hab ich dann immer noch 3 Slots als Datagrab übrig und bei den anderen OS'sen liegt eh schon ein USB Stick bereit

wahli schrieb:
@wahli
Hab über Sockel Konfigurationen auch schon nachgedacht jedoch würde ich alles gern lüfterlos betreiben und zudem auch so wenig wie möglich ausgeben bzw. bereits vorhanden HW weiterverwenden - in diesem Fall RAM. Dieser ist sicherlich die billigste Komponente aber trotzdem.
Will nur ungern Geld in die Kiste verpulvern deren Leistung ich am Ende durch meinen Verwendungszweck nicht nutzen werde. Vor allem Verschlüsselung. Auf die Daten greife nur ich und meine Freundin zu also wissen wir eh schon alles - mein pr0n Ordner ist sowieso auf meinem Convertible versteckt :evillol:




Danke vorerst
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt)
Mir ging es bei dem Artikel mehr um die ausreichende Prozessorleistung als um irgendwelche NT-Varianten ...

Beim CM Elite 120 benötigst du dann noch einen 5.25 -> 3.5-Zoll-Rahmen.


PS: @maxik: Ich glaube, man soll - falls nicht nötig - das Zitieren ganzer Beiträge unterlassen :)
 
Nur wenn die Beiträge sehr lang sind oder der Beitrag über meiner Antwort wäre.


Soviel ich verstanden habe ist beim CM120 ein Rahmen dabei, ansonsten bastel ich mir was
 
Wieviel Leistung hat das Netzteil?
Welche Platten kommen rein?
 
Egal wenn keiner für 3,5 dabei ist. Eine Platte wird eventuell eine SSD falls ich mit Windows basteln will. Noch hab ich 2x2 TB in gebrauch und reicht noch etwas.


Bezüglich NT weis ich noch nicht. Da gibts aber eine Kompatibilitätsliste auf der ASRock Seite
 
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