Wiederherstellungspartition löschen (Bootmanager verschieben)

RAMSoße

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#1
Hallo Zusammen

Ich habe folgendes Vorhaben bzw. Problem: Bei der Windows 7 Installation wird ja eine zweite Partition angelegt. 500 MB. Die Wiederherstellungspartition. Da ich diese nicht benötige wollte ich sie löschen und hinter der Hauptpartition wieder anhängen. Dazu gibt es diverse Anleitungen. Unter Windows ist mir das nicht gelungen, da immer gemeckert wurde, dass diese verwendet wird. Nun habe ich das eben mit Gparted erledigt.

Jetzt bootet der Rechner nicht mehr. Mir ist gerade der Name entfallen aber dieser Bootmanager war wohl auf der ersten Partition und wirde gelöscht. Ich haber aber Vorher von der gesammten Platte eine Sicherung erstellt.

Kann ich nun irgendwie, den Bootmanager auf die andere Partition bringen damit ich die Wiederherstellungspartition weg bekomme?

Vielen Dank für die Hilfe
 
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#3
Hi,

Wenn Du eine Sicherung der gesamten Platte hast, dann spiele die doch zurueck.
Und dann einfach die Wiederherstellungspartition in Ruhe lassen.

BFF
 
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#4
Bist du sicher, das man von win7 redet ? Ist das nicht bei win10 so ?
 

RAMSoße

Cadet 4th Year
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#6
Es ist eine Win7 Installation mit teilen von Win10. Brauchte ich wegen Treibern für M.2 Karten. Deshalb 500 MB. Ich wollt sie eben einfach weg haben und fragen ob das geht.

Habe DAS hier mal durch. Nun erscheint die Meldung OS wasn´t found. Ich soll alles abziehen was kein OS hat -_-
 
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#7
Wenn es eine MBR-Festplatte ist (Windows also im BIOS-Modus startet), kannst du bei der Partitionierung im Installer selbst eine einzige Partition anlegen und Windows darauf installieren. Dann werden zusätzliche Ordner im Wurzelverzeichnis erstellt, aber keine weiteren Partitionen. Nachteil wäre, dass Windows den Bootmanager nicht mehr selbst reparieren können wird (wie das jetzt in deinem Fall auch ist). Nachträglich kann man es über ein Installationsmedium mit der Konsole versuchen (die üblichen bootrec-Befehle). Ich weiß aber nicht, ob das so klappt.

Wenn es dagegen eine GPT-Festplatte ist (Windows also im UEFI-Modus bootet), ist es nicht möglich, weniger als 2 Partitionen zu haben, da UEFI zwingend FAT32 braucht, Windows aber NTFS.
 

xexex

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#8
Die Partition von der im MBR Modus gebootet werden soll, muss zudem auf aktiv gesetzt sein. Ist sie das nicht, nutzen alle Befehle der Welt zur Wiederherstellung des Bootblocks nichts.
 
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#9
Ich würde die Wiederherstellungspartition da lassen wo sie ist. Diese kann einen manchmal den Arsch retten.
 

RAMSoße

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#10
Danke für die Antworten. Es ist übrigens eine MBR Festplatte. Boote nicht im Uefi. Hab ich zumindest ausgestellt.
Nun habe ich mein Image wieder hergestellt. Aber samt Wiederherstellungspartition. Wenn ich jetzt ein Image von der Windows Partition mache, lösche die Plattee, fahre Image wieder zurück und mache diese dann wie ihr beschreibt bootfähig....würde das gehen? Oder kann ich die Partition dann anders Bootfähig machen? Gparted oder so?

Übrigens will ich die Partition los werden, weil ich Wiederherstellung aufgrund SSD deaktiviert habe und diese also unnötig ist. Auch wenn es "nur" 500 MB sind. oder einach gesagt: weil ich bock drauf hab :D
 

RAMSoße

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#12
@Smily Wird in viele FAQ zur SSD Optimierung unter win7 beschrieben. Es sind Teile wie die auslagerungsdatei die ständigen schreibzyklen ausgesetzt sind und dadurch schneller kaputt gehen. Wenn du willst schick ich dir den link
 

Smily

Fleet Admiral
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#13
Nicht nötig, ist nämlich absoluter Quatsch!
Das war maximal in den Anfängen der SSDs so, heutige SSDs haben eine höhere Schreibleistung, als du erreichen kannst.
Hier lesen, und hier und daraufhin derartige Optimierungen sein lassen, weil absoluter Humbug.
 
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#14
Da ich diese nicht benötige wollte ich sie löschen und hinter der Hauptpartition wieder anhängen.
Du hast ja eine SSD. Was soll die Aktion also bringen? Auch bei einer HDD hättest du keinen merkbaren Performanceunterschied.

Wenn du das wirklich machen willst: Mit GPartet die 500MB Partition löschen und die Windows-Partition aktiv machen. Dann mit der Windows-Setup-DVD/Stick bis zu 3 mal die Reparaturfunktion ausführen.
 
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#15
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#17
Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Es handelt sich hierbei nicht um die Systemwiederherstellung, Auslagerungsdatei oder eine Recovery-Partiton, die OEMs anlegen. Es ist nur eine Bootpartition. Wenn du die Daten von dort auf die Windows-Partition verschiebst, ändert es grundsätzlich nichts an der Menge der Daten, die gelesen oder geschrieben werden.
 

octo124

Lt. Commander
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#19
Amaoto hats eigentlich gut beschrieben = ist eine versteckte Partition. Ist die weg, wird das Win nicht mehr starten, welches beim Setup diese anlegte (wobei des Setup durchaus bei nur einer Partition diese versteckte anlegt).
Das Anlegen dieser Partition ist bei MBR vermeidbar, indem man vorm Win-Setup die Platte in 4 Partitionen per LiveLinux vorbereitet. Alle Bootinformationen landen dann in der Systempartion LW C, so diese die erste Partition wäre.
Ist diese gelöscht, gehts nur noch auf diese Art:
https://www.tecchannel.de/a/zerstoerten-bootloader-von-windows-7-reparieren,2026656
 
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#20
Zeig' mal Deine Laufwerksansicht/Partitionen. Ich nehme an, Du hast Windows 7 mit dem WinPE 4, was u.a. für startbare Laufwerke für die Installation von Windows 10 genutzt wird, verwendet? Falls ja: Es ist besser, die Partitionierung manuell mit diskpart zu machen, dann kann man die Recovery weglassen und die Systempartition kleiner lassen.

Die Recoverypartition ist entbehrlich, wenn man zur Reparatur einen Stick bzw. DVD nutzen kann; die Systempartition liegt normalerweise ganz "links" und kann deswegen nicht einfach verschoben werden.

Wenn die Systempartition fehlt oder defekt ist, kann man sie aber relativ einfach neu machen. Du hast ja anscheinend die Windows-Partition irgendwo gesichert, man könnte nun so vorgehen (so habe ich mal gesichert):
  • Vom Installationsdatenträger starten und diskpart aufrufen, komplette SSD löschen und formatieren und nur die systemreservierte Partition händisch anlegen, restlichen Speicher zu Windows-Partition machen, Installation starten lassen und gleich abbrechen.
  • Vom GParted-Stick starten, Windows-Partition löschen und die gesicherte Windows-Partition draufkopieren, ggf. Speicher bis ganz nach rechts erweitern.
  • Wieder vom Windows-Installationsdatenträger starten, Computerreparaturoptionen, Probleme suchen und beheben lassen. Ev. funktioniert das mit einer echten Windows 7-DVD eher als mit Windows 10.
  • Wahrscheinlich meckert Windows beim Neustart; dann "normal starten" auswählen und die Datenträgerüberprüfung laufen lassen.
Vorteil dieser Methode, mit der man auch Laufwerke klonen kann, dass man sich die umständliche Reparatur über die Eingabekonsole sparen kann (die Systempartition wird einfach neu angelegt).
 
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