Wieso haben alle Audio-Systeme viel zu viel Bass?

MarkP schrieb:
eine gute Denon aus dem Fachhandel
Welche? So eine Kompaktanlage oder einzelne, richtige HiFi Komponenten?
MarkP schrieb:
Fernseher (sowohl Samsung als auch Hisense
Was erwartet man von Lautsprechern vom Fernseher? Die sind alle recht schlecht, von Bang&Olufsen abgesehen.
MarkP schrieb:
in zur Zeit bei einem windigen Logitech-System mit Subwoofer gelandet
Du hast es ja selbst eingesehen. Auch davon kann man halt nichts erwarten.

Das hört sich alles fast so an, als hättest du alles ausprobiert, was nix taugt. Verstärker-HiFi Baustein und passive Nubert Regal- oder Standlautsprecher dran. Das ist alles natürlich vom Budget abhängig.
Die Edifier Studio R1280DB 2.0 Aktivboxen hab ich im Schlafzimmer, weil ich da keinen Bass nachts zu den Nachbarn schicken will. Die sind alles andere als dumpf. Podcast hab ich aber noch nie gehört, kann es aber mal ausprobieren..

Sonst schick doch mal bitte ein Beispiel für uns was deiner Meinung nach nicht hörbar ist. Weil klar, wenn jemand in ein 5 Euro Mikrofon spricht und das noch komprimiert wird, dann kannst du dir eine 10.000 Euro Anlage hinstellen und es hört sich immer noch Scheiße an.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wolve666
1606338000719.png

Das (roter Graph) ist das Frequenzspektrum von einem mit relativ schlechtem Mikro aufgenommenen Podcast, männliche und weibliche Stimme.

Und noch vier sehr anstrengende Frauenstimmen:
1606338341397.png
Da bewegen wir uns natürlich in einem höheren Frequenzbereich, die neigen aber auch zum Quietschen ... aus unerfindlichen Gründen.

Mal davon abgesehen, dass ich selten so viel schlechte Unterhaltung hatte wie in den letzten fünf Minuten, sehe ich dein Problem nicht so ganz.

MarkP schrieb:
Ich spreche fliessend englisch, aber wenn ich mir bei Amazon eine Folge von "Startrek-Picard" anschauen will, dann geht das nur in deutsch, weil ich es in englisch nicht verstehe.
Ja gut, das verstehe ich, bei dem englischen Originalton sind die Stimmen oft viel zu leise. Aber das liegt am effekthascherischen Mix bzw. evtl. an der Konvertierung zu Stereo von der Surround-Tonspur.
 
MarkP schrieb:
...bin zur Zeit bei einem windigen Logitech-System mit Subwoofer gelandet, was vermutlich mein grösster Fehlkauf in der Richtung war, dafür aber billig).
...

Logitech PC Systeme haben im Lauf der Jahre extrem abgebaut. Ich nutze hier ein Logitech Z3 2.1 System in Hellholz. Der direkte Nachfolger Z4 war auch noch prima (den hatten zwei Kollegen sehr lange), der Rest danach kam da nie so wirklich mehr dran.

Meine HiFi Landschaft im Wohnzimmer habe ich leider "abspecken" müssen. Der alte Harman / Kardon AVR 51 kam mit vorgeschalteten aktiven Digital-Analog-Wandlern nicht parat, so daß der Ton sehr leise war oder ich den Regler bis zum Popo aufdrehen musste. Als wenn es Fügung gewesen wäre, gingen bei den beiden Inifity Standboxen, die ich zum AVR 51 vom ersten Weihnachtsgeld der Ausbildung im Jahr 1998 gekauft habe, die kompletten Sicken nach und nach kaputt.

Meine Freundin war da nicht so böse drum, dann kamen endlich die großen Boxen weg...grummel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar ist schlechter Klang in YT-Videos oft genug das Ergebnis von windigen Mikrofonen und auch klar kann man bei den meisten Sachen mit EQ durchaus weit genug nachregeln, so dass man es verstehen kann.

Meine Denon-Anlage ist eine gute aus Komponenten, aber da habe ich bei den Lautsprechern den Fehler gemacht, bzw. auf den falschen Rat vom Verkäufer gehört, denn der hat mir ein Paar von JBL empfohlen die auch wieder auf möglichst viel Bass ausgelegt sind (meine Frau sucht gerade ein Weihnachtsgeschenk für mich, ich habe Hoffnungen auf ein besseres Paar).
Was ich schon versucht habe ist den Audio-Ausgang vom PC auf den Eingang der Stereoanlage zu legen, aber dabei wird der Ton NOCH dumpfer als aus den PC-Lautsprechern, auch ein Grund, warum ich auf bessere Lautsprecher zu Weihnachten hoffe.

Ganz grundsätzlich bin ich gerade dabei einen neuen PC zusammenzustellen, den ich im Frühjahr oder so (wenn halt die nächste CPU-Generation zu erschwinglichen Preisen verfügbar ist) kaufen will und dazu frage ich halt hier im Voraus, was ich am neuen PC im Vergleich zu dem was ich in den letzten Jahren hatte verbessern kann, wo ich mich mit CPU, Speicher, Grafik und so selber auskenne und beim Audio eine Bildungslücke habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Audio gibt es im PC quasi keine Unterschiede. Alle internen Soundkarten sind vernünftig, da gibt es nichts "besseres". Höchstens mit 5.1, 7.1 und Toslink Anschluss, das wars, keiner davon hat schlechten Sound. Viel mehr gewinnt man durch gute Lautsprecher.
 
Smily schrieb:
Viel mehr gewinnt man durch gute Lautsprecher.

In dem Falle wird die Fragestellung aus dem Thema leicher, denn dann ist die Frage nur noch: "Kaufberatung PC-Lautsprecher für vorwiegend Sprachausgabe".

Ein paar Empfehlungen gab es ja weiter oben schon, die werde ich mir auf jeden Fall näher anschauen.
 
MarkP schrieb:
Meine Denon-Anlage ist eine gute aus Komponenten, aber da habe ich bei den Lautsprechern den Fehler gemacht, bzw. auf den falschen Rat vom Verkäufer gehört, denn der hat mir ein Paar von JBL empfohlen die auch wieder auf möglichst viel Bass ausgelegt sind

Warum schreibst du nicht einfach mal die Namen der Lautsprecher auf? JBL hat ja mehr als ein Lautsprecherpaar im Angebot.
Apropos JBL hat mit den 305P MkII gute aber dennoch günstige aktive neutral abgestimmte Studiomonitore. Bei den aktiven Studiomonitoren hast du auch den Vorteil, dass du den Bass und die Höhen direkt am Lautsprecher oft um +-3db ändern kannst um z.B. bei wandnahen Aufstellungen den Bass anzupassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JackA und Smily
@MarkP
Was soll das für ein Thread hier werden? Rumgejammer? oder willst du eine zielführende Beratung?
1. Zum 100. Mal, nenne konkrete Beispiele, die dir negativ aufgefallen sind! Dazu nennst du die Lautsprechersysteme beim Namen incl. Typenbezeichnung, die dir klanglich nicht gefallen haben!
2. Ohne ein konkretes Budget und deine Platzverhältnisse zu kennen, gehts nicht! auch eine Million Euro kann man in mehrere hundert Euro teilen.
3. Einfach ohne Sinn und Verstand am EQ zumzufummeln macht auch 0 Sinn! denn wenn du wahllos einfach z.B. die Hochtöne hoch regelst, weißt du was du dann bekommst? genau! eine Übersteuerung und keine lauteren Hochtöne! Wenn du mehr Hochton willst, dann regel Bass und Mitten runter! Dazu brauchst du halt dann mehr Lautstärke. Auch Finden Stimmen nicht nur im Hochton statt. Ich schätze mal, dass hier beim EQ irgend ein Kauderwelsch von dir eingestellt ist, der nur noch katastrophalen Klang aus den sowieso schon katastrophalen Lautsprechern ausgibt.
4. Ein schönes Paar Multimedia-Lautsprecher, die nicht zu wuchtig sind und sich auch im bezahlbaren Rahmen befinden, wären die Edifier R1280DB. Aber vorher solltest sämtliche Klangverbieger deaktivieren, bevor du sie in Betrieb nimmst, bzw. bevor du generell neue Lautsprecher in Betrieb nimmst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: wolve666, reobase und Smily
reobase schrieb:
Warum schreibst du nicht einfach mal die Namen der Lautsprecher auf?

Weil ich es nicht weiss.
Ich musste schon für die Info, dass die von JBL sind unter meinen Schreibtisch kriechen und nachschauen, sie noch aus der Ecke ziehen und umdrehen war mir dann zu viel Aufwand, weil es für dieses Thema eh keine Rolle spielt.
Ich habe ja begriffen, dass ich den Titel vom Thema vielleicht nicht präzise genug gewählt habe, aber mittlerweile sollte doch klar sein, dass es mir um PC-Lautsprecher geht, wobei mir zu Anfang ja nicht mal klar war, dass mein Problem (abgesehen von meinen Ohren) hauptsächlich an den Lautsprechern hängt.

Ich hatte doch in meinem letzten Beitrag schon geschrieben

MarkP schrieb:
In dem Falle wird die Fragestellung aus dem Thema leicher, denn dann ist die Frage nur noch: "Kaufberatung PC-Lautsprecher für vorwiegend Sprachausgabe".
 
Du beschwerst dich, dass PC-Tröten nach PC-Tröten klingen und suchst deswegen wieder ein PC-Trötensystem :freak:

Die von JackA vorgeschlagenen Edifier R1280DB sind dann vermutlich schon zu gut.
 
Ich hatte ja schon zwei unterschiedlich teure Lautsprecher genannt:

IK Multimedia iLoud Micro https://www.thomann.de/de/ik_multimedia_iloud_micro_monitor.htm für 252€ als Stereo-Paar oder
IK Multimedia iLoud MTM https://www.thomann.de/de/ik_multimedia_iloud_mtm.htm für 343€ pro Lautsprecher

Oder andere "Nahfeldmonitore".

Als Alternative zu den teureren Lautsprechern würde ich noch nennen die
EVE Audio SC205 https://www.thomann.de/de/eve_audio_sc205.htm für 333€ pro Lautsprecher.

Dann hatte ich dir empfohlen statt einem Equalizer so was auszuprobieren:
Behringer SX3040 V2 https://www.thomann.de/de/behringer_sx3040_v2.htm für 83€

Übrigens, Equalizer bedient man korrekterweise so das man damit Frequenzen runter dreht und nicht rauf dreht!

Als Soundkarte würde ich eine externe USB-"Soundkarte" nehmen, z.B.
Presonus Studio 68c https://www.thomann.de/de/presonus_studio_68c.htm für 249€ oder
Focusrite Scarlett 8i6 https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_8i6_3rd_gen.htm für 229€

Die gibt es auch in günstiger, aber ich würde ein Modell mit Stromanschluss nehmen,
da man sonst nur auf die beschränkte Stromversorgung über USB angewiesen ist.

Damit man die Lautstärke auch bequem regeln kann, z.B.
ESI MoCo https://www.thomann.de/de/esi_moco.htm für 66€. Da gibt es auch noch ein paar andere, ähnliche.

Dann bräuchtest du nur noch entsprechende Kabel, um alles anschließen/verkabeln zu können.

Weniger empfehlenswert ist HiFi- oder gar PA-Equipment.
Der Vorteil der hier genannten Teile ist die "Studio"-Tauglichkeit, damit ist ein möglichst linearer Frequenzverlauf gemeint.
Kein Subwoofer, denn Bass stört dich ja.

Gänzlich ungeeignet ist Consumer PC-Equipment!
Hier hast du nämlich oft - vor allem wenn es günstige Teile sind - sehr verbogene und ungleichmäßige Frequenzverläufe.
Nur noch Bässe und Höhen, keine Mitten. Aber vor allem die Mitten sind es, die z.B. Sprachverständlichkeit gewährleisten.

Wenn natürlich im Alter das Gehör nachlässt, sind bestimmte Frequenzen/Frequenzbereiche für dich praktisch nicht mehr hörbar.
Das betrifft aber in der Regel nur sehr hohe und sehr niedrige Frequenzen.

Wenn du ungeeignetes Equipment hast - was aktuell der Fall zu sein scheint - kann sich das gegenseitig aufschaukeln.
Dann hörst du von dem Mist, der aus schlechten Lautsprechern kommt, nur noch die ganz schlechten Anteile.

Wenn Lautsprecher nicht funktionieren, probiere einen guten Kopfhörer.

Ein empfehlenswertes Modell ist seit Jahren der beyerdynamic DT 880.
Hier würde ich - in deinem Fall - zur etwas lauter spielenden 32Ohm Variante greifen:
https://geizhals.de/beyerdynamic-dt-880-edition-a773224.html für 154€

Den Kopfhörer könntest du z.B. hierüber betreiben:
InLine 99201I https://geizhals.de/inline-amp-eq-silber-99201i-a1348024.html für 107€

Klar ist, wenn schon das Quellmaterial schlecht ist, kann auch das beste Equipment daraus nichts tolles zaubern.
Man kann eben aus einem Brathähnchen kein lebendes Huhn mehr machen...

PS: Am meinem Rechner habe ich diese Lautsprecher: https://www.thomann.de/de/ev_evid_32_schwarz_02.htm für aktuell 185€ als Stereo-Paar.

Die zeichnen sind vor allem durch einen riesigen Abstrahlwinkel aus, so dass sich ein sehr angenehmes Klangbild entwickelt
und der Ton deshalb nicht rechts und links aus den Lautsprechern kommt, sondern gefühlt genau aus dem Monitor.
Allerdings sind das passive Lautsprecher, die eine Endstufe benötigen. Bei mir laufen diese über einen A/V-Receiver, als 2. Hörzone.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, sehen nicht schlecht aus. Kann ich nichts zu sagen, kenne ich nicht... :D
 
MarkP schrieb:
Ich verbringe vielleicht 10% meiner Zeit mit Filmen (via TV-Tuner im PC oder von DvD) und 90% mit Podcasts, Dokus, politisch-ökonomischen Diskussionen und so Zeug, wo fast ausschliesslich ohne jedweden Hintergrundsound nur gesprochen wird und genau damit habe ich die grössten Probleme, denn der Ton in diesen Videos (auf YT oder so) ist bei neueren Produktionen oft so dumpf, dass ich ohne EQ absolut gar nichts und mit EQ kaum ein Wort verstehe.

Wie du es schon so treffend formuliert hast: eine wesentliche Ursache für dein Problem ist das Quellmaterial. Ist das entsprechend schlecht aufgenommen und / oder abgemischt, wird es schwer, das im Nachlauf "glatt zu ziehen". Das ist dann aber eben nicht ein Problem des Boxenherstellers, sondern der Aufnahme.

Dazu kommt noch, dass Bass, noch mehr Bass und ganz, ganz viel mehr Bass (...) leider von vielen heute gewünscht wird...
 
MarkP schrieb:
...
Ich musste schon für die Info, dass die von JBL sind unter meinen Schreibtisch kriechen und nachschauen, sie noch aus der Ecke ziehen und umdrehen war mir dann zu viel Aufwand, weil es für dieses Thema eh keine Rolle spielt....

Verstehe ich das richtig das deine Lautsprecher unter deinem Schreibtisch stehen?
Dann ist natürlich nachvollziehbar das nix außer Bass bei dir ankommt..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CMDCake, Sound-Fuzzy, Fuchiii und 2 andere
Unter dem Tisch?
Und andere machen sich Gedanken um optimierte Räume ...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fuchiii
MarkP schrieb:
Ich musste schon für die Info, dass die von JBL sind unter meinen Schreibtisch kriechen und nachschauen, sie noch aus der Ecke ziehen und umdrehen war mir dann zu viel Aufwand, weil es für dieses Thema eh keine Rolle spielt.

Doch, genau das tut es! Auch ein Hersteller wie JBL hat unterschiedliche Serien und unterschiedliche Abstimmungen, die Aufstellung trägt dann noch sehr viel zum Klangbild bei (positiv wie negativ)!
Nicht nur, dass die Lautsprecher völlig falsch aufgestellt sind, wenn Dir nur die paar Sekunden "Arbeit" für das Nachsehen der Modellbezeichnung schon zu viel sind, dann wirst Du hier leider keine zielführende Beratung erwarten können. Kaufen und "irgendwo/irgendwie" hinstellen reicht bei Lautsprechern leider nicht! ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KnolleJupp und w764
Zurück
Oben