Wieso wird ein ebook schwerer?

c-mate

Rear Admiral
Registriert
Aug. 2010
Beiträge
5.987
Wieso wird ein ebook Reader schwerer?

Ich weiß nicht in welches Forum ich meine Frage reinstellen soll, aber da es sich ja um ebooks handelt mache ich das mal hier.
Im Radio habe ich vor ein paar Tage die Frage gehört, in welches Bücherregal man soundosviel Bücher "stellen kann" und dabei wird es nur um den Bruchteil eines Gramms schwerer.
Ich dachte erst es wäre eine Scherzfrage, aber die Antwort war natürlich "ebook Reader" und es sei tatsächlich wissenschaftlich erwiesen, dass ein ebook Reader bei soundosviel Büchern (ich weiß leider die Anzahl nicht mehr) tatsächlich schwerer werden würde, wenn auch nur um den bruchteil eines Gramms.
Leider wurde dafür keine Erklärung geliefert aber genau das würde mich interessieren, denn ebooks sind doch nur "Nullen und Einser auf der Festplatte"

Im Inet finde ich dbzgl. leider nichts, kennt jemand die Erklärung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Antwort wirklich "eBook" war, dann ist die Antwort schon mal falsch. Ein eBook ist EIN digitales Buch und nicht ein passender Reader. Wie soll man eBooks mit eBooks füllen? Oder einfacher: Bücher werden nicht durch weitere Bücher schwerer :D

Gemeint war dann wohl ein eBook Reader wie der Kindle.
Die Masse eines eBook Readers ändert sich aber eigentlich nicht einfach so. Es werden nur bereits vorhandene digitale Daten/Stellen verändert. Da kommt kein Gewicht hinzu.

Wenn man nun die problematische Antwort hinzuzieht, würde ich sagen, die haben Bullshit gelabert. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
man sollte mal im cb eine sparte machen mit der hammer der woche des wäre sicherlich ein beitrag dazu.
 
Die "Nullen" und "Einsen" bedeuten einen physikalischen Unterschied... ich glaube, von hier aus findest du die Erklärung von alleine, wie es zu einem Massenunterschied kommen kann. ;)

*Edit* Habe eben über google danach gesucht, mit den Worten "ebook schwerer" und sofort die Lösung gefunden. Wie intensiv hast du gesucht? Vielleicht denkst du einmal über diesen Punkt nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht, dass ich mir die Geschichte zu eigen machen möchte, aber der Threadersteller fragt ja nach den Hintergrund der "Scherzfrage", ob mehr gespeicherte e-Books den Reader schwerer machten.

Über diese Frage bzw. einen Professor, der die Frage wissenschaftlich beantwortet, hat als erste die "New York Times" berichtet. Einen kurzen, gut lesbaren Artikel auf deutsch habe ich hier gefunden. Viel Vergnügen :)
 
Also in meiner Zeit als ich Physikalisch Technik studiert habe, hatten wir häufig Prozesse, bei welchen man durch wiegen die Elektronen zählt...
Aber wenn ich jetzt davon ausgehe das eine SSD nur mit Nullen belegt ist und nach einigen GB schreiben einige Milliarden Elektronen mehr enthalten sind ist wohl der Staub der sich in 4 Wochen in den Ritzen festsetzt schwerer :D

Edit: wie in Syberdoor Text steht ist ein Buch so schwer wie ein Molekül aus der DNA...
>>> wenn eine Fliege auf dein Ebookreader scheißt wiegt das wohl so viel wie Milliarden Bücher:freak:

Edit2: Mal wieder so ein Fall bei der ein Prof eine Theoretische frage stellt bei der man ein Mathematische Ergebnis bekommt und die Radioredaktion keinen schimmer von Physik hat xD
Also in der Theorie wird der Reader wohl schwerer, in der Realität geht es aber völlig unter :)

EDIT 3: Bzw. hat die Radioreaktion unrecht, da die Elektronen die in den Flashspeicher wandern aus dem Akku stammen... >>> wenn ich den kompletten Flashspeicher des Readers voll mache kann er auch in der Theorie auf keinen Fall schwerer werden....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
also ich hab ja nur mit nu00en so zu sagen geantwortet gg, finde es aber echt toll was man von anderen zu lesen bekommt die sich gut auskennen in der materie
 
http://www.computerworld.ch/news/kommunikation/artikel/wie-viel-wiegt-das-internet-58189

Digitale Daten können auch was wiegen, nur bewegt sich das im unmerklichen Bereich.

Verschiedene Wissenschaftler und Nerds haben sich bereits dem Thema angenommen und sind zu folgendem Schluss gekommen: Die gesamte Menge an Elektronen, die in Bewegung sind, um das Internet anzutreiben, bringt rund 50g auf die Waage.

Die grosse Mehrheit dieser Elektronen liefert allerdings nur den Strom, um alle Netzwerkverbindungen und Rechenzentren zu betreiben. Wenn man lediglich die Elektronen zählt, die tatsächlich Information speichern, dann zeigen diese auf keiner Waage der Welt etwas an. Sie sind so schwer wie das kleinste denkbare Sandkorn.
 
Zurück
Oben