Wieviel Leistung muss der Verstärker haben? Macht eine dedizierte Soundkarte Sinn?

@oldman65: Nicht schlecht, mit Höhen- und Bassregelung und sogar Kopfhöreranschluss, danke!

@gintoki/All: Also ich sitze ca. 1 m vorm Monitor. Beim Filme schauen auch mal gerne 1,5 m und weit zurückgelehnt. Mein Zimmer ist ungefähr 12m² klein/groß. Oben, unten und die Wand vor mir = Nachbarn. Höre auch gerne mal laut Musik, ist aber eher die Seltenheit. Würde mich persönlich auch stören, wenn mein Nachbar die ganze Zeit laut Musik hören würde
Beim Film gucken habe ich es etwas lauter, sonst flasht doch kein Film. :D

@Cokocool: Oha, dachte erst: Ist das roboterianisch?! Aber als ich die Zeile dann in Google eingegeben habe wurde ich erleuchtet ^^

Also ich denke, und gerade weil die so kompakt sind und ich auch sowas eher gerne auf meinem Schreibtisch stehen haben möchte, werde ich den SA-36A oder den SA-50 (SA-60) nehmen. Das muss ich mir aber noch überlegen. Vllt auch ein Dynavox wegen den Einstellungsmöglichkeiten, aber da mach ich mich nochmal schlau, wie gut die Dinger qualitativ sind.
Und bei Gelegenheit werde ich dann mal an einem Wochenende nur zu Testzwecken dann mal den Onkyo TX-SR606 vom meinem Bruder holen und vergleichen. Sollte das dann wirklich so ein großer Unterschied sein, werde ich dann schon eine Lösung finden.

Falls ich z. B. den Verstärker optisch mit der Onboardsoundkarte anschließen könnte, brauch ich dann keine extra Soundkarte mehr, richtig?
 
Richtig. Falls der Verstärker einen optischen Eingang hat, dann übernimmt er die Digital/Analog-Wandlung
 
@computerbase107
Die Dynamikkompression spricht dagegen.

@Jensos
Mir wäre neu, dass die Lautstärkeregelung von Class-D Verstärkern -wirklich digital arbeitet da (fast) keine- immer digital arbeitet, ich sehe darin auch keinerlei Sinn.
Warum man für eine digitale Lautstärkeregelung ein Poti einsetzen sollte erschließt sich mir auch nicht, geschweige den könnte ich aus dem Stehgreif ein Beispiel dafür geben, ein Encoder wäre sinnvoller.

Um den Pegel würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen, da du allerdings gerne auch mal lauter hörst sollte es schon eher der SA-50 sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, ich denke es wird wahrscheinlich auf den SA-50 hinauslaufen.

Den kann ich aber nicht optisch anschließen, sondern nur mit Klinke und Cinch. Sollte ich da lieber eine extra Soundkarte noch ordern? Oder passt das so? Also wenn es wirklich einen Unterschied macht, würde ich eine Soundkarte mitbestellen, oder gleich den Aufpreis für den SMSL Q5 zahlen.... Kopfschmerzen krieg ich nur :D

Edit: Und für den Preis eines Q5 fehlt auch nicht mehr viel, um mir gleich einen Großen bzw. AV Stereo Verstärker zu kaufen, was ich wegen der Größe ja nicht tun wollte.... ohje.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur 30%-Regel:
Ich betrieb mit einem solchen von dir erwähnten 10-Watt-Billig-Miniverstärker (10€ aus eBay) eine zeitlang ein Paar Canton Karat 20 in meinem Büro. Funktionierte bis zur guten Zimmerlautstärke einwandfrei.
Daa Problem war ein anderes: Die Amp verursachte ein Dauer-Rauschen aus beiden Boxen, das zwar leise aber dennoch wahrnehmbar war und während stiller Passagen nervte.
 
oldman65 schrieb:
Aber ! keine Balance, keine Höhen und Bassregelung

Wozu sollte das Sinn machen bzw. notwendig sein bei PC-Betrieb, wo man reichlich Einstellungen am PC hat?



oldman65 schrieb:
Aber die Entäuschung wenn du den Kleinen anschließt wirst du vor dir nicht verbergen können.

Schonmal so einen Digi-Amp gehört, der mit einem vernünftigen Netzteil betrieben wird? Da wird so mancher teurer Stereo-Verstärker blass...




oldman65 schrieb:

No.1 ist ein recht billig aufgebauter Digi-Amp, die Elektronik für Klangregelung etc. auch minderwertig. Klanglich keine Chance gegen den SMSL.
No.2 ist nicht digital, klanglich ok, aber auch im Stromverbrauch deutlich höher. Da würde ich mir eher über einen gebrauchten Stereo-Verstärker Gedanken machen (z.B. ein alter Yamaha o.ä.), der klingt besser.
Den dritten hab ich noch nicht gehört.




@ TE
Solange Du keinen Discopegel brauchst, reicht auch der "kleine" SMSL. Wenn Du ein altes Notebook-Netzteil liegen hast (Stecker für Toshiba, Medion o.ä., afaik 2,5mm innen 5,5mm außen), kannst Du das erst einmal nehmen.
Mein Tip jedoch: Bau Dir ein vernünftiges Netzteil mit Ringkerntrafo dafür. Der Unterschied ist gewaltig. Der Bass kommt sehr viel sauberer!
Es sollten aber entsprechende Fachkenntnisse vorhanden sein oder jemand im Bekanntenkreis, der sich damit auskennt. Bei Fragen schick ich Dir gern die passenden Links dazu... ;)
 
Mein Tipp:

Ich habe meinen PC per Toslink am SMSL-Q5, um eventuellem Brummen usw. vorzubeugen. Zudem habe ich die höchste Einstellung (24bit/192kbit) auf dem PC für die Soundausgabe eingestellt. Zusammen läuft das so ziemlich perfekt für mich. Dies bedeutet auch, das es kein Rauschen zu hören gibt bei leisen Passagen.
 
Sound-Fuzzy schrieb:
Schonmal so einen Digi-Amp gehört, der mit einem vernünftigen Netzteil betrieben wird? Da wird so mancher teurer Stereo-Verstärker blass...
Man sollte schon fair bleiben. Die kleinen Amps können spaßig klingen, objektiv liefern die meisten dieser Chip-Amps aber keine allzu tolle Performance.
 
@gintoki

Wenn es um High-End-HiFi geht magst Du wohl recht haben, aber der richtige Verstärker verbunden mit den "richtigen" Boxen kann schon so Einiges an Hörerlebnis bescheren. Also, Boxen mit hohem Wirkungsgrad sind genau die richtigen Partner für diese Digitalverstärker.
Was fehlt sind die hohen Wattzahlen, die man sonst so gewohnt ist von den analogen Monster-Endstufen. Dafür haben diese Digitalverstärker einen viel höheren Wirkungsgrad und sind somit effizienter.

In diversen Aktivboxen, gerade auch der besseren, werden diese digitalen Verstärker eingebaut und klingen, sofern richtig abgestimmt, richtig gut.

Es kommt immer auf die Umgebung, Lautsprecher und Hörgewohnheiten an und manchmal eben auch auf den Geldbeutel.
 
@ gintoki
Hast Du mal einen vernünftigen SMSL o.ä. mit RKT-Netzteil gehört? Ich glaube nicht...
Da werden wirklich Verstärker im fast vierstelligen Bereich blass!
Natürlich wird das nix mit wirkungsgradschwachen Teilen bei Disco-Pegel, aber bei mittlerem bis hohem Schalldruck kann so ein kleines Teil schon richtig Musik machen und das auch mit deutlich mehr als gehobener Zimmerlautstärke! ;)
 
@All: Ich danke vielmals über die zahlreichen Antworten.

Ich denke, ich werde wohl zum SA-50 greifen und nicht zum SA-60. Die 10 EUR Ersparnis zum SA-60 sind mir da nicht so wichtig, wie der blau leuchtende Lautstärkeregler vom SA-50 :D
Da ich sowieso nie besseres "Sound-Equipment" hatte, und daher keine Referenz habe um zu vergleichen, wird mich der SA-50 wahrscheinlich zufriedenstellen.
Ich denke jeder der sich über den SA-50 schlau gemacht hat ist über diesen Thread gestolpert klick
Werde ihn "vielleicht" mal überfliegen, werde mich dieses Wochenende nochmal genauer informieren bezgl. SA-50 vs. SA-60.

@Sound-Fuzzy: Hä, bauen, Netzeil - Ringkerntrafo, was bitte? :mad:
Ne Spaß, danke für den Hinweis. Bin jetzt schon paar mal über den Hinweis gestolpert, ein "besseres" Netzteil zu nutzen als das Standard-Ding. Kann ich ja nachträglich immer noch angehen.

Edit: Und auf eine Soundkarte werde ich wohl auch verzichten. Wenn ich den SMSL denn geordert habe und 1-2 Wochen getestet habe, werde ich dann meinen Bruder darum bitten mir seinen Onky TX-SR606 AVR auszuleihen.
Dann kann ich das alles nochmal optisch anschließen und vergleichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sage ja das sie gut klingen können, wobei gut eben eher subjektives Empfinden, als objektive Tatsache ist. Rein objektiv werden viele dieser Chip-Amps (ja auch solche von SMSL und Shure) allerdings schon von Einsteigerverstärkern in den Boden gespielt. Das hat auch nichts mit Discopegeln zu tun.

Und ja, in Aktivboxen werden teilweise Class-D Verstärker eingesetzt, aber gerade in den angesprochenen hochwertigen Modellen wird nirgends solch ein Chipamp genutzt.
 
Das zeigt mir nur, dass Du sie wirklich noch nie mit einem DIY-RKT-Netzteil gehört hast und/oder keinerlei Erfahrung damit hast! Sie spielen dann einige Ligen besser als mit den billigen beigelegten Netzteilen oder vergleichbaren Schaltnetzteilen!

Und wenn es um mehr Leistung geht - auch da gibt es Lösungen. Ein vernünftig bestückter TDA7498 mit einem 200VA-RKT mit 24V sekundär (ergibt ca. 32V am Amp) und passenden Kondensatoren hält in der Leistung mit klassischen Stereo-Verstärkern wie Denon PMA-720AE oder Yamaha A-S300 locker mit, klanglich spielt er aber einige Ligen höher!
Kostenpunkt für Amp + DIY-Netzteil (je nach Gehäusequalität) ca. 120-160,-, aber klanglich geht es dann schon in den Bereich, wo klassische Verstärker vierstellig liegen...

Noch stärker wird es dann z.B. mit IRS2092-Modulen. Aber wir schweifen ab... :)

Einige dieser digitalen Endstufen werden auch im absoluten High-End-Bereich genutzt. Der Unterschied zu manchen billigeren Modellen liegt primär am Netzteil und der Filterung. Beides lässt sich sehr einfach bauen oder pimpen!
 
Das zeigt mir, dass du keine Ahnung hast wovon ich rede (extreme Lastabhängigkeit). Davon ist auch der erwähnte TDA7498 betroffen, der Ringkerntrafo ändert an der Problematik nichts.

Könntest du ein paar dieser Modelle aus dem absoluten High-End Bereich nennen? Reines Interesse meinerseits wer nicht selbst entwickelt oder zu bewährten Class-D (die Dinger sind nicht digital) Lösungen greift.
 
Jede Technologie hat ihren Anwendungsbereich.

Die integrierten digitalen Verstärker haben ihre Berechtigung und dies nicht nur, aber auch wegen dem Preis. Die Effektivität ist herausragend gegenüber dem diskreten analogen Aufbau. Soweit ich das verfolgt habe, setzen auch immer mehr der High-Ender im Hifi auf immer mehr an digitalen Baugruppen und zunehmender Konzentration auf ihren Platinen.

Sie habe zur Zeit den Bereich des High-End-HiFi´s noch nicht erreicht, aber wenn sie richtig abgestimmt an den richtigen Lautsprechern(8 Ohm) betrieben werden, dann kann sehr wohl ein guter und klarer Sound nach guten HiFi-Maßstäben erreicht werden. Dies mag dem klassischen HiFi-Fan vielleicht etwas suspekt vorkommen, aber hier bringt die praktische Erfahrung das eigene Denken weiter.

Die Entwicklung in diesem Bereich geht ständig weiter und sie werden immer besser. Nicht alle Geräte klingen gleich gut und auch hier gilt es sorgfältig auszuwählen bzw. Probehören, sofern dies möglich ist. Zudem spielt die Beschaltung des zentralen Verstärkerchips inklusive der Art der Spannungsversorgung eine sehr große Rolle auf das Endergebnis. Darum können Verstärker mit dem gleichen Chip von zwei verschiedenen Herstellern verschieden klingen. Augen auf und vorher alle verfügbaren Quellen im Netz vor dem Kauf anzapfen.

Inzwischen gibt es viel mehr im Angebot als den alten bekannten Chip TDA7498 von verschiedenen Firmen.

Aufgrund der Vielfalt ist es heute fast Jedem möglich, genau die Lösung zu wählen, die er benötigt.

Hier noch ein Link zu einem Fernöstlichen HiFi-Händler mit einem Schwerpunkt für digitale Verstärker, um sich einen aktuellen Überblick zu verschaffen: http://www.shenzhenaudio.com/brands
 
Zuletzt bearbeitet: (Link zugefügt)
Wieviel "Leistung" der Verstärker/man braucht, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Grundsätzlich gibt es im Kontext nur eine richtige, aber banale Aussage: Leistung kann man nie genug haben.

Um das zu entschärfen wären einige Faktoren:

- der Lautsprecherbox an sich
- dem Wirkungsgrad der Lautsprecherboxen
- dem Impedanzverlauf der Lautsprecherboxen
- der Raumakustik (Raumgröße, Nachhall und Bedämpfung)
- dem zu übertragenden Musikmaterial (Crest-Faktor etc.)
- von der Hörposition (Entfernung) und Anzahl der Hörer
- Pegelwunsch (wie "laut" soll es werden?)

Die angegebene Leistung ist eigentlich nicht so wichtig.
Interessant ist, wie stabil der Verstärker an komplexen Lasten arbeitet.

Zum Discopegel: An einer 18"- 8-1er Kombi mit doch hohem Kennschaltruck, im Keller und für laut... müssen 100W nicht ausreichend sein, für zuhause kann schon ein 10W amp genügen.

Sound-Fuzzy
Deine Beiträge reichen in meinen Augen von gut bis eher fragwürdig.
Sound-Fuzzy schrieb:
@ gintoki
Hast Du mal einen vernünftigen SMSL o.ä. mit RKT-Netzteil gehört? Ich glaube nicht...
Da werden wirklich Verstärker im fast vierstelligen Bereich blass!

Ein vernünftig bestückter TDA7498 - klanglich spielt er aber einige Ligen höher! - Kostenpunkt für Amp + DIY-Netzteil (je nach Gehäusequalität) ca. 120-160,-, aber klanglich geht es dann schon in den Bereich, wo klassische Verstärker vierstellig liegen...

Einige dieser digitalen Endstufen werden auch im absoluten High-End-Bereich genutzt.
Was soll das heißen?! Willst du da mit "Verstärkerklang" argumentieren?
In meinen Augen wird es für die Chinaböller (out of the Box) schwer, an einen gescheiten und sauberen, klassischen Transistor amp heranzukommen. Zeig mir mal einen Verstärker/Endstufe aus dem absoluten High-End Bereich, mit TDA7498. Sind da nicht eher ICEPower Module verbaut, samt Netzteilsektion von Bang und Olufsen?

Das sind doch weitestgehend noch klassische Transistoraufbauten. Neulich eine Single-MOSFET (Doppelmono) besichtigt, sieht intern echt furchtbar aus. Allerdings Schalten die dort verbauten Transen 100A dauerhaft und 300A in der Spitze. Im amp macht das Netzteil bei 50A (das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) zu, stabil bis 1,5Ohm, dass Teil - dann greif die Schutzschaltung. Damit schmelzt man deine TDA7498-Kombie potentiell zum Plastiklumpen ein, mit jeden dieser von Motorola stammenden, ursprünglich für den Einsatz in Schweißgeräten konzipierten MOSFETs.

EDIT:
Ich behaupte ich/man kann aus einen TDA2030 aus der Steinzeit, einen weitestgehend nicht klingenden (innerhalb der Spezifikation betrieben) Verstärker bauen... der (ohne Gehäuse) nen paar Cent kostet... (...), nicht?

Die neumodischen DIY-Argumentationen (auch LS-Szene), stinken mir gewaltig - ich Bau mir was für ein paar Euro und hab High-End (was mich eigentlich Unsummen kosten würde), früher ging es noch um die Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich zerpflüge jetzt den Beitrag, dann kann ich gezielter Antworten.

computerbase107 schrieb:
Jede Technologie hat ihren Anwendungsbereich.
Da stimme ich dir vollkommen zu! "The TDA7492 is a dual BTL class-D audio amplifier with single power supply designed for LCD TVs and monitors." Zum erwähnten Male (siehe #28 und #32) sage ich, dass diese Chipamps trotzdem gut/spaßig klingen können (Subjektivität). Bei den Unzulänglichkeiten aller(?) dieser Chipamps allerdings zu behaupten sie wären objektiv besser ist gewagt.

computerbase107 schrieb:
JDie integrierten digitalen Verstärker haben ihre Berechtigung und dies nicht nur, aber auch wegen dem Preis. Die Effektivität ist herausragend gegenüber dem diskreten analogen Aufbau. Soweit ich das verfolgt habe, setzen auch immer mehr der High-Ender im Hifi auf immer mehr an digitalen Baugruppen und zunehmender Konzentration auf ihren Platinen.
"High-Ender" setzten tatsächlich auf digitale Baugruppen, CD-Player und Streamer zum Beispiel :) Analoge Class-D Verstärker -man kann noch so oft digital sagen, die allermeisten arbeiten analog- finden auch Anwendung, es gibt allerdings unbestreitbar Unterschiede zwischen qualitativ hochwertigen Implementationen wie bsp. UcD, NCore, ICEPower und schlechteren wie bspw. einem TDA7498.

computerbase107 schrieb:
Sie habe zur Zeit den Bereich des High-End-HiFi´s noch nicht erreicht, aber wenn sie richtig abgestimmt an den richtigen Lautsprechern(8 Ohm) betrieben werden, dann kann sehr wohl ein guter und klarer Sound nach guten HiFi-Maßstäben erreicht werden. Dies mag dem klassischen HiFi-Fan vielleicht etwas suspekt vorkommen, aber hier bringt die praktische Erfahrung das eigene Denken weiter.
Die praktische Erfahrung lehrt: Suggestion ist mächtig, man verteidigt immer seine Spielzeuge und subjektiv besser bedeutet nicht zwangsweise, dass es auch objektiv besser ist. Aber weil wir z.B. bei TDA7492 und TDA7498 sind und du von 8 Ohm Last sprichst:
TDA7492.PNGSMSL SA-50.jpgTDA7498.PNG
Richtig lustig wird es dann bei nicht rein ohmschen Lasten, also beispielsweise Lautsprechern. Daran ändert auch keine Spannungsversorgung oder Beschaltung etwas.

computerbase107 schrieb:
Hier noch ein Link zu einem Fernöstlichen HiFi-Händler mit einem Schwerpunkt für digitale Verstärker, um sich einen aktuellen Überblick zu verschaffen: http://www.shenzhenaudio.com/brands
Und wer nutzt davon nun solche Chips wie den TDA7498?


Zwenner schrieb:
Was soll das heißen?! Willst du da mit "Verstärkerklang" argumentieren?
In meinen Augen wird es für die Chinaböller (out of the Box) schwer, an einen gescheiten und sauberen, klassischen Transistor amp heranzukommen. Zeig mir mal einen Verstärker/Endstufe aus dem absoluten High-End Bereich, mit TDA7498. Sind da nicht eher ICEPower Module verbaut, samt Netzteilsektion von Bang und Olufsen?
Die klingen schon, siehe oben. Chinaböller würde ich sie nicht nennen, das sind solide Amps die (subjektiv) auch gut klingen können. Objekiv sind sie nicht besser/eher schlechter als ein solide Transe aus dem Einsteigersegment und darauf wollte ich hinaus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war auch eher ein etwas scharfer Ausdruck, in Bezug auf die eher flache Argumentation: Besser, als-wie absolutes High-End (darauf wollte ich hinasu). Ich bin da bei Verstärkern unempfindlicher und echt froh darüber. Das es keine Unterschiede gibt/geben kann, sage ich damit aber nicht.

Hatte in einem HiFi-Laden um die Ecke mal einen kleinen und preisgünstigen Yamaha gehört, keine Ahnung mehr welches das war (2SA1695/2SC4468)... schon da gab es grundsätzlich am Klang nichts auszusetzen, weil er weitestgehend nicht klang.

Zum Thema Verstärkerklang: Der sollte ja eben nicht klingen, so meine ich das. ;) :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwenner schrieb:
Zeig mir mal einen Verstärker/Endstufe aus dem absoluten High-End Bereich, mit TDA7498. Sind da nicht eher ICEPower Module verbaut, samt Netzteilsektion von Bang und Olufsen?

Wo hab ich geschrieben, dass der TDA7498 im absoluten High-End-Bereich eingesetzt wird? Richtig - nirgends! Bitte nochmal genau lesen... ;)

Im mittleren Segment werden gerne die günstigeren IRS-Chips verbaut (z.B. Module von Abletec im Restek Mint sowie in anderen Modellen der 1.000,- Klasse), darüber dann oft die angesprochenen ICEPower- oder Hypex UcD-Module.
 
Zuletzt bearbeitet:
gintoki schrieb:
...
Und wer nutzt davon nun solche Chips wie den TDA7498?
...

Schade, das Du den Teil meines Beitrages mit dem Hinweis auf Vielfalt von digitalen Verstärker-IC´s, deren permanennten Weiterentwicklung und das der TDA7498 in die Jahre gekommen ist, weggelassen hast.

Ich verstehe Deine Absicht dahinter, das nicht sein kann, was nicht sein darf in Deinen Augen.

Ich denke, das Du nicht direkt über praktische Erfahrungen verfügst mit aktuellen digitalen "Kleinverstärkern".

In diesem Sinne, gute Besserung.
 
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