Wifi Extender Setup

Prof. X

Ensign
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Habe in meinem Keller den Router stehen, also dort den Internetanschluss. Fragt nicht wieso, Haus wurde vor 40 Jahren von meinen Eltern gebaut. Möchte jetzt im Erdgeschoss und im 1. Stock auch Internet haben, Kabel ziehen ist keine Option, hab aktuell aufm EG und 1. OG jeweils einen Verstärker stecken (Billigteile von TP-Link) und habe mit denen das Problem, dass die immer mal wieder die Verbindung verlieren und ich dadurch kurzzeitig vom WLAN getrennt werde. Besonders nervig ist das für meinen Drucker, bei dem ich dann jedes mal das Passwort beim verbinden wieder eingeben muss.

Wie kann man das Problem lösen? Noch mehr Verstärker halte ich für etwas unsinnig. Sollte ich auf bessere Modelle zurückgreifen, bzw, tiefer ins Portemonnaie greifen? Oder am Router direkt etwas installieren, wodurch direkt dort das Signal verstärkt wird? Habe wenig Ahnung von sowas und wende mich deshalb an euch.

GaLiGrü,
Prof. X
 
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1. Kabel

Wenn das nicht geht - naja, kann man nur Repeater Brücke aufbauen! Jede Mauer und Türe stört!

Somit DLAN probieren um dort mehr MBITS zu verteilen, anstatt schlechtes WLAN Signal zu verstärken.

Je neuer die Technik um so mehr Verteiler brauch man auch.

Da du kein Streaming etc erwähnst, würde ich sonst DLAN Probieren. Kann man immer noch zurück senden. Mit dem FRITZ WLAN App kann man schauen, was wo anliegt. Somit kann man vorher messen und dannach dann.
 
Und vom Keller geht nicht ein einziges Kabel in das EG oder 1. OG? Noch nicht mal eine Telefonleitung?

Auch wenn Du es nicht hoeren magst. Mit WLAN kommst Du nicht weit.
Eventuell mit DLAN ueber Stromkabel oder halt per LAN-Kabel. @Prof. X
 
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Keine Versorgungsschächte? Für Heizung Strom oder Lüftungen? das war schon in den 60er Jahren Standard, um nachträglich Leitungen zu ziehen
 
Wenn die "Verstärker" nicht irgendwo ein "brauchbares Signal aufnehmen können kannste halt nichts weiter machen.
 
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Die beste Option ist ein Kabel, so ungern man es hören mag. Falls ungenutzte Coax-Kabel vorhanden sind, würden sich diese anbieten. Von Powerline bin ich kein wirklicher Freund, das hat bei mir keine 2 Wochen gut funktioniert bevor es auf unter 56kModemgeschwindigkeit gefallen ist.

Wenn mit Biegen und Brechen absolut keine Kabel möglich sind, dann wahrscheinlich etwas potentere WLAN-Hardware. Und GANZ wichtig: Gut platzieren! Router im Keller an einem Ende vom Haus, und ein AP am anderen Ende vom Haus ist quasi eine Garantie dass das nicht gut klappen wird.
Potentere WLAN-Hardware hat zwar keine größere Reichweite (gesetzlichlich limitiert, deswegen ist das positionieren so wichtig), die Geräte können jedoch mehr Verbindungen (Spatial Streams) gleichzeitig.
Insbesondere für den AP "in der Mitte" wichtig, da er das Signal vom Router im Keller bekommt, die Verbindung zum AP ins OG halten muss und wahrscheinlich noch mal der ein oder andere Client sich zu ihm verbinden wird.

Was für ein Router ist aktuell im Einsatz? Was sind die sonstigen Anforderungen wie Geschwindigkeit, Anzahl der WLAN-Clients etc?
 
Prof. X schrieb:
Kabel ziehen ist keine Option
Kabel ziehen ist die einzig vernünftige Option. in 40 Jahren hat sich halt einiges getan und irgendwann ist modernisieren angesagt.

Gutes WLAN im ganzen Haus gibt es nur wenn eine gute Netzwerkinfrastruktur vorhanden ist. Man muss ja nicht zwingend in jedes Zimmer mit den Leitungen. Aber wenn man in jedem Stockwerk einen richtigen Accesspoint setzen kann ist das schon mal ein gewaltiger Fortschritt.

Der Aufwand ist meist halb so schlimm. Entweder man findet ein Rohr in dem noch Platz ist oder setzt die Bohrmaschine an. Etwas Kabelkanal versteckt dann das Ganze.
 
Prinzipiell kann man es mit einem Mesh System von Fritz probieren.
Wie gut das Signal durchkommt hängt stark von den Gegebenheiten vor Ort ab.
Wand bzw. Deckenstärke und wie weit die Nachbarn entfernt sind mit eigenem Netz.
Bei mir steht der Router im EG (Fritz 7590AX) und es gehen sowohl in den Keller als auch ins 1.OG jeweils mindestens 200Mbits pro Frequenz an die Repeater (1200AX).
 
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Prof. X schrieb:
jeweils einen Verstärker stecken (Billigteile von TP-Link)
In dem du nicht billigteile kaufst sondern solche die auch gut sind.
Je nach Router gibt es andere Empfehlungen von Repeater (es gibt keine wlan Verstärker)
 
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Prof. X schrieb:
Wie kann man das Problem lösen?

Ohne Details keine Lösung. Nenne doch mal die konkreten Modelle was da alles an der Funkbrücke beteiligt ist sowie die Signalstärke. Hilfreich sind auch Logeinträge dieser Geräte wenn dein Netzwerk instabil war.
 
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Brudertuck schrieb:
Kabel ziehen ist die einzig vernünftige Option. in 40 Jahren hat sich halt einiges getan und irgendwann ist modernisieren angesagt.

Gutes WLAN im ganzen Haus gibt es nur wenn eine gute Netzwerkinfrastruktur vorhanden ist. Man muss ja nicht zwingend in jedes Zimmer mit den Leitungen. Aber wenn man in jedem Stockwerk einen richtigen Accesspoint setzen kann ist das schon mal ein gewaltiger Fortschritt.

Der Aufwand ist meist halb so schlimm. Entweder man findet ein Rohr in dem noch Platz ist oder setzt die Bohrmaschine an. Etwas Kabelkanal versteckt dann das Ganze.
Ja sehe ich genauso, lebe aber zuhause und mein Vater stellt sich da quer..
Ergänzung ()

Danke für die vielen Antworten bisher, ich sage übrigens aber nicht zum spaß, dass Kabel ziehen keine Option ist.
 
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Option bedeutet Alternative. Es ist günstiger und ohne Einschränkungen.
Kauf dir ordentliche wlan Geräte um ordentliche datendurchsatz zu bekommen. Je nachdem welcher Router benutzt wird gibt es verschiedene varianten
Zum Beispiel wenn du fritzbox hast wären 3000er Repeater ideal, oder 6000er. Damit kommst du auf 20-60% der angepriesenen mbps. Oder bei speedport die speedport-Repeater. Mit Kabel kriegst du 100% mbps, mit den teuren Repeater kriegst du 20-60% mit dlan/powerline mit g.hn Technik bekommst du auch maximal 60%. Es ist deine Entscheidung ob die Option doch keine Alternative ist
 
Prof. X schrieb:
Noch mehr Verstärker halte ich für etwas unsinnig. Sollte ich auf bessere Modelle zurückgreifen, bzw, tiefer ins Portemonnaie greifen? Oder am Router direkt etwas installieren, wodurch direkt dort das Signal verstärkt wird?
Was Du machen kannst,
  • sicher eine WLAN-Reihenschaltung bauen, also Router ↔︎ Repeater ↔︎ Repeater. Nicht das aktuell beide Repeater versuchen direkt auf den Router zu verbinden.
  • WLAN-Repeater mit dediziertem Backhaul für das Repeating, also die bereits genannten FRITZ!Repeater 3000 AX bzw. FRITZ!Repeater 6000 bzw. FRITZ!Box 4060.
  • auf die Spatial-Streams achten, also nicht nur zwei oder drei sondern vier. Ein Beispiel wären eine FRITZ!Box 4060 als Router und zwei FRITZ!Repeater 6000 bzw. FRITZ!Box 4060 als WLAN-Repeater.
Mehr WLAN-Repeater kann sinnvoll sein, also wenn der Router nicht direkt unter dem ersten Repeater steht, erstmal im gleichen Stockwerk das Signal durch einen weiteren Repeater rüber schwenken.
Prof. X schrieb:
Router […] Internetanschluss
Wie @JumpingCat schon erwähnte, wäre hilfreich zu wissen,
  1. welcher Router aktuell, also Hersteller und Modell
  2. welcher Internet-Anbieter in welchem Land; denn nicht jeder Router kann alle
  3. welche Technologie, also DSL, Cable, Fiber, …
Die Frage wäre auch, ob im Haus nicht Telefonleitungen oder Coax-Leitungen frei sind, um etwas anders drauf zu legen, also z. B. dann Devolo Giga Bridge Coax oder Phoneline.
Prof. X schrieb:
Drucker, bei dem ich dann jedes mal das Passwort beim verbinden wieder eingeben muss.
Merkwürdig. Welcher Drucker ist das genau? Normal speichert man einmal das WLAN und gut ist.
Prof. X schrieb:
Verstärker […] TP-Link
Hier wirklich Modell und Hardware-Version. Dann könnten wir Dich durch deren Web-Oberfläche navigieren, ob man was sieht bzw. optimieren kann. Ist nämlich ebenfalls nicht normal.
Prof. X schrieb:
die Verbindung verlieren und ich dadurch kurzzeitig vom WLAN getrennt werde
Das bedeutet, die Verbindung kommt automatisch wieder oder musst Du was ab-/umstecken? Hast Du dann generell keinen Zugang mehr, also auch keine Web-Oberfläche irgendeines TP-Link?
 
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Wenn Du ein Netzwerk über mehrere Etagen nur per WLAN aufbauen willst, müss der erste Repeater genau über dem Router positioniert werden im Geschoss darüber oder darunter.
Damit man ein Geschoss ausleuchten kann, sollte das mittig im Geschoss sein. Fakt ist WLAN reicht nur rund 10m weit. Je nachdem welche Hindernisse da sind, weniger weit. Nach einer Betrondecke ist Schluss.
Router im Keller (Versorgungsraum) an Außenwand ist die denkbar schlechteste Postion. Weil meistens über den Versorgungsräumen die Bäder sind mit Badewanne, Duschtasse aus Stahlblech. Das wäre dann ein zusätzliches Hindernis. Ebenso Heizkörper und Fussbodenheitzungen.
Repeater halbieren die Datenrate. Wenn also nach einer Betondecke noch 250Mbit ankommen, kann ein Repeater maximal die Hälfte repeaten. Also Clients an dem 1. Repeater können dann maximal 120mbit empfangen. Das wäre dann auch ein maximal-Wert für den 2. Repeater. Der 3. Repater würde dann maximal 60 liefern können.
Also würde man an dlan denken wollen. Aber dlan liefert meistens schlechtere Datenraten und ist extrem schlecht einzuschätzen.
Bleibt nur zu klären was dort liegt bzw. evt. möglich ist. Koax und Klingeldraht, Telefonleitungen kann man auch nutzen für LAN mit Adaptern.
Lade Dir am besten mal Fritz APP WLAN auf Smartphone und teste mal in der Etage darüber, wie der WLAN Empfang auf 5 Ghz ist. Dort wo WLAN Empfang unter -60db ist kannst Du es vergessen.
Ich würde beim Router im Keller anfangen. Den in die Mitte des Geäudes verlegen. Im Geschoss darüber darf keine Wand dort stehen oder etwas aus Metall. Im Keller werden vielleicht noch offene Kabel geduldet. Dann mal messen was darüber ankommt.
 
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norKoeri schrieb:
sicher eine WLAN-Reihenschaltung bauen, also Router ↔︎ Repeater ↔︎ Repeater. Nicht das aktuell beide Repeater versuchen direkt auf den Router zu verbinden.
Das habe ich schon gemacht, der Repeater im OG greift auf den im EG zu, beide liefern etwa gleich viel Geschwindigkeit
norKoeri schrieb:
welcher Router aktuell, also Hersteller und Modell
Vodafone Router: TG3442DE
norKoeri schrieb:
welche Technologie, also DSL, Cable, Fiber, …
Cable
norKoeri schrieb:
Merkwürdig. Welcher Drucker ist das genau? Normal speichert man einmal das WLAN und gut ist.
Kyocera Ecoysys M5521CDW
norKoeri schrieb:
Hier wirklich Modell und Hardware-Version. Dann könnten wir Dich durch deren Web-Oberfläche navigieren, ob man was sieht bzw. optimieren kann. Ist nämlich ebenfalls nicht normal.
im Erdgeschoss den TP-Link RE230 und im 1. Stock den TP-Link RE305
norKoeri schrieb:
Das bedeutet, die Verbindung kommt automatisch wieder oder musst Du was ab-/umstecken? Hast Du dann generell keinen Zugang mehr, also auch keine Web-Oberfläche irgendeines TP-Link?
Kommt automatisch wieder, aber führt halt z.B. bei Videoanrufen zu Abbrüchen. In der App Tether von TP-Link verschwindet der jeweilige Repeater dann auch aus der Übersicht.
 
Deine Repeater liefern über 2,4ghz max 50mbit Netto. Wenn die Dinger nicht über 5 GHz verbinden, kannst du die vergessen.
Ausserdem macht es keinen Sinn, den besseren im og1 zu platieren
 
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Könnt ihr mir hier 2 Repeater (bzw. einen den ich 2 mal kaufe) empfehlen?
Ergänzung ()

hildefeuer schrieb:
Deine Repeater liefern über 2,4ghz max 50mbit Netto. Wenn die Dinger nicht über 5 GHz verbinden, kannst du die vergessen.
bei 2,4ghz ist die Reichweite aber besser, oder? Mir gehts nicht um schnelles, sondern um stabiles Internet. Mir reichen auch 20 mbit/s
 
Hast Du keine Coax Kabel zu den Zimmern? @Prof. X

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen das nix nach oben geht. So dämlich hat doch niemand gebaut seit Telefon/SAT/wasimmer existent sind.

Wenn wirklich nix liegt ausser Strom geh auf die Schiene DLAN. Nimm da einen fähigen Elektriker mit dazu.

WLAN bei Dir ist eine Totgeburt.
 
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