Win 8 und Ubuntu auf einer Platte

Vivster

Commodore
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Hallo liebe Gemeinde

Ich plane gerade ein kleines Projekt welches mir helfen soll meine Kenntnisse über verschiedene Betriebssysteme zu erweitern und möglichst viel an ihnen herumzuexperimentieren.
Dafür wollte ich eine weitere SSD in mein System bauen und von dort aus gleich mehrere BS parat haben. Es sollten insgesamt 4 verschiedene werden und 2 davon sollen definitiv Win8 und Ubuntu sein. Über die anderen beiden muss ich mir noch Gedanken machen.( Win Server 2008 und vielleicht sogar ESXi?)
Nun natürlich die Frage wie stell ich es an, dass ich möglichst bequem und schnell zwischen den Betriebssystemen hin und her switchen kann.

Ich habe mich mal ein wenig erkundigt und die Variante einfach 4 verschiedene Partitionen zu erstellen mit 4 verschiedenen BS kann ich mir wohl abschminken. Berichtigt mich wenn ich dort falsch liege.
Die nächste Variante wäre VHD, was wohl inzwischen auch für Linux möglich sein soll.
Variante Nummer 3 wäre PXE. Das wäre wohl die "sicherste" Variante bei denen sich die einzelnen BS nicht in die Quere kommen. Die Images dazu würden auf einer direkt angeschlossenen NAS via Gigabit LAN liegen. Wobei es ja scheinbar auch möglich ist von Images auf der selben Platte zu ziehen. Dort wäre dann die Komplikation, dass ich jedesmal sobald ich etwas verändern will das komplette Image nochmal speichern muss. Allerdings sollte das ja nicht allzu schwierig werden und ich plane ja nicht alle 5 Minuten zu wechseln.

Von VHDs habe ich heute zum ersten Mal gelesen und kenne mich mit deren Möglichkeiten noch garnicht aus.
PXE kenne ich schon von der Arbeit und hab damit einiges an Erfahrungen gemacht, kenne aber auch dort noch nicht das volle Potential.

Gibt es vielleicht noch eine Variante die ich nicht betrachtet hab?

Dann noch die Frage wie sich das ganze Vorhaben wohl auf meine Hauptplatte mit Win 7 Pro 64 auswirken würde? Zu dieser werde ich nämlich immer wieder zurückkehren wollen.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Gruß viv
 
Virtualisierung wäre für dich keine option?
Server 2008, Win8 und Ubuntu lassen sich super virtualisieren.

Was ich aber auch schon durchgespielt habe ist Windows 7 komplett ohne Festplatten zu betreiben, das lief dann über PXE + iSCSI, das wird dann ebenso mit Server 2008 und Ubuntu gehen.

Einen ESXi kann auch auf einen USB-Stick installiert werden, dieser benötigt nicht viel Platten-Performance, nur die VMs.

edit:
Deine bestehende Windows 7 Version während den anderen Installationen einfach abklemmen, somit bleibt diese unverändert und du kannst diese immer wieder anbooten.

Ich habe bei mir derzeit folgende Konstellation, auf meiner M4 ist Windows 7, womit ich hauptsächlich arbeite.
Auf meiner 830 ist Windows 8 mit Ubuntu. Standardmäßig wird Windows 7 gebootet. Wähle ich die 830 als Boot-Platte aus, habe ich die Auswahl zwischen Windows 8 und Ubuntu.

mfg
Riddick91
 
Zuletzt bearbeitet:
um es nochmal deutlich zu machen; der Titel ist vielleicht etwas unglücklich gewählt.
Es geht generell darum viele verschiedene BS zu "verwalten" und nicht nur Win 8 und Ubuntu.
Das selbe will ich nämlich auch später auf meinem Home Server veranstalten bei dem ich dann zwischen Win HS, Win7 und Linux switchen möchte.

Zudem sei noch gesagt, dass ich Virtualisierungen à la VMWare und Konsorten zunächst vermeiden will.

@riddick
Klar würde es mit Virtualisierungen leichter gehen aber darauf zu verzichten gehört schonmal zum Experiment dazu irgendwie^^

Wie läuft das dann ab wenn du sie ohne Platten betreibst? Wo und wie werden die Veränderungen gespeichert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Berichtigt mich wenn ich dort falsch liege.

Gerne: du liegst total falsch. Selbst mit MBR Partitionstabelle ist dies ohne Probleme machbar. Richtige Betriebssysteme wie Linux und BSD können auch von erweiterten Partitionen starten. Bootloader wie grub2 haben damit keinerlei Probleme.
 
@riddick
das "streamen" des BS würde in dem Fall leider bedeuten, dass ich einen Flaschenhals mit dem Prozessor des Servers bzw spätestens beim Gigabit LAN habe. Ich würde schon gern den Speedvorteil der SSD für alle BS nutzen.

@mumpitzelchen
Also ist es tatsächlich möglich ohne, dass die einzelnen BS sich gegenseitig durch MBR oder sonst irgendetwas behindern?
Ist somit der Switch ganz einfach möglich indem ich während des Boots das passende BS auswähle oder wie genau läuft das ab?
Muss ich bei der Installation etwas beachten?
 
Ubuntu z.B. erkennt Windows Betriebssysteme bei der Installation und bietet sie dann im Bootmanager zum Starten an.
Also am einfachsten ist es erst alle Windowsysteme zu installieren und danach Linux ;)
 
wie siehts aus mit meiner Hauptinstallation Win7 auf einer seperaten SSD. Muss ich da was beachten?
 
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