Win11 in freien unbenutzten Bereich installieren.

linuxnutzer

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Ich kämpfe mit Partitionsgrenzen, vielleicht wegen einer fehlerhaften Controller-FW. Da will ich jetzt gar nicht darauf eingehen. Idee war, Linux zuerst zu installieren und Win darf sich dann den freien Bereich nehmen wie es will. Es besteht der Verdacht, dass Linux falsche Paritionsgrenzen verwendet, wenn davor Win installiert war, aber nur bei diesem 1 PC, bei anderen nicht.

Es sieht so aus;

Code:
Nummer  Anfang  Ende    Größe   Dateisystem  Name        Flags
 1      1049kB  1128MB  1127MB  fat32                    boot, esp
 5      217GB   324GB   107GB   fat32        WINDATEN    msftdata

Also Partition 2-4 ist nicht vorhanden.

Code:
Gerät          Anfang       Ende  Sektoren  Größe Typ
/dev/sda1        2048    2203647   2201600     1G EFI-System
/dev/sda5   423204864  632920063 209715200   100G Microsoft Basisdaten

zwischen 1 und 5 kann Win machen was es will. Kalkuliert habe ich so:

Code:
#sudo sgdisk -a 2048 -I -n 2::+16M -t 2:0C01 /dev/sda
#sudo sgdisk -a 2048 -I -n 3::+200G -t 3:0700 /dev/sda
#sudo sgdisk -a 2048 -I -n 4::+751M -t 4:2700 /dev/sda

Die 200GiB in 3 sind also binär.

Ich weiß nun nicht, ob das dezimal oder binär ist was man bei der Win-Installation angibt. Ich will auf jeden Fall nicht, dass Win vorhandene Partitionen verschiebt oder ändert. Die 1G für EFI soll WIN nehmen, hat bisher noch nie funktioniert.

Nofalls könnte ich auch eine Partition mit 195G anlegen und den Rest verschenken.

Wie gehe ich am besten vor?
 
Zuletzt bearbeitet:
BFF schrieb:
Du willst ein Windows nach einem Linux installieren?

Ja, weil es umgekehrt zu Partitionierungsproblemen kommt.

BFF schrieb:
Ist das in deinem alten Thred immer noch gegeben?

Was meinst du? Dieser Thread im Linux-Bereich hängt damit zusammen und da siehst du auch bei meinen Fotos, dass die Partitionsgrenzen anders sind als erwartet. Der letzte Schritt ist jetzt, dass es ohne Windows passt. Aber ich will nicht Win die Schuld geben, es könnte auch ein Hardwareproblem sein. Falsche Partitionsgrenzen gibt es bei allen externen Laufwerken, ob das bei Verschlüsselung schadet ist eine andere Sache.

BFF schrieb:
Ich geh, nach etwas Lesen davon aus, dass es nicht die Hardware ist bei Dir sondern Dein Tun.

Du kannst gerne sagen was ich falsch mache, sonst hilft das nichts.

Eine Antwort wie ich jetzt Win installieren soll, ohne, dass Linux dabei kaputt geht wäre sehr hilfreich und die Win-Installation passt nun garantiert nicht zu Linux.

Ich kann es natürlich auch probieren, aber ich taste mich schon sehr langsam an das Problem heran und wie im anderen Thread geschrieben wurde, ist durchaus ein Bug bei der Installationsroutine möglich. Ich denke, ich habe 1 (swap) von 2 Problemen gelöst.

Wenn Win eine andere Logik bei den Partitionsgrenzen hat, dann beeinflusst das vorhandene Partitionen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
wie ich jetzt Win installieren soll, ohne, dass Linux dabei kaputt geht

Das ist exakt das Experiment was ich niemals vollzogen habe wenn es auf einem Datentraeger sein soll. Linux auf einer SSD und das Windows auf einer anderen ja ok. Linux nach einem W11 auch ok.

Ich persoenlich vermute das Deine Partitionierungsaktionen absolut nicht zutraeglich sind fuer Dein Vorhaben.

Den Weg anders rum brauch ich nicht erklaeren. Der ist gut beschrieben.
 
Grundsätzlich interessiert Windows andere OSes nicht. Es macht das bei der Installation, was es für richtig hält.

Willst du es wirklich trennen. Nimm zwei Datenträger und trenne den einen, der gerade nicht genutzt wird oder nutze eine WintoGo Installation auf einem Wechseldatenträger.

Erst Windows dann Linux sollte ohne Probleme gehen.
 
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linuxnutzer schrieb:
Eine Antwort wie ich jetzt Win installieren soll, ohne, dass Linux dabei kaputt geht

Ja verstehe ich nicht. Kaputtgeht. Du hast bei Windows überhaupt keine großen Steuerungsmöglichkeiten. Das fragt, auf welche Partition es soll, und das war es. Die vorhandene EFI-Systempartition wird wie selbstverständlich verwendet.
 
BFF schrieb:
Das ist exakt das Experiment was ich niemals vollzogen habe wenn es auf einem Datentraeger sein soll.

Eigentlich geht das sehr gut, wenn man nicht neu partitioniert. Ich musste das machen, da kein Update von 24H2 auf 25H2 angeboten wurde und ich nicht die verschlüsselten Linux-Partitionen löschen wollte.

BFF schrieb:
Ich persoenlich vermute das Deine Partitionierungsaktionen absolut nicht zutraeglich sind fuer Dein Vorhaben.

Schauen wir mal. Ich habe unter Linux das Problem, dass es immer wieder zu Schreibfehlern kommt. zum Glück ist das kein Produktiv-Rechner. Smart-Tests, etc sind völlig problemlos und der PC muss abgewürgt werden. Nachdem kürzlich mit einer nagelneuen SSD das gleiche Problem wieder kam, kein Schreiben auf die Root-Partition möglich, wurde ich noch nachdenklicher.

Es könnte aber eine Erklärung sein, dass dies dadurch passiert nachdem die Partitionsgrenzen nicht korrekt sind. Eigentlich kann ich da wenig falsch machen, solange ich die Installationsroutinen von Win und Linux verwende..Ich hatte bei kombinierten SSDs schon öfters die Fehlermeldung, dass die Partitionstabelle nicht stimmt. Auch dieses Mal.

EIn Test ergab nun, dass die Partitionstabelle ok ist, solange davor kein WIn installiert war. Also war meine Überlegung davor Win keine Partitionierung zu erlauben. Was noch nicht gesagt werden kann, ob ich jetzt auch wieder Schreibfehler haben werde, das passiert ja nur alle paar Monate.

BlubbsDE schrieb:
Erst Windows dann Linux sollte ohne Probleme gehen.

Leider nicht immer, kommt auf die Partitionierung an.

Volume Z schrieb:
Du hast bei Windows überhaupt keine großen Steuerungsmöglichkeiten. Das fragt, auf welche Partition es soll, und das war es

Die Frage war bzgl. der Größe. Es sieht danach aus, dass die Tabelle binäre Werte anzeigt und wenn man dann eine Partition anlegt, ist es dezimal.

Ich hatte etwas über 200 GiB freigelassen und dann 196000MB angelegt. Danach waren über 8GB verschenkt. Ok soll mir recht sein.

Es gibt 2 Möglichkeiten bzgl. der Partitionsgrenzen. Linux legt nach Win-Partitionen die Grenzen nicht richtig an oder der Controller liefert falsche Werte.

BlubbsDE schrieb:
Nimm zwei Datenträger

Alle SATA-Ports sind voll. Ich verwende Win am meisten zum Flashen von Hardware und Linux zum Testen von speziellen Dingen, wo ich den Produktiv-PC nicht verkonfigurieren will.

Volume Z schrieb:
Ja verstehe ich nicht. Kaputtgeht.

Das Problem ist, wenn ich eine knapp zu große NTFS.Partition anlegen will Neben UEFI gibt es ja noch andere für die Platz sein muss. Dann wird irgendwas geschrumpft.
 
Dann nimm nen USB Stick oder ne USB SSD und nutze WintoGo. Sonst wird das eine nicht ende wollenden Geschichte.
 
linuxnutzer schrieb:
Das Problem ist, wenn ich eine knapp zu große NTFS.Partition anlegen will Neben UEFI gibt es ja noch andere für die Platz sein muss.

Die müssen nicht Deine Sorge sein. Auch nicht eine genaue Partitionsgröße. Verwende einfach nicht zugeordneten Speicherplatz. Der wird auf keinen Fall überschritten.
 
Es hat jetzt eigentlich alles ganz gut funktioniert, bis auf den verschenkten Platz:

Code:
Gerät          Anfang       Ende  Sektoren  Größe Typ
/dev/sda1        2048    2203647   2201600     1G EFI-System
/dev/sda2     2203648    2236415     32768    16M Microsoft reserviert
/dev/sda3     2236416  402014207 399777792 190.6G Microsoft Basisdaten
/dev/sda4   402014208  403642367   1628160   795M Windows-Wiederherstellungsumge
/dev/sda5   423204864  632920063 209715200   100G Microsoft Basisdaten
/dev/sda6   632920064  639211519   6291456     3G Linux-Dateisystem

Von 403642367 bis 423204864 ist freier Platz.
Das ist also zwischen Windows-Wiederherstellungsumgebung und Laufwerk D:

Die bereits angelegten Partitionen wurden nicht verändert und das Linux-Installations-Log zeigt keine Fehler mehr(!) bei den Partitionsgrenzen, zB

Code:
Verifying /dev/sda7 size, expecting 118111600640 bytes, found 118111600640 bytes

Solche Werte hatten nach voriger Windows-Installation nicht gepasst. Da das aber nicht bei allen PCs nicht passt, wenn man zuerst mit Windows installiert / partitioniert, schließe ich, dass dies ein Spezialfall mit diesem (aten) PC ist.

Meine Empfehlung ist daher bei Problemen mit der Partitionierungsgrenze: Das kann ja fatal sein, wenn Partitionen verschlüsselt sind. Ich hatte 1 verloren, das ist aber ein anderes Thema und letztlich kein Problem, da Backup vorhanden.

Zuerst also Linux-Installation mit Anlegen aller Partitionen für Linux und Windows mit sgdisk. Sgdisk dürfte das einzige Tools sein, dass die Grenzen am Anfang und Ende richtig setzt. Man suche dazu speziell bei Archlinux.
Live-System: Die EFI-Partition lassen, den Rest bzgl. Windows löschen, also

Microsoft reserviert
Microsoft Basisdaten (dort wo Win installiert wird)
Windows-Wiederherstellungsumge

Dann die Partition für Windows minimal kleiner machen. Von 200GB auf 196GB war zuviel. Vielleicht kann man auch die 200 lassen, die ich hatte. Unter Linux war es binär, unter Win dann vermutlich letztlich dezimal.

Bei den Installationen im UEFI immer passend BBS anpassen, wenn es diese Einstellung beim Mobo gibt.

Sogesehen, partitioniere ich "extern", installiere dann Win und zum Schluss Linux. Umgekehrt braucht es mehr Handarbeit, aber funktioniert grundsätzlich auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was immer du vorhast: Dual-Boot ist Technik von vorgestern. Heute nutzt man Virtualisierung
 
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