Win7 kostenlos zwischen 2 SSDs umziehen?

commandercool

Ensign
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Hallo,

hab bislang Win7 64bit auf einer 80 GB Intel Postville laufen. Jetzt hab ich mir eine Samsunsung 830 256 GB gekauft und möchte die Win-Partition umziehen. Da viel Developersoftware usw. drauf ist, will ich eine Neuinstallation vermeiden. Das dauert sonst Wochen, bist alles wieder eingerichtet ist...

Die in verschiedenen Beschreibungen zur 830 erwähnte Norton Ghost-Lizenz ist nicht dabei. Hab jetzt schon stundenlang mit dem Win7-Backup-Tool versucht, ein Image zu machen, aber das Einlesen funktioniert einfach nicht (wie erwartet bei Win-Onboard-Schwachmatensoftware).

Ich will auch keine teure Lizenz kaufen für ein Tool, was genau ein mal und danach nie wieder gebraucht wird.
Hat jemand Erfahrung mit einem kostenlosen Tool, womit ich das OS auf die neue SSD kopieren kann? Was möglichst auch korrektes Alignment o.ä. berücksichtigt...
Das hier im Forum erwähnte O&O-Tool scheint mittlerweile nicht mehr kostenlos zu sein.
Jemand Erfahrung mit Clonezilla? Die Webseite sieht nicht so vertrauenserweckend aus...
 
Geht das denn mit der Acronis Testversion?
Ich hatte die Testversion von Norton Ghost ausprobiert und da sind wohl alle "wichtigen" Funktionen erst verfügbar wenn man eine Lizenz kauft.
Macht ja aus Sicht des Herstellers auch Sinn bei solchen Tools, die man nur 1 mal braucht.
 
sorry lieber gelöscht als gebannt :D
 
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naja du willst ja von einer SSD auf eine andere SSD clonen, also sollte da das Alignment ja bereits stimmen ... dann müsset auch Clonezilla reichen ...
das Problem ist ja das Alignment von HDD auf SSD und nicht SSD auf SSD.
 
Ich hatte die Testversion von Norton Ghost ausprobiert und da sind wohl alle "wichtigen" Funktionen erst verfügbar wenn man eine Lizenz kauft.
Kann ich so nicht bestätigen. Die Testversion die bei der Samsung dabei war hab ich ohne Lizenzaktivierung zur Speicherung der Partition genutzt.

edit: Hierzu noch eine Anmerkung: Ich bin mir nicht sicher ob ich einen Fehler gemacht habe, aber nach der Wiederherstellung per Boot-CD der C:-Partition inkl. der 100MB-Bootmanager-Partition auf die Samsung war die 100MB-Partition hinter C:, so dass ich C nicht um den restlichen freien Speicherplatz der neuen SSD erweitern konnte. Bei einem zweiten Versuch konnte ich auch keine Option finden um die Reihenfolge der Partitionen zu ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die schnellen und zahlreichen Antworten.
Habs jetzt mit der Intel-Version von TrueImage kopiert und es läuft, sogar ohne irgendwelche Boot-CDs. Danke für den Tipp qaywsx.
Schade um die Zeit und Nerven, die für die Win-Backup-Schrottsoftware drauf gingen.

@t-6: bei mir war Ghost nicht dabei. Habs von der Samsung-Seite geladen und damit ging es definitv nicht ohne Lizenz.
 
Unter Systemsteuerung/Sichern und Wiederherstellen hat es die Funktion Systemabbild erstellen. Am einfachsten geht es mit einem USB Laufwerk. Nach Erstellung des Systemabbild fragt Win7 nach ob noch ein Systemreparaturdatenträger erstellt werden soll und schon ist das Laufwerk C: gepackt.

Meine Erfahrung ist, von kleiner SSD auf grosse SSD geht problemlos. Der Preis für das umziehen beschränkt sich auf den Kaufpreis einer DVD (Sysrepdatenträger).:D
 
commandercool schrieb:
Hab jetzt schon stundenlang mit dem Win7-Backup-Tool versucht, ein Image zu machen, aber das Einlesen funktioniert einfach nicht (wie erwartet bei Win-Onboard-Schwachmatensoftware).

Also ich weiß nicht, was du da machst - aber normalerweise funktioniert Sichern und Wiederherstellen sehr gut. Ist vielleicht nicht die allerkomfortabelste Backup-Software, aber relativ einfach zu bedienen und kostenlos.

Wie erzieler gerade auch beschrieben hat, gibt es da im Normalfall nichts falsch zu machen.

Ich habe es schon zwei oder drei Mal verwendet, um auf einer SSD ein Secure Erase durchzuführen, und danach das OS wieder aufzuspielen. Ging mehr als einfach, schnell und völlig ohne Probleme.

P.S. wenn Windows sowieso deiner Ansicht nach Schwachmatensoftware ist, wieso verwendest du es dann? Es hält dich keiner von Linux ab!
 
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Wie gesagt, das Backup-Tool von Win hat nicht funktioniert. Und das liegt nicht daran, dass ich was falsch gemacht habe, sondern weil es einfach schrott ist.

Das Image zu Erstellen war ja noch das kleinste Problem.
Hab dann die alte SSD abgemacht und von Installations-DVD gebootet.
Dann ließen sich aber die Reparaturoptionen gar nicht mehr anwählen (kam irgendwas von wegen Version inkompatibel).
Hab dann eine Reparatur-CD erstellt, damit kam die gleiche Meldung.
Also die alte SSD wieder angeschlossen und erneut von DVD gebootet, dann kam ich auch wieder in die Reparaturoptionen. Warum auch immer...
Dann hat man die Möglichkeit, die Laufwerke wegzuschalten, die nicht neu partitioniert / formatiert werden sollen.
Hab also meine Daten-HDDs + die alte SSD abgewählt.
Dann kam eine neue Fehlermeldung, dass ein Laufwerk abgewählt wurde, was aber benötigt wird (vermutlich die alte SSD).
Sah also so aus, als ob nur auf der alten SSD wiederherstellt werden konnte.
Dann hab ichs aufgegeben; ich wollte nicht riskieren, dass er mir die alte SSD auch noch platt macht und am Ende gar nichts mehr geht.

Warum kann man nicht einfach ein Quell- und ein Ziellaufwerk angeben wie bei 3rd Party Software? Selbst wenn es funktionieren würde ist das unnötig umständlich.

Mit Schwachmatensoftware meine ich übrigens nicht Windows selbst, sondern die mitgelieferte Software (Explorer, Media Player, IE, Outlook Express + Nachfolger usw.) Da müssen die Ansprüche schon echt niedrig sein...
 
Anscheinend habe ich was mißverstanden, denn von einer kleinen auf eine größere SSD umziehen hat bei mir mit Windowsmitteln weniger als eine halbe Stunde gedauert. Mein Medion-PC war ursprünglich mit einem 60GB-SSD-Systemlaufwerk und einem 1TB-HDD-Datenlaufwerk ausgestattet. Jedes der beiden war mit etwa 50GB belegt. Das erschien mir schon knapp für die Systemplatte, daher habe ich sie gegen eine SSD mit 256GB getauscht (vor dem Tausch nur mit Windows 7 ein Systemabbild für alle Laufwerke auf eine externe Festplatte und einen Systemreparaturdatenträger erstellt).

Der Austausch der SSD war genau so einfach wie sich's der kleine Maxi vorstellt:
PC ausschalten (Netzstecker ziehen) und öffnen, alte SSD abstecken und entnehmen, neue SSD einsetzen und die zwei Kabel anstecken, PC ans Stromnetz und einschalten.
Externe Festplatte mit dem Image des PC anschließen und mit Systemreparatur-CD starten. Das Zurückspielen der rd 100GB hat 16 Minuten gedauert und alles hat wieder funktioniert (die Sicherung befindet sich auf einer hotswap-Festplatte mit SATA III-Anschluss).

Die neue SSD hatte nun die gleiche Partitionierung wie die alte, plus einen nicht zugeteilten Bereich. Diesen an die C-Partition anzuschließen gelang mir anfänglich nicht. Dem stand nämlich eine geheime OEM-Partition entgegen, die sich nicht verschieben ließ. So habe ich sie kurzerhand gelöscht und danach konnte ich die C-Partition auf die ganze Platte vergrößern (für diese Änderungen EASEUS Partition Master verwendet).

Das erste Sichern des “neuen” PC – diese Gesamtsicherung belegt natürlich wieder rd 100GB - hat 56 Minuten gedauert, jede weitere Gesamtsicherung dauert etwa 20 Minuten, woraus ich schließe, dass Windows 7 beim erstellen des Systemabbildes die vorhandenen Sicherungsdaten vergleicht und nur geänderte Dateien ersetzt.

PS: Das zurückspielen von einer externen Festplatte funktioniert für die Wiederherstellung nur über USB 2.0 auch wenn die Sicherung über USB 3.0 erfolgte.
 
Vien schrieb:
PS: Das zurückspielen von einer externen Festplatte funktioniert für die Wiederherstellung nur über USB 2.0 auch wenn die Sicherung über USB 3.0 erfolgte.

Das liegt daran, dass für USB 3.0 Treiber gebraucht werden, die nicht standardmäßig beim Booten von Windows geladen werden. Eine Installation von Windows per USB Stick funktioniert normalerweise auch nur mit USB 2.0 Geschwindigkeit, außer (glaube ich) man integriert die passenden USB 3.0 Treiber in das Installationsimage.
 
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