News Windows 10: Leak des Source Codes nicht 32 TB sondern nur 1 GB groß

Jan

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#1
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#6
es wäre sowieso zeit für ein open-windows
dann könnte man es endlich mal spy, bug, telemetrie bereinigen und es würde noch stabiler laufen.
 

Stannis

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#7
Uff, 32TB... Der Linux-Kernel hat ziemlich genau 1GB unkompilierten Quellcode. Irgendwas ist da ziemlich durcheinandergewürfelt worden.

@yahlov: Es wäre sowieso Zeit für die Desktop-Ära von Linux. Meiner Ansicht nach ist (außer der menschlichen Psychologie) das einzige, was im Weg steht, die Unportierbarkeit von Windows-Software bzw. deren Monopol (Word, Anwenderprogramme für Digitalkameras etc.)
 
Zuletzt bearbeitet:

Umlüx

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#8
ich könnt mir 32TB schon vorstellen. windows ist vergleichsweise monströs, eine windows default installation im durchschnitt sicher mehr als den doppelten platzbedarf als eine typische linux distri.
und immerhin ist in so einem repo ja nicht nur die momentan aktuelle version als reiner programmcode vorhanden.
da gibts X versionen, teilweise vielleicht auch in binary form, dependencies, grafiken, multimediadateien, dokumentationen etc etc...
 

cirrussc

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#9
Wie sollte der Source Code auch 32TB groß sein? Etwas krasses Missverhältnis zwischen kompilierter Größe und Source...
Die Kompilate von solchen Riesenprojekten sind immer kleiner als der Quellcode.


Uff, 32TB... Der Linux-Kernel hat ziemlich genau 1GB unkompilierten Quellcode. Irgendwas ist da ziemlich durcheinandergewürfelt worden.
Das ist aber wirklich nur der Kernel. Win besteht aus dem ganzen Userland, Treibern, Bibliotheken, Grafikprogrammen, Software Suiten usw. Obwohl einige TB schon etwas viel klingen.

Gibt es schon lange. Nennt sich ReactOS. Ist aber auf dem Stand von XP und natürlich sehr rudimentär.
 
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#10
das einzige, was im Weg steht, die Unportierbarkeit von Windows-Software bzw
aus meiner sicht ist ja genau das, das größte Problem.
Ich hätte schon längst Linux getestet wenn ich wissen würde dass alle Applikationen/Spiele/Treiber die ich verwende auch auf Linux laufen würden, Programme sind bei mir das kleinste übel ^^ die Spiele müsste ich nur iwie zum laufen bringen ^^
 
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#12
Die Kompilate von solchen Riesenprojekten sind immer kleiner als der Quellcode.
Das stimmt natürlich aber einen so krassen Unterschied lässt sich dadurch doch nicht erklären?

20 GB vs 32000 GB.

Auch sonst scheint die Zahl merkwürdig. Nehmen wir mal an ein Programmierer tippt pro Tag 10KB Code. Bei 200 Arbeitstagen pro Jahr wären es 2MB. Mit 1000 genauso produktiven Programmierer würde es 3200 Jahre dauern diesen Datenberg anzuhäufen.
 

Stannis

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#13
die Spiele müsste ich nur iwie zum laufen bringen ^^
Über PlayOnLinux läuft schon recht viel älterer Kram. Mancher moderner Krempel wie World of Tanks auch, aber im 32-Bit-Modus mit schlechter Grafik. Sehr gut funktioniert fast alles von Valve über Steam. Half Life etc.

Aber mit modernem HD-Kram sieht es sehr schlecht aus.
Bedauerlich, denn gerade die Spiele sind der limitierende Faktor für die unter 20 Jährigen.
Microsoft ist nicht dumm, nicht umsonst kriegen Schüler und Studenten die Office Programme kostenlos. Die bettelarmen Studenten würden sonst in Sekundenbruchteilen auf was kostenloses umsteigen.
 
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#14
@Stannis: Obwohl wir an unserer Uni mittlerweile auch MS Office 365 frei kriegen wird trotzdem sehr viel Libre Office verwendet.
Ist auch kein Problem.
 

greeny112

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#15
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#16
es wäre sowieso zeit für ein open-windows
dann könnte man es endlich mal spy, bug, telemetrie bereinigen und es würde noch stabiler laufen.
So stabil wie eines der unzähligen Linux-Distributionen wo jeder sein eigenes Ding durchziehen will und jeder meint, es besser zu machen?
Hunderte verschiedene Windows Versionen wären sicherlich ein Fortschritt für die Softwareentwickler.
 

Stannis

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#17
Linux-Distributionen wo jeder sein eigenes Ding durchziehen will
Das ist in der Tat ein gigantisches Problem von Open Source. Statt mit tausend Programmierern an einem Strang zu ziehen, fragmentiert alles aus ideologischen Gründen. Aus Debian spaltet sich Devuan, aus Coreboot Libreboot.
Ich bin ja froh, dass es wenigstens vom Kernel noch keinen nennenswerten Fork gibt.
 
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#19
Das ist in der Tat ein gigantisches Problem von Open Source. Statt mit tausend Programmierern an einem Strang zu ziehen, fragmentiert alles aus ideologischen Gründen. Aus Debian spaltet sich Devuan, aus Coreboot Libreboot.
Ich bin ja froh, dass es wenigstens vom Kernel noch keinen nennenswerten Fork gibt.
Man lässt sich nur etwas sagen wenn man mit Geld bestochen wird. Wer will sich auch noch in seiner Freizeit in unendlichen frustrierenden Meetings vorschreiben lassen was gemacht werden muss?

Solche kleineren Anwendungen wie Apache HTTP Daemon lässt sich von wenigen sehr talentierten Menschen die mit Herzblut an die Sache rangehen noch gut handhaben aber so große Pakete wie Office oder Windows wo tausende eng zusammenarbeiten müssen? Dazu sind nicht einmal eine handvoll Firmen auf der ganzen Welt in der Lage.

Linux ist natürlich ein Glücksfall. Es gibt jemanden der das Arbeitspensum über Jahre durchhält und dadurch die Autorität erarbeitet hat, um die Entwicklungsrichtung zu bestimmen.
 
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#20
Teilnehmern an diesem Programm gewährt Microsoft jeweils für ein Jahr Zugriff auf ausgewählten Source Code des Unternehmens. Behörden, OEMs und Unternehmen können sich dafür bewerben, dürfen den Code allerdings weder freigeben, noch bearbeiten noch zur Entwicklung kommerziell genutzter Software verwenden.
Wenn ich den Source Code weder bearbeiten, noch weitergeben, noch zur Entwicklung kommerziell genutzter Software verwenden darf, was macht man dann mit diesem Code oder wofür brauche ich dann so etwas? Das ist mir noch nicht ganz klar, vielleicht kann mir das ja mal einer in kurzen, knappen und verständlichen Worten erklären. :confused:
 
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