Windows 8 will sysprep nicht ausführen

Gigavolt

Lt. Junior Grade
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Guten Morgen

Nachdem ich ein Referenz Win8 eingerichtet habe und mit Windows AIK eine Antwortdatei für sysprep erstellt habe, habe ich mit Acronis das Image auf ein baugleiches Notebook kopiert. Habe also Win hochgefahren und wollte sysprep mit der Antwortdatei ausführen, es hiess dann aber:

Sysprep kann nicht auf einem Computer ausgeführt werden, der auf eine neue Version von Windows aktualisiert wurde. Sie können Sysprep nur unter einer benutzerdefinierten (Neu-) Installation einer Windows-Version ausführen.

Ich habe kein Upgrade oder dergleichen gemacht. Den Master habe ich ab CD neu installiert und die Festplatte formattiert.
Auch wenn ich sysprep ohne Antwortdatei ausführen will kommt diese Meldung.

Wie kann ich nun das Masterimage auf andere Geräte verteilen? (Lizenz auf jedem Gerät natürlich vorhanden)
 
Habe ich das nur falsch gelesen?
1. Den Sysprepbefehl (sysprep /oobe /customize ......) musst du vor dem Imageserstellen absetzten und dann darfst du das Windows nicht mehr booten, sondern machst dann erst das Image. Die Zielcomputer führen selbst kein Sysprep aus, sondern nur die OOBE Einrichtung mit hilfe der Antwortdatei (sofern vorhanden).
2. Nicht alle Windowsversionen können/dürfen Sysprep ausführen. Dazu zählen viele OEM-Versionen (vom OEM Datenträger) und imho auch die Upgrade Version
3. Sysprep darf innerhalb einer Sysprepimagevererbung nur max. 3 Mal ausgeführt werden. (Also wenn du eine gesyspreptes Windows erneut sysprepst - dazu zählen dann auch die erstellten Imagesinstallationen). Ein bisschen anders ist das bei KMS-Installationen als Master. Von einem KMS-Master kannst du beliebig viele Syspreps ausführen. Allerdings gilt für die Images nach Aufspielen wieder die gleiche Restriktion. Windows erkennt den KMS-Status am KMS-Key bei der Installation, mit einer KMS-Version kann man aber nicht normal Arbeiten, sondern sie dient nur der Imageerstellung + Sysprepen usw.
 
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Nicht ich schrieb:
Den Sysprepbefehl (sysprep /oobe /customize ......) musst du vor dem Imageserstellen absetzten und dann darfst du das Windows nicht mehr booten, sondern machst dann erst das Image.

Ist das in Win8 neu? Bei Win7 konnte ich das Image so verteilen und einfach mit sysprep dann auf jedem Rechner ausführen...
Wenn ich das jetzt auf meinem Master mache, kann ich diesen nicht mehr aktualisieren weil ich nach jeder Aktualisierung sysprep ausführen müsste, das geht ja nur 3 mal..?
 
Das ist quasi die verkehrte Reihenfolge. Weil du das Image dann nicht auf allzu unterschiedlicher Hardware aufspielen kannst. Das von mir geschilderte gilt für Win Vista und Win7, wird daher für Win8 auch gelten, dort habe ich das aber noch nicht getestet, gut möglich, dass deine Vorgehensweise dort nicht mehr funtkioniert. Aber so wie ich das geschildert habe ist es auch nachzulesen.
Du umgehst damit zwar sauber das zuhäufige Sysprep ausführen, aber schon alleine eine andere HW, z.B. wenn ein Client ein RAID und der ander keins hat, auch wenn beide Controller verwandt sind (Intel C206 und C216), wird der PC nicht mehr bootbar sein, obowhl der Treiber ansich auf der HDD liegt.

Der Master sollte ein KMS-Installation sein.

Richtige Reihenfolge: http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc721940(v=ws.10).aspx
KMS-Keys: http://technet.microsoft.com/en-us/library/jj612867.aspx
HowTo: http://alp.dillingen.de/netacad/materialien/Win7_Sysprep.pdf ist zwar für 7 lässt sich aber wohl für 8 übertragen, an Sysprep ändert sich soviel nicht.

Weiterer Hinweis http://support.microsoft.com/kb/929828 Könnte passieren, dass du in diesen Fehler später läufst.

Mir selbst war eine KMS installation mit meinen Anforderungen für die 40 PCs (von C2D bis i7-3770 Vista 32, 64 und Win 7 64) die ich betreue zuviel Aufwand. Mache viel mit Skripten (Ausführung über gepl. Tasks), da wir nicht viel Software installieren (etwa 10 Programme). Lokale User gibt es eh nicht, da die über das AD kommen. Der PC muss sich so halt nach dem Aufsetzen einpaar Updates ziehen und Installationsskripte ausführen und gut ist. Und wenn ich halt alle 1-2 Jahre einen neuen Master erstelle habe ich kein Problem damit. Wenn es eher 1000 PCs wären ist die händische Methode eh zu aufwändig, da dann besser sowas wie DSM7 Frontrange (Achtung nur für größere Unternehmen, teuer!) oder so.

Alternativ kann man sich auch einen USB-Stick mit Rt-7-Lite basteln, alles soweit es geht integrieren und den Rest hinterher per Skript drauf packen. Und da das dann eine Installation ist, gibt es auch keine Probs mit Sysprep.
 
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Bei mir sind es 50 Rechner. Den Master habe ich aber bereits eingerichtet und währe mühsam wenn ich jetzt alles plattmachen muss um nach Anleitung zu arbeiten. Da ist eh die Frage wie Win8 dann vorgeht, es zieht den Produktkey ja aus der Hardware.. Oder geht der beim Wechseln in den Audit Modus wieder weg damit ich den KMS Key eingeben kann?
Im sysprep Protokoll steht als Fehler "Sysprep will not run on an upgraded OS". Es ist ja nicht upgegraded, heisst ich muss eine andere Win8 CD nehmen? Ich habe nämlich keine Volumenlizenz sondern würde den Key nehmen der auf jedem Notebook gespeichert ist.

Nachtrag: Lösche ich den Schlüssel in der Registry: hklm\system\setup\upgrade kann ich Sysprep ausführen, ich schau mal weiter ob ich damit jetzt wie gewohnt weiter komme.
 
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So nun bin ich genau an der von dir vorhergesagten Stelle:
Nicht ich schrieb:
http://support.microsoft.com/kb/929828 Könnte passieren, dass du in diesen Fehler später läufst.

Ich werde aber nicht schlau aus dem Artikel. Zum Glück führe ich sysprep immer aus NACHDEM ich das Image auf den neuen Rechner ausgerollt habe, sonst hätte ich mir den Master zerschossen. Das System wird unbrauchbar wenn sysprep nur halb ausgeführt wird.

Habe das Image kurz neu aufgespielt (dauert zum Glück nur ~5min) und vor sysprep im cmd eingegeben: slmgr -rearm
Leider half das nix..

Übrigens rolle ich das Image auf exakt baugleichen Modellen (Lenovo T530) aus, ich möchte das Image nicht auf anderen Computern mit verschiedener Hardware ausführen können.
 
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