Hallo,
es geht nicht, ohne dass Windows erneut installiert wird.
Zudem die Frage, was Du dir davon versprichst, wenn die Beriebssystem- und Programmdaten auf - angeblich - getrennten Partitionen installiert werden.
Die Daten stehen immer noch, in einer so großen Abhängigkeit zueinander, dass Du die Programme, nur zusammen mit dem vorhandenen Betriebssystem und den Programmdaten, die in das BS und davon abhängigen Ordner eingepflegt werden, nutzen kannst.
Es ist ein häufiger Irrglaube, dass bei einem zerschossenen Betriebssystem, das "quasi" getrennt auf einer Partition liegt, nur das Betriebssystem erneuert werden muss und alles ist Friede, Freude Eierkuchen.
Aufgeräumt und praktisch, sieht einer derartige Verteilung, nur auf den ersten Blick aus.
In so einem Fall, würden lediglich Standalone, NoInst ... Programme funktionieren. Alle Programme von Adobe, Microsoft, Corel, OpenOffice, Macromedia ... funktionieren selbstverständlich nicht mehr!
Es ist sicher vernünftig, wenn Du eine Startpartition mit Programm- und BS-Daten, nicht in eine ~ 190 Giga-Partition installierst. Insbesondere, weil Malware- und Fehlerüberprüfung, Defragläufe ... sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, aber man sollte auch nicht vergessen, dass bei vielen Programmoperationen, wie z.B. bei Brennvorgängen die Brennsoftware die Startpartitionen - manchmal zwingend - als Cache nutzen.
Allenfalls bei Programmen, wie Klicktel, Lexika ... die es von Grund aus erlauben, den Datenbestand auf einem anderen Laufwerk zu halten, sehe ich für sinnvoll an, um bei einer Neuinstallation die langwierigen Lese-, Entpacken- und Schreibvorgänge zu vermeiden.
mfg
Ria
PS: Überlegenswert ist, ob man von dem perfekt eingerichteten System, sei es jetzt das Betriebssystem alleine, mit Basisprogrammen oder "Mit Allem", ein Image zieht.