Windows-Start braucht 10 Minuten nach erzwungenem Runterfahren mit gedrückter Powertaste

Martinus33

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Hallo,
ich habe einen aktuellen Win11-PC mit Asus-Mainboard, zwei Jahre alt und wollte gestern spätabends HWInfo starten.
Das hat nicht geklappt, bei 60% blieb HWInfo stehen und dann kam nichts mehr. Habe das Programm dann abgebrochen.

Etwas später, beim normalen Runterfahren von Windows hat sich nichts getan, so als ob ich gar nicht geklickt hätte (evtl. ging das schon, lief aber extrem langsam).
Habe dann mit gedrückter Powertaste den PC beendet.

Heute nachmittag beim Einschalten blieb der Monitor schwarz. PC selbst lief, aber Monitor und Tastatur blieben ohne Reaktion.
Als ich ca. 10 - 15 Minuter später zufällig auf den Monitor sehe, sehe ich das Windows-Logo. Das sehe ich beim Hochfahren immer nur für eine Sekunde, doch samt "drehendem Kreis" darunter blieb das jetzt 1-2 Minuten, danach fuhr Windows weiter hoch.
Jetzt beim Arbeiten scheint alles normal.

Die Ereignisanzeige meldete für gestern abend und heute nachmittag Fehler entsprechend dem screenshot.

Was kann ich tun, damit das Runter- und Hochfahren wieder normal läuft?

Screenshot 2025-10-03 141743.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem hängen gebliebenen HWInfo war aber doch kein Zufall, sprich, das hat das nicht funktionierende Runterfahren/Hochfahren "irgendwie" verursacht?

@KnolleJupp :
Du meinst, der Arbeitsspeicher leert sich nicht mehr?

screenshot von Crystal für die C-Platte, wobei 3678 mal eingeschaltet nicht stimmen kann, selbst wenn jedes Mal das in den Energiesparmodus gehen bzw. Standy dazu zählt, kommt mir das viel vor (kommt aber jeden Tag vor):


Screenshot 2025-10-03 153742.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Martinus33 schrieb:
Die Ereignisanzeige meldete für gestern abend und heute nachmittag Fehler entsprechend dem screenshot.
Gewöhnt euch doch endlich mal an, bei solchen Problemen in den Zuverlässigkeitsverlauf zu sehen! Der gibt doch direkt nur Fehler wieder, die Windows massiv gestört haben.
 
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Hi

@Martinus33

Tauche mal das SATA Kabel, C7 CRC deutet darauf hin, beobachte weiterhin ob mit einem anderen Kabel der Wert nochmal steigt, btw. der eine Fehler bleibt für immer bestehen.

mfg.
 
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areiland schrieb:
Gewöhnt euch doch endlich mal an, bei solchen Problemen in den Zuverlässigkeitsverlauf zu sehen! Der gibt doch direkt nur Fehler wieder, die Windows massiv gestört haben.

Wenn ich es richtig sehe, steht da genau dasselbe:

Screenshot 2025-10-03 155859.png
Ergänzung ()

TP555 schrieb:
Hi

@Martinus33

Tauche mal das SATA Kabel, C7 CRC deutet darauf hin, beobachte weiterhin ob mit einem anderen Kabel der Wert nochmal steigt, btw. der eine Fehler bleibt für immer bestehen.

mfg.
C7 CRC? Ronaldo? :) Meine Augen sind nicht mehr die besten, aber wo steht das und was bedeutet das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre es, wenn ich heute abend mit so einem shutdown /s /t 0 in der cmd herunterfahre?

Damit wird sichergestellt, dass ordentlich runtergefahren wird. Wenn es dann morgen beim Hochfahren normal klappt und die CRC-Fehler immer noch nur "1" ist, dann war es vielleicht nur das hängen gebliebene HWInfo. Das werde ich jedenfalls deinstallieren und kommt mir nicht mehr drauf.
 
Martinus33 schrieb:
Besser
Code:
shutdown.exe -s -f -t 0
Ich würde sogar dazu raten, damit eine entsprechende Verknüpfung auf dem Desktop / in der Taskleiste anzulegen und den PC nur noch darüber herunterfahren.
 
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@LotusXXL
Ich habe es mit shutdown /s /t 0 im Web gefunden. Das "exe" wird wahrscheinlich keinen Unterschied machen, aber warum ist -s -f -t 0 besser? Das "klingt" doch recht anders. Nicht dass es mit einem zukünftigen Win-Update kollidiert. Ich fahre immer ganz gerne "VW Golf" in einer bewährten, älteren Version.

Wenn's ein Zaubertrank ist, lege ich gerne eine Verknüpfung an :)
Wobei ich bisher in 2 Jahren mit Runter/Hochfahren nie Probleme hatte, außer jetzt.

In Win gibt es wohl keinen Weg, den Arbeitsspeicher explizit zu leeren. Ich habe jedenfalls nichts gefunden.
 
Prüfe auch mal die beiden Laufwerke mit CDI.
Und zeige einen Screenshot der Datenträgerverwaltung.
 
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Ja, bitte alle Laufwerke mit
CrystalDiskInfo https://crystalmark.info/redirect.php?product=CrystalDiskInfo
prüfen.

Und dann - wie ich ebenfalls schrieb - auch mal den Arbeitsspeicher testen:
MemTest86 https://www.memtest86.com/downloads/memtest86-usb.zip runterladen, auf einen USB-Stick kopieren (siehe beiliegende Anleitung),
von dem Stick booten und den Arbeitsspeicher damit testen. Achtung, kann ggf. lange dauern.

Was du sonst noch versuchen kannst:

Eingabeaufforderung "als Administrator" starten und nacheinander eingeben:
sfc /scannow
Dism /Online /Cleanup-Image /StartComponentCleanup /ResetBase
Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Bitte nachschauen, ob es ein aktuelleres BIOS für dein Mainboard gibt. Wenn ja, das aktuellste einspielen.

Das SATA-Kabel zur SSD gegen ein neues tauschen. UDMA CRC Fehler deuten in der Regel auf ein defektes SATA-Kabel.
Die SSD ist eine Crucial MX500 1TB von Ende 2017.
 
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KnolleJupp schrieb:
Das SATA-Kabel zur SSD gegen ein neues tauschen. UDMA CRC Fehler deuten in der Regel auf ein defektes SATA-Kabel.
Hat TP555 auch erwähnt, habe aber keines da und müsste dann den PC öffnen ect. Das würde ich gerne als Letztes machen.
Es ist in zwei Jahren nur EIN CRC-Fehler, kann das nicht bei tausend anderen Gelegenheiten irgendwann mal passiert sein bzw. ist das nicht normal?

Wenn ich CDI starte, dauert es ca. 30 Sekunden, bis sich die Daten aus CDI zeigen.

Die Datenträgerverwaltung öffnet nur das Fenster, aber der Inhalt wird nicht geladen, weil irgendein Dienst nicht gefunden wird (screenshot 3). Irgendwann kommt es dann doch , mit einer Meldung, s. screenshot 4.
Habe dann die ext. Festplatte abgestöpselt, jetzt kommt die DV-Verw. normal schnell.

Siehe folgende screenshots auch von den zwei anderen Laufwerken:

Screenshot 2025-10-03 202006.png

Screenshot 2025-10-03 202041.png

Screenshot 2025-10-03 202709.png

Screenshot 2025-10-03 203823.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte ja noch mehr geschrieben als CrystalDiskInfo, vielleicht das erstmal abarbeiten...
 
Martinus33 schrieb:
warum ist -s -f -t 0 besser?
Wenn man eine Verknüpfung anlegt, nimmt man diesen Code. Deine Variante kenne ich so nicht.

Bei mir sieht das Ziel der Verknüpfung so aus:
C:\Windows\System32\shutdown.exe -s -f -t 0
und funktioniert seit Jahren.
Ergänzung ()

KnolleJupp schrieb:
Dism /Online /Cleanup-Image /StartComponentCleanup /ResetBase
Dieser Befehl hat unter Windows 11 keinen Effekt.
 
@LotusXXL
Es ist völlig egal ob Du bei Shutdown die Parameter mit - oder / kennzeichnest - Shutdown akzeptiert beide Formen uneingeschränkt. Und da sich Shutdown.exe ohnehin im Suchpfad des Systems befindet, kann man sich die Pfadangabe wie auch das Suffix (.exe) einfach sparen. Du nutzt halt noch den Parameter -f (Force), um das beenden offener Apps zu erzwingen. Grundsätzlich stehen sich aber beide Formen der Befehlszeile völlig gleichberechtigt gegenüber.
 
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Das Runterfahren mit dem shutdown hat gestern normal geklappt und das Hochfahren vor 10 Minuten auch. Kein weiterer CRC-Fehler, werde es aber öfters mal prüfen.

Der Zuverlässigkeitsverlauf meldet auch nicht Neues. Wobei mir auffiel, dass dort regelmäßig von Win-Updates Fehlermeldungen erzeugt werden, scheint immer dassselbe zu sein.

KnolleJupp schrieb:
Eingabeaufforderung "als Administrator" starten und nacheinander eingeben:
sfc /scannow
Dism /Online /Cleanup-Image /StartComponentCleanup /ResetBase
Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth
Dism /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Das sind offenbar diverse "Gesundheitschecks". Was sollte denn als Ergebnis jeweils rauskommen?
 
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