Windows vServer für Hyper-V Annäherung!?

nosti

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2010
Beiträge
288
Moin,

grundsätzlich kann man mit 16GB RAM, und 8 virtuellen Kernen schon einiges anstellen. Die OptiPlex Modelle sind sicherlich sehr brauchbar. Soll der Host denn 24/7 laufen?

Die SSD könnte etwas zu knapp bemessen sein, je nachdem um welches Modell es sich handelt musst du schauen was du an Festplatten nachrüsten kannst. Achte auch auf das Netzteil, die Small Form Factor (SFF) Modelle haben keine Standardnetzteile.

Ein Windows Server allein ist auch nicht wirklich sinnvoll. Wenn du dich mit der Materie beschäftigen möchtest wird es wohl mindestens ein Domänencontroller, ein Test-Dateiserver und ein Client um ein bisschen was zu probieren.

Dazu vielleicht noch eine virtuelle Firewall um auch hier mal ein bisschen zu probieren?

Du siehst es kommt wirklich darauf an wie weit du das Ganze treiben möchtest.

Grüße
 

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
24/7 wäre dann der Plan, ja. Domänencontroller kann doch das Windows Server 2016/19 System als solches werden!? FileServer und Firewall als VM wären noch zu überlegen ;)

Weitere HDD oder SSD sollte doch machbar sein, oder!?

Also lieber 32GB Ram!?

Ich dachte halt an sowas etwa ;)
 

XN04113

Commander
Dabei seit
Juni 2009
Beiträge
2.580
auch den DC/DNS/DHCP sollte man virtualisieren
auf dem Host ist nur die Hyper-V Rolle und Schluß
 

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
Ok. Vielen Dank. Passt denn der Grundgedanke mit dem Rechner aus dem Link!?
 

Joe Dalton

Lieutenant
Dabei seit
Dez. 2010
Beiträge
596
Schau Dir bei eBay oder anderen mal die Angebote für Dell T20 oder HP ML310e an: Die Server kannst Du über USB oder SD-Karte booten und darauf einen ESXi laufen lassen. Damit lassen sich dann Deine Windows-VMs und was Du sonst noch brauchst gut virtualisieren. Zudem hättest Du zwei NICs für Experimente oder eine Firewall.

Preislich liegen die auf einem leicht höheren Niveau.
 

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
Esxi wäre dann VM Wäre, oder!? Wollte schon Hyper V nutzen. Oder bin ich grad auf dem Holzweg!?
 

Joe Dalton

Lieutenant
Dabei seit
Dez. 2010
Beiträge
596
Du kannst auch Windows Server auf den Rechnern laufen lassen und Hyper-V nutzen: alles ist möglich. Beim ESXi hättest Du einen schlankeren Hypervisor und bist flexibler.
 

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
Ok... Wieder was neues. Plan war im Prinzip. Windows Server als System. Dann alles andere als Hyper V VM. Das wäre dann über den Haufen geworfen.
 

xexex

Admiral
Dabei seit
Jan. 2010
Beiträge
9.314
Du solltest dir vielleicht mal vorher überlegen was du eigentlich willst....

Dein Plan ist vom Prinzip korrekt, wenn du dich mit Hyper-V beschäftigen willst, wie du ursprünglich vor hattest.

Wenn du jetzt auf VMware setzt, beschäftigst du dich mit VMware, dann kannst du auch beides lassen, dir ein QNAP kaufen und dort ein paar VMs mit den benötigten Systemen aufsetzen.
https://www.qnap.com/solution/virtualization-station/de-de/

Klar könntest du mit VMware eine VM erstellen, dort Hyper-V installieren und dort eine Windows VM aufsetzen, nur dachte ich du wolltest es auch irgendwann produktiv einsetzen.
 

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
Ich will kein VMware. Deshalb ja meine Nachfrage!! Ich will meinen ursprünglichen Plan
 

nosti

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2010
Beiträge
288
Die Windows Lösung ist, wie du schon richtig erkannt hast der HyperV Server als Grundsystem und darauf alles andere virtualisiert. Auf dem Grundsystem (dem Hypervisor) läuft sonst nichts anderes. Es werden ausschließlich die virtuellen Maschinen zur Verfügung gestellt.

Netzwerktechnisch musst du mal schauen wie die Umgebung anbinden möchtest.

Für die ersten Erfahrungen mit solchen Systemen halte ich Lösungen mit externem Storage für zu kompliziert.

Grüße
 

ayngush

Lt. Commander
Dabei seit
Okt. 2007
Beiträge
1.439
Ich habe mir ein Intel NUC (i3 8bh... irgendwas) dafür gekauft. Wichtig ist halt RAM. 32 GB für ~ 6 Debian Linux headless Server + ein wenig Reserve zum rumspielen sollten es schon sein. Der Hyper-V Server steht ja prinzipiell kostenfrei zur Verfügung, benötigt auf nicht-Server Hardware jedoch einiges an ätzenden Microsoft-rumgefummel, bis alles, allen voran das Netzwerk, läuft: Für Consumer-Hardware stehen üblicherweise keine Treiber für Windows Server Produkte zur Verfügung, wodurch man die inf-Dateien bearbeiten und die Treibersignatur abschalten muss, damit man (beim Intel NUC) das Netzwerk mit den Windows 10 Treibern installiert bekommt.

Bis man dann noch das dumme Hyper-V Management und irgend eine Methode bzgl. Backup usw. eingerichtet hat...

Installiere dir lieber gleich Proxmox VE als Hypervisor, ist schmerzfreier auf Consumer-Hardware ohne Windows-Domäne im Netzwerk.
 

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
Die Windows Lösung ist, wie du schon richtig erkannt hast der HyperV Server als Grundsystem und darauf alles andere virtualisiert. Auf dem Grundsystem (dem Hypervisor) läuft sonst nichts anderes. Es werden ausschließlich die virtuellen Maschinen zur Verfügung gestellt.

Netzwerktechnisch musst du mal schauen wie die Umgebung anbinden möchtest.

Für die ersten Erfahrungen mit solchen Systemen halte ich Lösungen mit externem Storage für zu kompliziert.

Grüße
Also für Storage meinst Du einfach noch 2 HDD oder wie auch immer mit in Rechner?! Oder was meinst Du!?


Ich habe mir ein Intel NUC (i3 8bh... irgendwas) dafür gekauft. Wichtig ist halt RAM. 32 GB für ~ 6 Debian Linux headless Server + ein wenig Reserve zum rumspielen sollten es schon sein. Der Hyper-V Server steht ja prinzipiell kostenfrei zur Verfügung, benötigt auf nicht-Server Hardware jedoch einiges an ätzenden Microsoft-rumgefummel, bis alles, allen voran das Netzwerk, läuft: Für Consumer-Hardware stehen üblicherweise keine Treiber für Windows Server Produkte zur Verfügung, wodurch man die inf-Dateien bearbeiten und die Treibersignatur abschalten muss, damit man (beim Intel NUC) das Netzwerk mit den Windows 10 Treibern installiert bekommt.

Bis man dann noch das dumme Hyper-V Management und irgend eine Methode bzgl. Backup usw. eingerichtet hat...

Installiere dir lieber gleich Proxmox VE als Hypervisor, ist schmerzfreier auf Consumer-Hardware ohne Windows-Domäne im Netzwerk.
Danke für die Infos. Ich werde dann aber einfach ein Windows Server 2016 installieren. Damit sollte ja alles reibungslos klappen!?

Nun dann als Fazit:
Rechner kaufen und Server 2016 installieren als s.g. Hypervisor wenn ich das richtig rausgelesen habe :D
1 VM als DC (Windows Server)
1 VM als Fileserver (OS!?)
1 VM als TV Headend für Kodi
1 VM als "Spielzeug" (Linux oder Windows)
1 VM als Raspberry pi "Ersatz" für PiHole
1 VM als Cloud (Next- bzw. Owncloud)

Einigermaßen korrekt!? ;)

Ps. Noch eine Frage. Also "Hauptmaschine" nehmen ich Windows Server 2016 oder MS Hyper V Server 2016!?
 
Zuletzt bearbeitet:

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
Hyper V Server als Grundstein und alles andere als VM geht!?
Aber keine Windows Server VM dann oder!?
 

nosti

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2010
Beiträge
288
Du kannst das Ganze beliebig virtualisieren. HyperV als Grundstein und virtuelle Windows Server oben drauf funktioniert natürlich ohne Probleme, genauso wie jedes anderes x86 Betriebssystem.
Als Dateiserver solltest du dir ebenfalls Windows Server anschauen, wenn du mal in die Umgebung reinschnuppern möchtest.
Für die Speichererweiterung kannst du einfach SSDs oder HDDs bei deinem PC dazustecken. Je nachdem welche Geschwindigkeit du erreichen möchtest. Beachte aber, dass HDDs recht lahm sind und sobald mehrer VMs auf eine HDD zugreifen ist die Geschwindigkeit nochmals behäbiger.

Probier ruhig mal aus einen Fileserver auf Linuxbasis und einen auf Windowsbasis zur Verfügung zu stellen. Schau dir beide Welten an und lass dich nicht vom Konfigurationsaufwand abschrecken. Es ist nicht immer einfach und simpel. Immer schön über den Tellerrand schauen ;)

Das Ganze ist dann eine Spielumgebung in der du ein bisschen Testen und probieren kannst. Von wichtigen Daten solltest du ein Backup haben, da es weder wirklich 24/7 geeignete Hardware ist, noch die Installation 100%ig sein wird. Du lernst ja noch ;)

Grüße
 

tujay

Cadet 4th Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Jan. 2016
Beiträge
117
Danke für diesen ermutigenden Post. Vllt kann ich Dich als Skype oder Jabber Kontakt adden!? :D

Morgen suche ich nach Hardware und bestelle etwas. Dann geht's los. Vllt mache hier sowas wie ein Tagebuch. Evtl ist es interessant für andere Anfänger!? Grundsätzlich jemand interessiert an so etwas!?
 

nosti

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2010
Beiträge
288
Kannst du natürlich machen, aber stell dich darauf ein, dass das Feedback "gemischt" sein wird. Hier sind natürlich auch viele Kollegen vom Fach und werden das entsprechend kritisch beäugen. Deswegen auch der Hinweis das System nicht Produktiv zu verwenden.

Du kannst natürlich auch einfach für dich ein paar Notizen machen und dann zu gegebenen Zeitpunkt deine Erfahrungen hier im Forum kundtun.

Grüße
 

ayngush

Lt. Commander
Dabei seit
Okt. 2007
Beiträge
1.439
Willst du dir wirklich einen Windows DC antun?
Das Hyper-V Server OS ist eine Windows Server Core Installation und bietet sich als Tier 1 Hypervisor an. Auf dem Host OS selber sollte nicht mehr allzuviel laufen, frisst alles nur wichtige Ressourcen. Ich habe bei mir noch einen Dienst (apcupsd und curl für windows) für die USV drauf und das war es... Das Host OS bekommt man eigentlich nur noch alle paar Monate zum Updaten zu Gesicht.
Dieser Link könnte hilfreich sein: https://newyear2006.wordpress.com/2017/03/07/treiber-von-windows-10-im-windows-server-2016-installieren-wenn-es-keine-offiziellen-treiber-gibt-am-beispiel-einer-intel-netzwerkkarte/

Und nein, das ist bei Windows Server egal, ob Core oder nicht, wenn es keine Treiber für Server OS gibt, dann muss man Windows 10 Treiber modden. Das geht mit grafischer Oberfläche ggf. etwas leichter zu installieren aber am Ende ists gefriemel. Muss man sich halt drauf einstellen. Laufen tut es, bei mir zumindest, sehr gut. Und in der Firma haben wir zwei Intel NUC als 24/7 Digital Signage Boxen am laufen, das tun sie jetzt seit 4 Jahren (mit reboots natürlich) durchgehend. Die NUC sind ziemlich stabil, was die Hardware angeht und zerren nicht so am Stromgeldbeutel. Dafür ist die Anschaffung etwas teurer und man kann sie kaum aufrüsten. Eine M2 SSD und eine normale SSD, mehr geht nicht rein. Muss man sich überlegen. Für mich reicht das.
 
Zuletzt bearbeitet:
Top