Windows XP schreibt ab ca 1.8TB HDD Belegung keine Daten mehr

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Cadet 4th Year
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Jim N.

Cadet 3rd Year
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Möglicherweise hast du Recht, wie gesagt sind das Angaben aus dem Gedächtnis. Um das genau zu ermitteln, könnte der Threadersteller mal einen Screenshot von seiner echten Umgebung posten, ohne das wir nur raten können. Denn leider ist auf dem Paragonbild nur das Programmfenster zu sehen und das könnte ja zeigen was es will. Das Programmfenster zeigt ja sozusagen das "Soll", aber erst die Win-Datenträgerverwaltung zeigt das "Ist", also wie die Partitionierung wirklich aussieht.
 

Evil E-Lex

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Ich dachte unter Win XP ist diese Grenze vorhanden und mit dem Loader kann die Partition auch größer sein?
Es gibt insgesamt drei Grenzen:
  1. Hardware - Firmware des Storage Controllers muss Platten größer 2 TB erkennen können.
  2. Treiber - Treiber für den Storage-Controller muss Platten größer 2 TB erkennen können.
  3. Betriebssystem - Hier setzt für XP der GPT-Loader an.
Punkt 1 und 2 sehe ich bei der alten Hardware als nicht erfüllt an.
Der GPT-Loader dient dazu XP auf aktueller Hardware lauffähig zu halten. Er macht aber alte Hardware nicht magisch kompatibel.
 

Holgip

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Wäre es nicht sinnvoll, die 8TB HDD in 5 Partitionen à 1,6TB aufzuteilen. Damit müsste XP doch zurecht kommen, oder?
 

Evil E-Lex

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Es liegt nicht an Windows. Die Hardware ist zu alt!

Das Serverboard nutzt den ICH-5R. Laut Wikipedia war die letzte Treiberversion, die den ICH-5R unterstützte Version 5.5.0 von 2006. Die letzte Version für XP war 8.9.0 von 2009. Die erste Version aber, die HDDs größer 2 TB im RAID unterstützt ist erst Version 10.5.0 aus dem Jahr 2011.

Der GPT-Loader wäre eine gute Lösung, hätte der TE mal die Hardwareplattform aktualisiert.
 

Liberator

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So, um den Spuk ein Ende zu bereiten: Es geht.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das MB damit zu tun hat. Der onboard SATA wird - wie eingangs erwähnt - nicht genutzt. Der verwendete Adaptec Raid controller ist auf aktuellster Firmware (die lt. Adaptec >2TB unterstützt).
Oder gäbe es andere Gründe, warum das MB hier dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung machen sollte?

Die Ursache lag übrigens an der Formatierung. In den Untiefen des GPT Loaders (bzw des integrierten Tools zum Managen der großen HDD) war das Programm der Meinung, die 8TB HDD auf NTFS mit 4 Sectors per cluster zu Formatieren.

Trotzdem Danke für alle konstruktiven Hinweise.


PS, just my2cents; Da ich gefühlt zig-fach gelesen habe, man solle doch die Plattform aktualisieren usw... Leider ist das Industrie nicht ganz so einfach wie daheim, wo man sich nen neuen Laptop ordert, aufklappt und der installiert wie von Zauberhand Win10 mit allen nötigen Treibern ;)
 

Evil E-Lex

Lt. Commander
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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das MB damit zu tun hat. Der onboard SATA wird - wie eingangs erwähnt - nicht genutzt. Der verwendete Adaptec Raid controller ist auf aktuellster Firmware (die lt. Adaptec >2TB unterstützt).
Meine Anmerkungen zum Board bezogen sich auf diesen Satz in deinen Ausgangspost:

Die HDD ist "eigentlich" über einen Adaptec RAID-Controller angebunden (als Simple volume). Ich habe auch schon den Onboard-SATA probiert, der geiche Effekt.
Da du eigentlich in Anführungszeichen gesetzt hast, ging ich davon aus, dass du die Platten am onbard-SATA betreibst, das kann halt nicht funktionieren.
Meine Frage zum RAID-Controller hast du ja leider ignoriert. Es interessiert mich immernoch welcher Controller es genau ist. Der Grund ist, dass bei Adaptec nicht nur die > 2 TB-Grenze eine Rolle spielt, sondern auch die Freigabe der Platten für den Controller. Ältere Adaptecs unterstützen offiziell nur max. 4TB große HDDs.

PS, just my2cents; Da ich gefühlt zig-fach gelesen habe, man solle doch die Plattform aktualisieren usw... Leider ist das Industrie nicht ganz so einfach wie daheim, wo man sich nen neuen Laptop ordert, aufklappt und der installiert wie von Zauberhand Win10 mit allen nötigen Treibern
Doch es ist so einfach. Man muss nur bereit sein, in seine unternehmenswichtigen Anlagen zu investieren.

Ich habe mehrere Unternemen gesehen, die der Meinung waren, dass Produktionsmaschinen, die im sechstelligen Bereich kostesten, keine Wartungsverträge benötigen.
Irgendwann zerlegte es die veralteten Steuerungsrechner in der Maschine und man suchte Tage nach einer Lösung, weil es für die alte Hardware keine Ersatzteile mehr gab. Während der Zeit steht die Maschine und mitunter die ganze Produktion still.
Ein Wartungsvertrag wäre günstiger gewesen.

Dennoch schön, dass du dein Problem lösen konntest.
 
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