Deine Gewährleistung (!) von 2 Jahren heisst nichts Anderes, als dass Du nach 1,5 Jahren beweisen musst, dass der Fehler von Anfang an da war. Und das beweise mal. Nur im ersten halben Jahr liegt die Beweislast beim Händler, dass der Fehler eben nicht von Anfang an war. Faktisch läuft es darauf hinaus, Du hast nur ein halbes Jahr Anspruch auf eine kostenlose Reparatur seitens des Händlers - mit dem Du den Kaufvertrag hast. Eine eventuelle Garantie ist immer (!) etwas Freiwilliges des Händlers oder des Hersteller. Einen Anspruch auf Garantie gibt es nicht.
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"wirtschaftlicher Totalschaden" in der Garantiezeit
- Ersteller Nova00
- Erstellt am
chesus1332
Lt. Junior Grade
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Wenn du vom Hersteller (oder selten vom Händler) keine explizite Garantie (ungleich Gewährleistung!) hast erwarte mal lieber nicht zu viel, dann bleibt nämlich nur noch die gesetzliche Gewährleistung des Verkäufers dir gegenüber, die aber faktisch nach 6 Monaten wertlos wird, weil dann die Beweislast beim Verbraucher liegt, welche aber "ohne den erheblichen Aufwand eines Gutachtens" (Quelle: Wikipedia) nicht nachzuweisen ist.
Mfg Chesus
Mfg Chesus
Frink
Lieutenant
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WENN das Gerät 2 Jahre Garantie hat, müssen die Modalitäten welche zum Zeitpunkt des Kaufes gegolten haben, Beachtung finden.
Mit der Garantie ist es immer so ne Sache. Manche Hersteller bieten 1 Jahr, andere 5 Jahre - dafür aber beschränkt auf diverse Bauteile.
Du solltest dir nochmal die Unterlagen zu deinem Notebook rausholen, denn dort steht immer wie lang deine Ansprüche bestehen und was genau abgedeckt wird. Sollte dir dort eine 2 Jährige Garantie inklusive aller Bauteile gewährt werden, muss ASUS nachbessern. (Es sei denn natürlich, du hast den Defekt absichtlich oder unabsichtlich selber herbei geführt)
Mit der Gewährleistung durch den Händler wirst du hier nicht weiter kommen - siehe das Thema Beweislastumkehr nach 6 Monaten.
In deinem Fall sieht es durch das Fehlerprotokoll von ASUS so aus, als ob du eigenverantwortlich für den Schaden bist.
Dann heißt es in diesem Fall leider Pech gehabt.
Mit der Garantie ist es immer so ne Sache. Manche Hersteller bieten 1 Jahr, andere 5 Jahre - dafür aber beschränkt auf diverse Bauteile.
Du solltest dir nochmal die Unterlagen zu deinem Notebook rausholen, denn dort steht immer wie lang deine Ansprüche bestehen und was genau abgedeckt wird. Sollte dir dort eine 2 Jährige Garantie inklusive aller Bauteile gewährt werden, muss ASUS nachbessern. (Es sei denn natürlich, du hast den Defekt absichtlich oder unabsichtlich selber herbei geführt)
Mit der Gewährleistung durch den Händler wirst du hier nicht weiter kommen - siehe das Thema Beweislastumkehr nach 6 Monaten.
In deinem Fall sieht es durch das Fehlerprotokoll von ASUS so aus, als ob du eigenverantwortlich für den Schaden bist.
Dann heißt es in diesem Fall leider Pech gehabt.
Zuletzt bearbeitet:
chesus1332
Lt. Junior Grade
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@tic.tac gefordert wird meines Wissens nach kein Gutachten über den Schaden, sondern wer für diesen Verantwortlich ist. In anderen Worten ob schon beim Verkauf ein Mangel bestand, oder der Konsument diesen herbeigeführt hat. Für selbst verschuldete Schäden muss der Hersteller selbstverständlich nicht haften.
Hängt jetzt davon ab ob er eine explizite Garantie hat, die über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht, sonst wird das denk ich nichts. Probieren kann ers natürlich trotzdem und evtl auf Kulanz hoffen.
Mfg
Hängt jetzt davon ab ob er eine explizite Garantie hat, die über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht, sonst wird das denk ich nichts. Probieren kann ers natürlich trotzdem und evtl auf Kulanz hoffen.
Mfg
Nova00 schrieb:Auf dem "ASUS ServiceRepair Support" Formular, was beigelegt wurde ist einmal als "Action" folgendes vermerkt: "NOT repaired and returned with hardware Problem (irrepairable or customer disagree)", und "Problem: Surface Scratch/Brocken/Crack".
Ich würde da hartnäckig bleiben. Mir wollte HTC mal die Garantie für ein Handy verweigern, dass sie im Service-Center mit einer falschen SW geflasht haben (Handy lies sich nicht Updaten, Bootloader gesperrt). Ich wurde vor die Wahl gestellt:
-Entsorgen lassen (kostenlos)
-Defekt Retour (35€)
-Reparatur (240€)
Mit ein paar Anrufen, und der Klarstellung dass man derartiges NICHT akzeptiert, war das dann relativ bald erledigt (OK, HTC hat es tatsächlich ein zweites Mal verbockt, aber das ist eine andere Geschichte).
Erzähl denen doch einfach noch mal von der Zwei-Jahres-Garantie, und verlange eine Erklärung was denn "Surface Scratch/Broken/Crack" genau bedeuten soll. Wenn das stimmt, was du uns hier so erzählst, dann gibt es da auch keinen Grund warum sie die Garantie verweigern sollten.
P.S.: Das Buchsen-Problem ist bei den Asus Zenbooks leider allgegenwärtig, die sind schon im Neuzustand sehr wackelig...
mfg
BrainOtocho
Lieutenant
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Schaby schrieb:Du weist was ein wirtschaftlicher Totalschaden ist? D.h. du bzw. deine Firma ist Pleite..
MADE MY DAY!
Du hast Anspruch auf Nachbesserung. Ich meine zwei mal bei gleichem Fehler. Sollte er dann nicht laufen hast du Anspruch auf Ersatz (Zeitwert). Das steht dir zu... also nicht abwiegeln lassen!
Zuletzt bearbeitet:
Shivan1989
Cadet 4th Year
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KainerM schrieb:Ich würde da hartnäckig bleiben. Mir wollte HTC mal die Garantie für ein Handy verweigern, dass sie im Service-Center mit einer falschen SW geflasht haben (Handy lies sich nicht Updaten, Bootloader gesperrt). Ich wurde vor die Wahl gestellt:
-Entsorgen lassen (kostenlos)
-Defekt Retour (35€)
-Reparatur (240€)
Mit ein paar Anrufen, und der Klarstellung dass man derartiges NICHT akzeptiert, war das dann relativ bald erledigt (OK, HTC hat es tatsächlich ein zweites Mal verbockt, aber das ist eine andere Geschichte).
Erzähl denen doch einfach noch mal von der Zwei-Jahres-Garantie, und verlange eine Erklärung was denn "Surface Scratch/Broken/Crack" genau bedeuten soll. Wenn das stimmt, was du uns hier so erzählst, dann gibt es da auch keinen Grund warum sie die Garantie verweigern sollten.
P.S.: Das Buchsen-Problem ist bei den Asus Zenbooks leider allgegenwärtig, die sind schon im Neuzustand sehr wackelig...
mfg
Die machte HTC nicht wegen der Garantie (Garantie übrigens schon mal gar nicht. Gewährleistung ist das gesuchte Wort), sondern wegen ihrem Ruf. Es ist schlicht Kulanz.
Ich denke aber, dass sich Cyberport nicht querstellen wird, weil ihnen der Ruf ebenfalls zu wichtig ist.
Support kontaktieren und nett bleiben.
Einen rechtlichen Anspruch hast du nicht, da du beweisen müsstest, dass es von Anfang an so war. Und das wird dann eher schwierig
Frink
Lieutenant
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Shivan1989 schrieb:Die machte HTC nicht wegen der Garantie (Garantie übrigens schon mal gar nicht. Gewährleistung ist das gesuchte Wort), sondern wegen ihrem Ruf. Es ist schlicht Kulanz.
Ich denke aber, dass sich Cyberport nicht querstellen wird, weil ihnen der Ruf ebenfalls zu wichtig ist.
Support kontaktieren und nett bleiben.
Einen rechtlichen Anspruch hast du nicht, da du beweisen müsstest, dass es von Anfang an so war. Und das wird dann eher schwierig
Auch wenn es offtopic ist:
Warum sollte in diesem Fall das gesuchte Wort Gewährleistung sein?
Fakt ist, HTC bietet auf diverse Artikel eine Herstellergarantie von 2 Jahren.
Diese Zusatzvereinbarung zwischen Käufer und Hersteller, tritt mit Abschluss des Kaufvertrages via Händler in Kraft.
Wenn er also einen Fehler innerhalb der Garantiezeit hat, welcher zusätzlich noch durch eben selbige abgedeckt wird, muss der Hersteller (In diesem Fall HTC) nachbessern.
Das hat dann auch nichts mit Kulanz zu tun, da der Käufer die Garantie quasi mit gekauft hat. Um das klarzumachen:
Kein Hersteller muss eine Garantie für seine Produkte geben. Wenn er das allerdings tut, muss er sich an diese Zusatzvereinbarung halten.
Edit:
So wie ich es verstanden habe, hat der Besitzer des HTC auch nichts "falsches" mit dem Gerät gemacht.
Zuletzt bearbeitet:
Sodele, nachdem ich mich etwas beruhigt habe bin ich das mal etwas koordinierter angegangen. Nachdem ich die Hotlines durchtelefoniert habe sieht es allgemein düster aus. Das Problem liegt in dem Pin der Buchse, der hat sich gelöst hat und und jetzt im Anschluss-Kabel drinn steckt, weswegen keine elktrische Verbindung mit dem Stromleiter mehr erfolgt. Da das Gehäuse bereits leicht lädiert ist (reines Aluminium, seit einem jahr 1-2 mm in der nähe der Buchse verbogen, ist nur kosmetisch aber deutlich sichtbar) und das ja ein "typischer Schaden durch falsche Handhabung/Gewalteinwirkung u.ä." sei (O-Ton Asus-Hotline) wird auf Garantie nix laufen. Durch die Blume sagt der Support "haste selbst kaputt gemacht", was ich ehrlich gesagt verstehen kann, wenn man neutral draufguckt siehts echt so aus. Übrigens hat Asus bei Laptops ne 2 Jahre Herstellergarantie, aber das hilft auch nicht, das wäre ja dann Ausschlussgrund "unsachgemäße Handhabung".
Man müsste wohl das Mainboard austauschen, 500 Europäische Dublonen aufwärts. Ich werd die nächsten Tage mal zur Uni tingeln, da kenn ich n paar "Elektro-Studenten", da werden wir mal sehen, ob da jemand den Pin wieder anlöten kann. Wurde mir auch schon so vom Support empfohlen.
Man müsste wohl das Mainboard austauschen, 500 Europäische Dublonen aufwärts. Ich werd die nächsten Tage mal zur Uni tingeln, da kenn ich n paar "Elektro-Studenten", da werden wir mal sehen, ob da jemand den Pin wieder anlöten kann. Wurde mir auch schon so vom Support empfohlen.
gut dass du dein selbstschulden eingesehen hast, so ein pin bricht nicht von selbst ab, und was für ein herstellerfehler soll das denn sein der nach über einem jahr auftritt?
hier eine anleitung zum ausbauen des mainboards http://www.youtube.com/watch?v=CB0Y7G1p5Z0
und ein ersatzteil gibt es hier http://www.ebay.com/itm/Asus-UX32A-...US-Ship-/131021725799?ssPageName=STRK:MESE:IT
mit ein bisschen lötlitze den dc-jack-auslöten, neuen einlöten, sollte kein problem sein
macht dir jede anständige werkstatt für'n fuffy klar, am besten vorher den DC-jack bestellen, weil der ist schon sehr speziell, hat net jeder auf lager
hier eine anleitung zum ausbauen des mainboards http://www.youtube.com/watch?v=CB0Y7G1p5Z0
und ein ersatzteil gibt es hier http://www.ebay.com/itm/Asus-UX32A-...US-Ship-/131021725799?ssPageName=STRK:MESE:IT
mit ein bisschen lötlitze den dc-jack-auslöten, neuen einlöten, sollte kein problem sein
macht dir jede anständige werkstatt für'n fuffy klar, am besten vorher den DC-jack bestellen, weil der ist schon sehr speziell, hat net jeder auf lager
Zuletzt bearbeitet:
DaZpoon
Commander
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Wenn man das Mainboard ausgebaut bekommt ist das im Prinzip keine Hexerei mit dem Löten, aber ein bisschen Erfahrung sollte man haben da man bei zu langer Lötzeit die Plastik der Buchse zum Schmelzen bringt.
Die DC Jacks gibts in der Bucht schon recht günstig.
Die DC Jacks gibts in der Bucht schon recht günstig.
So, abschließendes Update: funktioniert wieder. Austauschteil von ebay für ~4 Euro besorgt und an der Uni löten lassen. Die Konstruktion ist sehr robust, die alte Buchse musste zerstört werden um die runterzubekommen, die ganze Operation hat fast ne Dreiviertelstunde gedauert.
Abschließend kann ich es Asus nicht verübeln, dass die sich garantietechnisch Quergestellt haben, durch einen harmlosen Kosmetikschaden am Gehäuse sieht es echt nach typischen Sturzschaden aus, auch wenns sich wohl um Materialermüdung oder halt unglückliches Montagsprodukt handelt. Was ich allerdings für inakzeptabel halte ist die Kompetenz der Reparaturwerkstatt. Selbst auf eigene Kosten hätte da keiner irgendwas gelötet, aber ich finde sowas kann man doch erwarten, hier wurden ja keine verlöteten CPUs oder SMD-Bausteine ausgetauscht, sondern ne verhältnismäßig simple Anschlussbuchse. Stattdessen sollte ich >500 Euro für ein neues Board blechen, das steht ja in keinem Verhältnis. Der Versandsablauf und der Telefonservice war allerdings gut bis sehr gut, da kann man nicht viel meckern.
Abschließend kann ich es Asus nicht verübeln, dass die sich garantietechnisch Quergestellt haben, durch einen harmlosen Kosmetikschaden am Gehäuse sieht es echt nach typischen Sturzschaden aus, auch wenns sich wohl um Materialermüdung oder halt unglückliches Montagsprodukt handelt. Was ich allerdings für inakzeptabel halte ist die Kompetenz der Reparaturwerkstatt. Selbst auf eigene Kosten hätte da keiner irgendwas gelötet, aber ich finde sowas kann man doch erwarten, hier wurden ja keine verlöteten CPUs oder SMD-Bausteine ausgetauscht, sondern ne verhältnismäßig simple Anschlussbuchse. Stattdessen sollte ich >500 Euro für ein neues Board blechen, das steht ja in keinem Verhältnis. Der Versandsablauf und der Telefonservice war allerdings gut bis sehr gut, da kann man nicht viel meckern.
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