Wirtschaftsdesaster- Gibt es eine Lösung?

Thunderstruck

Cadet 4th Year
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Hi all,

ich frage mich wie kann es sein, das ein Staat wie die Bundesrepublik als sogenannter
Exportweltmeister

A) keine Vollbeschäftigung hat

B) und zudem heuer so eine negative Bilanz hat, das
eine 1,5 Billionen € Staatsverschuldung entstanden ist.

C) Sämtliche Sozialkassen am Abgrund stehen

Gibt es überhaupt eine Lösung die Finanzen zu sanieren, wenn selbst bei totaler Produktion und Wirstschaftswachstum die jeweilige Regierung weitere Schulden machen muss?

Was läuft falsch oder sehe ich die Problematik nicht vollständig klar?

cya TS
 
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Wow!

Unendlich viele Wirtschaftsweise und andere hochrangige Wirtschaftswissenschaftler füllen mit ihren Vorschlägen und Analysen tausende Seiten und du fragst sowas hier im Forum. Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht und eine zutreffende würde wohl den Rahmen sprengen.
 
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ja, weil ich den Eindruck habe, das hier öfter die Lichter angehen und komplexe Zusammenhänge von etl. CB- Fans sehr gut dargestellt werden....sozusagen transparent gemacht werden...
 
Ehrlich?

Den Eindruck habe ich hier ziemlich selten...wikipedia ist eine annehmbare Quelle, schau doch dort mal nach Vollbeschäftigung, Wirtschaftskrise etc...
 
Tja eine Lösung wäre wohl wenn jeder auf ein bisschen seiner Bezüge usw. verzichten würde...... - aber wer würde das schon tun????

Das ist ein Teufelskreis und ich denke kaum das es besser werden wird, ich weiß nur 3 Weltkrieg wir kommen.
Meine Meinung aber ich lass mich gern eines besseren belehren.
MfG
 
zu 1. es gibt nur zu einer zeit in einer gesellschaft vollbeschäftigung, und zwar wenn die standards sehr niedrig sind und massive unterstützung aus dem ausland erfolgt. wie etwa im sog. wirtschaftswunder nach dem zweiten weltkrieg.

zu 2. die marktwirtschaft baut auf schulden auf, ohne schulden kein wachstum, das sieht in jedem staat so aus.

zu 3. das hat nichts mit wohlstand zu tun, sondern mit sozialer misswirtschaft, überbürokratie u.ä.
 
die marktwirtschaft baut auf schulden auf, ohne schulden kein wachstum, das sieht in jedem staat so aus.

Die Marktwirtschaft oder der Staat? Denn das ist sicher keine Gesetzmäßigkeit sondern eher eine Unzulänglichkeit vieler Faktoren insbesondere aber des Faktors Mensch.
 
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Wenn der Staat, auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene seine Wasserköpfe schrumpfen würde, dann hätte der Staat schonmal eine ganze Ecke weniger Ausgaben.
Im gleichen Zuge müßte er die Steuergesetzgebung vereinfachen. Die frei werdenden Mittel sollten gleichermaßen den Verbrauchern und dem Gewerbe in Form von Steuererleichterungen zukommen. So können Erstere wieder mehr ausgeben und Letztere werden durch beides ermutigt Arbeitsplätze für Erstere zu schaffen.

Eines der größten, unzeitgemäßen Probleme ist jedoch die Tatsache, dass in D immernoch Arbeit besteuert wird und weniger auf die Wertschöpfung geachtet wird. Damit meine ich, dass eine Bank mit einem minimalen Personalaufwand riesen Gewinne erzielen kann, während ein produzierendes Gewerbe, das so zu sagen mehrere hundert Familien ernährt, nur einen Bruchteil erwirtschaftet - wobei Vater Staat zweimal kassiert: Beim Arbeinehmer und beim Arbeitgeber.
Unternehmen sollten steuerlich so klassifiziert werden, dass solche mit hohem Überschuss bei geringer Belegschaft stärker herangezogen werden, als solche, die die halbe Nation ernähren.
 
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Thunderstruck schrieb:
ja, weil ich den Eindruck habe, das hier öfter die Lichter angehen und komplexe Zusammenhänge von etl. CB- Fans sehr gut dargestellt werden....sozusagen transparent gemacht werden...

spraadhans schrieb:
Ehrlich?

Den Eindruck habe ich hier ziemlich selten...

Jaki135 schrieb:
Tja eine Lösung wäre wohl wenn jeder auf ein bisschen seiner Bezüge usw. verzichten würde...... - aber wer würde das schon tun????

Das ist ein Teufelskreis und ich denke kaum das es besser werden wird, ich weiß nur 3 Weltkrieg wir kommen.
Meine Meinung aber ich lass mich gern eines besseren belehren.
MfG

Was soll man dazu noch sagen....
 
Exportweltmeister ist D schon lange nicht mehr...

Mehr Arbeitslose = mehr druck auf die, die noch arbeit haben = weniger Lohn = höherer Gewinn...
Das ganze leider nur für die wenigen wirklich reichen und natürlich gibt es auch einen Punkt, ab dem es sich für einen einfachen Arbeiter nicht mehr zu arbeiten lohnt ( bestes Beispiel sind die Leute, die trotz Vollzeitjob noch Unterstützungsleistungen erhalten müssen ). Erklärt wird es immer mit dem Spruch " Wir müssen Konkurenzfähig sein/bleiben" - wieso und mit wem eine Putzfrau, Kellnerin, Friseurin usw. konkurieren muss wird leider nicht gesagt und ich glaube nicht, dass man diese Leistungen so einfach aus China importieren kann...

Es ist wie es ist, weil "unsere" Volksvertreter alles mögliche vertreten - nur nicht das Volk...
 
Seit über 10 Jahren stagnieren die Gehälter, auf noch mehr Verzichten?
Leiharbeiter müssten soviel Verdienen wie Festangestellte, somit kommt mehr Geld in die Sozialkassen.
Ein Mindestlohn muß her, somit müssen Millionen von Menschen nicht zusätzlich ALGII oder HartzIV beantragen (Die sog. "Aufstocker")
Die Gehälter müssen nach oben, damit die Binnenkaufkraft in DE steigt.
Die PPP Projekte müssen eingestellt werden.
Privatisierungen stoppen (Bahn) und Energie und Wasserversorgung wieder in öffentl. Hand.

Es gibt soviel das die Politk tun könnte...

Im Internet gibt es genug Anlaufstellen und Seiten die nicht von Bertelsmann/Springer/Burda etc. betrieben werden und die unabhängige Nachrichten/Meinungen/Ideen veröffentlichen.

Bei den öffentl. Rechtlichen Sendern, gibts es noch Perlen die es lohnt sich anzuschauen. Neues aus der Anstalt, zapp, monitor, frontal21 (meistens auch gut).

Das wichtigste ist doch immer zu hinterfragen und selbst nachschauen, wem nützt etwas?
Hartz, Rürup, Schröder, wenn man schaut wo die jetzt Arbeiten dann weiß man für wenn die Politik und Gesetze gemacht haben.
Genauso verhält es sich bei der jetzigen Regierung auch...
 
OK, am Verdienst und Arbeitszeiten was ändern kann in einigen Branchen Sinnvoll sein, aber damit ist bei einer Top - Wirtschaftslage (s. Exportweltmeister Deutschland!!!) das Problem der fast 10Millionen people die vom Staat Alg1 oder Alg2 usw nicht erledigt, denn die Gesamtausgaben sind für Soziale Zwecke bei über 150milliarden € angelangt.
Wenn bei Wirtschaftswachstum und optimalem Export nicht die Bilanz verbessert werden kann, dann ist keine Änderung mehr in den nächsten 100Jahren möglich..... ausser totaler Staatsbankrott.
 
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