Wirtschaftsingenieurwesen Technikteil schwer?

Wegen Hella hat die FH Hamm-Lippstadt ja auch den Zuschlag bekommen (sehr zum Leidwesen der FH Südwestfalen, die das nicht so lustig fand ;)). Sind ja sowohl in Lippstadt als auch in Hamm präsent. Aber was gibt es denn sonst noch außer Hella an große Firmen?
Prinzipiell ist es aber eh egal. Ich habe in Dortmund studiert, Praktikum und Diplomarbeit in München gemacht und wohne jetzt auch in Bayern und arbeite in einem Feld, mit dem ich im Studium eigentlich nichts zu tun gehabt habe. Aber als E-Techniker ist man ja so breit aufgestellt da kann man in vielen Bereichen einen Job finden. Wichtig ist nicht der Stoff den man lernt, sondern dass man logisches Denken und Methoden / Herangehensweisen zum Lösen von Problemen lernt. Man muss sich später einfach schnell in neue Aufgaben einarbeiten können.

In deiner Nähe wäre ja eigentlich noch FH Südwestfalen (Soest) und Uni Paderborn gewesen. Aber gut, die FH gleich um die Ecke hat natürlich auch seine Vorteile.
 
Stimmt ;)

ach bei uns gibts noch so einiges: Rothe Erde, Bertelsmann (Gütersloh), Benteler (Paderborn).
Ist alles noch gut erreichbar von hier aus.
 
Der Technikteil ist, wie du erkannt hast sehr Mathe- und Physiklastig.

Im Grunde hängt wie ich finde alles vom Professor ab. Wenn dieser gute Vorlesungen anbietet, ist das die halbe Miete.

In Mathe I hatten wir einen, bei dem man wirklich nicht vorankam. Jetzt in Mathe II haben wir, trotz weitaus schwierigerem Stoff, viel weniger Probleme.

Für Mathe solltest du die Grundprinzipien draufhaben. Damit meine ich Dinge wie: LGS lösen (brauchst du auch für Technische Mechanik), Gleichungen lösen, Gleichungen umstellen, Ableiten, Integrieren, Kürzen, Rechengesetze ... dann sollte das auf jeden Fall machbar sein ...

Physik taucht ebenfalls überall auf, dass du lange kein Physik hattest, könnte ein Nachteil sein, muss aber nicht. Man beginnt praktisch bei Null, bei uns brauchte man kein Vorwissen über physikalische Formeln.
Von Nutzen ist es natürlich fürs erste trotzdem, wenn man mit Begriffen wie Newtonsche Axiome etc. was anfangen kann.

Aber wie bereits erwähnt, DIREKTE Vorkenntnisse brauchte man eigentlich nur in Mathe haben, und da beschränkt sich das auf Schulstoff, den du ja scheinbar gut bewältigst. Die anderen Vorlesungen (Technische Mechanik, Informatik, Physik, Konstruktion) begannen praktisch von NULL. Aber natürlich war das Tempo im Vergleich zur Schulzeit rasant.

Egal um welches Fach es geht, ich empfehle immer die Übungsaufgaben zu rechnen... wenn du das regelmäßig machst, brauchst du am Ende eigentlich nur wiederholen und solltest gut durchkommen.

Ich bin jetzt im zweiten Semester und habe den Fehler gemacht, das erste Semester auf die leichte Schulter genommen zu haben. Die Quittung habe ich bekommen^^, jetzt weiß ich es besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Partizan

Hey, vielen Dank für die umfassende Auskunft. Ja, in Mathe komme ich eigentlich gut klar. Da sollten die Basics sitzen.
 
ML95 schrieb:
In Mathe liege ich im 2er Bereich und komme mit etwas mehr Lernaufwand als für andere Fächer ziemlich gut zurecht. Bin momentan im letzten Schuljahr und habe Mathe als GK.

In Physik sieht's allerdings anders aus, das habe ich nach der 9. abgewählt.

In der Mathe Vorlesung über Funktionen habe ich vieles ebenfalls unter etwas größerer Mühe verstanden, einiges aber noch nicht so ganz oder wenigstens in Ansätzen.
ML95

Nachdem du ja ohne besondere Vorkenntnisse die Vorlesung über Funktionen teilweise (wenn auch unter Mühe) verstanden hast, wirst du auch mit der technischen Mathematik zurecht kommen, wenn du dich mit dem Stoff beschäftigst.

ML95 schrieb:
Meint ihr, ich komme mit diesen Vorzeichen durch den technischen Teil, der in den ersten drei Semestern u.a. gelehrt wird???
Bin mir da noch etwas unsicher.

Ganz ehrlich.. Keine Ahnung, da ich dich zuwenig kenne, es wäre aber schade, wenn du wegen etwas "Unsicherheit" es erst gar nicht probierst.

Also immer vor Augen halten:

1.) Aufgegeben wird maximal ein Brief
2.) "Genügend" kommt von genug ;)
 
@00Muetze

;)

oK, hört sich ja ganz zuversichtlich an. Probieren tue ich es auf jeden Fall, das steht fest. Ich gehe auch davon aus, dass ich durchkomme, auch wenn ich unsicherheit beim technischen teil habe/hatte. Wollte mich nur noch mal nach ein paar erfahrungen/meinungen umhören.

Thx für deine Hilfe
 
Mathematik funktioniert immer nach den selben Gesetzen und lässt relativ wenig Spielraum für Kreativität.
Solange man nicht komplexere Probleme lösen muss, läuft es hier immer nach Schema "f".
2+2 ist einfach 4 und wird es auch bleiben.

Hat man komplexere Probleme z.B. im Bereich der Mechanik, kann man durch mathematisches Verständniss "leichter" zum Ziel kommen bzw. hat man hier auch etwas mehr Freiheiten um einen "kreativen" Lösungsansatz zu finden.

Im Gegensatz dazu hat man bei Sprachen eben das Problem, dass Grammatik und Rechtschreibung zwar das Regelwerk sind (für die jeweilige Sprache), ABER die Ausdrucksweise eben eine erhebliche Wirkung darauf hat, ob ein Text flüssig und damit leicht zu lesen ist, oder eben nicht.

Ich bin eher sprachlich begabt und habe mich dementsprechend schwer mit Mathematik getan.
Also lag nichts näher als nach meiner Schlosserlehre die HTL für Maschinenbau und in weiterer Folge ein FH Studium ab zu schliessen. ;)

Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass am 2. Bildungsweg der Stoff nicht so umfangreich ist, als bei Vollzeit Studenten.
 
@00Muetze

:D geschichten, die das leben schreibt
 
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