Wlan im neuen Eigenheim mit Garten/Garage

Das steht außer Frage. Aber die paar Euro fuffzich kannst dem Netzwerker dann auch noch geben. Der kauft die HW günstiger ein, macht die Grundeinrichtung und checkt die Abdeckung per Heatmap. Wenns nicht läuft hast Du postwendend jemand, den Du nachbessern lassen kannst.
Dein "hoffentlich" macht mir etwas Sorgen - siehe Post von @BlackWidowmaker Hoffen ist gut, Definieren-Anfordern-Kontrollieren-Abnehmen ist besser.
 
Gut. Also lankabel und Dosen und patchpanel der Elektriker. Switch. Router. Accesspoints und Einrichtung dann der Netzwerker?

Und dann nehm ich wohl lieber ubiquity als Fritz
 
Je nach dem wie viele Ansprechpartner Du haben willst. Hast Du nen Generalunternehmer beauftragt, soll er sich drum kümmern. Wenn nicht kannst Du selber Telekomiker suchen die sich mit Netzwerken auskennen oder ein Systemhaus, das auch Verdrahtungen macht und den Laden dann mit deinem Elektriker verheiraten. Oder Du fragst deinen Elektriker ob er jemanden kennt und kaufst die Leistungen über den ein.
Bei jeder Lösung wirst Du aber IMMER deine Anforderungen definieren, die Durchführung kontrollieren und das Ergebnis gegen die Anforderungen abnehmen müssen - sonst kommst sicher was ganz anderes als das Gewollte raus.
 
cbr600f schrieb:
Und dann nehm ich wohl lieber ubiquity als Fritz
Zumindest für's WLAN. Je nach Internetzugang, kann eine FB als Router, Telefonieinterface, etc. trotzdem erforderlich sein.
 
Ich kenne kein Szenario bei dem eine Fritzbox "erforderlich" wäre. Schon gar nicht bei einem FTTH Anschluss. Überflüssig oder hinderlich passt da schon eher. Die Dinger sind höchstens eine Option unter Vielen - bei ordentlicher strukturierter Verkabelung eher selten eine Gute.
 
bender_ schrieb:
Ich kenne kein Szenario bei dem eine Fritzbox "erforderlich" wäre. Schon gar nicht bei einem FTTH Anschluss. Überflüssig oder hinderlich passt da schon eher.
Also braucht man bei FTTH keinen Router mehr?
 
Einen Router schon, aber keine Fritzbox. Je nach Ausführung des ONT kann der auch schon ein Router sein.
 
Plane im Wohnzimmer auch ruhig mal einen Beamer ein, mache Dir Gedanken über eine eventuell motorisierte Leinwand, und verlege dementsprechend auch an entsprechender Stelle einen Stromanschluß, ein Cat7-Kabel, und ein HDMI-Leerrohr ein. Auch wenn DU jetzt (noch) kein Heimkino planst, das könnte sich ändern.

Eine abgehängte Decke hat noch einen weiteren Installationsvorteil: Wenn Du Anschlüsse, wie z.B. für einen Beamer zwar einplanst, aber noch nicht realisieren willst, dann kannst Du Kabel verlegen, aber nicht endgültig. D.h. Du läßt die losen Kabelende in einer Rolle (großzügig Längenreserve einplanen) in der Decke liegen. Wenn Du dich dann endgültig entschieden hast wo das Ganze am Ende plaziert werden soll bohrst Du entsprechende Löcher in der Decke und holst die Kabelende raus. Da dafür kannst Du dann z.B, vorhandene Deckenspots rausnehmen und durch diese Löcher die Kabelenden erreichen und zum benötigten Austritsloch einführen.

So habe ich das z.B. im Wohnzimmer mit der Beleuchtung gemacht. Da ich uns meine Frau uns bisher nicht über eine Couch(-Landschaft) und deren genauen Standort einigen konnten, habe ich noch keine Löcher für die Beleuchtungsgruppe darüber gemacht. Wenn wir, so Gott will, jemals einigen sollte und die Couch /Couchtisch da sind, dann werde ich die Löcher für die LEDs bohren.

Willst Du so wie ich die Beleuchtung über viele Deckenledspots realisieren, solltest Du dir zusätzlich überlegen die Lampen einzeln anzusteuern, auch wenn sie in einer logischen Gruppe zusammenhängen. Das hat den Vorteil daß Du später bei Bedarf im Schaltkasten unterschiedliche Beleuchtungsmuster "programmieren" kannst. So habe ich z.B. für meine Lampengruppen, die aus bis zu 8 LED-Spots bestehen, ein 12-Adriges NYM-Kabel verwendet. Ist sicherlich etwas teuer, und schon mit etwas mehr Installationsaufwand verbunden. Aber dadurch hast Du dann wirklich alle Möglichkeiten offen. Von Festtagbeleuchtung, bis zum einsamen einzelnen Lese-Spot über der Couch o.ä. Benutzt Du zudem eine Haussteuerung kannst Du dann gemütlich jede Funktion eines Tasters (Schalter gibt es dann nicht mehr), Lichts etc am PC jederzeit umprogrammieren.

Da der Hausbau sicherlich an die finanzielle Substanz geht ist es nicht wichtig all das auch gleich sofort zu realisieren. Hast Du erstmal die nötige Infrastruktur geschaffen, kann dieser ganzer, nicht zwangsläufig notwendiger, Luxus nach und nach bei Bedarf angeschafft werden.

Noch ganz, ganz wichtig: Verbaue wirklich überall die tiefsten Unterputzdosen die Du kriegen kannst. Plane in jeder Taster/Steckdosen Gruppe mindestens 1 Dose mehr ein, als Du glaubst zu brauchen. Vor allem im Bad und in der Küche, wenn diese voll gefliest werden, ist es ganz wichtig lieber zuviel, als nur 1 Ader zu wenig einzuplanen. Ist mir z.B. im Bad passiert, daß ich zwar an alles mögliche gedacht habe, aber nicht daß der Alibert auch noch ein Licht hat, das natürlich ebenfalls mit dem restlichen Licht geschaltet werden sollte. Und ausgerechnet dort hab ich nur ein NYM 3x1,5 qmm genommen und hatte keine Ader mehr zum schalten des Lichts. Also mußte extra wegen dem blöden Alibert ein Funkmodul rein. Weil die Fliesen runterschlagen wäre 30x teurer geworden.
 
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Ich hole das nochmal aus der Versenkung. habe gelesen, dass die upiquiti geräte ziemlich viel strom verbrauchen im Vergleich.
Denke als accesspoints werde ich die ac pro nehmen. die sollen dann an die decke und per POE angeschlossen werden.
der router und switch muss aber nicht zwangsweise von ubiquiti sein. brauche kein vlan Gästenetzwerk und gelogged (unifi software die ganze zeit laufen lassen) brauch ich auch nicht wirklich.
was wären denn stromsparendere alternative router und switches (POE)

mfg
 
cbr600f schrieb:
habe gelesen, dass die upiquiti geräte ziemlich viel strom verbrauchen im Vergleich.
Quelle? Man liest viel heutzutage, auch dass es gar keinen Klimawandel gibt und dass die Erde eine Scheibe ist.
 
😂 aber der Switch und Router ist doch auch teuerer als andere Geräte und ich brauche diese nicht zwangsweise von ubiquiti
 
laut meine CloudKey zieht ein ACpro ca 4.5W
ich finde es halt einfach bequem und sinnvoll das komplette LAN über eine GUI verwalten zu können, das darf dann auch ein paar Euro mehr kosten
 
cbr600f schrieb:
😂 aber der Switch und Router ist doch auch teuerer als andere Geräte und ich brauche diese nicht zwangsweise von ubiquiti
Das ist etwas anderes. Die Switches von Ubiquiti sind sicher etwas teurer als andere, aber du hast explizit vom Energieverbrauch gesprochen. Das sind zwei Paar Schuhe.

Ob man den Unifi-Controller 24/7 laufen lässt, hat damit auch nix zu tun. Das ist rein optional, auch wenn man drölfzig Switches, APs und Router hat. Der Controller muss nur für Statistiken oder zB das Captive Portal 24/7 laufen.

Switches ganz ohne VLAN-Unterstützung würde ich jedoch nicht planen. Anforderungen ändern sich und ein Smart bzw Web Managed Switch kostet kaum mehr als ein Switch ohne VLANs, kann aber dennoch problemlos out-of-the-box als 08/15 Switch eingesetzt werden, wenn man jetzt keine VLANs benötigt. Gerade wenn es ein PoE-Switch sein soll, schießt man sich sonst mittelfristig ins Bein, weil der Aufpreis für PoE deutlich höher ausfällt als für VLAN-Unterstützung.

Empfehlenswerte Switches gibt es viele, aber ich habe deine Anforderungen nicht mehr im Kopf, allen voran die Größe des Switches. Zyxel GS1900 sind zB ganz gut oder auch Netgear JGS524, etc..
 
Netzwerkschrank im Keller?
 
Den Switch kannst Du sicherlich auch von nem anderen Hersteller nehmen. Aber der Router, sprich das UniFi USG ist mit 100 EUR eigentlich nicht so teuer. Unser Bau ist Ende letzten Jahres fertig geworden, ebenfalls mit FTTH, und bei mir hängt das USG direkt hinter dem ONT. Dazu je ein UniFi AP in jedem Stockwerk an der Decke. WLAN funktioniert hervorragend, so richtig problemlos. Ich hab zwar auch noch den Switch von UniFi, aber das war einfach, weil ich alles aus einer Hand wollte, ist kein Muss. Und je nach Menge an Geräten die mit PoE versorgt werden müssen, kannst Du auch überlegen, auf einen Switch ohne PoE zu setzen, un die Geräte mit Injektoren zu versorgen. So habe ich es gemacht. Der 24er UniFi Switch ist ohne PoE, die APs werden über die Injektoren versorgt.
 
ok, danke. ja, Netzwerkschrank soll in den Keller. in den HWR.
Ich dachte das gerade der POE switch von unbiquiti sehr stromhungrig ist...
 
das PoE Switch braucht halt um so mehr Strom um so mehr Geräte es mit Strom versorgt :) man sieht dann sogar pro Port was die angeschlossenen Geräte verbrauchen. Könnte dir für ein US-8 und ein AP-HD sagen, sobald ich Zuhause bin
 
cbr600f schrieb:
Ich dachte das gerade der POE switch von unbiquiti sehr stromhungrig ist...
Ich frage nochmal: Quelle? Wie kommst du darauf? Weil beim US-24-250W etwas von 250 Watt steht?

Jeder PoE-Switch hat ein PoE-"Budget". Das ist die Leistung, die er allen angeschlossenen PoE-Geräten maximal zur Verfügung stellen kann. Beim US-24 sind es eben 250 Watt, was soviel heißt wie maximal ~24 Ports @ 10 Watt.
Natürlich muss dann auch das Netzteil so ausgelegt sein, dass es eben im ausgelasteten Betrieb auch diese 250 Watt liefern und auch aus der Steckdose ziehen kann (zusätzlich zum reinen Switch-Verbrauch). Das heißt aber nicht, dass das Netzteil ständig 250 Watt aus der Leitung saugt. Wenn zB gar kein PoE-Gerät angeschlossen ist, wird ein PoE-Switch auch nur in etwa den Verbrauch eines Switches ohne PoE haben, mal vom Effizienzgrad eines 250W Netzteils im unteren Lastbereich abgesehen.

Das PoE-Budget ist dahingehend entscheidend, dass es auch Switches gibt, die zwar an jedem Port PoE bieten, aber nicht alle Ports gleichzeitig versorgen können, zumindest nicht in der höchsten Laststufe. Daher muss man sich bei PoE-Switches immer Gedanken darüber machen wieviele Geräte man anschließt und wieviel diese verbrauchen. Ist das PoE-Budget nämlich ausgeschöpft und man schließt ein weiteres Endgerät mit PoE an, bleibt PoE an diesem Port aus, weil die Elektronik des PoE-Switches dann sagt "Sorry, bin ausgelastet".
 
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