WLAN Umgebung im Unternehmen onprem - Welche Produkte?

Die Infos helfen mir so oder so. Also redet bitte ruhig weiter über eure Erfahrungen ;)
Das es ein Projektpreis geben wird ist ja üblich. Aber das sind andere Punkte in der Beschaffung.

Lancom macht laut Youtubekanal von denen zumindest sehr auf seine Cloudplattform aufmerksam das die viel mehr Features und Möglichkeiten hätte als onPrem. Ist dem so? Klingt dann ja schon wieder als wäre die onPrem Welt in 3 Jahren Geschichte.

Cisco haben wir im Lansegment, bei den hohen Preisen sind wir aber sehr flexibel. Inzwischen wechseln wir sehr oft Produkte was aber natürlich auch wieder Zeit und Geld kostet. So oder so schlecht für den Kunden.

JocachimG: Ja danke für die Info zu Forti. Wir haben extern 600er, intern ältere. Aber ja, wenn das auch technisch & Bedienbarkeit passt umso besser. Nicht alle Fortiprodukte sind gut, daher bin ich da vorsichtig.

Zyxel macht auch nur noch Cloud (Nebula) bei der Größe so scheint mir? Zumindest auf der HP wird nur noch damit geworben.
 
Numrollen schrieb:
JocachimG: Ja danke für die Info zu Forti. Wir haben extern 600er, intern ältere. Aber ja, wenn das auch technisch & Bedienbarkeit passt umso besser. Nicht alle Fortiprodukte sind gut, daher bin ich da vorsichtig.
Absolut kein Problem, wenn ihr schon Fortinet habt und Fortinet Know-How, dann wäre das für mich die Lösung der Wahl. FortiAP sind absolut stabil und in der FortiGate einach zu verwalten. Haben wir von Campus bis 800 AP über Branches mit 200+ verteilten Lokationen schon ausgerollt.
Wie du selbst sagst, gilt das nicht für alles von Fortinet.
 
Numrollen schrieb:
Lancom macht laut Youtubekanal von denen zumindest sehr auf seine Cloudplattform aufmerksam das die viel mehr Features und Möglichkeiten hätte als onPrem. Ist dem so? Klingt dann ja schon wieder als wäre die onPrem Welt in 3 Jahren Geschichte.
Ich würde auf die Cloud komplett verzichten, egal ob der Server lokal oder OnPrem läuft, für die WLAN APs erfüllen die Controller alle Funktionen und die brauchst du ja sowieso wenn du VLANs am Controller terminieren lassen willst. Die Cloud macht bei Lancom in meinen Augen nur Sinn wenn man auch Switche damit verwalten will, aber da bin ich ehrlich, von den zugekauften Switchen halte ich nicht viel. Sie erfüllen ihren Zweck, das wars aber auch.
 
xexex schrieb:
Mittlerweile gehört die Firma & Rohde und Schwarz und ist dementsprechend stark hierzulande in Behörden und anderen Einrichtungen vertreten, wo man sich nicht auf die Technik von unsere "Freunden" aus Übersee verlassen möchte.
Im öffentlichen Bereich ist secunet mit ihren SINA-Boxen aber auch ne Hausnummer.
 
JoachimG. schrieb:
Mit Lancom habe ich tatsächlich in den letzten 10 Jahren wenig Berührungspunkte gehabt, was mich aber immer gestört hat, war die Config. Zwar extrem granular einstellbar, aber auch extrem verschachtelt und übersichtlich.
Ich kenne Lancom nicht, nur Cisco WLC und Aruba Mobility Master/Controller.
Im Vergleich zum Cisco WLC ist der Mobility Master deutlich komplexer in der Konfiguration. Verschachtelt trifft es da auch ganz gut :D

Letztendlich tun die sich auf seiten des WLANs nicht viel, gefuehlt sind die Cisco APs etwas besser. Haltbar sind beide, und beide haben guten Herstellersupport sollte mal ein AP ausfallen.
Cisco ist halt leider mit ihren Preisen letztendlich einfach nur frech geworden, so das wir aktuell im Prozess sind auf Aruba umzustellen. Etwa 16 Bueros weltweit, um die 450 Accesspoints. Und wachsend :D

Bei 400 Accesspoints sind beide jedenfalls durchaus geeignete Empfehlungen. Leider hat Aruba immer noch Lieferschwierigkeiten. Rechne mit 6 Monaten Lieferzeit, zumindest bei AP-515 oder AP-635. Bei Cisco soll es aber wohl nicht viel anders sein.
 
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Ranayna schrieb:
Bei 400 Accesspoints sind beide jedenfalls durchaus geeignete Empfehlungen. Leider hat Aruba immer noch Lieferschwierigkeiten. Rechne mit 6 Monaten Lieferzeit, zumindest bei AP-515 oder AP-635. Bei Cisco soll es aber wohl nicht viel anders sein.
Lieferzeiten bei aruba sind Katastrophe, bei Fortinet aber auch größtenteils.
Cisco liefert inzwischen wieder recht zuverlässig über die Distribution. Aber auch Direct-Shipping geht. Die aktuellen CW9162 kriegst du in ca. 30 Tagen. Vor kurzem erst 1000 AP aus der 91xx Reihe bestellt. Die waren in 2 Tagen da.
 
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Lasst blos die Finger von Meraki. Die arbeiten mit dem Lizenzmodell. Ist die Lizenz abgelaufen kannst du die Harware wegschmeissen oder die Lizenz für einen Wucherpreis erneuern.
 
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Das ist doch inzwischen egal welcher Hersteller, wenn du Updates willst und neue Features brauchst du eine Lizenz... Und die Hardware arbeitet im übrigen nach dem Ablauf der Lizenzen einfach weiter. Du kannst nur nichts mehr ändern.
 
Ja gibt es noch einen Hersteller auf der Welt der nicht mit einer Art "Miete" daherkommt? Nur Kauf? Das wäre ja wirklich ein Alleinstellungsmerkmal. Xexex: Man bekommt Patche für einen Accesspoint ohne das man dafür blechen muss? Welcher Anbieter macht das?
 
Rein aus den Newslettern, die ich noch bekomme: Lancom?
 
Cisco hat in ihren Security Advisories immer noch die Klausel stehen, das man die Updates auch ohne Supportvertrag bekommen kann, wenn man sich an den Support wendet.
Das gilt aber nur fuer Sicherheitspatche und nur fuer Patche in gleichen Versionszweig in dem man sich befindet. Also keine neuen Features, aber immerhin Sicherheitsupdates.
 
Numrollen schrieb:
Ja gibt es noch einen Hersteller auf der Welt der nicht mit einer Art "Miete" daherkommt?
Habe ich doch bereits genannt, Lancom, ich gehe aber davon aus es sieht bei Microtik ähnlich. Bei Lancom jedenfalls alle Updates inklusive bis mindestens zwei Jahre nachdem ein Produkt EOS geht.
1677915063108.png

https://www.lancom-systems.de/produkte/firmware/software-lifecycle-management

Ich würde sogar weiter gehen und behaupten, Cisco hat den Mist für Firmware Updates bezahlen zu müssen erst erfunden, weshalb wir bei meinem ehemaligen Arbeitgeber ausschließlich HP Switche verkauft haben. Mittlerweile haben aber auch andere Hersteller dieses Unding übernommen.
 
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Numrollen schrieb:
Ja gibt es noch einen Hersteller auf der Welt der nicht mit einer Art "Miete" daherkommt?
Ubiquiti, würde ich hier auch in Betracht ziehen , je nachdem wie „realistisch“ das IT Budget gehalten ist. Controller virtualisiert, die Hardware Geräte schaffen die Anzahl eh nicht. Support ist eher am Papier vorhanden, aber dafür ist das Zeug halt extrem günstig.
 
Numrollen schrieb:
hat jemand eine Übersicht über Hersteller die noch onPrem Verwaltung einer lokalen WLAN Infrastruktur zulassen?
So mal interessehalber:
Was gibts denn da groß zu verwalten?
 
Oh, da gibts eine Menge Sachen die ein richtiger Controller kann.

Radio Management waere wohl das erste. Ein Controller kann die Kanaele und Sendeleistung der APs anpassen, je nach Konfiguration. So werden die Zellen automatisch angepasst um Roaming zu ermoeglichen, sich aber nicht gegenseitig zu ueberstrahlen. Ein Controller kann auch in das Roamingverhalten von Clients eingreifen

Ein Controller uebernimmt auch die User Authentifizierung, bzw leitet das als zentrale Komponente an einen RADIUS Server weiter.

Zentrale Anlaufstelle fuer Konfiguration des WLANs
Zentrale Anlaufstelle fuer Monitoring von Clients, Accesspoints, Stoerquellen und potenziellen Angreifern.
 
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WhiteHelix schrieb:
Ubiquiti, würde ich hier auch in Betracht ziehen , je nachdem wie „realistisch“ das IT Budget gehalten ist. Controller virtualisiert, die Hardware Geräte schaffen die Anzahl eh nicht. Support ist eher am Papier vorhanden, aber dafür ist das Zeug halt extrem günstig.

Ubiquiti kann die Größenordnung nicht meines Wissens nach. 400, 500, 600 APs? Ich sehe auf deren HP deutlich niedrigere Zahlen zu verwaltbaren Geräte.

andy_m4 schrieb:
So mal interessehalber:
Was gibts denn da groß zu verwalten?

Ganz einfaches Beispiel um Ranayna Beispiel genauer zu erklären: Ich will Grundrisse hinterlegen und dort die APs positionieren. So sehe ich bei Störungen wo genau was los ist, in welchem Bereich viele Clients sind, der Datendurchsatz dort und weitere Sachen.
Ich möchte SSIDs nur in bestimmten Bereichen ausstrahlen, ich möchte unterschiedliche Konfigurationen. Ich möchte unterschiedliche VLANs, unterschiedliche AUTH Methoden.

Das ganze ist von den Möglichkeiten und Anforderungen für privaten oder kleinen Firmen sehr weit entfernt. Und das ganze will ich eben vor Ort machen können und nicht beim Hersteller auf dessen Servern.
 
Danke für die Erklärung.

Numrollen schrieb:
Und das ganze will ich eben vor Ort machen können und nicht beim Hersteller auf dessen Servern.
Das versteht sich ja von selbst.
Der "Cloudgedöns" ist ja auch oft nicht aus irgendwelchen technischen Notwendigkeiten heraus begründet, sondern um ähm ... die Kundenbindung zu verbessern. :-)
 
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@xexex: Heh, ich hatte das in der Liste, es dann aber als eher eine Nebensaechlichkeit angesehen :D
Aber du hast schon recht, je nach Netzdesign kann das sehr nuetzlich sein.
 
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