Wo werden die Infos des Raid Arrays gespeichert

kalkethar

Ensign
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Ich frage mich wie es aussieht wenn einmal die Hauptplatine defekt sein sollte und man die tauschen muss.

Meine überlegung war:

Wenn die Daten des Arrays im Bios gespeichert werden egal ob jetzt eigene Controller Karte oder Raid Controller auf der Hauptplatine und dieser Controller wäre defekt und man müsste ihn tauschen, was passiert dann wenn man in dieses System einen neuen Controller (anderer Hersteller aber gleicher Raid level).

Wenn ich richtig schlussfolgere kann der neue Controller doch nichts mit den Festplatten anfangen?
 
Deine Schlußvolgerung ist soweit richtig, zumindest was den on-board anbelangt. Bei einer extra Karte wäre das nicht das Problem. Die Parität wird auf dem Arry selbst gespeichert.
 
Ok, also ist Raid0 mit einem Controller Onboard ein direkter Schleudersitz ins Digitale Nirvana falls mal die Hauptplatine defekt sein sollte, selbst wenn man die baugleiche Hauptplatine nochmals verwendet erkennt der neue Controller nicht die "alten" Arrays?
 
Die Daten werden auf den HDD's gespeichert. Von daher sind *Umzüge* auf andere MB mit demselben Chipsatz kein Problem.
 
normalerweise sind die etwas teureren RaidController einen wechselbaren Biosbaustein, der im falle des ablebens des Controllers auf den baugleichen wieder aufgesteckt werden kann (Disater Recover)

Bei OnBoard Lösungen hat man das sehr selten ... da hilft nur den chip ablöten und auf die neue auflöten, was aber zu 99% nicht klappt, das die meistens net mit allen Füßen durch die gesammte patine gehn

Ok, also ist Raid0 mit einem Controller Onboard ein direkter Schleudersitz ins Digitale Nirvana falls mal die Hauptplatine defekt

rischtisch :evillol:

damit halten wir uns die noobs vom hals XD ... da bei einen ausfall alles im arsch is XD (1. Platte fällt aus >> totalverlust ; Mobo fällt aus >> totalverlust ) :lol:

Die Daten werden auf den HDD's gespeichert. Von daher sind *Umzüge* auf andere MB mit demselben Chipsatz kein Problem.

nicht die array daten ansich ^^ die werden aufm Board gespeichert

bei Raid 0 weiß der neue Chipsatz nix mehr von und baut das Array schön neu auf, zerstört dabei das alte
 
Zuletzt bearbeitet:
das kann so nicht sein Sebbi.

Ich habe selbst erst vor einigen Tagen einen Umzug hinter mir. Und zwar von einem Gigabyte P965 DQ6 (ICH8R) auf ein Gigabyte P35 DS4 (ICH9R). Im Prinzip habe ich im BIOS nur eingestellt, dass der Controller als RAID laufen soll. Weitere Einstellungen a la RAID0 oder 1, Stripesize, Name und Grösse hat der Controller vom alten übernommen.
Von daher ist es kein Problem, wenn *nur* das MB kaputt geht. Allerdings sollte man nicht den Chipsatz wechseln. Von einem Intel auf Nforce-Board dürfte das nicht funktionieren.
 
Die Informationen werden auf den einzelnen Disks gespeichert, der Controller selbst speichert keine Informationen über die Beschaffenheit des Arrays. Ich habe vor kurzem bei meiner DELL Workstation das gesamte Mainboard gewechselt. Dort betreibe ich 2x 36GB SCSI im Raid 0, und 2x 320GB SATA im Raid 1. Und beide Arrays sind anstandslos wieder erkannt worden. Selbst das OS startete verzögerungsfrei. Von daher würde ich mir an deiner Stelle keinerlei Sorgen machen.

Gruß, GuaRdiaN
 
Die Informationen werden auf den einzelnen Disks gespeichert, der Controller selbst speichert keine Informationen über die Beschaffenheit des Arrays.
Gruß, GuaRdiaN


Gibt es dazu auch eine technisch fundierte Quelle wo man so etwas mal nachlesen kann?
 
Nein, oder mit sicherheit doch, ich kann sie allerdings nicht vorlegen:

Lasst mich meine Annahme nur begründen:

Da Platten, die in einem RAID Verbund im Benutzung waren, nicht ohne vorher das Array zu löschen, an einem SATA Controller funktionieren, müssen die Informationen über Paritiy usw. auf der Disk liegen. Da der Controller ja dann ein anderer ist.

Nach meinenem Mainboardwechsel wusste der Controller sofort, dass die DISKS in einem Fall ein RAID0 waren, und in dem anderen Fall ein RAID1 waren. Es handelt sich um zwei Soft-Raid Controller von Adaptec. Ob das repräsentativ ist, kann nicht nicht bezeugen, für mein Verständnis macht es Sinn.

Diese günstigen Software-Raid-Controller, was die ICH9R ebenfalls ist, lassen die Verwaltung durch Softwarebausteine im Betriebsystem regeln. Nicht der Controller selbst. Daher nehme ich einfach an, dass es sich so verhalten wird.


Wem das zu unsicher ist, soll sich nicht drauf verlassen. ^^

GuaRdiaN
 
GuaRdiaN schrieb:
Es handelt sich um zwei Soft-Raid Controller von Adaptec.
GuaRdiaN


Jaaaa, moment, ich rede von Hardwarecontrollern, entweder onboard oder als Steckkarte, nicht von einem Software Raid! das der Software Raid auf der Festplatte liegen muss ist logisch, wo sonst sollte er sich speichern.
 
Moin Moin,

ähm, schau mal bei Wiki nach Soft-Raid, es handelt sich schon um Controller mit eigenem BIOS usw. Es sind lediglich keine dedizierten Prozessoren vorhanden, die die Arbeit dem CPU abnehmen. Ich bin mir da aber offengesagt nicht ganz sicher. Der SCSI Controller könnte durchaus auch ein Hardware Raid Controller sein, zumindest von seiner Funktionalität her.

Bei dem SATA Controller kann ich das nicht GENAU sagen, zumindest weiß ich, dass ein Array, was an einem Controller Hub der Generation 9 erstellt wurde, ebenso an selbigem wieder in Betrieb genommen werden kann, ohne, dass Daten verloren gehen.

Ein Beispiel wäre dafür auch, dass in großen Servern sehr schlecht Boards mit on-Board SATA Raid Controllern, gewechselt werden können, und ich kann mich nicht entsinnen gesockelte Raid BIOS(se) für diese Controller gesehen zu haben.

Klar solltest du dich besser absichern. Ich für meinen Teil werde meine Daten nichtmehr sichern, wenn ich von einem identischen Controller auf einen anderen wechsele.

Gruß, Kenneth

PS: Son mist, meine UNI sollte das WLAN verbessern, ich sitze noch im Auto und das WLAN reißt immer ab. :p
 
Zumindest bei einem Onboard RAID-0 müssen die Array-Daten auf den Platten liegen.

Habe damals selber den Umzug meines RAID-0 (2x WD 250GB SATA II) von einem Asus A8N-SLI Deluxe auf ein MSI K8N-Diamond (beides SIL-3114 Controller) ohne Probleme erledigt.

Beide Platten am Asus ab, beiden Platten in selber Reihenfolge ans MSI dran und wurde ohne Einstellungen vom Controller erkannt und lief (selbst ohne Neuerstellen des Arrays).

Ob dies nur eine generell gültige Aussage ist, weiß ich nicht, aber zumindet bei den Silicon Image (3114) Controllern ist dies ohne Probleme möglich.
 
Hab ein Raid5 Array mit 3 Platten sowie ein Raid 0 (2Platten) von nem ASUS P5B deluxe mit ICH8R ohne Probleme auf ein GB P35 DQ6 mit ICH9R umgezogen. Einfach einstecken und die ICH9R erkennt die Arrays wieder, absolut kein Problem.... Aus Erfahrung kann ich dir also sagen das, zumindest bei Intel alle notwendigen Daten auf den HDD gespeichert werden.

Solange du nicht von Intel-Controller auf nVidia wechseln willst (oder umgekehrt) sollte das kein Problem darstellen. MW sind die Controller alle abwärtskompatibel.
 
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