WD Red im großen Raid Arrays

Ok das macht auch mehr Sinn^^

@Doominator: Ich würde die Smart Werte jeder Platte vor dem raid Aufbau auslesen, anschließend das Raid aufbauen und formatieren (nicht quick!) und anschließend wieder die Werte auslesen. Dann kannst du vergleichen und die Platten die übermäßig viele Lesefehler oder sogar Schreibfehler produzieren gleich zurückschicken.
 
Doominator schrieb:
Mit welchen Tools kann ich am Anfang am besten checken ob alles in Ordnung ist und auf was sollte ich dabei achten?

Als allererstes solltest du die Platten anstecken und schauen, ob sich damit überhaupt irgendwas machen lässt (egal was). Ein Exemplar meiner kaputten Reds hat angeschaltet das halbe Linux lahmgelegt, die beiden anderen nicht, aber hatten nur Transferraten im kB/s-Bereich und relativ schnell Pending Blocks im SMART. Daran erkennt man den schlimmsten Müll.

Haben die Platten das überstanden, wäre ein ausführlicher SMART-Selbsttest nicht verkehrt. In Linux nimmt man dafür am Besten die SmartMonTools (smartctl). Für jede Platte (füge deren Zeichen statt X ein) startest du dann einmal den Transportschaden-Test und den den ausführlichen Test:

Code:
smartctl -t conveyance -C /dev/sdX
# dauert einige Minuten
# Ergebnisse auslesen
smartctl -l selftest /dev/sdX
smartctl -t long -C /dev/sdX
# dauert mehrere Stunden
# Ergebnisse auslesen
smartctl -l selftest /dev/sdX

Bei dem ersten, kurzen Test kannst du dabei bleiben. Wenn eine Platte den schon nicht packt, ist sie auch hin. Den langen kannst du über Nacht laufen lassen.

Erst wenn du die offensichtlichen einzelnen Plattenfehler hiermit aussortiert hast, würde ich anfangen, auf der RAID-Ebene zu testen, wie die anderen es vorschlagen.
 
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Doominator schrieb:
Mit welchen Tools kann ich am Anfang am besten checken ob alles in Ordnung ist und auf was sollte ich dabei achten? Am besten ist ja ein Test bevor die Platten ins Array aufgenommen werden oder?

Wenn du's ganz gründlich machen willst, teste sie nach dieser Anleitung von Ernst@at:

https://www.computerbase.de/forum/t...ichtiger-nutzung.1081610/page-2#post-12328476

Ernst@at schrieb:
Ich persönlich steck jede in eine Isolierbox, kalibriere die SMART-Anzeige per Thermometer und lass die dann mit einem Thermoschalter-geregelten Lüfter knapp an der max.Betriebstemperatur mit einem Utility ein paar Tage im Write/Read verify Mode alle Sektoren der Platte mehrfach beackern; dazwischen 24h Butterfly-Positionierungs-Stresstest. Was dabei nicht stirbt oder aufällig wird und sogleich den Weg zurück zum Händler nimmt, hat mir in den letzten 12 Jahren noch nie Probleme gemacht - außer einzelne, im Laufe der Zeit ausgelagerte Sektoren.
 
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