Workstation PC und VR - Grundlegende Zusammenhänge der Komponenten

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RobertGerner

Gast
Guten Tag geehrte Computer Base Community,

Mein Bruder und Ich möchte uns einen PC für die Oculus Rift und arbeitstechnische Programme zulegen.

Ich habe einer Zeitschrift einem Vorschlag zu einem Workstation-PC mit folgende Komponenten ausgesucht:

Prozessor : Intel Core i7 6800k

Grafikkarte : Asus Geforce GTX 1060

Mainboard: Asus X99-A II

Arbeitsspeicher : HyperX Fury 2 x 8 GB DDR4

SSD : Crucial MX300 1 TB SATA

Gehäuse: Cooler Master CM 690 III

CPU-Kühler : TR HR-02 Macho Rev.B Multiple Heatpipe Kühler

2x Gehäuselüfter : Noctua nf-s12b-Episoden 1200 PWM PC

Netzteil: be quit! 500W Pure Power 9 CM 80



Der Einbau etc. wird in der Zeitschrift beschrieben.

Nun stellen sich mir aber folgende Fragen bezüglich der Hardware:

Die Oculus benötigt 3 USB 3.0 Anschlüsse,wovon das Mainboard 2 besitzt,womit ein 3ter Anschluss fehlt.

Deswegen möchte ich einen Zusätzlichen einbauen.

Da wir noch nie einen PC zusammengebaut haben,stellt sich die Frage,ob und wenn ja,unter welchen Umständen der Anschluss ohne Probleme in das Gehäuse passt?

Wenn man VR unter der Oculus verwendet um in ihr einen Virtuellen Desktop zu nutzen,mit welchem man möglichst viele Programme gleichzeitig laufen lässt (bspws.Excel,Filme,Streaming,"Game Designing" etc.),wirkt sich das eher auf den Prozessor,den Arbeitsspeicher oder auf die Grafikkarte aus?

Nach welchem Schema lassen sich die die notwendigen Voraussetzungen unterteilen?

Ich bedanke mich im voraus für Antworten.

Mit freundlichen grüßen,

Robert Gerner.
 
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Das Mainboard besitzt doch über 3 USB 3.0 Anschlüsse.
RAM würde ich gleich mit 4x 8GB kaufen.

Als Gehäuse eher ein fractal Design R5, dann sparst du dir auch die extra Lüfter
 
wie ist die konfig denn entstanden? für 2011-3 nimmt man beim RAM ein quadkit, das NT ist mist, die graka nicht unbedingt die beste 1060 und auch nicht übertrieben stark. warum unbedingt dieses case? wofür die zusätzlichen lüfter? soll übertaktet werden?

das X99A-II hat 2 interne USB3.0-header, die jeweils 2 USB3.0-anschlüsse ansteuern. am I/O-panel hat es 4 USB3.0- und 2 USB3.1-anschlüsse. sollte ja wohl reichen.
 
Hi,

ich kann mich jetzt auch täuschen, aber reicht eine GTX1060 für VR? Ich lese eigentlich bei Empfehlungen immer, dass man lieber in Richtung 1070 gehen soll...

VG,
Mad
 
@Madman
mehr ist natürlich immer besser. Aber auch mit der GTX 1060 gehts gut, man muss nur aufpassen, dass die 90 FPS eingehalten werden. Sonst sollte man gleich einen Eimer zur Seite stellen :D
 
Madman1209 schrieb:
ich kann mich jetzt auch täuschen, aber reicht eine GTX1060 für VR? Ich lese eigentlich bei Empfehlungen immer, dass man lieber in Richtung 1070 gehen soll...

Die Mindestvorraussetzungen, letztes Jahr bzw 2015, waren eine GTX 970. Die 1060 schlägt das, aber ist natürlich trotzdem keine gute Idee mehr für VR in 2017 oder später.
Aber der Rest von dem PC ist wie schon oben geschrieben.... Murks und es passt damit ja alles zusammen.

Die Zeitschrift wäre interessant zu wissen, damit man sie auch sicher meiden kann.
 
Für richtigen Spass und Zukunftssicherheit unter VR halt ich sogar eine GTX 1080 als unterdimensioniert...
Klar kann man je nach Ansprüchen schon mit einer GTX 1060 (oder 970) Spass haben, jedoch nicht mehr all zu lange.

Schliesslich sollten wirklich immer 90 FPS erreicht werden.
Bei der jetzigen Auflösung der Oculus Rift klappt das gerade noch so. Aber wenn dieses Jahr wirklich schon VR Brillen mit 4K Auflösung erscheinen sollen, dann viel Spass.

Schaut euch doch die Tests hier an:
https://www.computerbase.de/artikel...rx-480.56263/seite-2#diagramm-gta-v-1920-1080

In gerade mal 5 der 24 Spielen erreicht die GTX 1060 in FullHD ca. 90FPS.
Wie soll das jetzt mit 2160×1200 Pixel aussehen?

Klar kann man dank Asynchroneous Timewarp auch unterhalb der 90 FPS noch was rausholen, gibt dann jedoch Inputlag soweit ich denke?

Fazit: hier zeigt sich eine schnellere GPU ganz stark.
Man könnte auf die teuere 2011-3 Plattform verzchten und stattdessen ein etwas günstigeres Sockel 1151 System mit Sky Lake i7 bauen. Dazu eine GTX 1070.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gohst schrieb:
In gerade mal 5 der 24 Spielen erreicht die GTX 1060 in FullHD ca. 90FPS.
Wie soll das jetzt mit 2160×1200 Pixel aussehen?
...
Man könnte auf die teuere 2011-3 Plattform verzchten und stattdessen ein etwas günstigeres Sockel 1151 System mit Sky Lake i7 bauen. Dazu eine GTX 1070.
90 FPS sind bei mittleren Details überhaupt kein Problem.

Klar kann man auch zum 1151 Sockel System greifen. Wenn es aber auch als Workstation genutzt werden soll, dann ist die 2011-3er Plattform einfach besser geeignet. Eine GTX 1070 kann man zwar nehmen, oder einfach nächstes Jahr eine GTX 1170 oder AMD RX 580 ;)
 
Der Begriff "Workstation" ist keine genaue definition.

Wenn man viele Erweiterungskarten und sehr viele Anschlüsse erwartet, oder mehr wie 4 Kerne benötigt, dann ist mir das schon klar.

Jedoch ist der i7 6800K mit den gerade mal 6 Kernen noch keine Workstation CPU, ECC RAM ist auch nicht da und der Bedarf nach vielen HDDs, Schnittstellenkarten, Multi-GPU etc. wurde nicht geäussert.

Für mich sind Workstations mehr oder weniger Dual CPU Systeme (Xeon/Opteron) mit massig RAM (mit ECC), schnellen Harddisks, SSD's und ner Quadro/FireGL Grafikkarte. Alles anderen ist ein performanter Desktop PC.
 
Vielen Dank für die Beiträge.

Ich bin beruhigt,dass das Mainboard genug USB 3.0 Anschlüsse hat.

Ob 90 FPS erreicht werden oder nicht spielt vermutlich anfangs keine so große Rolle,da Wir sie nicht zum spielen verwenden.

Allerdings frage ich mich,wann sich mehr als 16 GB RAM lohnen.

Nehmen wir mal an,man lässt in der VR mehrere TV Sender nebeneinander laufen: Wieviele müssten es ca. gleichzeitig sein,damit 16 GB nicht mehr ausreichen,damit alle flüssig abgespielt werden?(Falls diese Frage so überhaupt zu beantworten ist.)

Mir ist es wichtiger,dass möglichst viele Programme und Videos gleichzeitig arbeiten und dargestellt werden,selbst wenn ihre Darstellung dafür abstriche machen muss.

Mein Bruder hingegen möchte irgendwann VR-Games entwickeln und nun anfangen 3D Welten zu konstruieren,wofür es aber anfangs noch keine so hohen Detailgrad bedarf.

Also meine Herren,stellt sich im grundgenommen die Frage,wie sich Prozessorgeschwindigkeit,Ram und die Grafikkarte im Bezug auf Interaktionen in der virtuellen Realität auswirken.
Ergänzung ()

Unabhängig zur VR lässt sich bei den Hardware Komponenten nur sagen,dass die extra Kühler benötigt werden,weil die Anordnung der Komponenten in diesem Gehäuse sonst unideal wären und die Standardkühler ausgetauscht werden müssen.Ob da irgendwas übertaktet wird,weiß ich nicht.
 
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Basti__1990 schrieb:
Der Vorschlag ist aus der CT :)

Gutes Beispiel wie stark diese nachgelassen hat. Da gibts bestimmt auch ein Labervideo dazu auf heise.de

Was meinst du mit TV Sender? Die Anzahl an Videostreams hat (fast) nichts mit der Menge an Arbeitsspeicher zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
TV Sender - Streams.

Womit denn sonst?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi,

CPU / GPU Leistung (je nachdem, welche Art Streaming verwendet wird) und vor allem Netzwerk- / Internetbandbreite.

VG,
Mad
 
Wir haben eine 50.000 Leitung,also sollte die Geschwindigkeit ausreichen.

Wenn mehrere über das Internet bezogene Streams gleichzeitig ablaufen,spielt also,damit sich die Seiten irgendwann nicht aufhängen,der Prozessor eine entscheidende Rolle?

Nehmen wir mal an eine Excel-Arbeitsmappe nimmt ein riesen Volumen an,wodurch die Bearbeitung mit Excel nicht mehr flüssig abläuft.

Liegt es dann am Arbeitsspeicher oder am Prozessor?
 
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