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Würde gerne Programmieren lernen
- Ersteller freaky1001
- Erstellt am
asdfman schrieb:Warum spielt denn die Sprache eine Rolle, wenn man laut dir eh zu 90% Copy/Paste-Oriented Programming
(PHP-Style!) betreibt? Eigentlich argumentierst du die ganze Zeit gegen deine eigene Behauptung.
man müsst ihr alle schon so alt sein...
ich weiß ehrlich nicht was ich darauf noch anderes antworten soll, als ich bereits geschrieben habe. wenn ich so unverständlich schreibe, dass mein post so ein kommentar erntet, dann hat's echt keinen sinn mehr darauf zu antworten.
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- 32
Yo hey,
mit englisch ist ok kann ich ab.
Nur ich hab mir ein Buch gekauft, wo eine CD drin war.
Problem die CD enthält den Borland C++ Builder 1 . Hab aber leider net die passende Windowsversion. Ich hab win7 64bit und er kann nicht installieren wegen problemen mit der 64bit verson.
Kennt jemand ein Tool wo mit ich der CD vortäuschen kann das ich Win Vista 32Bit oder so habe?
mit englisch ist ok kann ich ab.
Nur ich hab mir ein Buch gekauft, wo eine CD drin war.
Problem die CD enthält den Borland C++ Builder 1 . Hab aber leider net die passende Windowsversion. Ich hab win7 64bit und er kann nicht installieren wegen problemen mit der 64bit verson.
Kennt jemand ein Tool wo mit ich der CD vortäuschen kann das ich Win Vista 32Bit oder so habe?
kannst du über VM o.Ä. versuchen, ob das dann funktioniert sei aber mal dahin gestellt.
Grundsätzlich würde ich von C++ als kompletter Anfänger abraten. Dann lieber C#/Java. Da gibts auch einige ganz gute Tutorials etc. im Internet und die komplette IDE ist als Freeware verfügbar. Bis hin zur Programmierung von Spielen ist es aber ein langer Weg!
Grundsätzlich würde ich von C++ als kompletter Anfänger abraten. Dann lieber C#/Java. Da gibts auch einige ganz gute Tutorials etc. im Internet und die komplette IDE ist als Freeware verfügbar. Bis hin zur Programmierung von Spielen ist es aber ein langer Weg!
Failure
Lt. Junior Grade
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- 428
Ich hab das Buch "C++ für Spieleprogrammierer" gekauft.. vielleicht solltest
du dir das eher zulegen. Ich hab aber zuvor Java gelernt, hatte daher nicht
allzu große Probleme mich in C++ reinzudenken, obwohl die beiden Sprachen
meiner Meinung nach sehr verschieden sind.
Eclipse zu umfangreich für den Anfang? Kann ich so nicht bestätigen.
Warum alles kompliziert erlernen, wenn es anständige Tools dafür
gibt? Wobei ich damals auch mit dem stink normalen Windows-Editor
angefangen habe (in Verbindung mit der Konsole) und irgendwann bin
ich dann auf Eclipse umgestiegen.
Und programmieren ohne Englisch - difficult.
Und wirkliche Spiele programmieren.. falls du nicht 8 Stunden am
Tag programmieren lernst / programmierst, wird das sehr lange
dauern bis du ein sichtbares Ergebnis bekommst.. Und damit meine
ich nicht etwas simples wie beispielsweise Schiffe versenken
Und was Borland angeht - einfach mal versuchen im Kompatibilitätsmodus
auszuführen, oder nach "borland c++ builder windows 7 64 bit" googlen.
du dir das eher zulegen. Ich hab aber zuvor Java gelernt, hatte daher nicht
allzu große Probleme mich in C++ reinzudenken, obwohl die beiden Sprachen
meiner Meinung nach sehr verschieden sind.
Eclipse zu umfangreich für den Anfang? Kann ich so nicht bestätigen.
Warum alles kompliziert erlernen, wenn es anständige Tools dafür
gibt? Wobei ich damals auch mit dem stink normalen Windows-Editor
angefangen habe (in Verbindung mit der Konsole) und irgendwann bin
ich dann auf Eclipse umgestiegen.
Und programmieren ohne Englisch - difficult.
Und wirkliche Spiele programmieren.. falls du nicht 8 Stunden am
Tag programmieren lernst / programmierst, wird das sehr lange
dauern bis du ein sichtbares Ergebnis bekommst.. Und damit meine
ich nicht etwas simples wie beispielsweise Schiffe versenken
Und was Borland angeht - einfach mal versuchen im Kompatibilitätsmodus
auszuführen, oder nach "borland c++ builder windows 7 64 bit" googlen.
Zuletzt bearbeitet:
dem stimme ich zuFunnyName schrieb:Grundsätzlich würde ich von C++ als kompletter Anfänger abraten.
dem eher gar nicht.Dann lieber C#/Java.
1. als anfägner gleich in objektorientierte programmierung ist definitv zu viel
2. bin ich der meinung ist es eine sehr wichtige und hiflreiche erfahrung OHNE solche kompfortfunktionen wie garbage-collector etc. auszukommmen, stattdessen gleich zu lernen, dass was man anstellt man auch aufräumen muss.
das muss man nämlich auch bei java und co, nur ist insbesondere für einen anfänger weniger ersichtlich.
mir steht nämlihc java code ala "as kümmerts mich was ich allokiere, wird ja eh wieder für mich automaitsch freigegeben" schon bis zum hals.
compiler können auch nichts alles wegoptimieren!
für den aller ersten einstieg kann man durchaus etwas nehmen, bei dem man sich um speichermanagement nicht weiter kümmern muss, dann aber etwas wie python. Warum? weil man dabei nicht bleibt.
und dann zu c/c++.
Wenn man gut genug in Python, PHP oder Ruby ist, kann man sehr wohl dabei bleiben und gutes Geld verdienen... Es kommt immer auf die Zielstellung an.
Java halte ich für einen ordentlichen Einstieg. Ja, Java macht vieles sehr leicht (insbesondere die Speicherverwaltung), aber dafür kann man mit der Sprache wenigstens was anfangen. Man muss sich nicht erst ewig mit Abhängigkeiten und Compilern rumkloppen, nur damit die erzeugte Anwendung auch mal auf nem anderen OS läuft.
Java halte ich für einen ordentlichen Einstieg. Ja, Java macht vieles sehr leicht (insbesondere die Speicherverwaltung), aber dafür kann man mit der Sprache wenigstens was anfangen. Man muss sich nicht erst ewig mit Abhängigkeiten und Compilern rumkloppen, nur damit die erzeugte Anwendung auch mal auf nem anderen OS läuft.
es geht hier um's programmieren lernen, richtig?
wer bei python/ruby/php bleibt bei dem spielt es dann eh keine rolle mehr. spricht natürlich nichts dagegen, wenn das der weg ist den man einschlagen will.
und zu java als einstieg:
wie gesagt, es geht um's programmieren lernen. wenn du an dem punkt bist, dass dich die portabilität auf verschiedenen plattformen/OS interessiert, dann bist du über das anfängliche lernen schon hinaus. da geht es schon um konkretere zielsetzungen.
dieser vorteil (vorgeil war ein geiler vertipper
) ist also in diesem thread eher überflüssig. ansonsten sagst du es ja selbst: es macht einige dinge, einige elementare dinge zu einfach. das sind dinge und lektionen die man möglichst früh lernen sollte und denen jeder gerne aus dem weg geht. wenn er das nicht jetzt lernt, dann höchstwahrscheinlich nie wieder richtig.
und dann kommt bei java noch hinzu, dass es objektorienteirt ist. als totaler anfänger hat man mehr als genuzg zu tun erst einmal zu lernen mechanische abläufe simple mit einer sprache syntaktisch umzusetzten. da sollte man jemanden nicht noch mit OO unnötig belasten.
daaran, wie alt warst du als du das aller erste mal mit prgrammieren angefangen hast? welche erfahrungen hattest du in dem zusammenhang schon? denk doch mal daran zhurück wie das war.
ich kann mich noch sehr gut daran errinnern. bei mir fings mit bissle dos batch programmierung an, ging dann etwas nach basic und dann pascal. dann assembler und c. und am ende kam dann c++
alles vor pascal war hilfreich um überhaupt ne vorstellung von "programmieren" zu bekommen und ein gefühl dafür zu bekommen was das ist.
assembler und c haben mich sehr diszipliniert im umgang mit meinen ressourcen und achtsamer gemacht was ich da anstelle. ich habe dadurch auch ne menge gelernt was da hinter den kulissen iner hochsprache geschieht.
und dann kam das, wobei man vermutlich nie auslernt: OO. das ist eher ne philosphie als ne konkrete programmierpremisse. man kann viel machen, viel falsch und viel auf viele verschiedene weisen mit vielen vor und nachteilen. das ist nichts womit man als absoluter rooky anfangen sollte.
wer bei python/ruby/php bleibt bei dem spielt es dann eh keine rolle mehr. spricht natürlich nichts dagegen, wenn das der weg ist den man einschlagen will.
und zu java als einstieg:
wie gesagt, es geht um's programmieren lernen. wenn du an dem punkt bist, dass dich die portabilität auf verschiedenen plattformen/OS interessiert, dann bist du über das anfängliche lernen schon hinaus. da geht es schon um konkretere zielsetzungen.
dieser vorteil (vorgeil war ein geiler vertipper
und dann kommt bei java noch hinzu, dass es objektorienteirt ist. als totaler anfänger hat man mehr als genuzg zu tun erst einmal zu lernen mechanische abläufe simple mit einer sprache syntaktisch umzusetzten. da sollte man jemanden nicht noch mit OO unnötig belasten.
daaran, wie alt warst du als du das aller erste mal mit prgrammieren angefangen hast? welche erfahrungen hattest du in dem zusammenhang schon? denk doch mal daran zhurück wie das war.
ich kann mich noch sehr gut daran errinnern. bei mir fings mit bissle dos batch programmierung an, ging dann etwas nach basic und dann pascal. dann assembler und c. und am ende kam dann c++
alles vor pascal war hilfreich um überhaupt ne vorstellung von "programmieren" zu bekommen und ein gefühl dafür zu bekommen was das ist.
assembler und c haben mich sehr diszipliniert im umgang mit meinen ressourcen und achtsamer gemacht was ich da anstelle. ich habe dadurch auch ne menge gelernt was da hinter den kulissen iner hochsprache geschieht.
und dann kam das, wobei man vermutlich nie auslernt: OO. das ist eher ne philosphie als ne konkrete programmierpremisse. man kann viel machen, viel falsch und viel auf viele verschiedene weisen mit vielen vor und nachteilen. das ist nichts womit man als absoluter rooky anfangen sollte.
Zuletzt bearbeitet:
Und wer sagt, dass man unbedingt objektorientiert programmieren muss, nur weil eine Sprache objektorientiert ist? C++ und PHP sind auch (teilweise) objektorientiert, demnach also auch schlecht für Anfänger geeignet?Dese schrieb:und dann kommt bei java noch hinzu, dass es objektorienteirt ist. als totaler anfänger hat man mehr als genuzg zu tun erst einmal zu lernen mechanische abläufe simple mit einer sprache syntaktisch umzusetzten. da sollte man jemanden nicht noch mit OO unnötig belasten.
Als ich im Studium mit Java angefangen habe, ist die OO-Komponente erst Wochen später drangekommen (mal abgesehen von Strings & Co.). Mit Pointern und Referenzen in C++ hatte ich da mehr Probleme gehabt.
Seh ich auch so... Pointer-Konstrukte und Referenzen sind purer Brainfuck. Das muss man sich nicht geben als Anfänger.
Dann doch lieber Sprachen, die mehr oder weniger ohne Refernzen auskommen, bei denen man nicht permanent überlegen muss, wie viel Speicher man alloziieren möchte und wo man nicht laufend Destruktoren aufruft, nur damits keinen Bluescreen gibt.
Dann doch lieber Sprachen, die mehr oder weniger ohne Refernzen auskommen, bei denen man nicht permanent überlegen muss, wie viel Speicher man alloziieren möchte und wo man nicht laufend Destruktoren aufruft, nur damits keinen Bluescreen gibt.
BigNum
Lt. Junior Grade
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- 304
Dann sind also all die Lehrer und Professoren, die Java als Einstiegssprache verwenden entweder Sadisten oder pädagogische Tiefflieger?Dese schrieb:und dann kam das, wobei man vermutlich nie auslernt: OO. das ist eher ne philosphie als ne konkrete programmierpremisse. man kann viel machen, viel falsch und viel auf viele verschiedene weisen mit vielen vor und nachteilen. das ist nichts womit man als absoluter rooky anfangen sollte.
Meiner Privatstatistik nach ist nämlich Java die mit weitem Abstand am häufigsten genutzte Einsteigersprache (härtere Fakten sind willkommen).
Apropos Lernen: Es wäre schon viel gewonnen, wenn so manche Forenteilnehmer den Gebrauch von Grossbuchstaben lernen würden.
Just my 2 cents
BigNum
antred
Lt. Commander
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- 1.288
BigNum schrieb:Meiner Privatstatistik nach ist nämlich Java die mit weitem Abstand am häufigsten genutzte Einsteigersprache (härtere Fakten sind willkommen).
Laut irgend einer Statistik ist Herzinfarkt der größte Killer in Industrienationen. Heißt das jetzt, daß Herzinfarkte toll sind?
P.S. Offensichtlich ein nicht ganz ernst gemeinter Seitenhieb ... obwohl ich schon finde, daß Java keine besonders gelungene Sprache ist. Fast so komplex wie C++ oft beschuldigt wird zu sein ... da kann man dann auch gleich zu einer Sprache gehen, bei der man sich auf's eigentliche Programmieren konzentrieren kann und sich nicht mit den technischen Schweinereien der Sprache herumschlagen muß (also z.B. Python).
Zuletzt bearbeitet:
Ich sage jetzt meine Meinung.
Ich lerne C# (!) aus einem 2000 Seitigen Fachbuch! Ich markiere wichtiges und notiere es mir. Ich hasse Tutorials in Youtube anzusehen, da da die wesentlichen Dinge (die auch wichtig sind) nicht genau erklärt werden. Ich habe mich intensiv mit dem Buch seit gestern (!) beschäftigt. Mache mir Notizen auf Blätter, markiere mit einem Marker alles wichtige, schreibe mit einem Bleistift alles wichtige auf den Seitenrand. 1h habe ich das gemacht für eine Seite. Man sollte feste Ziele haben, die am Besten schriftlich.Warum mache ich das? Wenn ich schon ein festes Ziel habe (Spieleprogrammierung) möchte ich nicht mit Halbwissen (=>Youtube Videos) anfangen, schon auch das wesentliche lernen. Dazu recherchier ich alle Dinge im Internet nach, die ich nicht verstehe oder unbedingt schon verfrüht kennen lernen will (Datenbank,etc.). Recherche ist das A und O bei Programmieren. Ohne das geht es nicht.
Wenn man das versucht, und sich von anderen den Code holt, diese Freaks (vll bin ich auch einer) nennt man Scriptkiddies. Man sollte den Zusammenhang von Code zum Wesentlichen herstellen und auch lernen, sauberen Code zu schreiben. Sonst macht Programmierung keinen Spaß. Programmieren = Lernen. Das scheint Anfänger (so wie ich) am Anfang nicht zu realisieren. Kennt man keine Zusammenhänge, so kann man auch nicht richtig programmieren. Schwer so etwas zu sagen, aber wahr.
Und es macht auch nichts aus, was man programmiert (bzw. in welcher Sprache (leicht oder schwer)), mir fällt der Einstieg viel leichter als in XPROFAN (das ist eher eine leichtere Sprache).
Ohne Lernen geht nichts, leider. Ohne Mühe kein Verdienst. Aber wenn man es kann, macht es auch Spaß
Ich lerne C# (!) aus einem 2000 Seitigen Fachbuch! Ich markiere wichtiges und notiere es mir. Ich hasse Tutorials in Youtube anzusehen, da da die wesentlichen Dinge (die auch wichtig sind) nicht genau erklärt werden. Ich habe mich intensiv mit dem Buch seit gestern (!) beschäftigt. Mache mir Notizen auf Blätter, markiere mit einem Marker alles wichtige, schreibe mit einem Bleistift alles wichtige auf den Seitenrand. 1h habe ich das gemacht für eine Seite. Man sollte feste Ziele haben, die am Besten schriftlich.Warum mache ich das? Wenn ich schon ein festes Ziel habe (Spieleprogrammierung) möchte ich nicht mit Halbwissen (=>Youtube Videos) anfangen, schon auch das wesentliche lernen. Dazu recherchier ich alle Dinge im Internet nach, die ich nicht verstehe oder unbedingt schon verfrüht kennen lernen will (Datenbank,etc.). Recherche ist das A und O bei Programmieren. Ohne das geht es nicht.
Wenn man das versucht, und sich von anderen den Code holt, diese Freaks (vll bin ich auch einer) nennt man Scriptkiddies. Man sollte den Zusammenhang von Code zum Wesentlichen herstellen und auch lernen, sauberen Code zu schreiben. Sonst macht Programmierung keinen Spaß. Programmieren = Lernen. Das scheint Anfänger (so wie ich) am Anfang nicht zu realisieren. Kennt man keine Zusammenhänge, so kann man auch nicht richtig programmieren. Schwer so etwas zu sagen, aber wahr.
Und es macht auch nichts aus, was man programmiert (bzw. in welcher Sprache (leicht oder schwer)), mir fällt der Einstieg viel leichter als in XPROFAN (das ist eher eine leichtere Sprache).
Ohne Lernen geht nichts, leider. Ohne Mühe kein Verdienst. Aber wenn man es kann, macht es auch Spaß
Nä, auch wenn man's kann macht nicht zwingend Spaß.
Kleine praktische Aufgabe in PHP, die ich jetzt lösen musste: Ein Magento-Shop mit locker 2500 Artikeln (konfigurierbare Artikel), jedem Artikel musste ein neues, deutlich umfangreicheres Optionsset als ursprünglich vorgesehen zugewiesen werden. Gleichzeitig hat nicht jeder Artikel jede Option....
Bei sowas hat man einfach keinen Spaß. Man macht es, weil die Stunden, die man sich mit der Magento-API rumärgert, immer noch weniger sind, als wenn man 2500 Artikel jeweils von Hand anpasst, und zwar jedes Mal wenn das Options-Set erweitert wird.
Spaß hat man, wenn man eine richtig elegante und performante API zur Verfügung hat und richtig zaubern kann... aber solche Projekte sind nicht die Regel.
Kleine praktische Aufgabe in PHP, die ich jetzt lösen musste: Ein Magento-Shop mit locker 2500 Artikeln (konfigurierbare Artikel), jedem Artikel musste ein neues, deutlich umfangreicheres Optionsset als ursprünglich vorgesehen zugewiesen werden. Gleichzeitig hat nicht jeder Artikel jede Option....
Bei sowas hat man einfach keinen Spaß. Man macht es, weil die Stunden, die man sich mit der Magento-API rumärgert, immer noch weniger sind, als wenn man 2500 Artikel jeweils von Hand anpasst, und zwar jedes Mal wenn das Options-Set erweitert wird.
Spaß hat man, wenn man eine richtig elegante und performante API zur Verfügung hat und richtig zaubern kann... aber solche Projekte sind nicht die Regel.
Tumbleweed
Captain
- Registriert
- März 2008
- Beiträge
- 3.600
Wenn man's kann und professionell (das bedeutet in erster Linie 'beruflich', nicht zwangsweise, dass man in etwas besonders gut ist) ausübt, dann meistens nicht wie man es gerne tun würde. Wenn man kein Schüler/Student mehr ist, sondern Software-Entwicklung die Arbeit ist, dann setzt man Kundenwünsche um und das nicht immer so elegant wie man es gerne machen würde, sondern man versucht es in dem Rahmen umzusetzen, den der Kunde bezahlt.
Noch viel schlimmer - wenn einem was nicht mehr passt nach vielen Jahren (z.B. wenn man Web-Plattformen mit mehreren Web-Apps dahinter wartet) und man am liebsten alles umbauen würde, um legacy code loszuwerden, dann muss man erst einmal schauen, wie man das dem Kunden am besten verkauft. Klar könnte man es auch für sich (also unbezahlt) machen, aber davon bekommt ein Selbstständiger keine Brötchen auf den Tisch und der Angestellte bekommt vom Chef auf den Deckel, weil die bezahlte Arbeit liegenbleibt. Böse reale Welt.
Ansonsten wurde hier ja mal wieder die übliche Diskussion der Pragmatiker und Dogmatiker breitgetreten. Ich finde den schnellen Weg zum Ziel auch besser und biege mir nötiges Wissen lieber dann bei, wenn ich es denn tatsächlich brauche. Würde ich alles vorher lernen, würde mir der Kopf platzen. Dagegen könnte man argumentieren, dass ich immer länger brauche, wenn ich Wissen abrufen muss. Diese Zeit habe ich mir aber vorher gespart und in keinem Fall verschwendet auf das Erlernen von Wissen, was ich niemals brauchen werde. Mit wachsender Berufserfahrung, geht mir dann auch alles schneller von der Hand.
Ich kenne zum Beispiel nicht sämtliche Argumente von JVMs aus dem Kopf. Kompilieren und ausführen könnte ich per bash noch. Für den Rest müsste ich googlen (eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit).
Es ist übrigens ein tolles Gefühl, wenn man mal den Stand erreicht hat, dass man quasi jede Anforderung in wirtschaftlich verantwortbarer Zeit erfüllen kann. Als Einsteiger hat man noch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, wenn man was Neues machen musste, wovon man keinen Schimmer hatte. Später ist nicht mehr die Frage ob man es kann, sondern es geht nur noch darum wie schnell man es umsetzen kann.
Noch viel schlimmer - wenn einem was nicht mehr passt nach vielen Jahren (z.B. wenn man Web-Plattformen mit mehreren Web-Apps dahinter wartet) und man am liebsten alles umbauen würde, um legacy code loszuwerden, dann muss man erst einmal schauen, wie man das dem Kunden am besten verkauft. Klar könnte man es auch für sich (also unbezahlt) machen, aber davon bekommt ein Selbstständiger keine Brötchen auf den Tisch und der Angestellte bekommt vom Chef auf den Deckel, weil die bezahlte Arbeit liegenbleibt. Böse reale Welt.
Ansonsten wurde hier ja mal wieder die übliche Diskussion der Pragmatiker und Dogmatiker breitgetreten. Ich finde den schnellen Weg zum Ziel auch besser und biege mir nötiges Wissen lieber dann bei, wenn ich es denn tatsächlich brauche. Würde ich alles vorher lernen, würde mir der Kopf platzen. Dagegen könnte man argumentieren, dass ich immer länger brauche, wenn ich Wissen abrufen muss. Diese Zeit habe ich mir aber vorher gespart und in keinem Fall verschwendet auf das Erlernen von Wissen, was ich niemals brauchen werde. Mit wachsender Berufserfahrung, geht mir dann auch alles schneller von der Hand.
Ich kenne zum Beispiel nicht sämtliche Argumente von JVMs aus dem Kopf. Kompilieren und ausführen könnte ich per bash noch. Für den Rest müsste ich googlen (eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit).
Es ist übrigens ein tolles Gefühl, wenn man mal den Stand erreicht hat, dass man quasi jede Anforderung in wirtschaftlich verantwortbarer Zeit erfüllen kann. Als Einsteiger hat man noch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, wenn man was Neues machen musste, wovon man keinen Schimmer hatte. Später ist nicht mehr die Frage ob man es kann, sondern es geht nur noch darum wie schnell man es umsetzen kann.
Zuletzt bearbeitet:
Pi_
Ensign
- Registriert
- Sep. 2012
- Beiträge
- 138
Naja.... ich lerne lieber das wesentliche, als solche Tutorials, die nicht mal sagen, was .NET, Klassen,Methoden ,etc. sind ! Das ist schlimm. Ich mach das so und bis jetzt finde ich es besser so. Dazu habe ich eine genaue Berufsvorstellung! 
Zuletzt bearbeitet:
Rain
Lieutenant
- Registriert
- Mai 2003
- Beiträge
- 704
Ich befürworte auch die Herangehensweise des "sich Dinge aneignen, sobald man sie braucht" und nicht dem "erst mal alles durchlesen, und dann wird durchgestartet". Ich glaube auch, dass einem da eher der Kopf explodiert und durchlesen muss man sich die Dinge eh ständig und mehrfach.
Ausserdem ist Motiviation das A und O, gerade am Anfang. Ich hab bei meinen ersten Erfahrungen mir ständig kleine Ziele gesetzt, die ich umsetzen wollte. Dabei habe ich mir stets den Weg dorthin dann angeeignet und nicht das große Ganze. Beim nächsten gesetzten Ziel habe ich mir den nächsten Weg, die nächsten Funktionen, die nächste Sprachelemente angeeignet. Z.B. habe ich mir in jeder Sprache (die mir bis jetzt begegnet ist), folgendes kleines Spiel als Ziel gesetzt:
Eine Matrix (Spielfeld) aus 10x10 (zB o) und einer kleinen Figur (zB x), die sich innerhalb diesem Feld bewegen soll (bisher in Java, C++ und PHP, bei Letzterer bin ich geblieben). Kann man prima in jeder Sprache, die I/O beherrscht, umsetzen und bekommt gute Einblicke in Logik, Schleifen, Variablen usw usf..
Ausserdem ist Motiviation das A und O, gerade am Anfang. Ich hab bei meinen ersten Erfahrungen mir ständig kleine Ziele gesetzt, die ich umsetzen wollte. Dabei habe ich mir stets den Weg dorthin dann angeeignet und nicht das große Ganze. Beim nächsten gesetzten Ziel habe ich mir den nächsten Weg, die nächsten Funktionen, die nächste Sprachelemente angeeignet. Z.B. habe ich mir in jeder Sprache (die mir bis jetzt begegnet ist), folgendes kleines Spiel als Ziel gesetzt:
Eine Matrix (Spielfeld) aus 10x10 (zB o) und einer kleinen Figur (zB x), die sich innerhalb diesem Feld bewegen soll (bisher in Java, C++ und PHP, bei Letzterer bin ich geblieben). Kann man prima in jeder Sprache, die I/O beherrscht, umsetzen und bekommt gute Einblicke in Logik, Schleifen, Variablen usw usf..