WWM-Kandidatin mit 1,0 Abi, aber nur 11 pkte in Mathe

gerd_mueller

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Ich bin jetzt etwas irritiert, die Hübsche bei WWM hat nen 1,0er Durchschnitt, hat aber nur 10 oder 11 Punkte in Mathe, also ne 2

Wie schafft sie dann abi mit glatter 1,0? Hübsch ist sie ja :D

Bitte an den Mods, den thread zu ändern!
danke!

am besten fand ich:
Jauch: ich übringens hatte auch n einer Abi.
Sie: auch 1,0 wie ich?
Jauch: ne 3,1

xD
 
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man kann auch ein abi unter 1,0 haben. wenn man in jedem fach 15 punkte hat kommt man auf einen wert zwischen 0,6 - 0,7 (ich glaube 0,66).
 
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Richtig. Du musst nur innerhalb eines bestimmten Punktefensters liegen, kannst dir solche "Ausrutscher" also erlauben.
 
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Überall bzw im Durchschnitt 14 sind 1,0 ;)
 
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Teddymaddy schrieb:
man kann auch ein abi unter 1,0 haben. wenn man in jedem fach 15 punkte hat kommt man auf einen wert zwischen 0,6 - 0,7 (ich glaube 0,66).

Man muss in einem Punktefenster liegen. In Sachsen sind es maximal 900pkt(-860 oder so) = 1,0(600 über die vier Halbjahre und 300 über die Prüfungen)
Das sie nur 11Pkt in Mathe hat ist daher nicht so schlimm. (Davon abgesehen war die Prüfung sehr einfach und ich habe 13Pkt(LKabi) bei 1 Tag Vorbereitung geschrieben :D)
Zudem kenne ich auch genug, die mehr oder weniger durch Glück gute Noten erhielten. Lehrer der leichte Aufgaben stellt = Innerhalb der Halbjahre hohe Pktzahlen(vor allem wenn es der LK ist, kann man dadurch serh gut den Abischnitt drücken)=im Abi abkack^^
 
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Der bestmögliche Schnitt wäre 0,9 und ist nur möglich, wenn man sich stets im 15 Punkte Bereich befindet.
Ist aber anscheinend schaffbar, bin jemanden mit diesem Schnitt sogar schon begegnet.
 
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Ist aber sicherlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und rein rechnerisch ist nicht mehr als 1,0 möglich in Sachsen. Wie gesagt 900Pkt maximal mit durchgängig 15 Pkt. (siehe Oberstufenverordnung)
 
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Das Abi in Sachsen zählt in etwa Realschulniveau in Bayern. Da war ich mit meinen 1,8er Abi in Bayern schon ziemlich gut dabei (sollte nen 1,0er in Sachsen sein ;)
 
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Da liegst du aber vollkommen falsch. Die Sachsen haben das fordernste Abi und die schlechtesten Noten, dank der neuen Oberstufenreform. ;) --> Bayern liegt nach Studie nur auf Platz zwei.
Aber sind doch nur alles sinnlose Schwanzvergleiche.

edit:
Die größte Ungerechtigkeit besteht im Moment nur darin, dass es in vielen Bundesländer noch so ist, dass nicht alle Noten die Wertung mit eingebracht werden müssen, was einen Schnitt stark verfälschen kann. Ansonsten sind die Anforderungen meiner Meinung nach recht gleich. --> Hab auch selber schon genug Abiaufgaben aus Bawü und Bayern gerechnet, die keinesfalls schwerer waren.
Außerdem noch die Unterschiede in der Anzahl der Schuljahre. 12 oder 13 .
 
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Abi doch eh Pille Palle ;) Hätte ich während des Abiturs nur ein Drittel von dem Pensum geleistet, was ich für das Studium aufbringen mußte, hätte ich auch mit 1,X statt 2,1 absolviert.

Aber mal aus Interesse: ich dachte wir hätten in Deutschland mittlerweile ein Zentralabitur. Wie kann dann ein bayrisches Abi schwerer sein als eines aus Berlin?
 
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ich dachte wir hätten in Deutschland mittlerweile ein Zentralabitur. Wie kann dann ein bayrisches Abi schwerer sein als eines aus Berlin?
Könnte daran liegen, dass wir kein Zentralabitur haben ;) In Bayern würde ich mich darüber freuen!
Also wir haben zumindest kein einheitliches Abitur in allen Bundesländern, falls du das gemeint hast.
 
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Zentralabitur bedeutet, dass ein Bundesland die gleichen Aufgaben bekommt, aber nicht ganz Deutschland.
 
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Aber mal aus Interesse: ich dachte wir hätten in Deutschland mittlerweile ein Zentralabitur. Wie kann dann ein bayrisches Abi schwerer sein als eines aus Berlin?
Daher dachte ich, er meint, ob es deutschlandweit einheitlich sei.
 
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Bildung ist - leider - Ländersache. Was ich aber als totalen Schwachsinn empfinde.
Vor allem wenn sich das sächsische Bildungsministerium eine umwerfende neue Oberstufenverordnung einfallen lässt, die praktisch jeder Lehrer und Schüler hasst. Was bringt es mir, alle Fächer bis zuletzt belegen zu müssen und dann auch noch ins Abi einzubringen? Naja, wenigstens hat es Sachsen in die oberen Ränge der Abi-Wertigkeit gebracht... In der neuen Oberstufenverordnung sind auch wundervolle Stilblüten, wie dass es keinen Biologie-Leistungskurs mehr gibt, dabei. Fragt sich nur warum, es hat all' die Jahre sehr gut bei uns geklappt. Wenn ich jetzt mal nach Bremen oder so schaue, wo man nen Abi in Fächern ablegen kann, von denen ich noch nicht mal was als Schulfach gehört habe. (Hauswirtschaftslehre gab's da auch, wenn ich mich recht entsinne).

Achja, und dann gibts kein Geld für Schulsanierungen, und schon gar nicht für Lehrer.
Es besteht zwar akkuter Mathematik- und Physiklehrermangel in Sachsen, aber wieso sollte man da denn neue einstellen? Man kann sie doch so gut in den Westen ziehen lassen nach dem Studium. Ich bin ernsthaft gespannt, ob es in 10 Jahren nicht doch mal zu einer Lehrkraftkrise kommt. Weil wir hier in Sachsen brauchen ja keine Lehrer, nein, wieso auch...
 
ein bundesweites Zentralabitur lässt sich aber nur realisieren wenn auch die Ferienzeiten bundesweit gleich sind. Sonst wird es terminlich recht schwierig.
Und ob das Abi vergleichbar ist oder nicht ist denke ich nicht weltbewegend. Ein Diplom der Uni A ist auch nicht vergleichbar mit Abschluss der Uni B. Im Berufsleben stellt es sich eh heraus ob einer was drauf hat oder nicht.
 
Der Vergleich mit dem Diplom kann man aber in dem Fall nicht nehmen. Im Gegensatz zur Bewerbung für eine Arbeitsstelle zählen bei einer Bewerbung für einen Hochschulplatz nur die Noten.

edit:
Eine Angleichung der Ferienzeiten ist garnicht notwendig, weil es nicht darauf an kommt eine exakt gleiche Prüfung zu schreiben, sondern nur eine Prüfung auf gleichen Niveau. Dazu bedarf es aber die Oberstufe deutschlandweit auf 12 Jahre zu begrenzen und einen einheitlichen Lehrplan einzuführen. Genauso gehört es standardtisierte Bewertungsssteme einzuführen. (die Lehrer haben in bestimmten Fächern nach wie vor zu viel subjektiven Spielraum)
 
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Dann bin ich ein Stück weit schlauer, was das Thema Zentralabitur betrifft. Meine Partnerin befindet sich am Ende ihres Lehramtsstudiums und war bisher auch auf dem Standpunkt, dass mittlerweile das deutschlandweite Zentralabitur durchgesetzt wurde.

An sudfaisl möchte ich nur folgendes richten: die "Lehrkraftkrise" besteht in Berlin bereits. Es werden schon Förster für den Biologieunterricht eingestellt. Referendare arbeiten ganz selbstverständlich vom ersten Tag an als vollstände Kraft ohne Unterstützung. Über all wird geschrieben "Wir haben zu wenig Lehrer"... weißt du was das absurde daran ist? Es werden immer weniger Lehrer verbeamtet und die Gehälter fallen kontinuierlich.

Das Mathematik und Physikstudium ist bis zu einem gewissen Punkt mit denen der Diplomanten identisch. Das betrifft in der Regel den "schwierigen" Teil des Grundlagenstudiums. Warum sollte ein Student dann mit diesen Kompetenzen Lehrer werden anstatt sich in der freien Wirtschaft stressfreier ein goldenes Nässchen zu verdienen? Idealismus sei an dieser Stelle mal ausgeschlossen.
Bereits im Studium läuft schon eine ganze Menge falsch. Es wird viel mehr Wert auf das Fachwissen anstatt auf die Didaktik gelegt.

Das zweite Problem stellt die Weiterbildung dar. Meine Lebensgefährtin hat eine unglückliche Kombination aus Sozialkunde und Geschichte gewählt. Da man hier in Berlin standardmäßig 2 Jahre auf das Referendariat wartet wollte sie noch ein drittes Fach hinzu nehmen. Sie könnte nicht auf vorhandenem Wissen aufsockeln, sich nichts anerkennen lassen, sondern müßte wieder ein komplettes Studium durchziehen. Schlimmer noch, es ist nicht möglich sich nur für ein Fach in ein Lehramtsstudium einzuschreiben, es müssen immer 2 sein.
 
Es werden doch gar keine Lehrer mehr verbeamtet(haben diesen Status durchgängig in den 90er verloren), wenn ich nicht falsch liege ?
 
Hm da hast du natürlich recht, für Studiengänge wie Medizin ist das sicherlich relevant.

Zentralabitur beinhaltet bei mir das alle am gleichen Tag die gleiche Prüfung schreiben.
Aber du hast recht, es wäre wünschenswert wenn da nicht jedes Bundesland ihr eigenes Süppchen kocht. Vor allem sollte man einheitlich entweder 12 oder 13 Jahre Abitur machen. Aber wie du schon sagst bedarf es da auch einiger anderer Regleungen. Alleine innerhalb einer Stadt gibt es ja teilweise große Unterschiede. Auffällig vor allem das mit Einführung des Zentralabis in NRW an einigen Gesamtschulen der Notendurchschnitt in den Keller ging (hatten halt vorher den Ruf das man das Abi geschenkt bekommt) und andererseits sich einige über so leichte Abi-Prüfungen gewundert haben.
 
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