News Xfce 4.20 für Linux: Desktop-Leichtgewicht erhält Wayland-Support

Man kann ja noch nen bisschen Tee Trinken, das kommt schon noch :-)
 
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ghecko schrieb:
Ootb sieht es schon etwas altbacken aus, aber xfce ist da ziemlich modular und du kannst es eigentlich aussehen lassen, wie du möchtest.
Ich weiß und mit EndeavourOS kommt Xfce bereits mit einem modernem Theme - nichts desto trotz ist für mich persönlich Cinnamon vom Gesamteindruck her stimmiger (bei im Grunde sehr ähnlichem/gleichem Theme).
Xfce hatte (damals, so Stand 4.10 oder so) ein paar "rough edges" und "glitches", die ich ein nervig fand. Kanns jetzt aber nicht mehr explizit benennen.

Da das (einfach gehaltene) Tiling bei Cinnamon für mich mittlerweile das wichtigste Feature ist wird es aber wohl doch noch mal Zeit mir Sway anzuschauen. Mit i3 bin ich damals nicht warm geworden.
 
Sehr schön, dass die Entwicklung weiter geht. Bin super zufriden mit XFCE. Früher nutzte ich LXDE. Als es hieß sich mehr auf LXQT konzentriert wird habei ch LXQT parallel installiert und genutzt. Letztes oder vorletztes Jahr bin ich dann auf XFCE gewechselt und bereue es nicht. Zu LXDE Zeiten wurde ich damit aber noch nicht warm.
 
Caramon2 schrieb:
Was hätte ich als normaler Nutzer (Surfen, Mailen, Office, Bilder, Videos, Musik) eigentlich von Wayland?

aufkrawall schrieb:
Das ging auch schon alles mit Windows 95, trotzdem ist die Zeit nicht stehen geblieben.

Autofahren ging auch schon ohne Katalysator. Soll die Kalenderblattantwort heißen, dass unter der Haube allerhand moderner wird, der User selbst aber im besten Falle davon nix merkt?
 
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guzzisti schrieb:
Ich weiß und mit EndeavourOS kommt Xfce bereits mit einem modernem Theme - nichts desto trotz ist für mich persönlich Cinnamon vom Gesamteindruck her stimmiger (bei im Grunde sehr ähnlichem/gleichem Theme).
Ich bin 2015 mit LinuxMint 17.1 Cinnamon angefangen, was ein sehr guter Einstieg war. Cinnamon wurde mir dann aber schnell zu "klein" (unflexibel, wenig Möglichkeiten), so dass ich, als ca. 2 Monate später die 17.2 freigelassen wurde, auch gleich das DE gewechselt habe:

MATE bot schon deutlich mehr Möglichkeiten, aber ich "eckte" bei der Benutzerführung oft an (Sachen waren nicht dort, wo ich sie erwartete, usw.), so dass ich schon nach ca. 2h keine Lust mehr hatte und mir die Xfce-Version installierte: Noch einige Möglichkeiten mehr und alles so aufgebaut, als wäre es extra für mich entwickelt worden! :)

guzzisti schrieb:
Xfce hatte (damals, so Stand 4.10 oder so) ein paar "rough edges" und "glitches", die ich ein nervig fand. Kanns jetzt aber nicht mehr explizit benennen.
LM 17.2 Xfce hatte die 4.12

Die 4.10 habe ich erst gesehen, als ich mir irgendwann später(!) LMDE 2 MATE angesehen habe und dort Xfce nachinstallierte: Da gab es immer noch die 4.10 und das war keine Alternative.

Hier kannst du dir im Video ansehen, wie ich mein Xfce inzwischen eingerichtet habe und nutze (s. auch meine Beschreibung):
https://www.computerbase.de/forum/threads/videobearbeitung-mit-avidemux.2111091/

Das war zwar noch Xfce 4.16, aber bei der 4.18 habe ich nichts geändert und schon die 4.12 hätte ich genauso einrichten können, hätte ich damals schon die Ideen dazu gehabt.
 
Mate soll mehr Möglichkeiten bieten als Cinnamon?
Es ist eher umgekehrt.
Ich empfehle aber Mate gerne, wenn es vor allem auf Stabilität ankommt, ausserdem für ältere Hardware.
 
bernd_b schrieb:
Autofahren ging auch schon ohne Katalysator. Soll die Kalenderblattantwort heißen, dass unter der Haube allerhand moderner wird, der User selbst aber im besten Falle davon nix merkt?
Das kommt auf die Ansprüche der User an. Die Entwicklung des XServers ist seit Langem so ziemlich eingestellt. Und das liegt nicht daran, weil er so gut wäre.
 
Caramon2 schrieb:
1. kann man ja beliebig einstellen, oder die Maus einfach auf den nächsten Desktop ziehen. Oder per Taskleistenplugin.

Ich nutze davon nichts, sondern wechsle die Desktops einfach per Scrollwheel über den Desktop: Da ich fast nie mit maximierten Fenstern arbeite (und dann nur kurzfristig), ist gewöhnlich immer ein Stück vom Desktop sichtbar.

2. kann ich nicht nachvollziehen, da meine Tastatur keine Sondertasten hat: Ich habe mit Leiser/Lauter einfach als normale Tastenverknüpfung auf Shift+F11/F12 gelegt. Das funktioniert problemlos.

3. normalerweise macht man das ja auch übers Suchfeld vom Whisker-Menü.
1. is halt nicht mein Verständnis von effizientem Arbeiten, dass ich irgendwelche Lücken auf meinem Desktop suche zum "scrollen"
2. Wie gesagt auf andere Tasten legen, kein Problem, aber meine Cherry hat halt Media tasten und ich will im Grunde nur die Volumesprünge feiner regeln können, is aber nicht möglich über eben genau diese Tasten, weil ich keine Ahnung habe, wer oder was die Hotkeys in xfce4 belegt, ich nehme an irgend eine config des pulseaudio applets (wild gues)
3. meinst du damit das Windows95 Startmenü? Ich probier das gerne mal aus, wenn ich mir das auf die Supertaste lege, verstehe dann zwar denn Sinn hinter dem Applauncher nicht, aber gut. Habe mir eh schon Rofi nachjustiert, weil xfce4 einfach untauglich war in meinen Augen.
 
garfield121 schrieb:
Mate soll mehr Möglichkeiten bieten als Cinnamon?
Es ist eher umgekehrt.
Ich empfehle aber Mate gerne, wenn es vor allem auf Stabilität ankommt, ausserdem für ältere Hardware.
Vermutlich meinst du andere Möglichkeiten als ich: Mir kommt es nicht auf hübsches Aussehen und tolle Einblendeffekte an, sondern ich auf möglichst effektives Arbeiten und dass ich auf alles benötigte schnell zugreifen kann: Xfce lässt sich optimal für meinen Bedarf konfigurieren.

Sieh dir einfach meinen Link oben an, wo ich zeige und beschreibe, wie ich damit arbeite.
 
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aufkrawall schrieb:
Das kommt auf die Ansprüche der User an. Die Entwicklung des XServers ist seit Langem so ziemlich eingestellt. Und das liegt nicht daran, weil er so gut wäre.
Und was genau bekommen anspruchsvolle User, wenn Sie vom Xserver auf Wayland umsteigen?
Ich habe nix dagegen umzusteigen, aber worauf darf ich mich denn freuen? Was verbessert sich bei Xfce?
 
netzgestaltung schrieb:
Bei den Icons bin ich aber bei den Faenza/Faience/Delft hängen geblieben: https://github.com/madmaxms/iconpack-delft
Ich nutze ein sehr ähnliches Icon-Pack mit Xfce unter EndeavourOS, das Faenza Obsidian:
https://github.com/madmaxms/iconpack-obsidian
Die Farbe ist natürlich "purple". 😉


@BrollyLSSJ
Ging und geht mir ähnlich.
Nach vielen Jahren Ubuntu & Derivaten hatte ich auf dem neuen Notebook zunächst Lubuntu mit LXQt genutzt.
Den frischen EndeavourOS-Look von Xfce finde ich angenehm und ausreichend chick.


Mit nur einem angeschlossenen Monitor habe ich momentan auch keine Eile Wayland nutzen zu müssen.
Freu mich aber natürlich darauf, irgendwann die ganzen neuen Features von Wayland dazu zu bekommen.
 
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Gut für die Abwechslung ;-) aber die Ordnersymbole wurden verändert (sakrileg xD)

Ps: bei läuft auch X mit 3 Monitoren. Color-Picking(schien auch mit Pipewire noch nicht zu gehen) in anderen Fenstern und GTK2 Support sind der Grund dafür.
 
Wozu wird "Color-Picking" außerhalb von Bildbearbeitungsprogrammen genutzt?
Will man damit so etwas wie Akzentfarben (bei z.B. Windows 10) setzen?
 
Nein ich picke farben von webseiten für backgrounds, schriftfarben, etc. aus dem Browser in die Bildbearbeitung oder umgekehrt aus einem Bild ins CSS, ohne ein Bildbearbeitungsprogramm zu öffnen. Ich brauche ständig irgendwelche Farben fürs CSS. Viele kann ich eh auswendig, aber alle nicht ;-) Und manchmal wirds richtig bunt.
 
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Ich erstelle z.B. Themes. Da ist Color Picking sehr nützlich. 🙂
 
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Großartig! :) Endlich!
Mit XFCE darauf verlässt effektiv auch Wayland endlich das Alpha-Stadium! :p

Caramon2 schrieb:
Was hätte ich als normaler Nutzer (Surfen, Mailen, Office, Bilder, Videos, Musik) eigentlich von Wayland?

Ich meine der rein praktische Nutzen: Etwas, das ich bei der Benutzung auch wirklich merke. - Ich meine Positiv, nicht die Inkompatibilitäten, von denen man in dem Zusammenhang liest.

In Theorie sollte Wayland (zumindest irgendwann) resourcenschonender, stabiler und schneller sein, weil der heute nicht mehr benötigte Ballast von X nicht mit drin ist, wie z.B. die Remote-Server-Fähigkeiten. Auch soll es durch die Vereinfachung flexibler sein und eher auf die Bedürfnisse eines lokalen Desktops optimiert, was z.B. dem Support von Multi-Monitor-Setups dienlich sein kann. Wer z.B. mal dinge gemacht hat, wie ein Spiel in Wine auf dem primären Monitor zu spielen, während auf einem sekundärem Monitor etwas Anderes laufen soll, der wird sicher schon auf einige Probleme mit X gestossen sein, wie dass das Bild des Spiels unverhinderbar auf beide Monitore gestreckt wird usw.

Und: Naja, ob man Wayland mag oder nicht - es ist das wo sich die Entwickler hingewandt haben. Xorg wird ja praktisch nicht mehr wieterentwickelt, weil die selben Leute nun an Wayland arbeiten. Insofern hat man also über kurz oder lang keine Wahl, weshalb es auch so wichtig war, dass der einzig brauchbare Desktop auf Waylanf lauffähig ist.
 
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Snakeeater schrieb:
Für mich unverständlich wie die Standard UX dermaßen Grütze sein kann. Das Ding ist eigentlich Standard für sämtliche schlank Distros aber wenn man sich die reine Paketinstallation antut, hat man definitiv keine Freude. Dann lieber auf eine Distro zurück greifen, die vernünftige Defaults hinterlegt und das ganze Aufhübscht.

Bitte nicht irgendwelche "default pakete". Das beste ist eine absolute minimalinstallation und dann kann sich ein User seine Tools installieren.

Wer was mit ausschweifenden Defaults haben möchte, soll ein entsprechendes Linux nehmen.
 
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Elmario schrieb:
Wer z.B. mal dinge gemacht hat, wie ein Spiel in Wine auf dem primären Monitor zu spielen, während auf einem sekundärem Monitor etwas Anderes laufen soll, der wird sicher schon auf einige Probleme mit X gestossen sein
Das habe ich von Anfang an mit meinem System so gemacht. Und nie ein nennenswertes Problem damit gehabt unter X, mit Manjaro und KDE.
Ein Webbrowser ist eigendlich immer auf dem zweiten Bildschirm wenn ich zocke. Meistens laeuft ein Video, auf YT, Netflix, oder Amazon. Teilweise auch Anwendungen, wenn ich nicht immer das Spiel beenden will.

Vollbildspiele die die Maus einfangen machen teilweise mit Alt-Tab Probleme das laufende Videos dann kurz stocken. Und das uralte MMO Everquest friert nach Alt-Tab ein. Aber sonst ist mir nichts grossartig negatives aufgefallen.
 
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