MountWalker
Fleet Admiral
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Nein, eben nicht unkt, denn die Sache ist in keinster Weise festgelegt. Dass die ersten Sender jetzt erstmal in 1080i ausstrahlen wolölen, weil sie dadurch die Sendetechnik nicht komplett umstellen müssen, was sie bei 1080p müssten, wisssen wir seit langem, das bedeutet aber eben noch lange nicht, dass das jetzt für die Ewigkeit als einzige 1080-Lösung in Europa festgesetzt werden würde. 1080i ist eine Mindestvorraussetzung für "HD ready", nochmal, eine Mindestvorraussetzung, keine Absage an besseres. Alle Interlace-Formate sind schon immer nur als Übergangslösungen gedacht gewesen um die Umstiegsfinazierung abzumildern.RONson schrieb:...
es kristallisiert sich immer mehr 1080i heraus, PUNKT! egal, ob nun Standard oder Format...
Ein deinterlaced Bild ist nicht gleich einem progressiven Bild von einer progressiven Aufnahme, die nie in Interlace umgewandelt wurde. Bei jeder Umwandlung verschlechtert sich das Material. HDTV-Produktionen werden progressiv aufgenommen, im Falle einer Ausstrahlung in 1080i und folgendem Deinterlacing in deinem erstklassigen Fernseher wäre das zweimal umwandeln.RONson schrieb:...![]()
lolige Gegenfrage:werden Halbbilder(Zuspielung meinetwegen Premiere/1080i) im TV vom Deinterlacer zu Vollbildern zusammen gerechnet?achja, unter der Voraussetzung, dass ich ein Full-HD TV als Ausgabegeraet besitze...?
Und du lachst andere aus? Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Die European Broadcasting Union ist keine Standardisierungstelle und auch nicht weltweit organisiert. Die EBU empfiehlt übrigens zum Markteinstieg von HDTV Aufzeichnung von HD-Produktionen für den europäischen Markt in 1080p50 oder 1080p60 (bspw. FIFA-WM dürfte wohl in 1080p60 und nicht in 1080p50 aufgezeichnet werden), Ausstrahlung in 720p50 oder 1080i - wie gesagt, das gilt für den Markteinstieg von HDTV und ist nur eine Empfehlung, die eben auch den Hintergrund hat, dass 1080p-Sendung größere Änderungen an der Sendetechnik bedürfte, die für den anfangs kleinen Markt noch zu teuer sind, was sich eben später ändern wird. Diese Empfehlung gilt erstmal bis 2008, weil bis dahin niemand einen ernsthaften Marktanteil von HDTV in Europa erwartet, 2008 werden neue Prognosen gemacht und dann wird neu gerechnet, ob sich die Umstellung der Sendetechnik lohnt. Die Aufzeichnungen nach EBU-Empfehlung werden in jedem Fall für höheres bereit sein, dh.es ist sehr warscheinlich, dass es auch 1080p-Ausstrahlungen geben wird, die Frage bei der Sache ist halt nur wann.RONson schrieb:...weltweit laut EBU
Lustig an der Sache für den deutschen Markt ist, dass die einzigen deutschen EBU-Sender die Öffentlich-Rechtlichen sind und die ARD bekannt gegeben hat auf keinen Fall vor 2008 in HDTV einzusteigen, was bedeutet, dass die akltuelle EBU-Empfehlung für Deutschland nur in Hinsicht der Aufzeichnung eine Rolle spielt. Tatort wird deshalb seit ich glaube einem oder anderthalb Jahren in 1080p aufgezeichnet.
Spätestens wenn irgendwann, seis nun 2010 oder wann auch immer, über IP-TV (bspw. über T-COM VDSL) 1080p-TV empfangen werden kann, wird sich die EBU vermutlich gezwungen sehen 1080p auszustrahlen.
Witz, Witz, lach, lach - du weißt ganz genau, dass 1080 gemeint war...RONson schrieb:...macht es doch 720p - wenn du willst...
P.S.
Der Sinn der Sache des Fernsehens ist nicht Pixel erkennen zu können, weiter ist jeder Mensch anders und bei den meisten Menschen ist die horizontale Auflösung schwächer als die vertikale. (weswegen PAL-DVD in 720*576@16:9 laufen)RONson schrieb:
Die optimale Entfernung bedeutet eben für mich, für mein persönliches Fernsehverhalten ja doch muss um ein Bild zu haben, das mindestens so scharf ist, wie mein Auge es auflösen kann, da es mir eben nicht darum geht Pixel erkennen zu können, sondern meine Sehfähigkeit optimal auszunutzen. Wenn man wie ich jahrelang kurzsichtig und ohne Bille lebte weiß man wirklich scharfes Sehen zu schätzen.
Dazu hätte ich gern mal die genaue Formel, mit der dort gerechnet wird, um das mal auf meinen PAL-Fernseher ummünzen zu können, bei dem ich weiß, dass für mich der optimale Abstand (unter Berücksichtigung was ich im letzten Absatz gesagt habe) 4 Meter ist (alles kann schön und ohne ANstrengung erkannt und gelesen werden, Pixelkanten aber nicht, das Bild sieht also nicht mehr gepixelt aus - Interlace-Flimmern fällt zwar noch auf, aber das fällt mir auch noch auf, wenn die Auflösung feiner ist als das Auge, wenn ich in ca. 5,60 m Entfernung Frühstücke) während in der Bedienungsanleitung 2-3 Meter als optimale Entfernung angegeben werden - ich nehme mal an der Wert in der Bedienungsanleitung wurde mit dieser Formel berechnet. (es wird dort auf der Website ja nur eine alternative Faustformel genannt, nicht die Formel, mit der das Tool rechnet)
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